10 Tipps, was man mit Kartoffeln machen kann

Nudeln und Reis haben in vielen Familien der Kartoffel den Rang abgelaufen. Dabei ist die Kartoffel eine der vielseitigsten Quellen für Kohlenhydrate. Hier haben wir 10 Tipps, was man aus Kartoffeln zubereiten kann:

  1. Pellkartoffeln
    Der Klassiker: Kartoffeln mit Schale gut putzen, ca. 20 Minuten in Salzwasser kochen und dann genießen. Dazu schmeckt ein Schnittlauch-Dipp.
  2. Kartoffelgratin
    Eine der beliebtesten Beilagen, z.B. zu Schmorschfleisch, ist Kartoffelgratin. Hier haben wir ein besonders sahniges Rezept.
  3. Reibekuchen
    Der Klassiker im Rheinland, regional auch Kartoffelpuffer genannt. Schmeckt mit Apfelmus, aber auch mit Lachs.
  4. Kartoffelpüree
    Nicht nur Kinder lieben es  – Kartoffelpüree. Die Beilage passt zu allen Gerichten mit Sauce. Hier eine Variante, bei der Minze eine Rolle spielt…
  5. Kartoffelsuppe
    Allein schon die vielen Varianten, in denen man Kartoffelsuppen zubereiten kann, würden mehrere Listen wie diese hier füllen. Hier ist aber mein Lieblingsrezept.
  6. Rösti
    Rösti sind fast schon das Nationalgericht der Schweiz und sind die klassische Beilage Zürcher Geschnetzelten.
  7. Pommes Frites
    Fritten oder Pommes genannt sind die in Deutschland wahrscheinlich beliebteste Form, in der Kartoffeln serviert werden. Macht man sie im Backofen, sind sie keine so großen Kalorienbomben.
  8. Wedges
    Potato Wedges kommen aus den USA zu uns. Das Basis-Rezept ist so einfach, dass wir es hier unterbringen: Kartoffeln gut putzen, ungeschält längs in Viertel oder achtel schneiden. In einer großen Schüssel mit etwas Öl nach Wahl und Gewürzen nach Geschmack wie z.B. Barbecue Mischung verrühren und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech gut 30 Minuten bei 210 Grad im Ofen garen, bis sie die gewünschte Bräune erreicht haben. Wenden nicht vergessen! Vor dem Servieren nach Geschmack mit Kräuten bestreuen, z.B. gehackte Petersilie oder Koriander. Tolle Beilage zu Steaks.
  9. Bratkartoffeln
    Sie werden regional ganz unterschiedlich zubereitet, schmecken aber einfach gut: Bratkartoffeln.
  10. Kartoffelsalat
    Zum Wiener Schnitzel darf er in der österreichischen Variante – mit Brühe – nicht fehlen, aber auch zum Grillen ist er – mit Mayonnaise – sehr beliebt: Der Kartoffelsalat. Auch hier gibt es unzählige Varianten. Unser Favorit ist diese hier.

Rezept: Sahniger Rosenkohl

Viele Menschen haben eine Abneigung gegen Rosenkohl. Und die klassischen Zubereitungsmethoden sind als Beilage zu manchen Gerichten für ein Festessen manchmal etwas zu rustikal.

Dann passt dieser Sahnerosenkohl.

Für vier Personen:

  • 750g Rosenkohl
  • 200ml Sahne
  • 200ml Gemüsefond
  • 1 Esslöffel Butter
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Den Rosenkohl putzen. Strunk abschneiden und die Blätter abtrennen. Die festen inneren Teile der Köpfe erstmal zur Seite geben. Dann die Köpfe grob hacken und in etwas Butter andünsten. Die Gemüsebrühe zugeben und aufkochen, dann ca. 10 Minuten köcheln lassen. Die Blätter zugeben, Sahne angießen, alles gut umrühren und erwärmen.

Mit Salz, Pfeffer und etwas Muskat abschmecken.

Passt als Beilage zu Wildgerichten aller Art.

Rezept: Kichererbsensalat

Kichererbsen sind sehr gesund :–Sie enthalten viele Ballaststoffe und für ein pflanzliches Lebensmittel recht viele Protein. Dieser Salat ist also eine tolle Sache nicht nur für Veganer und Vegetarier. Er eignet sich als Hauptmahlzeit, aber auch als Beilage – im Sommer zum Grillen, im Winter z.B. zu Fondue.

Für eine Hauptmahlzeit für eine Person:

  • eine kleine Dose Kichererbsen gekocht (ca. 250g Abtropfgewicht)
  • ca. 100g Kirschtomaten
  • 2 Lauchzwiebeln mit schönem Grün
  • 1 großer Bund Blattpetersilie
  • 1 Bund Minze
  • 1 Chilischote
  • Zitronensaft (ca. 2 Esslöffel)
  • Olivenöl (ca. 1 Teelöffel)
  • Sesamöl (ca. 1 Teelöffel)
  • Salz, Pfeffer

Die Kichererbsen abgießen, in ein Sieb geben und mit lauwarmen Wasser ordentlich abspülen. Statt Kichererbsen aus der Dose können Sie die entsprechende Menge auch selbst kochen.

Kirschtomaten in kleine Viertel, Scheiben oder Würfel schneiden, Lauchzwiebel putzen und in Ringe schneiden, Chilischote fein hacken. Blätter der Kräuter von den Stängeln trennen und Blätter fein hacken.

Kichererbsen mit den gehackten Gemüsen und Kräutern mischen. Mit Zitronensaft, Olivenöl, Sesamöl sowie Salz und Pfeffer abschmecken.

Was auch gut in den Salat passt:

  • Kresse (siehe Bild)
  • Stangensellerie
  • Rotkohl
  • ein paar Spritzer Tabasco

Rezept: Erbsenpfanne mit Tofu und Minze

Für zwei Portionen:

  • 500g Tiefkühlerbsen
  • 250g Tofu
  • 1 kleine Schalotte
  • ein Bund Minze
  • Salz
  • Pfeffer
  • Olivenöl

Die Schalotte sehr fein hacken, Tofu nicht zu grob würfeln, Minzblätter in feine Streifen schneiden.

In einer beschichteten Pfanne Olivenöl erhitzen, darin die Schalotten glasig werden lassen. Tofuwürfel darin leicht anbraten und dann Erbsen sowie etwas (max. 0,05l) Wasser zugeben und unter gelegentlichem Umrühren garen lassen.

Minze unterheben und mit Pfeffer und Salz abschmecken.

Tipp: Statt Wasser können Sie auch (teilweise) Gemüsebrühe, Sojasauce oder Zitronensaft verwenden

Rezept: Käsefondue

Das Käsefondue gilt als das Nationalgericht der Schweiz – aber auch in Teilen Frankreichs ist es sehr beliebt.

Das hier ist ein Basisrezept, das für ca. 4 Personen reichen sollte. Die Menge können Sie aber leicht anteilig erhöhen:

  • 300g Greyezer
  • 300g Vacharin
  • 300ml trockener Weißwein (Fendant, Riesling geht aber auch)
  • 40ml Kirschwasser
  • 3 Teelöffel Speisestärke
  • 1 Knoblauchzehe
  • Muskatnuss
  • Pfeffer

Die Rinde vom Käse entfernen und den Käse reiben. In einem Topf den Weißwein erhitzen und nach und nach den Käse zugeben und schmelzen lassen. Dann die Stärke mit dem Schnaps verrühren und damit das Fondue binden. Mit Pfeffer und Muskatnuss abschmecken.

Den Caquelon mit der halbierten Knoblauchzehe ausreiben und das Fondue in den Caquelon umgießen. Bei Tisch wird das Fondue dann auf dem Rechaud warmgehalten.

Gewürfeltes Baguette wird dann bei Tisch in den Käse getaucht. Statt Baguette können Sie auch Kartoffeln servieren. Weitere beliebte Beilagen sind Cornichons, Mixed Pickles, Zwiebeln, Bündner-Fleisch…

Tipps:

  • Statt des Kirschwassers können Sie auch einen recht neutralen Obstler verwenden.
  • Wenn Sie das Fondue nicht mit Alkohol zubereiten wollen, verwenden Sie einen säuerlichen Apfelsaft oder alkoholfreien Apfelwein statt des Weißweins – auch anstatt des Kirschwassers. Das Kirschwasser können Sie auch durch Verjus ersetzen.

Rezept: Weinachtliches Chutney

Dieses Chutney passt gut zur Winter und Weihnachtszeit:

  • 1 kg Äpfel
  • 1 kg gemischtes Trockenobst (z.B Pflaumen, Birnen, Feigen, Aprikosen)
  • 1 Orange
  • Orangensaft
  • 300ml Apfelessig
  • Weißwein
  • Tabasco
  • 15g Lebkuchengewürz
  • 500g brauner Zucker
  • Zitronensaft

Bei den Zutakten dieses Chutneys können Sie natürlich variieren: so passt z.B. Ingwer besonders gut hinein. Auch eine fein gehackte Chilischote sorgt für interessante Geschmackserlebnisse. Oder noch Nelken und Sternanis sowie eine Zimtstange dazu.

Aber nun zum Standardrezept:

Äpfel schälen, entkernen und ebenso wie das Trockenobst klein schneiden. In einen großen Topf geben und einen guter Schuss Weißwein dazugeben. Von der Orangenschale Zesten abziehen und zugeben, die Orange auspressen und den Saft zugeben, einige Spritzer Tabasco, Lebkuchengewürz einige Spritzer Zitronensaft, Apfelessig, den Zucker und ggf. die weitere Zutaten dazugeben.

Vorsichtig unter Rühren erwärmen, bis sich der Zucker aufgelöst hat, dann aufkochen und bei mittlerer Temperatur ebenfalls unter gelegentlichem Rühren einköcheln lassen. Aufpassen, dass nichts anbrennt! Notfalls noch Orangensaft und Weißwein zugießen.

Währenddessen den Backofen auf 220° vorheizen, auf die unterste Schiene ein Backblech o.ä. geben und mit Wasser füllen, direkt darüber den Rost. Weckgläser auf den Rost stellen.

Wenn das Chutney eine dickflüssige Konsistenz hat (nach ca. 30 Minuten) in die Weckgläser umfüllen und diese verschließen. Den Backofen auf 175° Grad herunterdrehen und die verschlossenen Weckgläser wieder auf den Rost stellen. Dran denken: im Blech muss immer Wasser sein!

Abwarten, bis in den Weckgläsern Bläschen aufsteigen, dann den Ofen ausmachen und das Chutney am besten über Nacht im Ofen auskühlen lassen.

Am besten schmeckt das Chutney, wenn es mindestens vier Wochen durchgezogen ist. Es passt besonders gut zu Enten- oder Gänsebraten und ist eine tolle Beilage zu Fondue.

Mit einem schönen Etikett, einer Binde drumherum etc, sind die Gläser auch ein schönes Geschenk!

Wenn Sie keine Weckgläser haben, füllen Sie das Chutney einfach in alte ausgekochte Marmeladengläser.

Rezept: Überbackener ganzer Blumenkohl vegetarisch

Eine schnell gemachte Gemüsehauptmahlzeit für zwei Personen – oder auch eine Beilage für vier:

  • 1 ganzer Blumenkohl
  • 200ml Sahne
  • 100g Champignons
  • einige Walnüsse
  • Gratinkäse (ca. 150g)
  • Butter
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz

Die grünen Blätter vom Blumenkohl entfernen, waschen, den Strunk von holzigen Teilen befreien und den ganzen Blumenkohl in einem großen Topf in gesalzenem Wasser oder in Gemüsebrühe kochen – dabei mehrfach drehen. Der Blumenkohl ist soweit, wenn man mit einer Gabel ohne viel Anstrengung in den Strunk stechen kann.

Derweil etwas Butter, einen Schuss Olivenöl und die grob gehackten Champignons in eine Auflaufform geben und am Boden verteilen. In den Backofen auf mittlere Schiene setzen und den Ofen auf 250 Grad aufheizen.

Wenn die Pilze leicht angebraten sind, die Temperatur auf 180 bis 200 Grad reduzieren und den vorgekochten Blumenkohl in einem Stück in die Auflaufform setzen. Vorsichtig mit Sahne übergießen, etwas salzen und pfeffern, den geriebenen Käse und grob gehackte Walnüsse über den Blumenkohl streuen und etwas festdrücken.

In den Backofen geben, bis der Käse gebräunt ist. Herausnehmen, halbieren (als Beilage vierteln) und mit der Sauce, die sich in der Auflaufform gebildet hat, servieren.

Rezept: Kebab

Kebab können Sie ganz einfach selbst machen:

Dicke Rinderhüftsteaks in dünne Streifen und dann Vierecke schneiden und mit etwas Olivenöl, Kreuzkümmel (Cumin) und Paprikapulver marinieren, am besten über Nacht im Kühlschrank. Sie können zum Marinieren auch weitere Gewürze verwenden, z.B. Sternanis, Chili oder auch Zimt.

Dann – gerne zusammen mit einer Chilischote – mit etwas weiterem Öl in einem Wok anbraten.

Dazu passt Salat, das kann dann so aussehen wie hier.

Mein Abendessen: Hackfleisch in Sahnesauce

Geht schnell und wärmt im Winter:

Gemischtes Hackfleisch mit einer fein gehackten Zwiebel in Öl anbraten, drei Esslöffel Tomatenmark sowie 300ml Rinderfond dazu und etwas einköcheln lassen, 400ml Sahne und einen Stich Butter dazugeben und 20 Minuten bei niedriger Hitze durchziehen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Nudeln und als Getränk ein Bier.

Mein Abendessen: Gnocchi Auflauf

Dieses Gericht ist wirklich schnell gemacht und schmeckt hervorragend. Für vier Personen einfach 1,2kg Gnocchi kochen, in eine leicht gefettete Auflaufform geben, zwei Esslöffel Pesto unterherheben, ca. 600ml mit Kräutern und Instant-Brühe gewürzte und vorher erhitze passierte Tomaten darüber verteilen, dann mit geriebenem Käse nach Geschmack bestreuen und für ca. 15 Minuten in den auf 200° vorgeheizten Backofen geben.

Dazu passt ein grüner Salat.