Gepimpte Wahlplakate Europawahl 2019: Katarina Barley mit Hitlerbärtchen (SPD)

Mit Hitlerbärtchen sieht jeder aus wie Adolf Hitler. Selbst Katarina Barley.

Darf man sein Kind Adolf nennen?

Seit Adolf Hitler ist der Vorname in Deutschland verpönt.

Doch ist es trotzdem erlaubt, sein Kind mit Vornamen Adolf zu nennen?

Grundsätzlich darf ein Vorname dem Kindswohl nicht schaden, also es z.B. nicht lächerlich machen oder anderweitig negativ prägen, insbesondere auch keine direkte “böse” Prägung vornehmen.

Beim Vornamen Adolf kommt es aber darauf an.

Das Standesamt wird die Eintragung davon abhängig machen, aus welchen Beweggründen die Eintragung erfolgt.

Gibt es z.B. eine Familientradition, diesen Vornamen zu verwenden oder soll der Sohn den Vornamen Adolf bekommen, um an einen Vornamen zu gedenken oder wird das Kind z.B. am 11. Januar oder 17. Juni geboren – beides mögliche Namenstage – spricht nichts gegen den Vornamen.

Soll der Name hingegen bewusst verwendet werden, um Hitler zu huldigen oder andererseits eine rechte Gesinnung zu unterstreichen, z.B. indem man das Kind Adolf Sigurd Wolf Müller nennt, ist der Name abzulehnen.

Auch in Kombination mit bestimmten Nachnamen – z.B. Heil oder Göring – ist die Eintragung unzulässig.

Dokumentiert: Die Hoßbach Niederschrift

Diese Niederschrift von Oberst Hoßbach dokumentiert ein Treffen von 5. November 1937, in dem Adolf Hitler die Grundzüge seiner Außenpolitik darlegte. Das Protokoll wird ein wichtiges Beweisstück in den Nürnberger Prozessen.

Die Hoßbach-Niederschrift

Anwesend:

Der Führer und Reichskanzler, der Reichskriegsminister Generalfeldmarschall von Blomberg, der Oberbefehlshaber des Heeres Generaloberst Freiherr von Fritsch, der Oberbefehlshaber der Kriegsmarine Generaladmiral Dr. h. c. Raeder, der Oberbefehlshaber der Luftwaffe Generaloberst Göring, der Reichsminister des Auswärtigen Freiherr von Neurath, Oberst Hoßbach

Der Führer stellte einleitend fest, daß der Gegenstand der heutigen Besprechung von derartiger Bedeutung sei, daß dessen Erörterung in anderen Staaten wohl vor das Forum des Regierungskabinetts gehörte, er – der Führer – sähe aber gerade im Hinblick auf die Bedeutung der Materie davon ab, diese in dem großen Kreise des Reichskabinetts zum Gegenstand der Besprechung zu machen. Seine nachfolgenden Ausführungen seien das Ergebnis eingehender Überlegungen und der Erfahrungen seiner viereinhalbjährigen Regierungszeit; er wolle den anwesenden Herren seine grundlegenden Gedanken über die Entwicklungsmöglichkeiten und -notwendigkeiten unserer außenpolitischen Lage auseinandersetzen, wobei er im Interesse einer auf weite Sicht eingestellten deutschen Politik seine Ausführungen als seine testamentarische Hinterlassenschaft für den Fall seines Ablebens anzusehen bitte.

Der Führer führte sodann aus:

“Dokumentiert: Die Hoßbach Niederschrift” weiterlesen

Godwin’s Law

Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit den Nazis oder Hitler dem Wert Eins an.
(Godwins Gesetz)

Das sog. “Godwins Gesetz” (Godwin’s Law) wurde am 16. Oktober 1989 von Mike Godwin in einem Usenet Post formuliert. Es basiert auf der Erfahrung, dass in längeren Diskussionen im Internet zwangsläufig ein Nazi-Vergleich kommt. Oft werden sinnvolle Argumente weggehitlert.

Im Original lautet es:

As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches One.

Dokumentiert: Das Schmundt Protokoll

Chef-Sache

Nur durch Offizier

Ort: Arbeitszimmer des Führers, Neue Reichskanzlei

Diensttuender Adjutant: Oberstleutnant d. G. Schmundt

Beteiligte: Der Führer, Feldmarschall Göring, Großadmiral Raeder, Gen. Oberst v. Brauchitsch, Gen. Oberst Keitel, Gen. Oberst Milch, Gen. d. Artl. Halder, Gen. Bodenschatz, Ktr. Adm. Schniewindt, Oberst i. G. Jeschonnek, Oberst d. G. Warlimont, Oberstleutnant d. G. Schmundt, Hauptmann Engel, Kor. Kpt. Albrecht, Hptm. v. Below.

Gegenstand: Unterrichtung über die Lage und Ziele der Politik.

Der Führer bezeichnet als Zweck der Besprechung:
1.) Darstellung der Lage.
2.) Stellung der sich aus der Lage für die Wehrmacht
ergebenden Aufgaben.
3.) Klarstellung der sich aus den Aufgaben ergebenden
Konsequenzen.
4.) Sicherstellung der Geheimhaltung aller Entschlüsse und
Arbeiten, die das Ergebnis der Konsequenzen auslöst.
Die Geheimhaltung ist die Voraussetzung für den Erfolg.

Nachstehend werden die Ausführungen des Führers sinngemäß wiedergegeben:

Unsere heutige Lage ist unter zwei Gesichtspunkten zu betrachten:

1.) Tatsächliche Entwicklung von 1933-1939.
2.) Die dauernd gleichbleibende Situation, in der Deutschland ist.

In der Zeit 1933-39 Fortschritte auf allen Gebieten. Unsere militärische Lage verbesserte sich gewaltig. Unsere Lage zur Umwelt ist die gleiche geblieben. Deutschland war ausgeschieden aus dem Kreis der Machtstaaten. Das Gleichgewicht der Kräfte wurde ohne die Beteiligung Deutschlands festgelegt.

Geltendmachen der Lebensansprüche Deutschlands und Wiedereintritt in den Kreis der Machtstaaten stört dieses Gleichgewicht. Alle Ansprüche werden als ‘Einbruch’ gewertet.

Die Engländer fürchten eine wirtschaftliche Gefährdung mehr als eine gewöhnliche Drohung durch Macht.

Die 80 Millionen Masse hat die ideellen Probleme gelöst. Die wirtschaftlichen Probleme müssen auch gelöst werden. Um die Schaffung der wirtschaftlichen Voraussetzungen hierzu kommt kein Deutscher herum. Zur Lösung der Probleme gehört Mut. Es darf nicht der Grundsatz gelten, sich durch Anpassung an die Umstände einer Lösung der Probleme zu entziehen. Es heißt vielmehr die Umstände den Forderungen anpassen. Ohne Einbruch in fremde Staaten oder Angreifen fremden Eigentums ist dies nicht möglich.
Der Lebensraum, der staatl. Größe angemessen, ist die Grundlage für jede Macht. Eine Zeit lang kann man Verzicht leisten, dann aber kommt die Lösung der Probleme so oder so. Es bleibt die Wahl zwischen Aufstieg oder Abstieg. In 15 oder 20 Jahren wird für uns die Lösung zwangsweise notwendig. Länger kann sich kein deutscher Staatsmann um die Frage herumdrücken.
Z. Zt. befinden wir uns im Zustand nationaler Begeisterung in gleicher Gesinnung mit zwei anderen Staaten: Italien und Japan.

Die zurückliegende Zeit ist wohl ausgenützt worden. Alle Schritte waren folgerichtig auf das Ziel ausgerichtet.

Nach sechs Jahren ist die heutige Lage folgende:

Nationalpolitische Einigung der Deutschen ist erfolgt außer kleinen Ausnahmen. Weitere Erfolge können ohne Blutvergießen nicht mehr errungen werden.
Die Grenzziehung ist von militärischer Wichtigkeit.
Der Pole ist kein zusätzlicher Feind. Polen wird immer auf der Seite unserer Gegner stehen. Trotz Freundschaftsabkommen hat in Polen immer die innere Absicht bestanden, jede Gelegenheit gegen uns auszunutzen.
Danzig ist nicht das Objekt, um das es geht. Es handelt sich für uns um die Erweiterung des Lebensraumes im Osten und Sicherstellung der Ernährung, sowie der Lösung des BaltikumProblems. Lebensmittelversorgung ist nur von dort möglich, wo geringe Besiedelung herrscht. Neben der Fruchtbarkeit wird die deutsche, gründliche Bewirtschaftung die Überschüsse gewaltig steigern.
In Europa ist keine andere Möglichkeit zu sehen.
Kolonien: Warnung vor Schenkung kolonialen Besitzes. Es ist keine Lösung des Ernährungsproblems. Blockade!
Zwingt uns das Schicksal zur Auseinandersetzung mit dem Westen, ist es gut einen größeren Ostraum zu besitzen. Im Kriege werden wir noch weniger wie im Frieden mit Rekordernten rechnen können.
Die Bevölkerung nicht deutscher Gebiete tut keinen Waffendienst und steht zur Arbeitsleistung zur Verfügung.
Das Problem ‘Polen’ ist von der Auseinandersetzung mit dem Westen nicht zu trennen.
Polens innere Festigkeit gegen den Bolschewismus ist zweifelhaft. Daher auch Polen eine zweifelhafte Barriere gegen Rußland.
Kriegsglück im Westen mit schneller Entscheidung ist fraglich, ebenso die Haltung Polens.
Einem Druck durch Rußland hält das polnische Regime nicht stand. Polen sieht in einem Siege Deutschlands über den Westen eine Gefahr und wird uns den Sieg zu nehmen versuchen.
Es entfällt also die Frage Polen zu schonen und bleibt der Entschluß, bei erster passender Gelegenheit Polen anzugreifen.
An eine Wiederholung der Tschechei ist nicht zu glauben. Es wird zum Kampf kommen. Aufgabe ist es, Polen zu isolieren. Das Gelingen der Isolierung ist entscheidend.
Daher muß sich der Führer endgültigen Befehl zum Losschlagen vorbehalten. Es darf nicht zu einer gleichzeitigen Auseinandersetzung mit dem Westen (Frankreich u. England) kommen.
Ist es nicht sicher, daß im Zuge einer deutsch-polnischen Auseinandersetzung ein Krieg mit dem Westen ausgeschlossen bleibt, dann gilt der Kampf in erster Linie England und Frankreich.
Grundsatz: Auseinandersetzung mit Polen – beginnend mit Angriff gegen Polen – ist nur dann von Erfolg, wenn der Westen aus dem Spiel bleibt.
Ist das nicht möglich, dann ist es besser den Westen anzufallen und dabei Polen zugleich zu erledigen.
Es ist Sache geschickter Politik, Polen zu isolieren.
Schwerwiegende Frage ist Japan. Wenn auch zunächst aus verschiedenen Gründen kühl einem Zusammengehen mit uns gegenüberstehend, so ist es doch im eigenen Interesse Japans, vorzeitig gegen Rußland vorzugehen.
Zu Rußland sind wirtschaftliche Beziehungen nur möglich, wenn politische Beziehungen sich gebessert haben. In PresseErörterungen tritt vorsichtige Haltung in Erscheinung. Es ist nicht ausgeschlossen, daß Rußland sich an der Zertrümmerung Polens desinteressiert zeigt. Wenn Rußland weiter gegen uns treibt, kann das Verhältnis mit Japan enger werden.
Ein Bündnis Frankreich-England-Rußland gegen DeutschlandItalien-Japan würde mich veranlassen, mit einigen vernichtenden Schlägen England und Frankreich anzugreifen.
Der Führer zweifelt an der Möglichkeit einer friedlichen Auseinandersetzung mit England. Es ist notwendig sich auf die Auseinandersetzung vorzubereiten. England sieht in unserer Entwicklung die Fundierung einer Hegemonie, die England entkräften würde. England ist daher unser Feind und die Auseinandersetzung geht auf Leben und Tod.
Wie wird diese Auseinandersetzung aussehen?
England kann Deutschland nicht in wenigen kraftvollen Streichen erledigen und uns niederzwingen. Für England ist es entscheidend, den Krieg möglichst nahe an das Ruhrgebiet heranzutragen. Man wird französisches Blut nicht sparen. (Westwall!!) Der Besitz des Ruhrgebietes entscheidet die Dauer unseres Widerstandes.
Die holländischen und belgischen Luftstützpunkte müssen militärisch besetzt werden. Auf Neutralitäts-Erklärungen kann nichts gegeben werden. Wollen Frankreich und England es beim Krieg Deutschland/Polen zu einer Auseinandersetzung kommen lassen, dann werden sie Holland und Belgien in ihrer Neutralität unterstützen und Befestigungen bauen lassen, um sie schließlich zum Mitgehen zu zwingen.
Belgien und Holland werden, wenn auch protestierend, dem Druck nachgeben. Wir müssen daher, wenn bei polnischem Krieg England eingreifen will, blitzartig Holland angreifen. Erstrebenswert ist es, eine neue Verteidigungslinie auf holländischem Gebiet bis zur Zuider See zu gewinnen. Der Krieg mit England und Frankreich wird ein Krieg auf Leben und Tod.
Die Ansicht, sich billig loskaufen zu können, ist gefährlich; diese Möglichkeit gibt es nicht. Die Brücken sind dann abzubrechen und es handelt sich nicht mehr um Recht oder Unrecht, sondern um Sein oder Nichtsein von 80 Millionen Menschen
Frage: Kurzer oder langer Krieg?
Jede Wehrmacht bezw. Staatsführung hat den kurzen Krieg anzustreben. Die Staatsführung hat sich dagegen jedoch auch auf den Krieg von 10 bis 15jähriger Dauer einzurichten.
Es war immer in der Geschichte so, daß man an kurze Kriege glaubte. 1914 war man noch der Ansicht, lange Kriege nicht finanzieren zu können. Auch heute spukt diese Auffassung in vielen Köpfen. Dagegen wird jeder Staat so lange wie möglich aushalten, wenn nicht sofort eine wesentliche Schwächung (z. B. Ruhrgebiet) eintritt. England hat ähnliche Schwächen.
England weiß, daß der unglückliche Kriegsausgang das Ende seiner Weltmacht bedeutet.
England ist der Motor, der gegen Deutschland treibt. Seine Stärke liegt in folgendem:
1.) Der Brite ist stolz, tapfer, zäh, widerstandsfähig und organisatorisch begabt. Weiß jedes neue Ereignis auszuwerten. Er hat das Abenteurertum und den Mut der nordischen Rasse. Mit der Verbreiterung sinkt die Qualität. Der deutsche Querschnitt ist besser.
2.) Es ist eine Weltmacht an sich. Seit 300 Jahren konstant. Vergrößert durch Verbündete. Die Macht ist nicht nur als real sondern auch als psychologisch erdumspannende zu betrachten. Dazu kommt der unermeßbare Reichtum mit der damit verbundenen Kreditwürdigkeit.
3.) Die geopolitische Sicherung und Beschirmung durch eine starke Seemacht und eine tapfere Luftwaffe.
Englands Schwäche:
Wenn wir im Kriege zwei Panzerschiffe und zwei Kreuzer mehr gehabt hätten und die Skagerrak-Schlacht am Morgen begonnen hätte, dann wäre die britische Flotte geschlagen worden und England wäre in die Kniee gezwungen worden. Es hätte das Ende des Weltkrieges bedeutet. Früher genügte es nicht, die Flotte zu schlagen, man mußte landen, um England zu besiegen. England konnte sich selbst ernähren. Das ist heute nicht mehr möglich.
Im Augenblick wo England von seiner Zufuhr abgeschnitten ist, ist es zur Kapitulation gezwungen. Die Lebensmittelund Brennstoffzufuhr ist vom Schutz durch die Flotte abhängig.
Der Angriff der Luftwaffe gegen England im Mutterland zwingt England nicht an einem Tag zur Kapitulation. Wird jedoch die Flotte vernichtet, so ist unmittelbare Kapitulation die Folge.
Es besteht kein Zweifel, daß der überraschende überfall zu einer schnellen Lösung führen kann. Es ist jedoch verbrecherisch, wenn die Staatsführung sich auf die Überraschung verlassen sollte.
Die Überraschung kann erfahrungsgemäß scheitern an:
1.) Verrat an Personen außerhalb der zuständigen militärischen Kreise
2.) Gewöhnlichem Zufall, der die ganze Aktion zusammenbrechen läßt;
3.) Menschlicher Unzulänglichkeit;
4.) Witterungsverhältnissen.
Der Termin zum Losschlagen muß lange vorher bestimmt werden. Darüber hinaus kann man aber nicht lange in Spannung leben. Es muß damit gerechnet werden, daß die Witterungsverhältnisse überraschendes Eingreifen von Flotte und Luftwaffe unmöglich machen.
Dies muß der Bearbeitung als ungünstigste Grundlage zu Grunde gelegt werden.
1.) Anzustreben bleibt, dem Gegner zu Beginn einen oder den vernichtenden Schlag beizubringen. Hierbei spielen Recht oder Unrecht oder Verträge keine Rolle.
Dies ist nur möglich, wenn man nicht durch Polen in einen Krieg mit England ‘hineinschlittert’.
2.) Vorzubereiten ist der lange Krieg neben dem überraschenden überfall und Zerschlagen der englischen Möglichkeiten auf dem Festlande.
Das Heer hat die Positionen in Besitz zu nehmen, die für die Flotte und Luftwaffe wichtig sind. Gelingt es, Holland und Belgien zu besetzen u. zu sichern, sowie Frankreich zu schlagen, dann ist die Basis für einen erfolgreichen Krieg gegen England geschaffen.
Die Luftwaffe kann dann von Westfrankreich aus die engere Blockade Englands, die Flotte mit den U-Booten die weitere übernehmen.
Folgen:
England kann auf dem Kontinent nicht kämpfen, die täglichen Angriffe der Luftwaffe und Kriegsmarine zerschneiden sämtliche Lebensadern.
Die Zeit entscheidet gegen England. Deutschland verblutet nicht zu Lande.
Diese Kriegsführung ist in ihrer Notwendigkeit bewiesen durch den Weltkrieg und die kriegerischen Handlungen seither.
Aus dem Weltkrieg ergeben sich die folgenden verpflichtenden Rückschlüsse für die Kriegführung:
1.) Bei einer stärkeren Kriegsmarine zu Beginn des Weltkrieges oder eines Abdrehens des Heeres auf die Kanalhäfen hätte der Krieg einen anderen Ausgang genommen.
2.) Ein Land ist durch die Luftwaffe nicht niederzuzwingen. Es können nicht alle Objekte gleichzeitig angegriffen werden u. wenige Minuten Zeitunterschiede rufen die Abwehr auf den Plan.
3.) Wichtig ist der rücksichtslose Einsatz aller Mittel.
4.) Hat erst einmal das Heer im Zusammenwirken mit der Luftwaffe und Kriegsmarine die wichtigsten Positionen genommen, dann fließt die industrielle Produktion nicht mehr in das Danaiden-Faß der Schlachten des Heeres, sondern kommt der Luftwaffe und der Kriegsmarine zu gute.
Daher muß das Heer in der Lage sein, diese Positionen einzunehmen. Der planmäßige Angriff ist vorzubereiten.
Das zu studieren, ist wichtigste Aufgabe. Ziel ist immer, England auf die Knie zu zwingen.
Jede Waffe trägt die schlachtentscheidende Wirkung nur solange in sich, als sie der Feind nicht besitzt.
Das gilt für Gas, U-Boote und die Luftwaffe. Für die letztere traf das zu, solange z. B. bei der englischen Flotte keine Abwehr vorhanden war, das wird 1940 und 1941 nicht mehr zutreffen. Gegen Polen z. B. wird die Tankwaffe wirksam sein, da der polnischen Armee die Abwehr fehlt.
Wo die Wirkung entscheidend nicht mehr zu bewerten ist, tritt an ihre Stelle die Überraschung und der geniale Einsatz.
Das ist das Angriffsprogramm.
Das Programm zwingt
1.) Zur richtigen Beurteilung der Waffen und ihrer Wirkung:
z. B. a) Kriegsschiff oder Flugzeugträger, wer ist gefährlicher im Einzelfall und im ganzen gesehen. Der Flugzeugträger ist der bessere Schutz eines Geleitzugs
b) Ist der Luftangriff auf eine Fabrik wichtiger als auf ein Schlachtschiff? Wo liegen die fabrikatorischen Engpässe?
2.) Zur schnellen Bereitschaft des Heeres. Die Nachbarstaaten müssen aus der Kaserne heraus überrannt werden.
3.) Zum Studium der schwachen Stellen des Gegners. Die Studien dürfen nicht den Generalstäben überlassen werden. Die Geheimhaltung ist dann nicht mehr gewährleistet. Der Führer hat sich daher entschlossen, einen kleinen Studienstab beim 0. K. W. zu befehlen, der Vertreter der drei Wehrmachtteile enthält und von Fall zu Fall die drei Oberbefehlshaber bezw. Generalstabschefs einbezieht. Der Stab hat den Führer am Laufenden zu halten und zu unterrichten.
Der Studienstab übernimmt die geistige Vorbereitung der Operationen im höchsten Grade und die sich zwangsläufig daraus ergebenden Vorbereitungen in technischer und organisatorischer Beziehung. Der Zweck bestimmter Anordnungen geht außerhalb des Stabes keinen etwas an.
So stark sich auch die Rüstungen der Gegner vergrößern mögen, sie müssen doch zu irgendeiner Zeit am Ende ihrer Möglichkeiten anlangen, und die unsrigen werden größere sein.
Französische Rekruten-Jahrgänge 120000 Mann!
Wir werden nicht in einen Krieg hineingezwungen werden, aber um ihn herum kommen wir nicht.
Die Geheimhaltung ist die entscheidende Voraussetzung für den Erfolg. Auch Italien oder Japan gegenüber muß die Zielsetzung geheim bleiben. Für Italien bleibt der Durchbruch durch die Maginot-Linie bestehen, der zu studieren ist. Der Führer hält den Durchbruch für möglich.
Das Zusammenfassen (Bündeln) der Wehrmachtteile zum Studium des Gesamtproblems ist wichtig.
Der Zweck
1.) Studium des Gesamtproblems.
2.) ” des Vorgehens.
3.) ” der erforderlichen Mittel.
4.) ” der notwendigen Ausbildung.
Dem Stab müssen Männer mit großer Phantasie und bestem Fachwissen angehören, sowie Offiziere mit nüchternem, skeptischem Verstand.
Grundsatz für die Arbeit:
1.) Niemand ist zu beteiligen, der es nicht wissen muß.
2.) Niemand darf mehr erfahren, als er wissen muß.
3.) Wann muß der Betreffende es spätestens wissen? Niemand darf früher etwas wissen, als er es wissen muß.
Auf Anfrage des Feldmarschalls Göring bestimmt der Führer, daß
a) die Wehrmachtteile bestimmen, was gebaut wird;
b) an dem Schiffsbauprogramm nichts geändert wird;
c) die Rüstungsprogramme sind auf 1943 bezw. 44 abzustellen.
Für die Richtigkeit der Wiedergabe:
Schmundt, Oberstleutnant

Dokumentiert: Befehl des Führers Adolf Hitler betreffend Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet

Fernschreiben von + FRR MBKO 02037 20 / 3 2235 = M AUE = FRR 1 Skl = Gltd Skl Adm Qu = Chef MAR Wehr gKdos a) OKW/WFSt drahtet MIO Op / Qu 2 Nr 2711 / 45 gKdos, gez Winter, General u. stell Chef WFSt = FRR Führungsstab Nordküste = FRR Generalbevollmächtigter f d Reichsverwaltung Staatssekretär Dr Stuckart = FRR Reichsmin f Rüstung u Kriegsprod – Reichsmin Prof Speer = FRR Ob d M – 1 Skl = FRR Ob d L = FRR Ob d L – Luftwaffenführungsstab = KR Reichs-SS-Feldkdosstelle = KR Reichsf-SS – SS-F H A = KR Ob d E – Stab I = KR OKW/Chef F WI-Amt = KR OKW/Chef = KR Wehrmachttransportchef = KR Nachr WBfh Dänemark =

Der Führer hat am 19. 3. 1945 nachstehenden Befehl erlassen.

Betr.: Zerstörungsmaßnahmen im Reichsgebiet.

Der Kampf um die Existenz unseres Volkes zwingt auch innerhalb des Reichsgebietes zur Ausnutzung aller Mittel, die die Kampfkraft unseres Feindes schwächen und sein weiteres Vordringen behindern. Alle Möglichkeiten, der Schlagkraft des Feindes unmittelbar oder mittelbar den nachhaltigsten Schaden zuzufügen, müssen ausgenutzt werden. Es ist ein Irrtum zu glauben, nicht zerstörte oder nur kurzfristig gelähmte Verkehrs- Nachrichten- Industrie- und Versorgungsanlagen bei der Rückgewinnung verlorener Gebiete für eigene Zwecke wieder in Betrieb nehmen zu können. Der Feind wird bei seinem Rückzug uns nur eine verbrannte Erde zurücklassen und jede Rücksichtnahme auf die Bevölkerung fallen lassen. Ich befehle daher:

1) Alle militärischen Verkehrs-, Nachrichten-, Industrie- und Versorgungsanlagen sowie Sachwerte innerhalb des Reichsgebietes, die sich der Feind zur Fortsetzung seines Kampfes irgendwie sofort oder in absehbarer Zeit nutzbar machen kann, sind zu zerstören.

2) Verantwortlich für die Durchführung dieser Zerstörungen sind:
Die militärischen Kommandobehörden für alle militärischen Objekte einschließlich der Verkehrs- und Nachrichtenanlagen, die Gauleiter und Reichsverteidigungskommissare für alle Industrie- und Versorgungsanlagen sowie sonstige Sachwerte. Den Gauleitern und Reichsverteidigungskommissaren ist bei der Durchführung ihrer Aufgabe durch die Truppe die notwendige Hilfe zu leisten.

3) Dieser Befehl ist schnellstens allen Truppenführern bekanntzugeben, entgegenstehende Weisungen sind ungültig.

gez. Adolf Hitler.

10 Fakten zum 20. Dezember

  1. Julius, Holger und Eike haben heute Namenstag.
  2. Am heutigen Tag im Jahr 1803 übergibt Frankreich New Orleans an die USA, die die damalige französische Kolonie Louisiana gekauft hatten. Das Gebiet erstreckte sich auf die heutigen Staaten Louisiana, Arkansas, Iowa, Missouri, South Dakota, Nebraska, Kansas und Oklahoma sowie Teile von Minnesota, North Dakota, Texas, Montana, Wyoming, Colorado und New Mexico sowie Teile der kanadischen Provinzen Saskatchewan, Manitoba und Alberta. Es handelt sich um das größte Grundstückgeschäft in der Geschichte und hat ein Volumen von 15 Millionen US$ (2006 entsprechend 250 Millionen US$).
  3. Adolf Hitler wird 1924 wegen guter Führung vorzeitig aus der Festungshaft in Landsberg entlassen, zu der er wegen des Putschversuchs vom 8. und 9. November 1923 (Hitlerputsch) verurteilt wurde. Er nutzte die Zeit in der Haft, um “Mein Kampf” zu schreiben.
  4. 1951 gelingt im Forschungsreaktor EBR-1 (Experimental Breeder Reactor I) in Arco (Idaho, USA) erstmals die nukleare Stromerzeugung. Die Leistung des ersten funktionierenden Atomkraftwerks reicht am ersten Tag, um vier Glühbirnen zu erhellen.
  5. Der Zodiac Killer erschießt 1968 seine beiden ersten Opfer, die 16-jährige Betty Lou Jensen und ihren 17-jährigen Freund David Faraday. Er wird bis Oktober 1969 noch drei weitere Menschen töten und zwei schwer verletzen. Zu den Taten bekennt er sich in teilweise codierten Briefen, von denen einige bis heute noch nicht entschlüsselt werden konnten. Wenn Sie sich an der Entschlüsselung versuchen wollen, finden Sie hier die Originalbriefe.
  6. E.T. – Der Außerirdische kommt 1982 in die deutschen Kinos.
  7. Der erste gesamtdeutsche Bundestag tritt 1990 zu seiner konstituierenden Sitzung in Berlin zusammen.
  8. Der damalige Bundesratspräsident Ole von Beust gedenkt in der letzten Sitzung des Bundesrats im Jahr 2007 erstmals nicht nur den Opfern der Sinti und Roma im dritten Reich, sondern auch denen der eigenständigen Gruppe der Jenischen und anderer Fahrender.
  9. David Bohm, Quantenphysiker und Philosoph, wird 1917 geboren.
  10. Friederike Mayröcker kommt 1924 auf die Welt.

Bild: Bkleinf2Own work, CC BY-SA 3.0, Link

10 Fakten zum 19. Dezember

  1. Den heutigen Tag hat die UNO zum Tag der Süd-Süd-Kooperation ausgerufen (United Nations Day for South-South Cooperation). Die Länder des Südens sind aufgerufen, sich durch Handel untereinander selbst zu stärken.
    Susanna und Benjamin haben heute Namenstag.
  2. Charles Dickens veröffentlicht 1843 seinen Roman “A Christmas Carol”, der auf deutsch “Eine Weihnachtsgeschichte” heißt.
  3. Der “Ballspielverein Borussia 09 e. V. Dortmund” wird am heutigen Tag im Jahr 1909 gegründet.
  4. 1927 wird in Hannover der Massenmörder Fritz Haarmann zum Tode verurteilt. Er 24 Jungen durch einen Biss in den Hals getötet und dann zerstückelt, möglicherweise hat er das Fleisch der Opfer an ein Restaurant verkauft. An seine Taten erinnert das Haarmann Lied.
  5. Dunkle Zeite: Die Philosophische Fakultät der Universität Bonn erkennt 1936 Thomas Mann die Ehrendoktorwürde ab, nachdem er vom Deutschen Reich ausgebürgert wurde.
  6. Adolf Hitler entlässt 1941 Generalfeldmarschall Walther von Brauchitsch als Oberbefehlshaber der Wehrmacht und übernimmt die Aufgabe selbst.
  7. Das US-Repräsentantenhaus stimmt 1998 im Rahmen der Lewinsky-Affäre für ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Bill Clionton wegen Meineids und Behinderung des US-Kongresses.
  8. 2016 verübt der Tunesier Anis Amri den Anschlag auf den Weihnachtsmarkt an der Berliner Gedächtniskirche. Zuerst tötet er einen polnischen LKW Fahrer um dann mit dem Sattelzug in den Markt zu fahren. Dabei sterben elf Menschen. Über 50 werden zum Teil sehr schwer verletzt. Das Versagen der Sicherheitsbehörden im Vorfeld und der Umgang Angela Merkels mit dem Anschlag sorgt für zahlreiche Diskussionen.
  9. Rudolf Hell kommt 1901 auf die Welt.
  10. Édith Piaf wird 1915 geboren.

10 Fakten zum 18. Dezember

  1. Es ist der internationale Tag der Migranten, der im Jahr 2000 von der UNO eingeführt wurde. Erinnert wird daran, dass am 18. Dezember 1990 die Internationale Konvention zum Schutz der Rechte aller Migranten und ihrer Familienangehörigen von der UN-Vollversammlung angenommen wurde.
    Samantha hat heute Namenstag.
  2. Alfons I. erobert 1118 im Rahmen der Reconquista die von Moslems gehaltene Stadt Saragossa.
  3. In den USA wird im Jahre 1865 durch den 13. Zusatzartikel zur Verfassung die Sklaverei verboten.
  4. Gaston de Chasseloup-Laubat stellt 1898 den ersten verbrieften Automobil-Geschwindigkeitsrekord auf: Er erreichte mit einem Jeantaud-Elektroauto eine Geschwindigkeit von 62,78 km/h.
  5. Die UFA (Universum-Film AG) wird 1917 in Berlin auf Wunsch der Obersten Heeresleitung als Zusammenschluss verschiedener privater Filmfirmen gegründet.
  6. Das Oberkommando der Wehrmacht (OKW) wird an diesem Tag im Jahre 1940 von Adolf Hitler angewiesen, unter dem Codenamen “Unternehmen Barbarossa” den Angriff auf die Sowjetunion zu planen.
  7. 1942 geben die Alliierten  Belgien, Großbritannien, Niederlande, Griechenland, Luxemburg, Norwegen, Polen, USA, Sowjetunion, Tschechoslowakei, Jugoslawien und Frankreich die sog. “Interalliierte Erklärung zur Vernichtung der Juden” heraus. Man kann also ganz sicher nicht sagen, damals habe man ja nichts gewusst.
  8. Die französische Zeitung “Le Monde” erscheint 1944 zum ersten mal.
  9. Paul Klee erblickt 1879 das Licht der Welt.
  10. Regisseur Steven Spielberg (ET, Schindlers Liste) wird 1946 geboren.

10 Fakten zum 23. November

  1. In Japan ist heute “Tag des Dankes für die Arbeit” (Arbeitsdanktag), an dem man der Arbeit der anderen, ihrer Rechte und der Früchte ihrer Arbeit gedacht wird. Im Gegenzug kennt Japan den 1. Mai als Feiertag nicht.
  2. Clemens hat heute Namenstag.
  3. Im Jahre 1248 vertreibt Ferdinand III. von Kastilien (Bild) die Mauren aus Sevilla und bringt damit die Befreiung der teilweise islamisch besetzten iberischen Halbinsel entscheidend voran.
  4. Die Bahnstrecke von Floridsdorf bis Deutsch Wagram wird heute im Jahre 1837 offiziell eröffnet. Damit beginnt das Zeitalter der Eisenbahn auch in Österreich.
  5. Dem von Nazi-Deutschland unterdrückten Carl von Ossietzky wird 1936 nachträglich der Friedensnobelpreis für das Jahr 1935 verliehen.
  6. Adolf Hitler teilt seinen Generälen in einer fast 2-stündigen Rede am 23. November 1939 mit: “Mein Entschluß ist unabänderlich. Ich werde Frankreich und England angreifen zum günstigsten und schnellsten Zeitpunkt.” Der Offizier Helmut Groscurth notiert danach in seinem Tagebuch: “Erschütternder Eindruck eines wahnsinnigen Verbrechers.”
  7. Der erste europäische geostationäre Wettersatellit Meteosat 1 wird 1977 gestartet.
  8. 1992 verüben die beiden Neonazis Michael Peters und Lars Christiansen in Mölln Brandanschläge auf zwei von Türken bewohnte Häuser. 9 Personen werden verletzt, zwei Mädchen und ihre Großmutter sterben.
  9. Otto I. wird 912 geboren.
  10. Henry McCarty, auch William H. Bonney, bekannt als Billy the Kid kommt 1859 auf die Welt.

Bild: anonymes Gemälde (gemeinfrei)