Wie kann ich verhindern, dass mir der Strom gesperrt wird?

Ohne Strom geht heute eigentlich nichts mehr und daher kommt es für die meisten Haushalte einer Katastrophe gleich, wenn eine Stromsperrung droht. Hier wollen wir erklären, wie Sie am besten vorgehen, wenn Ihr Stromversorger droht, Ihnen den Strom abzustellen, weil Sie Ihre Rechnungen nicht gezahlt haben.

Die Voraussetzungen für eine Stromsperre

Am Anfang stellt sich die Frage, wann der Stromanbieter überhaupt berechtigt ist, den Strom wegen Zahlungsverzug abzustellen. Die Voraussetzungen sind in §19 der StromGVV geregelt:

  • Der Zahlungsrückstand muss mindestens 100 Euro betragen (zu strittigen Forderungen unten mehr)
  • Der Stromversorger muss die Sperre vier Wochen vorher angedroht haben
  • Das konkrete Datum muss dann nochmals drei Tage vorher benannt werden.

Noch ein wichtiger Hinweis – diese Voraussetzungen gelten nicht, wenn Sie Dauerkandidat für Sperrankündigungen sind. Daher ist es wichtig, dass Sie sich an unsere Tipps und Hinweise in diesem Artikel halten. “Wie kann ich verhindern, dass mir der Strom gesperrt wird?” weiterlesen

Nestlé und das Wasser

Immer wieder wird behauptet, der damalige Nestlé CEO Peter Brabeck-Letmathe habe 2005 in der Dokumentation “We feed the World” gesagt, Wasser sei kein Menschenrecht.

Dies wird Nestlé seitdem immer wieder vorgeworfen. Doch hat Brabeck-Letmathe das wirklich gesagt? Nein:

Wasser ist also das wichtigste Rohmaterial, das wir heute noch auf der Welt haben. Es geht darum, ob wir die normale Wasserversorgung der Bevölkerung privatisieren oder nicht – und da gibt es zwei verschiedene Anschauungen. Die eine Anschauung, extrem, würde ich sagen, wird von einigen NGOs vertreten, die darauf pochen, dass Wasser zu einem öffentlichen Recht erklärt wird. Das heißt, als Menschen sollten sie einfach ein Recht haben, Wasser zu haben. Das ist die eine Extremlösung. Und die andere sagt, Wasser ist ein Lebensmittel und so wie jedes andere Lebensmittel sollte es einen Marktwert haben. Ich persönlich glaube, es ist besser, man gibt einem Lebensmittel einen Wert, so dass uns allen bewusst ist, dass das etwas kostet. Und dann anschließend versucht man, dass man mehr spezifisch, für den Teil der Bevölkerung, der keinen Zugang zu diesem Wasser hat, dass man dort etwas spezifischer eingreift. Da gibt es ja viele verschiedene Möglichkeiten.

Später 2012 – hat er dies im Interview mit Blick konkretisiert:

Sie provozierten mit der Aussage, Wasser brauche einen Preis.

Ich habe nie gesagt, Wasser brauche einen Preis. Ich habe gesagt, Wasser habe keinen Wert – so wie wir es benutzen. Daraufhin haben die Leute gesagt, es gebe ein Menschenrecht auf Wasser und deshalb müsse es gratis sein.

Was ja nicht falsch ist.

Die fünf Liter, die wir für unseren täglichen Verbrauch benötigen sowie die 20 Liter für die tägliche Mindesthygiene, sind ein Menschenrecht. Jede Regierung sollte verantwortlich dafür gemacht werden, dass ihre Bevölkerung Zugang zu diesem Menschenrecht hat. Wenn die Menschen das nicht bezahlen können, dann soll die Regierung dafür sorgen, dass sie diesen Zugang gratis erhalten.

Wofür soll dann bezahlt werden?

Dieses Menschenrecht macht genau 1,5 Prozent des internationalen Wasserverbrauchs aus – dieser sollte frei sein. Aber für die restlichen 98,5 Prozent sehe ich kein Menschenrecht. Es gibt kein Menschenrecht auf Wasser für Swimmingpools und Golfplätze.

Und auch nicht für Biotreibstoff?…

Das wär ja noch schlimmer. Wer mit 9100 Liter Wasser einen Liter Biodiesel produziert, kennt den Wert des Wassers nicht.

Dem ist wenig hinzuzufügen.

Man mag von Nestlé halten was man will, aber die Unterstellung, der CEO habe gesagt, Wasser sei kein Menschenrecht, ist jedenfalls so nicht haltbar.

10 Lebensmittel, die gut für die Leber sind

Hier finden Sie 10 Lebensmittel, die besonders gut für Ihre Leber sind:

  1. Wasser
    Trinken Sie genug Wasser – wie alle Organe ist die Leber zum ordnungsgemäßen Funktionieren auf Wasser angewiesen. Und wer mehr Wasser trinkt, trinkt automatisch weniger ungesunde Sachen wie z.B. Softdrinks oder alkoholische Getränke, die die Leber belastern.
  2. Kurkuma
    …auch Gelbwurz genannt, ist besonders in der indischen Küche beliebt und wird traditionell auch in der ayurvedischen Medizin verwendet. Neuere Studien deuten darauf hin, dass Kurkuma eine leberschützende Wirkung entfalten kann. Sie können es zum Würzen zahlreicher Gerichte nutzen oder hochkonzentriert z.B. trinken.7
  3. Kaffee
    Viele Studien belegen inzwischen, dass Kaffee eine schützende Wirkung auf die Leber hat. Wichtig aber: der Kaffee darf nicht gesüßt sein. Hier müssen Sie sich also ggf. umgewöhnen. Tipp: probieren Sie es einfach mit einem Espresso ohne Zucker und sehen sie ihn als Medizin.
  4. Rucola
    …auch Rauke genannt, wirkt anregend auf die Leber. Geben Sie einfach etwas Rucola in den Salat, bereiten sie sich Smoothies damit zu oder geben Sie es auf Schwarzbrot. Generell sind bittere Lebensmittel gut für die Leber.
  5. Löwenzahn – besonders auch als Tee
    Löwenzahn ist ohnehin ein bitteres Lebensmittel und damit per se gut für die Leber. Anders als Rucola ist Löwenzahn nicht so gut erhältlich und vielen Menschen etwas zu bitter. Er passt aber perfekt in Salate oder auch in Smoothies. Ansonsten ist Löwenzahntee perfekt, der auch entwässernd wirkt.
  6. Artischocken
    Die Artischocke gilt seit jeher als gesund für die Leber. Besonders gut wirkt sie als Artischockensaft. Wichtig: Sie sollten Artischocken immer frisch oder echten gepressten Saft zu sich nehmen. Kapseln, Tabletten oder Brausetabletten sind längst nicht so wirkungsvoll.
  7. Rote Beete
    Die Leber ist besonders auf B-Vitamine angewiesen. Von diesen sind viele in Roter Beete enthalten, die Sie als Salat essen können. Hier ist außerdem ein Rezept für Rote Beete aus dem Backofen.
  8. Brottrunk
    In vielen Reformhäusern gibt es den Brottrunk, der ebenfalls viele B-Vitamine enthält. Er ist außerdem eine gute Alternative zu gesundheitsschädlichen Getränken.
  9. Hopfen
    …gilt auch als klassisches Mittel zur Linderung von Leberbeschwerden. Viele Lebertees enthalten daher auch Hopfen. Alternativ kann sich auch ein stark gehopftes alkoholfreies Bier anbieten, z.B. Jever Fun.
  10. Schwarzbrot
    Ballaststoffe sind wichtig – und diese sind z.B. in Schwarzbrot enthalten. Außerdem enthält dieses viele B-Vitamine. Statt Toast und anderem Weißbrot sollten Sie also zu Schwarzbrot greifen.

Weitere Lesetipps:

10 Tipps rund um den Vorsatz “Abnehmen”

Viele Menschen nehmen sich fürs neue Jahr vor, dass Sie Abnehmen wollen. Hier sind 10 Tipps und weiterführende Infos dazu.

  1. Das richtige Ziel
    Setzen Sie sich zum Absetzen ein realistisches Ziel, sonst ist Ihr Vorhaben von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
  2. Der richtige Zeitpunkt
    Der Zeitpunkt, wann man mit dem Abnehmen anfängt, ist ebenfalls entscheidend für den Erfolg.
  3. Die richtige Methode
    Entscheiden Sie sich möglichst für eine Methode, die Ihnen liegt. Besser als Chrash-Diäten sind grundsätzlich langfristige Ernährungsumstellungen.
  4. Grundlagenwissen schaffen
    Schaffen Sie sich ein Grundlagenwissen über Ernährung. Das geht ganz schnell mit diesem Artikel.
  5. Wasser
    Genug und das richtige zu trinken ist die vielleicht wichtigste Komponente beim Abnehmen.
  6. Frühstück oder nicht
    Immer wieder wird uns eingetrichtert, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Für einige ist es das, für andere eher problematisch. Hier lesen Sie mehr dazu.
  7. 10.000 Schritte
    Bewegung hilft. Am besten laufen Sie 10.000 Schritte am Tag.
  8. Nicht aufgeben
    Manchmal kommt man einfach nicht weiter oder wird von seinem Ziel abgelenkt. Hier steht, wie man dem entgehen kann.
  9. Auch der Rest muss stimmen
    Sie haben gerade viel Stress? Sie sind krank? Große Änderungen wie ein neuer Job stehen vor der Tür? Sie können nicht gut schlafen? Kümmern Sie sich auch um diese Dinge, denn wenn Sie abnehmen wollen, muss auch der Rest stimmen.
  10. Öfters hier vorbeischauen
    Wir veröffentlichen immer wieder Artikel rund um Ernährung und Abnehmen, hier ist die entsprechende Übersichtsseite.

Mission accomplished beim 11kg-weniger-Projekt – und 10 Tipps wie ich das erreicht habe

Neujahrsvorsatz geschafft

Mein Neujahrsvorsatz 2017 war es, 11kg weniger zu wiegen als am 1. Januar und mithin von damals 90kg auf 79kg zu kommen. Nach zögerlichem Beginn drohte das Projekt zunächst grandios zu scheitern, hatte ich doch im August ein Gewicht von 92,5kg erreicht.

Doch entschied ich mich für einen Neustart, zu dem Sie hier mehr nachlesen können. Und einen Tag nach Nikolaus habe ich das Ziel erreicht:

Mit iPhone auf der Waage 79kg, ohne 78,9kg.

Seit dem 1.1.2017 habe ich mithin 11,1kg abgenommen. Und geht man vom Jahreshöchststand am 30. August aus, sind es sogar 13,6kg.

Und damit ist jetzt noch nicht Schluss: mindestens zwei Kilogramm sollen noch weg und weitere Muskelmasse aufgebaut werden, allerdings alles ganz entspannt und ohne Zeitdruck.

Wie ich das Ziel erreicht habe – 10 schnelle Tipps

Sie wollen wissen, wie ich das Ziel erreicht habe? Hier sind die aus meiner Sicht 10 wichtigsten Tipps, mit denen ich in in 13 Wochen fast 14kg abgenommen habe:

“Mission accomplished beim 11kg-weniger-Projekt – und 10 Tipps wie ich das erreicht habe” weiterlesen

Ausgetrunken: Kurkuma Apfelessig Drink

Mit diesem Getränk starte ich morgens in den Tag – zwei bis drei Esslöffel Apfelessig (naturtrüb, bio) und eine gute Prise Kurkumapulver. Mit lauwarmen Wasser auffüllen (ca. 0,15l) und mit einem Löffel leicht schaumig rühren.

Apfelessig hat eine belegbare antibakterielle Wirkung. Zudem wird ihm nachgesagt, den Appetit zu verringern, was medizinisch immerhin denkbar erscheint. Für weitere positive medizinische Wirkungen des Apfelessig gibt es allerdings keine belastbaren wissenschaftlichen Studien.

Kurkuma gilt ebenfalls als Wundermittel, das z.B. Krebs vorbeugen soll – aber auch hier ist der Forschungsstand eher dünn und teilweise widersprüchlich. Immerhin: eine entzündungshemmende Wirkung ist belegt und es konnte zumindest im Tierversuch die Heilung von Fettlebern unterstützen.

So oder so: auch wenn bei Apfelessig und Kurkuma nicht alle positiven Eigenschaften belegt sind, zumindest antibakteriell und entzündungshemmend wirken sie.

Außerdem gibt es geschmacklich einen Kick und damit einen guten Start in den Tag.

Tipp: danach trinke ich noch jeweils ein Glas Leitungswasser, um die Gelbfärbung der Zähne zu verhindern. Das sollte man übrigens generell machen, nachdem man verfärbende oder süße Getränke konsumiert hat.

10 Tipps, welche Getränke bei keiner Party fehlen dürfen

  1. Wasser
    Gegen den Durst ist Wasser am besten. Besonders, wenn im Sommer gefeiert wird. Und wer zu jedem Glas Wein ein Glas Wasser trinkt, bekommt am nächsten Tag keinen Besuch vom Kater. Wasser sollte immer ausreichend da sein – zumal es günstig ist und nicht schlecht wird.
  2. Sekt, Prosecco, Cremant oder Champagner
    Wenn es was zu feiern gibt, bietet sich etwas Prickelndes zum Anstoßen an. Faustregel: 0,2l je Person, wenn es danach etwas anderes gibt.
  3. Orangensaft & Co
    Nicht jeder mag Sekt pur – klassisch gemischt wird er mit Orangensaft. Und auch wer ganz auf Alkohol verzichten will, freut sich über eine Alternative zum Wasser. Aber auch andere Säfte dürfen dabei sein; besonders beliebt sind Apfel und Traube.
  4. Bier
    Ob Kölsch, Pils, Helles, Alt, Weizen – keine Party, bei der nicht gerne Bier getrunken wird. Übrigens, die Faustregel hier ist bei Männern 2l je Person, wenn es nichts anderes gibt. Und wenn Sie Fassbier haben: es kann nicht schaden, von der gleichen Sorte noch ein kleines 5l Fässchen oder einen Kasten dazuhaben,
  5. Alkoholfreies Bier – besonders Weizen
    Wer noch fahren muss, muss auf Biergeschmack nicht verzichten. Alkoholfreies Weizen ist am beliebtesten und sollte immer im Angebot sein. Hier haben wir andere alkoholfreie Biere gelistet.
  6. Coca Cola
    Der Klassiker der Softdrinks. Besonders schön sind kleine Fläschchen, die man in einem großen Gefäß mit Eiswürfeln lagert.
  7. Wein
    Ob Weiß, Rosé oder Rot – wer mit Stil feiert, feiert mit Wein. Tipp: Gerade bei Weißwein, der gut gekühlt ist, muss es nicht der teuerste sein. Günstige Rotweine sind da schon schwerer zu finden – im Weinschlauch findet man aber gute Qualitäten, die nicht so teuer sind. Zusammen mit genug Wasser – siehe oben Nr. 1 – kann man Weinschorle anbieten.
  8. Aperol & Co.
    Gut, es muss nicht unbedingt Aperol sein – aber irgendetwas bittersüßes, mit dem man den Wein etwas aufpimpen kann, darf nicht fehlen. Aperol Spitz erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit.
  9. Vodka
    Gut, harte Spirituosen wie Vodka, Gin oder Rum müssen nicht von Anfang an dabei sein und vielleicht auch nicht für alle. Aber zumindest für die besten Freunde sollte man etwas da haben.
  10. Ihr Lieblingsgetränk
    Irgendetwas, das Ihnen ganz besonders gut schmeckt, haben wir sicher vergessen. Vielleicht Tonic Water für den Gin Tonic. Oder Kirschsaft für eine Kirschschorle  – Ihr Lieblingsgetränk darf jedenfalls nicht fehlen.

10 Tipps rund um Getränke auf Festen und Partys

  1. Wein nicht nach Preis und Etikett kaufen
    Eine kleine Anekdote: Für eine große Feier mit über 80 Gästen hatte ich einen guten günstigen Pinot-Grigio für rund 2,60 Euro je Flasche gekauft. Extra für einen Freund, der große Stücke auf sich selbst als Weinkenner hält, besorgte ich aber einen hochwertigen Riesling. Bevor ich ihn abfangen konnte, war er aber beim Pinot Grigio gelandet – und fragte mich, was das für  ein guter Wein sei. Gerade wenn Sie gut gekühlt sind, können auch günstige Weißweine sehr gut schmecken. Und es ist ein Unterschied, ob Sie für eine Flasche Wein 2,60 Euro oder 7 Euro ausgeben – besonders, wenn die Feier etwas größer ist. Tipp: Weine aus der Box schmecken oft auch sehr gut und sind im Vergleich günstig. Zudem vermeiden Sie dann Probleme mit Glasbruch.
    Übrigens, wenn Sie merken, dass der Weißwein knapp wird, setzen Sie auf Schorle, die Sie fertig in Karaffen anbieten.
  2. Keine Extrawürste
    Wenn Sie grundsätzlich Weißwein vorgesehen haben und extra für Ihren besten Freund, der nur Rotwein trinkt, eine Flasche Rotwein besorgt haben, dürfen Sie sich nicht wundern, wenn auf einmal die Hälfte der anderen Gäste auch Rotwein trinken will. Also: keine Extrawürste. Entweder, Sie kaufen genug Rotwein für alle oder Ihr Freund muss sich eben anpassen. Auch bei den Biersorten sollten Sie sich auf eine beschränken – nicht, dass Sie Kölsch und Pils da haben und alle wollen nur eine Sorte trinken.
  3. Nicht zu kompliziert
    Generell sollten Sie es sich nicht zu kompliziert machen – es bringt nichts, wenn Sie selbst auf Ihrer Feier z.B. nur mit der Zubereitung von Cocktails befasst sind. Es kann sich lohnen, eine Aushilfe zu engagieren, die Getränke nachschenkt, abräumt und zwischendrin abwäscht.
  4. Getränke auf Kommission
    Viele Getränkehändler bieten Ihnen an, Getränke auf Kommission zu kaufen, d.h., sie können diese zurückgeben, wenn sie diese nicht verbraucht haben. Das ist bei Bierfässern aber auch oft bei Wein, Sekt und Softdrinks möglich. Fragen Sie einfach danach! Sondertipp: lassen Sie sich die Getränke gut durchkühlen.
  5. Bier – und warum Sie bei Flaschen auf den Bügelverschluss setzen sollten
    Besonders im Sommer ist bei Gartenfesten Bier zumindest für Männer das beliebteste Getränk. Fassbier macht sich besonders gut. Kaufen Sie es auf Kommission und auch noch in verschiedenen Größen – es lohnt sich nicht, um 24h für die letzten Gäste dann noch das zweite 50l Fass aufzumachen – halten Sie ein 10l Fässchen der gleichen Sorte vor. Bei Flaschenbieren sind Flaschen mit Bügelverschluss besonders praktisch: keine Suche nach dem Öffner und keine herumfliegenden Kronkorken.
  6. Aus Wasser was besonderes machen
    Wasser hat den Vorteil, dass es günstig ist und den Durst gut stillt. Stellen Sie aber nicht einfach die 1,5l PET Flaschen auf die Tische – das wirkt nicht besonders ansprechend. Stellen Sie lieber Karaffen hin, in die Sie noch ein paar Eiswürfel und nach Geschmack weitere Zutaten geben: z.B. Zitronenscheiben, Gurkenscheiben, Ingwerstücke, gefrorene Früchte – das sieht nicht nur gut aus, sondern schmeckt auch gut.
  7. Kühl halten
    Denken Sie besonders dran, dass die Getränke auch kühl gehalten werden müssen. So können Sie für Sekt und Weinflaschen Flaschenkühler auf den Tisch stellen. Gut sieht auch ein großes Gefäß aus, in das Sie Eiswürfel geben, in dem dann die Flaschen gelegt werden. Ein Fässchen mit Bier bleibt länger kalt, wenn Sie ein feuchtes Geschirrtuch darauf legen.
  8. Harte Getränke
    Ein heikles Thema sind oft harte Getränke – diese sollten im Regelfall nicht dauerhaft angeboten werden. Halten Sie es besser so, dass Sie z.B. nach dem Essen einmal eine Runde Obstler oder anderen Brand ausgeben – und das war es dann.
  9. Genug und richtige Gläser
    Achten Sie darauf, dass Sie genug passende Gläser da haben, auch hier kann Ihr Getränkehändler helfen. Wenn Sie viele verschiedene Getränke anbieten, setzen Sie auf Universalgläser. Übrigens, es gibt inzwischen auch fast wie echt aussehende Plastikgläser für Wein und Sekt; Weißwein und Schaumweine schmecken aus diesen noch besser, wenn man diese Gläser vorher in die Tiefkühltruhe gibt.
  10. Wieviel einplanen?
    Die schwierigste Frage ist immer: wieviel soll ich einplanen? Das hängt von vielen Faktoren ab, z.B.: wie warm ist es, wann startet das Fest, was ist der Anlass, wer kommt? Um es einfach zu sagen: beim Familienempfang um 11 Uhr Mittags im März wird – auch je Person – sicher weniger getrunken als beim 30. Geburtstag mit allen Freunden an einem heißen Augustabend.
    Wenn Sie zum Empfang Sekt anbieten, rechnen Sie pro Person 0,2l bis 0,3l, eine alkoholfreie Alternative (Orangensaft) darf nicht fehlen.
    Bei Bier lautet die alte Faustregel bei einer klassischen Abendparty ca. 2l pro Person – auf der sicheren Seite sind Sie, wenn Sie lieber etwas mehr auf Kommission kaufen (s.o.)
    Bei Wein kommt es sehr auf den Anlass an: Mit einer Flasche je Person liegen Sie aber im Regelfall auf der sicheren Seite. Halten Sie aber immer eine Sicherheitsreserve bereit.
    Zudem sollte es immer genug Wasser geben – 1l pro Person kann nicht schaden, besonders im Sommer.

Wasser als Lebensmittel

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Wofür der Körper Wasser braucht – und die Folgen von Wassermangel

Zu ca. 70% besteht der menschliche Körper aus Wasser. Und da er – z.B. durch Schwitzen, Urin und Verdauung – jeden Tag einiges davon verliert, müssen wir jeden Tag für Nachschub sorgen.

Macht man das nicht, beginnen Konzentrationsstörungen und es kann zu Schwindel kommen. Bei längerem Wassermangel kann es zu Durchblutungsstörungen kommen, im Extremfall auch zu Erbrechen. Nach wenigen Tagen ohne Wasserzufuhr ist man tot. Aber auch regelmäßiges “zu wenig Trinken” ist problematisch – so kann dies z.B. zu einem schlechten Hautbild führen.

Wieviel Wasser soll man am Tag trinken?

Wieviel Wasser man am Tag zu sich nehmen soll, ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Logisch: der 190cm große Dachdecker braucht mehr als die 160cm kleine Sekretärin. Und wer körperlich aktiv ist oder in die Sauna geht, braucht mehr, als der Stubenhocker.

Als Richtwert für den täglichen Wasserbedarf hört man immer wieder 1,5l am Tag, was in den meisten Fällen auch ganz gut passen sollte. Als Faustregel kann gelten: Man sollte immer so viel trinken, dass man erst gar keinen Durst bekommt und sich nicht “voll” fühlt.

Sinnvoll ist es auch, den Wasserkonsum gut über den Tag zu verteilen. Also z.B. ein Glas direkt nach dem Aufstehen, eins zum Frühstück, dann vormittags, eins zum Mittagessen, eins am Nachmittag, eins zum Abendessen und eines vor dem Einschlafen.

Den Grundbedarf sollte man auch am besten mit reinem Wasser decken – ob aus dem Wasserhahn oder aus der Flasche, ob mit oder ohne Gas ist Geschmacksache.

Wem Wasser partout nicht schmeckt, kann es mit einem Spritzer Zitronensaft aufpeppen. Auch Zitrone, Zitronenmelisse, Minze und/oder Ingwer in einer Karaffe sorgen für einen frischeren Geschmack. Ansonsten sind ungesüßter Früchtetee oder grüner Tee eine gute Alternative.

Ob man schwarzen Tee und Kaffee bei der Wassermenge berücksichtigen soll, ist übrigens umstritten.

Dieser Beitrag ist im Rahmen meines Projekts “11 kg weniger” erschienen. Er wird fortlaufend überarbeitet.

Ganz einfach abnehmen

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Einfach abnehmen mit zwei kleinen Änderungen

Viele Wege suchen einen Weg, mit dem sie einfach abnehmen können – und landen dann bei komplizierten Diäten und Ernährungskonzepten oder geben viel Geld fürs Fitnessstudio aus.

Dabei kann man mit zwei einfachen Schritten ganz einfach und unkompliziert Gewicht verlieren:

  1. Auf zuckerhaltige Getränke verzichten
  2. Jeden Tag mindestens 10.000 Schritte gehen

Kein Zucker in Getränken

Abnehmen ist ganz einfach: solange man weniger Kalorien pro Tag zu sich nimmt, als man verbrennt, nimmt man Gewicht ab. Sehr viele versteckte Kalorien stecken in Getränken. Schauen wir mal auf einen typischen Tag:

  • Glas Orangensaft zum Frühstück (0,2l): 90 kcal
  • 1 Latte Macchiato to go auf dem Weg zur Arbeit: 270 kcal
  • 0,5l Apfelsaftschorle im Büro: 140 kcal
  • 0,2l Gerolsteiner leicht und fruchtig: 38kcal
  • Glas Prosecco am Abend (0,2l): 150 kcal

Das sind 688 kcal am Tag. Wenn Sie stattdessen zum Frühstück z.B. grünen Tee trinken, auf schwarzen Kaffee umsteigen und ansonsten nur Wasser trinken, haben Sie diese Kalorienmenge eingespart. Halten Sie dies einige Wochen durch und Sie verlieren Gewicht.

Wenn Sie dann Ihr Wunschgewicht erreicht haben, können Sie auch wieder mal kleine Sünden einbauen – wie z.B. den Latte to Go oder das Glas Prosecco. Wichtig ist und bleibt: Decken Sie Ihren Flüssigkeitsbedarf mit Wasser, am besten 1,5 Liter am Tag.

10.000 Schritte am Tag

Noch schneller geht es mit dem Abnehmen, wenn man sich zusätzlich bewegt. Und am einfachsten ist es, wenn einfach viel geht – die natürliche Fortbewegungsart des Menschen. Mediziner empfehlen, jeden Tag mindestens 10.000 Schritte zu Fuß zu gehen. Die meisten Deutschen landen deutlich unter 5.000 – viel zu wenig.

Mehr zu Fuß zu gehen, hat viele Vorteile:

  • Sie verbrennen mehr Kalorien (bei 10.000 Schritten ungefähr 500kcal)
  • Sie bauen mehr Muskelmasse auf, die den Grundumsatz Ihres Körpers erhöht
  • Frische Luft und Bewegung sind gut für Ihr Kreislaufsystem

Am besten kontrollieren Sie Ihre täglichen Schritte mit einem Schrittzähler, z.B. einem Armband wie dem Fitbit Flex Armband. So erkennen Sie schnell und einfach, ob Sie mehr Schritte in Ihrem Tagesablauf unterbringen müssen.

10 Tipps, wie man die 10.000 Schritte schafft, gibt es hier.