Dokumentiert: Das Schmundt Protokoll

Chef-Sache

Nur durch Offizier

Ort: Arbeitszimmer des Führers, Neue Reichskanzlei

Diensttuender Adjutant: Oberstleutnant d. G. Schmundt

Beteiligte: Der Führer, Feldmarschall Göring, Großadmiral Raeder, Gen. Oberst v. Brauchitsch, Gen. Oberst Keitel, Gen. Oberst Milch, Gen. d. Artl. Halder, Gen. Bodenschatz, Ktr. Adm. Schniewindt, Oberst i. G. Jeschonnek, Oberst d. G. Warlimont, Oberstleutnant d. G. Schmundt, Hauptmann Engel, Kor. Kpt. Albrecht, Hptm. v. Below.

Gegenstand: Unterrichtung über die Lage und Ziele der Politik.

Der Führer bezeichnet als Zweck der Besprechung:
1.) Darstellung der Lage.
2.) Stellung der sich aus der Lage für die Wehrmacht
ergebenden Aufgaben.
3.) Klarstellung der sich aus den Aufgaben ergebenden
Konsequenzen.
4.) Sicherstellung der Geheimhaltung aller Entschlüsse und
Arbeiten, die das Ergebnis der Konsequenzen auslöst.
Die Geheimhaltung ist die Voraussetzung für den Erfolg.

Nachstehend werden die Ausführungen des Führers sinngemäß wiedergegeben:

Unsere heutige Lage ist unter zwei Gesichtspunkten zu betrachten:

1.) Tatsächliche Entwicklung von 1933-1939.
2.) Die dauernd gleichbleibende Situation, in der Deutschland ist.

In der Zeit 1933-39 Fortschritte auf allen Gebieten. Unsere militärische Lage verbesserte sich gewaltig. Unsere Lage zur Umwelt ist die gleiche geblieben. Deutschland war ausgeschieden aus dem Kreis der Machtstaaten. Das Gleichgewicht der Kräfte wurde ohne die Beteiligung Deutschlands festgelegt.

Geltendmachen der Lebensansprüche Deutschlands und Wiedereintritt in den Kreis der Machtstaaten stört dieses Gleichgewicht. Alle Ansprüche werden als ‘Einbruch’ gewertet.

Die Engländer fürchten eine wirtschaftliche Gefährdung mehr als eine gewöhnliche Drohung durch Macht.

Die 80 Millionen Masse hat die ideellen Probleme gelöst. Die wirtschaftlichen Probleme müssen auch gelöst werden. Um die Schaffung der wirtschaftlichen Voraussetzungen hierzu kommt kein Deutscher herum. Zur Lösung der Probleme gehört Mut. Es darf nicht der Grundsatz gelten, sich durch Anpassung an die Umstände einer Lösung der Probleme zu entziehen. Es heißt vielmehr die Umstände den Forderungen anpassen. Ohne Einbruch in fremde Staaten oder Angreifen fremden Eigentums ist dies nicht möglich.
Der Lebensraum, der staatl. Größe angemessen, ist die Grundlage für jede Macht. Eine Zeit lang kann man Verzicht leisten, dann aber kommt die Lösung der Probleme so oder so. Es bleibt die Wahl zwischen Aufstieg oder Abstieg. In 15 oder 20 Jahren wird für uns die Lösung zwangsweise notwendig. Länger kann sich kein deutscher Staatsmann um die Frage herumdrücken.
Z. Zt. befinden wir uns im Zustand nationaler Begeisterung in gleicher Gesinnung mit zwei anderen Staaten: Italien und Japan.

Die zurückliegende Zeit ist wohl ausgenützt worden. Alle Schritte waren folgerichtig auf das Ziel ausgerichtet.

Nach sechs Jahren ist die heutige Lage folgende:

Nationalpolitische Einigung der Deutschen ist erfolgt außer kleinen Ausnahmen. Weitere Erfolge können ohne Blutvergießen nicht mehr errungen werden.
Die Grenzziehung ist von militärischer Wichtigkeit.
Der Pole ist kein zusätzlicher Feind. Polen wird immer auf der Seite unserer Gegner stehen. Trotz Freundschaftsabkommen hat in Polen immer die innere Absicht bestanden, jede Gelegenheit gegen uns auszunutzen.
Danzig ist nicht das Objekt, um das es geht. Es handelt sich für uns um die Erweiterung des Lebensraumes im Osten und Sicherstellung der Ernährung, sowie der Lösung des BaltikumProblems. Lebensmittelversorgung ist nur von dort möglich, wo geringe Besiedelung herrscht. Neben der Fruchtbarkeit wird die deutsche, gründliche Bewirtschaftung die Überschüsse gewaltig steigern.
In Europa ist keine andere Möglichkeit zu sehen.
Kolonien: Warnung vor Schenkung kolonialen Besitzes. Es ist keine Lösung des Ernährungsproblems. Blockade!
Zwingt uns das Schicksal zur Auseinandersetzung mit dem Westen, ist es gut einen größeren Ostraum zu besitzen. Im Kriege werden wir noch weniger wie im Frieden mit Rekordernten rechnen können.
Die Bevölkerung nicht deutscher Gebiete tut keinen Waffendienst und steht zur Arbeitsleistung zur Verfügung.
Das Problem ‘Polen’ ist von der Auseinandersetzung mit dem Westen nicht zu trennen.
Polens innere Festigkeit gegen den Bolschewismus ist zweifelhaft. Daher auch Polen eine zweifelhafte Barriere gegen Rußland.
Kriegsglück im Westen mit schneller Entscheidung ist fraglich, ebenso die Haltung Polens.
Einem Druck durch Rußland hält das polnische Regime nicht stand. Polen sieht in einem Siege Deutschlands über den Westen eine Gefahr und wird uns den Sieg zu nehmen versuchen.
Es entfällt also die Frage Polen zu schonen und bleibt der Entschluß, bei erster passender Gelegenheit Polen anzugreifen.
An eine Wiederholung der Tschechei ist nicht zu glauben. Es wird zum Kampf kommen. Aufgabe ist es, Polen zu isolieren. Das Gelingen der Isolierung ist entscheidend.
Daher muß sich der Führer endgültigen Befehl zum Losschlagen vorbehalten. Es darf nicht zu einer gleichzeitigen Auseinandersetzung mit dem Westen (Frankreich u. England) kommen.
Ist es nicht sicher, daß im Zuge einer deutsch-polnischen Auseinandersetzung ein Krieg mit dem Westen ausgeschlossen bleibt, dann gilt der Kampf in erster Linie England und Frankreich.
Grundsatz: Auseinandersetzung mit Polen – beginnend mit Angriff gegen Polen – ist nur dann von Erfolg, wenn der Westen aus dem Spiel bleibt.
Ist das nicht möglich, dann ist es besser den Westen anzufallen und dabei Polen zugleich zu erledigen.
Es ist Sache geschickter Politik, Polen zu isolieren.
Schwerwiegende Frage ist Japan. Wenn auch zunächst aus verschiedenen Gründen kühl einem Zusammengehen mit uns gegenüberstehend, so ist es doch im eigenen Interesse Japans, vorzeitig gegen Rußland vorzugehen.
Zu Rußland sind wirtschaftliche Beziehungen nur möglich, wenn politische Beziehungen sich gebessert haben. In PresseErörterungen tritt vorsichtige Haltung in Erscheinung. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Rußland sich an der Zertrümmerung Polens desinteressiert zeigt. Wenn Rußland weiter gegen uns treibt, kann das Verhältnis mit Japan enger werden.
Ein Bündnis Frankreich-England-Rußland gegen DeutschlandItalien-Japan würde mich veranlassen, mit einigen vernichtenden Schlägen England und Frankreich anzugreifen.
Der Führer zweifelt an der Möglichkeit einer friedlichen Auseinandersetzung mit England. Es ist notwendig sich auf die Auseinandersetzung vorzubereiten. England sieht in unserer Entwicklung die Fundierung einer Hegemonie, die England entkräften würde. England ist daher unser Feind und die Auseinandersetzung geht auf Leben und Tod.
Wie wird diese Auseinandersetzung aussehen?
England kann Deutschland nicht in wenigen kraftvollen Streichen erledigen und uns niederzwingen. Für England ist es entscheidend, den Krieg möglichst nahe an das Ruhrgebiet heranzutragen. Man wird französisches Blut nicht sparen. (Westwall!!) Der Besitz des Ruhrgebietes entscheidet die Dauer unseres Widerstandes.
Die holländischen und belgischen Luftstützpunkte müssen militärisch besetzt werden. Auf Neutralitäts-Erklärungen kann nichts gegeben werden. Wollen Frankreich und England es beim Krieg Deutschland/Polen zu einer Auseinandersetzung kommen lassen, dann werden sie Holland und Belgien in ihrer Neutralität unterstützen und Befestigungen bauen lassen, um sie schließlich zum Mitgehen zu zwingen.
Belgien und Holland werden, wenn auch protestierend, dem Druck nachgeben. Wir müssen daher, wenn bei polnischem Krieg England eingreifen will, blitzartig Holland angreifen. Erstrebenswert ist es, eine neue Verteidigungslinie auf holländischem Gebiet bis zur Zuider See zu gewinnen. Der Krieg mit England und Frankreich wird ein Krieg auf Leben und Tod.
Die Ansicht, sich billig loskaufen zu können, ist gefährlich; diese Möglichkeit gibt es nicht. Die Brücken sind dann abzubrechen und es handelt sich nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern um Sein oder Nichtsein von 80 Millionen Menschen
Frage: Kurzer oder langer Krieg?
Jede Wehrmacht bezw. Staatsführung hat den kurzen Krieg anzustreben. Die Staatsführung hat sich dagegen jedoch auch auf den Krieg von 10 bis 15jähriger Dauer einzurichten.
Es war immer in der Geschichte so, daß man an kurze Kriege glaubte. 1914 war man noch der Ansicht, lange Kriege nicht finanzieren zu können. Auch heute spukt diese Auffassung in vielen Köpfen. Dagegen wird jeder Staat so lange wie möglich aushalten, wenn nicht sofort eine wesentliche Schwächung (z. B. Ruhrgebiet) eintritt. England hat ähnliche Schwächen.
England weiß, daß der unglückliche Kriegsausgang das Ende seiner Weltmacht bedeutet.
England ist der Motor, der gegen Deutschland treibt. Seine Stärke liegt in folgendem:
1.) Der Brite ist stolz, tapfer, zäh, widerstandsfähig und organisatorisch begabt. Weiß jedes neue Ereignis auszuwerten. Er hat das Abenteurertum und den Mut der nordischen Rasse. Mit der Verbreiterung sinkt die Qualität. Der deutsche Querschnitt ist besser.
2.) Es ist eine Weltmacht an sich. Seit 300 Jahren konstant. Vergrößert durch Verbündete. Die Macht ist nicht nur als real sondern auch als psychologisch erdumspannende zu betrachten. Dazu kommt der unermeßbare Reichtum mit der damit verbundenen Kreditwürdigkeit.
3.) Die geopolitische Sicherung und Beschirmung durch eine starke Seemacht und eine tapfere Luftwaffe.
Englands Schwäche:
Wenn wir im Kriege zwei Panzerschiffe und zwei Kreuzer mehr gehabt hätten und die Skagerrak-Schlacht am Morgen begonnen hätte, dann wäre die britische Flotte geschlagen worden und England wäre in die Kniee gezwungen worden. Es hätte das Ende des Weltkrieges bedeutet. Früher genügte es nicht, die Flotte zu schlagen, man mußte landen, um England zu besiegen. England konnte sich selbst ernähren. Das ist heute nicht mehr möglich.
Im Augenblick wo England von seiner Zufuhr abgeschnitten ist, ist es zur Kapitulation gezwungen. Die Lebensmittelund Brennstoffzufuhr ist vom Schutz durch die Flotte abhängig.
Der Angriff der Luftwaffe gegen England im Mutterland zwingt England nicht an einem Tag zur Kapitulation. Wird jedoch die Flotte vernichtet, so ist unmittelbare Kapitulation die Folge.
Es besteht kein Zweifel, daß der überraschende überfall zu einer schnellen Lösung führen kann. Es ist jedoch verbrecherisch, wenn die Staatsführung sich auf die Überraschung verlassen sollte.
Die Überraschung kann erfahrungsgemäß scheitern an:
1.) Verrat an Personen außerhalb der zuständigen militärischen Kreise
2.) Gewöhnlichem Zufall, der die ganze Aktion zusammenbrechen läßt;
3.) Menschlicher Unzulänglichkeit;
4.) Witterungsverhältnissen.
Der Termin zum Losschlagen muß lange vorher bestimmt werden. Darüber hinaus kann man aber nicht lange in Spannung leben. Es muß damit gerechnet werden, daß die Witterungsverhältnisse überraschendes Eingreifen von Flotte und Luftwaffe unmöglich machen.
Dies muß der Bearbeitung als ungünstigste Grundlage zu Grunde gelegt werden.
1.) Anzustreben bleibt, dem Gegner zu Beginn einen oder den vernichtenden Schlag beizubringen. Hierbei spielen Recht oder Unrecht oder Verträge keine Rolle.
Dies ist nur möglich, wenn man nicht durch Polen in einen Krieg mit England ‘hineinschlittert’.
2.) Vorzubereiten ist der lange Krieg neben dem überraschenden überfall und Zerschlagen der englischen Möglichkeiten auf dem Festlande.
Das Heer hat die Positionen in Besitz zu nehmen, die für die Flotte und Luftwaffe wichtig sind. Gelingt es, Holland und Belgien zu besetzen u. zu sichern, sowie Frankreich zu schlagen, dann ist die Basis für einen erfolgreichen Krieg gegen England geschaffen.
Die Luftwaffe kann dann von Westfrankreich aus die engere Blockade Englands, die Flotte mit den U-Booten die weitere übernehmen.
Folgen:
England kann auf dem Kontinent nicht kämpfen, die täglichen Angriffe der Luftwaffe und Kriegsmarine zerschneiden sämtliche Lebensadern.
Die Zeit entscheidet gegen England. Deutschland verblutet nicht zu Lande.
Diese Kriegsführung ist in ihrer Notwendigkeit bewiesen durch den Weltkrieg und die kriegerischen Handlungen seither.
Aus dem Weltkrieg ergeben sich die folgenden verpflichtenden Rückschlüsse für die Kriegführung:
1.) Bei einer stärkeren Kriegsmarine zu Beginn des Weltkrieges oder eines Abdrehens des Heeres auf die Kanalhäfen hätte der Krieg einen anderen Ausgang genommen.
2.) Ein Land ist durch die Luftwaffe nicht niederzuzwingen. Es können nicht alle Objekte gleichzeitig angegriffen werden u. wenige Minuten Zeitunterschiede rufen die Abwehr auf den Plan.
3.) Wichtig ist der rücksichtslose Einsatz aller Mittel.
4.) Hat erst einmal das Heer im Zusammenwirken mit der Luftwaffe und Kriegsmarine die wichtigsten Positionen genommen, dann fließt die industrielle Produktion nicht mehr in das Danaiden-Faß der Schlachten des Heeres, sondern kommt der Luftwaffe und der Kriegsmarine zu gute.
Daher muß das Heer in der Lage sein, diese Positionen einzunehmen. Der planmäßige Angriff ist vorzubereiten.
Das zu studieren, ist wichtigste Aufgabe. Ziel ist immer, England auf die Knie zu zwingen.
Jede Waffe trägt die schlachtentscheidende Wirkung nur solange in sich, als sie der Feind nicht besitzt.
Das gilt für Gas, U-Boote und die Luftwaffe. Für die letztere traf das zu, solange z. B. bei der englischen Flotte keine Abwehr vorhanden war, das wird 1940 und 1941 nicht mehr zutreffen. Gegen Polen z. B. wird die Tankwaffe wirksam sein, da der polnischen Armee die Abwehr fehlt.
Wo die Wirkung entscheidend nicht mehr zu bewerten ist, tritt an ihre Stelle die Überraschung und der geniale Einsatz.
Das ist das Angriffsprogramm.
Das Programm zwingt
1.) Zur richtigen Beurteilung der Waffen und ihrer Wirkung:
z. B. a) Kriegsschiff oder Flugzeugträger, wer ist gefährlicher im Einzelfall und im ganzen gesehen. Der Flugzeugträger ist der bessere Schutz eines Geleitzugs
b) Ist der Luftangriff auf eine Fabrik wichtiger als auf ein Schlachtschiff? Wo liegen die fabrikatorischen Engpässe?
2.) Zur schnellen Bereitschaft des Heeres. Die Nachbarstaaten müssen aus der Kaserne heraus überrannt werden.
3.) Zum Studium der schwachen Stellen des Gegners. Die Studien dürfen nicht den Generalstäben überlassen werden. Die Geheimhaltung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Führer hat sich daher entschlossen, einen kleinen Studienstab beim 0. K. W. zu befehlen, der Vertreter der drei Wehrmachtteile enthält und von Fall zu Fall die drei Oberbefehlshaber bezw. Generalstabschefs einbezieht. Der Stab hat den Führer am Laufenden zu halten und zu unterrichten.
Der Studienstab übernimmt die geistige Vorbereitung der Operationen im höchsten Grade und die sich zwangsläufig daraus ergebenden Vorbereitungen in technischer und organisatorischer Beziehung. Der Zweck bestimmter Anordnungen geht außerhalb des Stabes keinen etwas an.
So stark sich auch die Rüstungen der Gegner vergrößern mögen, sie müssen doch zu irgendeiner Zeit am Ende ihrer Möglichkeiten anlangen, und die unsrigen werden größere sein.
Französische Rekruten-Jahrgänge 120000 Mann!
Wir werden nicht in einen Krieg hineingezwungen werden, aber um ihn herum kommen wir nicht.
Die Geheimhaltung ist die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg. Auch Italien oder Japan gegenüber muß die Zielsetzung geheim bleiben. Für Italien bleibt der Durchbruch durch die Maginot-Linie bestehen, der zu studieren ist. Der Führer hält den Durchbruch für möglich.
Das Zusammenfassen (Bündeln) der Wehrmachtteile zum Studium des Gesamtproblems ist wichtig.
Der Zweck
1.) Studium des Gesamtproblems.
2.) ” des Vorgehens.
3.) ” der erforderlichen Mittel.
4.) ” der notwendigen Ausbildung.
Dem Stab müssen Männer mit großer Phantasie und bestem Fachwissen angehören, sowie Offiziere mit nüchternem, skeptischem Verstand.
Grundsatz für die Arbeit:
1.) Niemand ist zu beteiligen, der es nicht wissen muß.
2.) Niemand darf mehr erfahren, als er wissen muß.
3.) Wann muß der Betreffende es spätestens wissen? Niemand darf früher etwas wissen, als er es wissen muß.
Auf Anfrage des Feldmarschalls Göring bestimmt der Führer, daß
a) die Wehrmachtteile bestimmen, was gebaut wird;
b) an dem Schiffsbauprogramm nichts geändert wird;
c) die Rüstungsprogramme sind auf 1943 bezw. 44 abzustellen.
Für die Richtigkeit der Wiedergabe:
Schmundt, Oberstleutnant

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