Mein Abendessen: Pasta mit Speck, Pilzen und viel Petersilie

Schmeckt immer. Besonders, wenn man viel Hunger hat.

Frische Tagliatelle kochen, abgießen und mit etwas Olivenöl übergossen zur Seite stellen.

In Olivenöl Speck und eine gewürfelte rote Zwiebel anbraten. Mit etwas Rosé angießen, den Wein verkochen lassen. Pilze – z.B. braune Chamignons und Kräuterseitlinge – mundgerecht geschnitten zugeben, gut umrühren und leicht andünsten. Gemüsefond angießen, aufkochen lassen, Temperatur reduzieren. Mit Pfeffer, Salz und ordentlich Butter würzen, zwei fein in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln dazu. Nudeln unterheben, gut umrühren, abschmecken.

Mit viel gehackter Petersilie in einer Schüssel servieren.

Tipps:

  • Mit reichlich Zitronenpfeffer statt Pfeffer und Salz würzen.
  • Geht auch Vegan: Statt Speck einfach Tofu nehmen oder etwas später Walnüsse zugeben.
  • Ein Schuss Sahne geht auch immer.
  • Statt Wein geht auch ein Spritzer Zitronensaft.

Mein Abendessen: Eier im Nest im Nudelnest

 

Eier im Nest, auch Vogelnester genannt, sind ein typisches Osteressen. Hier habe ich sie im Nudelnest mit Champignons serviert.

Und hier ist auch gleich das Rezept: „Mein Abendessen: Eier im Nest im Nudelnest“ weiterlesen

Mein Abendessen: Glasnudeln – von Frantischek inspiriert

Einer der besten – und mir einer der liebsten – twitter Accounts, wenn es rund ums Essen und Kochen geht, ist @Frantischek9. Bei ihm kommen regelmäßig Glasnudeln auf den Tisch, z.B. hier.

Die Glasnudeln hier sind von ihm inspiriert: Gekocht, gewürzt mit Leinöl, etwas Sojasauce. Dazu viel gehackten Koriander, Frühlingszwiebeln, Chili und Erdnüsse. Noch etwas Mirin und Limettensaft drüber, fertig.

Tolles veganes Essen.

Mein Abendessen: Linsenspaghetti mit wildem Brokkoli, Tomaten, Walnüssen und Büffelmozzarella

Linsenspaghetti sind eine gute vegane Proteinquelle, haben weniger Kohlenhydrate sowie Kalorien als normale Nudeln und haben einen schönen, etwas nussigen Geschmack. Außerdem bleiben Sie besser bissfest.

Ich hab die Linsenspaghetti im örtlichen EDEKA von Barilla gefunden, man findet sie aber sicher auch online von anderen Herstellern oder bei Amazon.

Für zwei hungrige Personen habe ich zunächst eine Knolle Feldknoblauch – alternativ drei Zehen – fein geschnitten und mit einer fein gehackten Schalotte in etwas Olivenöl angedünstet. Dann mit einem Schuss Weißwein – Alternativ Ver Jus – abgelöscht, einkochen lassen, etwas Gemüsebrühe dazu und auch diese etwas einkochen lassen. Dafür kann man sich ruhig Zeit lassen.

Dann die Spaghetti aufgesetzt und in reichlich Salzwasser ca. 8 Minuten al dente gekocht.

Derweil eine Hand voll halbierte Cocktailtomaten und in mundgerechte Stücke geschnittenen wilden Brokkoli – rund 200g – in die Pfanne. Etwas vom Nudelwasser zugeben und köcheln lassen. Mit etwas Salz und Zitronenpfeffer abschmecken. Nach Geschmack einige grob zerkleinerte Walnüsse zugeben.

Nudeln abtropfen lassen, in die Pfanne geben, alles gut vermischen. Auf zwei Tellern verteilen.

Gewürfelten Büffelmozzarella und zur Deko ein Basilikumblatt darüber verteilen.

Guten Appetit!

Rezept: Chicorée Gratin mit Roquefort und Walnüssen

Ein vegetarischer Auflauf für die Winterzeit, für zwei Personen:

  • drei Köpfe Chicorée
  • 200ml Sahne
  • 200ml Creme Fraîche
  • 150g Roquefort
  • 50g Walnüsse
  • 3 Eier
  • 100g Reibekäse (Mozzarella/Emmentaler Mischung)
  • Butter
  • Pfeffer, Salz

Chicorée waschen, halbieren und mit der Schnittseite nach oben in eine gebutterte Auflaufform legen.

Backofen auf 180° vorheizen.

Für den Guss Sahne, Creme Fraîche, Roquefort und Eier mischen, mit Pfeffer und Salz würzen. Tipp: Zitronenpfeffer verwenden.

Chicorée übergießen, grob zerstoßene Walnüsse darüber verteilen und für zehn bis 15 Minuten in den vorgeheizten Backofen geben.

Dann den Reibekäse darüber verteilen und ca. zehn bis 15 Minuten überbacken.

Rezept: Shakshuka

Shakshuka, auch Schakschuka geschrieben, kommt aus Israel und gilt dort als das Nationalgericht. Es ist ein perfektes Essen zum Sonntagsbrunch.

Für zwei Personen:

  • vier Eier
  • 400g gestückelte Tomaten aus der Dose
  • 400g geschälte Tomaten aus der Dose
  • ca. 200g Schafskäse
  • eine rote Paprika
  • eine Zwiebel
  • Knoblauchzehen nach Geschmack
  • zwei oder mehr rote Chilischoten
  • Koriander und/oder Petersilile
  • Olivenöl
  • Pfeffer
  • Salz
  • Shakshuka Gewürzmischung

Den Ofen auf 180° vorheizen.

Zwiebel fein würzeln, Knoblauch in feine Scheiben schneiden, Paprika fein würfeln und alles im Olivenöl in einer beschichteten Pfanne ca. 20 Minuten zuerst bei mittlerer und dann bei niedriger Hitze vor sich hinschmurgeln lassen, nichts darf braun werden.

Zwei Teelöffel Shakshuka Gewürz, z.B. von Zauber der Gewürze, geht aber auch jedes andere, zugeben und gut umrühren. Wer es scharf mag, gibt jetzt auch eine in Scheiben geschnittene Chilischote dazu.

Tomaten zugeben, gut umrühren, mit Salz, Pfeffer und ggf. noch mehr Shakshuka Gewürz abschmecken, ca. 20 Minuten einköcheln lassen, zerbröselten Schafskäse unterheben und gut umrühren.

Vier Mulden hineindrücken, je ein Ei hineingleiten lassen und dann für ca. 15 Minuten in den Ofen geben, bis die Eier gestockt sind.

Mit gehacktem Koriander, Petersilie und in Ringe geschnittenen Chilischoten bestreuten und in der Pfanne servieren.

Dazu schmecken griechischer Joghurt und Fladenbrot.

Mein Abendessen: Hüftsteak am Stück mit Petersilienwurz, Radieschensalat und Kräuterquark

Hüftsteak mal anders, am Stück mit umgekehrter Niedrigtemperatur zubereitet.

Für zwei hungrige Personen ein ca. 800g Stück Hüftsteak – US-Qualität, gut abgehangen – frühzeitig aus dem Kühlschrank holen, so dass es Zimmertemperatur hat. mit Olivenöl und Zitronensalz einreiben und in den auf etwas über 80° vorgeheizten Ofen legen – am besten auf den Rost mit einer Wasserschale drunter. Nach einer guten Dreiviertelstunde sollte eine Kerntemperatur von 55° erreicht sein, ein Fleischthermometer hilft enorm. Dann das Fleisch rundum in einer richtig heißen Pfanne ohne weiteres Öl anbraten. Kurz zugedeckt ruhen lassen und aufschneiden.

Dazu gab es diesmal Petersilienwurz aus der Pfanne, Radieschensalat und Kräuterquark.

Mein Abendessen: Blumenkohl mit Walnüssen, Salat und Quark

OK, wirklich lecker sieht das auf dem Bild nicht aus. Aber ich verspreche Ihnen: Der Geschmack ist umgekehrt proportional zum Aussehen.

Hier das Rezept für den Blumenkohl:

Für den Blumenkohl für zwei Personen einen Blumenkohl in Röschen teilen, zusammen mit 200g Walnüssen und 300g Feta auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech auslegen, mit etwas Olivenöl übergießen und mit Zitronenpfeffer würzen. Bei 180° Umluft garen, bis die gewünschte Bräunung erreicht ist.

Dazu passt ein Salat und ein Quark mit Frühlingszwiebeln.

Rezept: Schneller Radieschensalat

Beilagensalat für zweiPersonen:

Zwei Bund Radieschen putzen und in Scheiben schneiden. Vier Frühlingszwiebeln in dünne Ringe schneiden.

Eine Vinaigrette aus Apfelessig (4 EL), Limettensaft, Rapsöl (6 EL), etwas Senf, Pfeffer und Salz zu einer Emulsion verrühren.

Radieschen mit dem Dressing verrühren, mit Kresse bestreuen und servieren.

Passt zu Kurzgebratenem und Gegrillten.

Rezept: Petersilienwurzel aus der Pfanne

Für zwei Personen braucht man ca. 400g Petersilienwurz – und was man eh in einer gut sortierten Küche hat.

Petersilienwurz gut waschen, wenn notwendig dünn schälen.

In einer beschichteten Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Wurzeln leicht anbraten. Eine Prise Zucker dazugeben, mit einem Schuss Weißwein ablöschen und diesen verkochen lassen. Etwas – weniger als 0,1l – leichte Gemüsebrühe angießen, aufkochen, Hitze reduzieren und mit geschlossenem Deckel ca. 10 bis 15 Minuten garen lassen. Ich mag es am liebsten, wenn die Petersilienwurzeln noch bissfest sind.

Wenn man etwas stärker karamellisiert mag, nach dem Garen noch eine Prise Zucker zugeben und mit einem Schuss Weißwein stark erhitzen.

Am Ende mit etwas Salz und Zitronenpfeffer abschmecken.

Schöne Beilage zu Fleisch und Fisch.

Bild: Von Yelkrokoyade – Eigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=27449319