10 Fakten zur dmexco 2011

  1. dmexco steht für “digital marketing exposition & conference.
  2. Es handelt sich bei der dmexco um eine eine einmal im Jahr in Köln stattfindende Fachmesse für online Marketing und verwandte Themen.
  3. Veranstalter ist koelnmesse, fachliche Träger sind der BVDW (Bundesverband Digitale Wirtschaft) und der OVK (Online Vermarkterkreis).
  4. Erstmals fand die Veranstaltung 2009 in Köln statt (23./24.09). 2010 am 15./16.09 und 2011 dann am 21./22.09.
  5. Vorgängermesse der dmexco war die von 2000 bis 2008 existierende online-marketing-duesseldorf (OMD).
  6. 2009 präsentierten sich 290 Aussteller, 2010 355 und 2011 schon 440.
  7. Der Anteil der ausländischen Aussteller betrug 2009 12%, 2010 13% und 2011 schon 19%.
  8. Rund 14.200 Fachbesucher kamen 2009, 15.800 2010 und 19.300 im Jahr 2011.
  9. Begleitet wird die Messe immer von einem umfangreichen Konferenz- und Seminarprogramm mit mehr als 300 Rednern (2011).
  10. 2011 findet erstmals ein Pre-Event statt: Ubercloud mit hochkarätigen Speakern. Viele weitere Veranstaltungen rund um die dmexco machen Köln in diesen Tagen zur online-Marketing-Hauptstadt.

10 Fakten zu Pützchens Markt

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  1. Pützchens Markt ist ein jährlich im Bonner Stadtteil Beuel, Ortsteil Pützchen, stattfindender Jahrmarkt, der jährlich am Freitag des zweiten Wochenendes im September beginnt.
  2. Die Ursprünge gehen auf einen alten Wallfahrtsort zurück: Um das Jahr 1.000 soll die Äbtissin des dortigen Klosters, Adelheid von Vilich, während einer Dürreperiode mit ihrem Äbtissinnen-Stab eine Quelle gefunden haben (Rheinisch Pütz, Verkleinerung Pützchen von lateinisch Puteus (Brunnen) und französisch Puits). Da da das Wasser wundertätig gewesen sein soll, entwickelte sich schnell ein Wallfahrtsort. Wallfahrtsorte waren im Mittelalter bedeutende Handelsplätze.
  3. So ist dort seit 1367 der Pluutenmarkt (Plundermarkt) nachgewiesen, der heute noch das Herz von Pützchens Markt ist. Hier werden Kleider, Pflanzen, Küchengeräte, Spielzeuge und anderer “Plunder” verkauft. Im späten 17. Jahrhundert entwickelte sich aus dem jährlichen Markt das Volksfest wie wir es heute kennen.
  4. Es ist für viele heute noch Tradition, während des Marktes zum Brunnen in Pützchen zu gehen und sich dort die Augen mit dem alaunhaltigen Wasser zu waschen, um sich vor Blindheit zu schützen.
  5. Ursprünglich war Pützchens Markt eine vier-Tages-Kirmes (Samstag bis Dienstag), dann eine fünftägige (Freitag bis Dienstag) ohne Sperrstunde, von 2010 bis 2012 eine sechstägige mit Sperrstunde (je nach Tag zwischen 0h und 3h). 2013 kehrte man wieder zu den fünf Tagen Dauer zurück.
  6. Pützchens Markt fand in der jüngeren Geschichte fast jedes Jahr statt. Lediglich größere Kriege und eine Cholera-Epidemie (1892) konnten die Tradition unterbrechen. Am 11. September 2001 wurde Pützchens Markt vorzeitig abgebrochen.
  7. Die große Eröffnung mit Fassanstich im Bayernzelt durch den jeweiligen Bonner Oberbürgermeister ist am Freitag. Weitere Institutionen sind z.B. der Festgottesdienst am Sonntag um 10:00h oder das Abschlussfeuerwerk am Dienstag um 22h.
  8. Pützchens Markt hat pro Jahr bis zu 1,35 Millionen Besucher. 2018 waren es sogar 1,4 Millionen.
  9. Rechnet man die Besucherzahl auf die Dauer um, so gehört Pützchens Markt mit zu den 10. größten Jahrmärkten in Deutschland und ist der umsatzstärkste 5-Tage Markt.
  10. Pützchens Markt ist nicht nur Thema von Liedern – es gibt sogar einen Krimi, der mit einem Mord dort beginnt. Und Wilhelm Schrattenholz besang Pützchens Markt bereits 1853 mit dem Gedicht”De Pötzchens Kirmes”:

De Pötzchens Kirmes es fürwohr
De schünste en de Welt;
De brängt doch allen ens em Jor
Viel Freud für wenig Geld.

Me Plack on schent sich manchmol krumm,
Bes en de Härres erenn;
No wär mer jo wie Strüh su dumm,
Wa me net ens fruh wöll senn.

Dröm loht no alles ligen on stonn,
On kott nom Pötzchens Maat;
On wer zu dumm ess mezegonn,
Dem wird nühss nohgebraht.

De Fähndelcher de dräht sech
Em Wönck ad kröx ohn kraach;
Marielisbetchen, häst de dech
Noch net parat gemaach?

Artikel aktualisiert am 10. September 2016.

Bild: Max Malsch

10 Fakten zu Pfingsten

  1. An Pfingsten wird die Entsendung des heiligen Geistes gefeiert.
  2. Als Pfingstwunder bezeichnet man, dass die Jünger Jesu in allen Sprachen sprechen konnte.
  3. Da damit die weltweite Verbreitung der Lehre Jesu möglich wurde, bezeichnet man Pfingsten auch als den Geburtstag der Kirche.
  4. Der Name Pfingsten geht auf das griechische Wort Pentekostē zurück, was “der 50. Tag” heißt.
  5. Pfingsten wird 50 Tage nach Ostern gefeiert und ist das Ende der christlichen Osterzeit.
  6. Der früheste mögliche Pfingsttermin ist der 10. Mai. Das kam seit Einführung des gregorianischen Kalenders erst vier mal vor: 1598, 1693, 1761 und 1818. Das nächste mal werden Sie nicht erleben: 2285. Der späteste mögliche Termin ist der 13. Juni, auch das gab es bislang erst vier mal: 1666, 1734, 1886 und 1943. Das nächste mal wird Pfingsten 2038 so spät sein. Am seltensten fiel das Fest bislang auf einen 12. Mai: 1799 und 1940 – das nächste mal wird es 2391 sein.
  7. Das Pfingstfest erstreckt sich über zwei Tage – den Pfingstsonntag und den Pfingstmontag. Der Pfingstmontag ist in Deutschland, Österreich, Liechtenstein, Luxemburg und großen Teilen der Schweiz Feiertag. Weitere europäische Länder sind z.B. Ungarn, Frankreich, die Niederlande und Finnland. In Italien ist der Pfingstmontag nur in Südtirol Feiertag.
  8. Früher wurde auch oft noch der Pfingstdienstag gefeiert und war arbeitsfrei; in Frankfurt am Main war dies bis in die 1990er Jahre am sog. “Wäldchestag” (Pfingstkirmes) der Fall. In Halle an der Saale feiert man den Knoblauchsmittwoch, an dem man sich nur von Knoblauch ernährt – insbesondere, um sich von den Pfingstfeierlichkeiten zu erholen.
  9. Zu Pfingsten gibt es viele weitere Traditionen und Bräuche, von denen viele auf alte germanische Riten zurückgehen, mit denen Geister ausgetrieben werden oder die Fruchtbarkeit beschworen werden sollten. So werden in der Lüneburger Heide Pfingstbäume gesetzt, rund um Oelde werden Pfingstbäume ähnlich wie Maibäume gesetzt, im Bergischen ziehen junge Männer von Tür zu Tür und singen um Lebensmittel, Nutztiere werden geschmückt (Pfingstochsen) oder es finden Pfingstritte statt.
  10. Ganz ursprünglich geht Pfingsten auf das jüdische Fest Schawuot zurück. Die Juden feiern an diesem Festtag die Offenbarung der Tora sowie eine Art Erntedank.

Happy Birthday, Donald – und 10 Fakten über ihn

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  1. Seinen ersten Auftritt hat Donald Duck, der mit vollem Namen Donald Fauntleroy Duck heißt, in dem Film “Die kluge kleine Henne”, der am 9. Juni 1934 erschien – in vielen späteren Comics wird dieses Datum später als sein Geburtstag genannt. Walt Disney wollte eigentlich, dass Donald an einem 13. März (1920) Geburtstag hat – auch dieses Datum taucht daher gelegentlich auf. Durchgesetzt hat sich aber der 9. Juni 1934; so ist auch zu seinem 75. Geburtstag im Jahr 2009 ein Buch erschienen.
  2. Erwähnt wird er übrigens schon einmal im Jahr 1931 in dem Bilderbuch The “Adventures of Mickey Mouse”, ohne dort allerdings gezeigt zu werden.
  3. Überhaupt ist Donald Duck anfangs nur in Nebenrollen zu finden. Der erste Kurzfilm, in dem er die Hauptrolle spielt – Don Donald – erscheint am 9. Januar 1937, erste Comicstrips in Tageszeitungen rund um Donald gibt es in den USA ab 1936.
  4. Im deutschsprachigen Raum erscheinen anfangs nur vereinzelt Comics rund um die bekannteste Ente der Welt. In Deutschland hieß Donald Duck in den 1930er Jahren zunächst “Hans, der Enterich”, in Österreich “Emmerich” und in der Schweiz “Schnatterich”.
  5. Seit 1951 erscheinen in Deutschland die “Mickey Mouse” Hefte, in denen Donald Duck von Anfang an eine größere Rolle spielte als die Maus – die geniale Erika Fuchs ist Übersetzerin und Herausgeberin und prägt die Sprache der Hefte mit vielen klassischen Zitaten und intellektuellen Anspielungen. Ohne sie hätte es den Donaldismus wohl nie gegeben.
  6. Eigentlich ist Donald Duck ein cholerischer Pechvogel, er hat aber mehrere andere Identitäten, in denen er erfolgreich ist. So ist er der Superheld Phantomias (USA: Super Duck), Agent Doppel Duck und Agent Donald O.M.A. (Organisation zur Abwehr von Monstern aller Art).
  7. Seine Eltern sind Dortel und Degenhard Duck. Er ist dauerverlobt mit Daisy Duck, der auch sein Cousin Gustav Gans Avancen macht. Er sorgt für seine Neffen Tick, Trick und Track, die bei ihm Leben. Sein reicher Onkel Dagobert nutzt ihn regelmäßig aus. Einen Überblick der Verwandtschaftsverhältnisse gibt es hier.
  8. Donald ist weltweit eine der beliebtesten Figuren aus dem Disney Universum. Kein Wunder, dass auch ein Asteroid (Asteroid 12410) nach ihm benannt wurde.
  9. Seit 2004 hat Donald Duck einen Stern auf dem “Hollywood Walk of Fame” (Adresse: 6840 Hollywood Blvd.).
  10. 1943 erhielt der Zeichentrickfilm “Der Fuehrer’s Face” einen Oscar in der Kategorie “Bester Kurzfilm (Cartoon)”. In dem Film ist Donald ein Fließbandarbeiter in einer deutschen Munitionsfabrik und verzweifelt am NS-Regime. Der Film ist in Deutschland nie erschienen.

Bild (c) Allposters.de

10 Fakten über Afghanistan

  1. Afghanistan – eigentlich “Islamische Republik Afghanistan” ist ein Binnenstaat in Südostasien.
  2. Das Land hat rund 30 Millionen Einwohner und eine Fläche von 652.225 km² – das sind 38 Einwohne pro km².
  3. Afghanistan ist sehr ländlich geprägt: im Großraum der Hauptstadt Kabul leben zwar fast 5 Millionen Menschen, doch hat die zweitgrößte Stadt Kandahar nur gut 340.000 Einwohner. Über 80% der Einwohner leben in Dörfern.
  4. 99,9% der Bevölkerung sind Moslems, davon ca. 80% Sunniten und 20% Schiiten – allerdings gibt es in vielen Gegenden vorislamische Traditionen. Daneben gibt es ca. 15.000 Hindus, einige hundert Sikhs, einen (!) Juden und eine unbekannte Anzahl an Christen.
  5. Die führende Ethnie sind die Paschtunen (42%), die die eigentlichen Afghanen sind. Es folgen die Tadschiken (27%, persischsprachig), Hazara (9%, persischsprachige Schiiten), Usbeken (9%), Aimaken (4%), Turkmenen (3%), Belutschen (2%), Nuristani und andere.
  6. Afghanistan versank nach der Besetzung durch die Sowjetunion (1979-1989) im Bürgerkrieg und wurde eine Brutstätte des internationalen Terrorismus. Es beherbergte Osama bin Laden, der von dort aus die Anschläge des 11. September 2001 plante. Bald darauf wurde die radikalislamische Taliban-Regierung von der westlichen Militärallianz und der afghanischen Nordallianz gestürzt.
  7. Seitdem ist Afghanistan nominell zwar eine Demokratie, der Präsident aber de fakto nicht mehr als der “Bürgermeister von Kabul”. Beherrscht wird das Land sonst je nach Region praktisch durch die Stammesführer, die islamistischen Taliban oder westliche Truppen.
  8. Afghanistan ist der größte Opiumproduzent der Welt, die Wirtschaft des Landes ist davon komplett abhängig. Allerdings ist das Land sehr reich an zahlreichen Bodenschätzen, mit denen es saniert werden könnte, wenn die Sicherheitslage es zuliesse.
  9. Das Land hat eine Analphabetenquote von über 70% und nur schlechten Bildungszugang für Frauen.
  10. Afghanistan gilt als der Friedhof der Weltmächte: Briten, Sowjets und jetzt die westlich geführte Allianz konnten das Land nie beherrschen oder befrieden.

Bild: Hindukusch Gebirge (Quelle pixabay). Hier ist eine Liste der 10 höchsten Berge in Afghanistan.

10 Fakten zu Abchasien

  1. Abchasien grenzt an das Schwarze Meer an und ist de facto unabhängig von Georgien, de jure nach herrschender Meinung jedoch ein Teil Georgiens.
  2. Abchasien hat sich 1992 unabhängig erklärt. Russland erkannte Abchasien am 26. August 2008 als unabhängigen Staat an, es folgten Nicaragua, Venezuela und Nauru. Für fast alle anderen Staaten ist Abchasien jedoch ein durch Russland besetzter Teil Georgiens.
  3. Abchasien hat etwas über 200.000 Einwohner. 1989 waren es noch über 500.000, jedoch wurden in der Folge viele Georgier vertrieben.
  4. Amtssprachen sind de-facto Abchasisch und Russisch.
  5. Hauptstadt ist Sochumi mit ca. 65.000 Einwohnern.
  6. Ca. 20% der Bevölkerung sind Georgier, 44% Abchasen, 11% Russen, 21% Armenier und 1% Griechen.
  7. Das Land hat ein subtropisches Klima und war in den Zeiten der Sowjetunion eine beliebte Urlaubsregion.
  8. Der Anbau von Wein, Tabak und Obst bilden die Grundlage der Wirtschaft.
  9. Die Voronya-Höhle ist mit ca. 2.200m Tiefe die tiefste bekannte Höhle der Welt.
  10. Hier ist ein Kartenlink zu Abchasien und hier ein Reiseführer Georgien.

Stand 26.05.2011

10 Fakten über George Clooney

  1. George Timothy Clooney wurde am 6. Mai 1961 in Lexington (Kentucky, USA) geboren.
  2. Erste Erfahrungen in den Medien sammelte er schon im Alter von fünf Jahren: er hielt in einer TV-Show seines Vaters Texttafeln hoch.
  3. 1977 versuchte er, Profi-Baseballspieler bei den Cincinnati Reds zu werden, fiel aber durch.
  4. Anfang der 80er Jahre erhielt er nur Rollen für Pilotfilme zweitklassiger Fernsehserien, die direkt nach der Ausstrahlung eingestellt wurden. Einzig in der ersten Staffel der Serie Roseanne hielt er sich länger.  Eine Fangemeinde baute er sich erst auf, als er 1994 die Rolle des Kinderarztes Doug Ross in Emergency Room erhielt.
  5. Seinen Durchbruch als Filmschauspieler hatte er in “From Dusk till Dawn”.
  6. Im März 2004 sammelte er Wahlkampfspenden für seinen Vater Nick, der sich letztlich erfolglos um einen Sitz im US-Repräsentantenhaus bemühte.
  7. Als Haustier hielt er lange Zeit das 135kg schwere Schwein Max. Nachdem dieses 2006 verstarb, wollte er nie wieder ein Haustier haben.
  8. Clooney setzt sich für viele soziale Projekte ein, u.a. für den Klimaschutz und die Menschen in Dafur. Er spendet auch immer große Summen für gemeinnützige Organisationen.
  9. Bei einer Reise in den Sudan infizierte er sich mit Malaria.
  10. Er ist Verwaltungsratsmitglied der Belenos Clean Power Holding mit Sitz in der Schweiz, die sich mit alternativen Energien beschäftigt.

Stand: Mai 2011

10 Fakten zum “Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen”

  1. Heute  findet der “Europäische Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen” statt.
  2. Heute gibt es in vielen Städten in Europa Info-Veranstaltungen zum Thema Behinderung, veranstaltet von Lebenshilfe, Caritas, Diakonie und vielen anderen Trägern. Thema dieses Jahr: “Inklusion beginnt in den Köpfen”.
  3. In der EU gibt es 38 Millionen Menschen mit Behinderung.
  4. Die Zahl der Schwerbehinderten mit entsprechendem Ausweis ist in Deutschland seit 1985 um 29 Prozent auf 6,9 Millionen gestiegen, somit ist etwa jeder zwölfte Deutsche schwerbehindert.
  5. Von den 6,9 Millionen Schwerbehinderten in Deutschland hatten 300.000 eine angeborene Behinderung, alle anderen erwarben diese durch Unfall, Krankheit, Kriegsverletzungen oder anderes.
  6. Es gibt circa 700 anerkannte Werkstätten für 275.000 Menschen mit Behinderung in Deutschland.
  7. Fakt: Anerkannte Werkstätten für behinderte Menschen verkaufen nie, nie, niemals Produkte an Haustür oder Telefon.
  8. Seit 2003 hat die Zahl der Menschen, die stationär oder ambulant betreut wohnen, um 31,2 % zugenommen.
  9. Seit 2003 ist die Zahl der Werkstatt-Mitarbeiter mit Behinderung um 23,9 % gestiegen.
  10. Immer mehr Menschen mit einer primär seelischen Behinderung sind in den WfbM beschäftigt.

Diese 10 Fakten wurden von Michael Ziegert von entia.de zusammengestellt.

Stand Mai 2011.

10 Fakten zum Tag der Pressefreiheit

  1. Der von der UNO eingeführte Internationale Tag der Pressefreiheit (World Press Freedom Day) wird seit 1994 jeweils am 03. Mai begangen.
  2. Der 03. Mai wurde aufgrund der 1991 an diesem Tag bei einer UNESCO Konferenz verabschiedeten “Deklaration von Windhoek” gewählt. In der Erklärung wird “die Schaffung einer unabhängigen, pluralistischen und freien Presse” als “Eckstein für Demokratie und wirtschaftliche Entwicklung” bezeichnet und gefordert.
  3. Seit 1997 wird an diesem Tag der UNESCO/Guillermo Cano World Press Freedom Prize verliehen. Dies erfolgt im Gedenken an den am 17. Dezember 1986 vor seiner Zeitung “El Espectador” in der kolumbianischen Hauptstadt Bogotá ermordeten Journalisten Guillermo Cano Isaza.
  4. Pressefreiheit bezeichnet das Recht der Medien auf freie Ausübung ihrer Tätigkeit, insbesondere das unzensierte Veröffentlichen von Informationen und Meinungen.
  5. In Deutschland schützt Artikel 5 Abs.  I die Pressefreiheit: “Jeder hat das Recht, seine Meinung in Wort, Schrift und Bild frei zu äußern und zu verbreiten und sich aus allgemein zugänglichen Quellen ungehindert zu unterrichten. Die Pressefreiheit und die Freiheit der Berichterstattung durch Rundfunk und Film werden gewährleistet. Eine Zensur findet nicht statt.”
  6. Reporter ohne Grenzen erstellt jedes Jahr eine Rangliste der Pressefreiheit nach Ländern (Press Freedom Index). Auf den ersten drei Plätzen liegen 2019 Norwegen, Finnland und Schweden. Die Schweiz liegt auf Platz 6 (Vorjahr 5), Österreich auf der 16 (Vorjahr 11) und Deutschland hat sich auf Platz 13 verbessert (Vorjahr 15). Weitere interessante Positionen: Großbritannien auf Platz 33 (vorher 40), USA auf Platz 48 (45), Ungarn auf 87 (73) und Schlusslichter sind wie Nordkorea und Turkmenistan (179 bzw. 180).
  7. 2018 wurden weltweit 80 Journalisten in Ausübung/aufgrund ihrer Tätigkeit getötet. 60 sind entführt, 348 inhaftiert und drei werden vermisst.
  8. 2019 wurden bislang 11 Journalisten und andere Medienschaffende getötet. 191 Journalisten und Medienschaffende und 176 Blogger, Bürgerjournalisten und Online-Aktivisten sind in Haft.
  9. Im Jahr 2008 waren erstmals Online-Journalisten und Blogger am stärksten von staatlichen Repressionsmaßnahmen betroffen.
  10. Ob Blogs nach deutschem Recht unter die Pressefreiheit fallen ist umstritten und dürfte letztlich auch vom jeweiligen Blog abhängen.

Dieser Beitrag wurde am 3. Mai 2019 aktualisiert.

10 Fakten über LeBron James

  1. Der Basketballspieler LeBron Raymone James wurde am 30. Dezember 1984 in Akron (Ohio, USA) als Sohn der 16-jährigen Gloria James geboren. Sein Vater verschwand vor der Geburt.
  2. Die Familie war so arm, dass er öfter in Pflegefamilien untergebracht werden musste. Sein Glück – denn als er 10 Jahre alt war, lernte er durch seinen Pflegevater Frankie Walker Basketball.
  3. Seinen Manager Maverick Carter lernte er bereits in der High-School kennen. Er nennt ihn manchmal auch Cousin, obwohl die beiden nur eng befreundet sind.
  4. Er stand vor der Entscheidung Basketball oder Football – denn in beiden Sportarten ist er ein Ausnahmetalent.
  5. Schon zu High-School-Zeiten galt er als einer der talentiertesten Spieler, schmückte Zeitschriften-Cover und stand auf den Listen aller Talent-Scouts.
  6. Die College-Phase übersprang er komplett und wechselte 2003 direkt in die Profi-Liga NBA. In seiner ersten Saison bei den Cleeveland Cavaliers führte er das bisher schwache Team fast in die Play-Offs und wurde “Rookie of the year” der NBA.
  7. In der Folge brach er zahlreiche Rekorde, u.a. jüngster Spieler, der insgesamt mehr als 10.000 Punkte erreichte, MVP (Most Valuable Player), Spieler des Jahres und viele mehr.
  8. Seinem Team blieb er bis 2010 treu. Erst dann wechselte er zu Miami Heat, da er dort bessere Siegchancen sah.
  9. Er ist inzwischen einer der bestverdienenden Sportler der USA – alleine Nike zahlte ihm 90 Millionen US$.
  10. Viele Lieder sind ihm gewidmet, u.a. von Jay-Z, Buckethead und Eminem. Letzterer wirkte bei dem Soundtrack zu “More Than a Game” mit.

Stand Mai 2011