
Inspiriert von Jamie Oliver
Auf irisches Kartoffelpüree bin ich im Kochbuch „Zu Gast bei Jamie“ von Jamie Oliver gestoßen,
Bei ihm werden 1 kg mehlige Kartoffeln in Salzwasser weich gekocht. Parallel dazu Lauch und Frühlingszwiebeln fein geschnitten, in etwas Butter angedünstet und anschließend mit 150 ml Milch sowie einem Lorbeerblatt 7–8 Minuten geköchelt.
Die abgegossenen Kartoffeln werden gestampft; die Milchmischung wird nach und nach eingerührt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Eine Handvoll gehackte Brunnenkresse wird untergehoben und das Püree kurz erhitzt.
Zum Schluss werden gehackte Petersilie und Sellerieblätter (oder Liebstöckel) untergerührt; etwas davon wird als Dekoration obenauf gestreut.
Ich habe das Rezept etwas angepasst: Statt Milch habe ich Sahne genommen und die Frühlingszwiebel nicht mit gekocht, sondern zusammen mit der Petersilie und Kresse untergehoben und nicht mehr erhitzt. Außerdem habe ich nur Kresse als Deko genommen, aber das ist ja Geschmackssache.
Weitere Varianten
Nachdem ich das Rezept in meiner Serie „Wer kommt?“ als Beilage zu Tafelspitz in Worcestershire Sauce vorstellte, kamen viele Fragen und ich recherchierte noch etwas weiter.
Jamies Rezept ist eine etwas verbesserte „Champ“ Variante – bei Champ werden ursprünglich nur Frühlingszwiebeln verwendet.
Daneben gibt es „Colcannon“ – cremiges Kartoffelpüree mit fein geschnittenem Kohl (Weißkohl oder Grünkohl), viel Butter, warmer Milch oder Sahne, Salz, Pfeffer; oft noch mit Lauch oder Frühlingszwiebeln dazu. Oben kommt meist eine Buttermulde drauf.
So oder so: Es schmeckt sehr gut und ist mal eine Abwechslung zum normalen Kartoffelstampf.