Rezept: Die vielleicht einfachste Tajine der Welt – mit Rind und Feigen

Für vier Personen:

  • 1kg geschnittenes Rindergulasch
  • 200g getrocknete Feigen
  • 6 Zwiebeln
  • 500ml Rinderfond, Kalbsfond oder Gemüsefond.
  • 1 Zitrone (unbehandelt)
  • 2 oder mehr Esslöffel Marrakesch Gewürzmischung, z.B. diese hier
  • Salz

Die Zwiebeln schälen und grob vierteln, die Feigen halbieren.

In der Tajine etwas Olivenöl erhitzen, das Rindfleisch zusammen mit den Zwiebeln und zwei Esslöffeln Gewürzmischung anbraten. Die Feigen zugeben, gut umrühren, 400ml Fond angießen, einen weiteren Esslöffel der Gewürzmischung und mit geschlossenem Deckel leicht vor sich hinköcheln lassen. Gelegentlich umrühren. Nach einer guten Dreiviertelstunde den Rest des Fonds angießen.

Nach 90 Minuten Kochzeit mit einem Zestenreißer Zitronenzesten dazugeben und Saft einer Zitronenhälfte. Wenn die Sauce zu dickflüssig ist, etwas Weißwein, weißen Traubensaft oder mehr Brühe angießen.

Nach insgesamt zwei Stunden ist das Fleisch schön weich, man kann es aber noch weiter garen lassen. Am Schluss mit Zitronensaft und etwas Salz abschmecken.

Als Beilage passen z.B. Bulgur oder Couscous. Wie hier aber auch gerösteter Ras-el-Hanout Blumenkohl aus dem Backofen. Darüber kann man – wie auch im Bild – Minze und Granatapfelkerne streuen.

Zur Frage, ob man eine Tajine braucht, habe ich übrigens hier etwas geschrieben.

Rezept: Schneller Ras-el-Hanout Blumenkohl aus dem Backofen

Backofen auf 200° vorheizen.

Einen Blumenkohl in Röschen zerteilen, in Olivenöl, Zitronensaft und Ras-el-Hanout Gewürzmischung sowie nach Geschmack mit Sesam marinieren.

Auf einem Backblech mit Backpapier in den Ofen geben und für mindestens 30 Minuten garen lassen.

Rezept: Entenbrust mit Pilzen, Feigen und Maronen aus der Tajine

Für zwei Personen:

  • zwei Entenbrüste
  • ca. 800g Pilze (z.B. Champignons, Kräutersaitlinge, Pfifferlinge)
  • 6 bis 8 Feigen, getrocknet oder frisch
  • 300g Maronen (gekocht)
  • Geflügel- oder Gemüsebrühe
  • Garam Masala Gewürzmischung, Kreuzkümmel, Zimt
  • Salz
  • Olivenöl

Die Pilze auf eine gewünschte Größe schneiden. In einer Tajine etwas Olivenöl erhitzen, die Pilze darin kurz andünsten und mit etwas Zimt, Kreuzkümmel und Garam Masala Würzmischung würzen. Nach ca. fünf Minuten herausnehmen und zur Seite stellen.

Feigen – am besten gemischt frisch und getrocknet – halbieren.

Die zimmerwarme Entenbrust mit der Hautseite in die Tajine geben und dann von beiden Seiten anbraten. Wenn Sie sie umgedreht haben, nach einer Minute die Feigen, Maronen, nochmals Gewürze und zwei Esslöffel Brühe zugeben. Aufkochen, den Deckel auf die Tajine setzen und bei mittlerer Hitze 15 Minuten garen lassen.

Nach 15 Minuten haben Sie die Wahl: wollen Sie die Haut der Ente eher knusprig oder ist das egal?

Wenn es Ihnen egal ist, einfach die Pilze in die Tajine geben und bei geschlossenem Deckel fünf weitere Minuten garen.

Wenn es knusprig sein soll, ebenfalls die Pilze zur Tajine geben und bei geschlossenem Deckel ebenfalls fünf Minuten garen lassen, die Entenbrust aber herausnehmen und in einer anderen Pfanne auf der Hautseite nochmal knusprig anbraten und kurz ruhen lassen.

Dann in beiden Fällen wieder die Entenbrust in Scheiben schneiden, die Pilze abschmecken (auch mit Salz) und die Entenbrust auf der Pilzmischung anrichten. Nach Wunsch noch mit Minze, Koriander o.ä. garnieren.

Rezept: Kentucky Gewürzmischung

Dies ist eine typische Kentucky Style Gewürzmischung:

  • 2/3 Teelöffel Salz
  • 1/2 Teelöffel Thymian
  • 1/2 Teelöffel Basilikum
  • 1/3 Teelöffel Oregano
  • 1 Teelöffel Staudenselleriesalz
  • 1 Teelöffel schwarzer Pfeffer
  • 1 Teelöffel getrockneter Senf
  • 4 Teelöffel Paprikapulver
  • 2 Teelöffel Knoblauchsalz
  • 1 Teelöffel gemahlener Ingwer
  • 3 Teelöffel weißer Pfeffer

Alle fein gemahlenen Zutaten gut mischen.

Mein Abendessen: Lamm mit grünen Gemüsen und Feta-Minz-Erbsenpüree

Ziemlich Low-Carb, ziemlich gesund:

Lammlachse rosa gebraten und dazu grünen Spargel und Brokkoli mit etwas Knoblauch angeröstet, dann mit Pfeffer und Salz abgeschmeckt sowie mit Petersilie überstreut. Dazu ein Erbsen-Feta-Minzpüree.

Für letzteres werden einfach 200g Feta mit zwei Tassen gekochten Erbsen und einem Bund feingehackter Minze mit einer Gabel leicht püriert.

Mein Abendessen: Spanisches Omelette

Für zwei Personen 8 Eier mit etwas Schlagsahne, Kurkuma, Pfeffer, Salz und geräuchertem Paprikapulver verquirlen.

200g Halloumi, Chorizo nach Geschmack, schwarze Oliven und Tomaten klein schneiden. Ebenso Kräuter nach Geschmack – z.B. Koriander, Petersilie oder auch Minze, wenn Sie mögen.

Eine gewürfelte Schalotte in Olivenöl anschwitzen, Eiermasse dazu, Kräuter dazu, anstocken lassen. Restliche Zutaten darüber geben und die Pfanne in den vorgeheizten Backofen (Grill) geben.

Nach Geschmack bräunen lassen.

Dazu passt ein Salat.

Rezept: Nachgemachte Miracoli Sauce

Ich habe mich immer gefragt, worin das Geheimnis der Tomatensauce von „Miracoli“ liegt, habe aber nie probiert, diese gezielt nachzumachen.

Als ich eines Tages jedoch Tomatensauce für meine Kinder machte, schmeckte diese täuschend ähnlich wie Miracoli – und das Ergebnis ist sogar reproduzierbar.

  • 500ml passierte Tomaten
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Teelöffel Rapsöl
  • Sojasauce
  • Instant Brühepulver (Gemüsebrühe)

Rapsöl in einen Topf geben und erhitzen. Sobald es heiß ist, die ganze (geschälte) Knoblauchzehe zugeben. Bevor diese braun wird, die passierten Tomaten zugeben und sofort gut umrühren. Die Hitze reduzieren, zwei Spritzer Sojasauce (nicht zu viel) zugeben und wieder gut umrühren. Dann zunächst einen halben Teelöffel der Instant-Brühe zugeben, umrühren, nicht zu heiß werden lassen und abschmecken. Wenn das Ergebnis noch nicht ganz stimmt, in geringen Dosen die Menge an Brühepulver und ggf. auch Sojasauce erhöhen.

Die fertige Sauce enthält zwar keine sichtbaren Kräuter wie das „Original“, bei denen dürfte es sich aber ohnehin fast nur um Scheinkräuter handeln, die nicht wirklich zum Geschmackserlebnis beitragen. Ansonsten können Sie ja mit getrockneten italienischen Kräutern probieren – aber nicht zu viel.

Servieren Sie die Sauce mit Spaghetti und reichlich Parmesan.

Meine Vermutung, warum dieses Rezept so gut passt: das Geheimnis der Miracoli-Sauce ist der starke Umami Geschmack. Und gerade Tomatenmark, Sojasauce und Instant-Brühepulver sind richtige Umami-Bomben.

Wenn das Ergebnis beim ersten mal nicht 100% passt – ärgern Sie sich nicht. Die Sauce schmeckt auf jeden Fall gut! und beim nächsten mal haben Sie vielleicht die richtige Mischung raus.

Weitere Tipps

  • Marion Kretz-Mangold schlägt auf twitter vor, eine Zwiebel sehr fein zu schneiden und zur Tomatensauce zuzugeben – für noch mehr Miracoli Aroma.

 

Mein Abendessen: Konjak Nudeln mit Spinat, Shitake Pilzen, Stangenbrokkoli und Chuck Flap

Das Rezept soll hier als Anregung dienen:

In einer Pfanne etwas fein gewürfelten Knoblauch und eine nicht ganz so fein gewürfelte Schalotte in etwas Öl andünsten. Konjak Nudeln dazu geben und bei scharfer Hitze anbraten. Eine in Scheiben geschnittene Chilischote dazu geben, einige Spritzer Fischsauce dazu und mit etwas Sojasauce ablöschen. In Streifen geschnittene Shitake Pilze dazu, gut umrühren, Spinat dazu und etwas garen lassen.

Derweil in einer zweiten Pfanne in mundgerechte Stücke geschnittenes Chuck Flap – oder auch ein anderes Stück Fleisch – kurz scharf anbraten. Dann den gewaschenen Stangenbrokkoli dazu geben, alles bei mittlerer Hitze etwas garen lassen und kurz vor Schluss mit etwas Sojasauce ablöschen. Das Fleisch sollte innen noch schön rosa sein.

Alles zusammen schön anrichten, am besten noch mit etwas Chili, Frühlingszwiebeln und/oder Koriander bestreuen.

Mein Abendessen: Conchiglioni mit Auberginen-Ricotta Füllung

Diesmal gab es Conchiglioni gefüllt mit einer Auberginen-Ricotta-Tomaten Füllung.

Für zwei Personen braucht man 16 Conchiglioni.

In Olivenöl eine fein gewürfelte Zwiebel mit einer fein gehackten Knoblauchzehe andünsten, 600g passierte Tomaten dazu, mit einer Prise Salz und Zucker dazugeben und bei leichter Hitze köcheln lassen.

Eine Aubergine fein würfeln, salzen und die Würfel in Olivenöl anbraten. Dann die Auberginenwürfel zur Tomatensauce geben und weiter leicht köcheln lassen.

Conchiglioni etwas weniger als al dente kochen. Backofen auf 180° vorheizen. Conchiglioni abgießen.

In eine Auflaufform ca. ein Drittel der Sauce geben, die Conchiglioni draufsetzen. Rest der Sauce mit Ricotta (200g) vermischen und mit etwas geriebenem Pecorino würzen. Conchiglioni mit der Ricotta-Saucen-Masse füllen.

Ab in den Backofen, für ca. 30 bis 40 Minuten.

Anrichten, mit Parmesan, Pecorino und/oder gerösteten Panko-Flocken bestreuen, pfeffern und obligatorisches Deko-Kraut nicht vergessen.

Mein Abendessen: Pasta mit Speck, Pilzen und viel Petersilie

Schmeckt immer. Besonders, wenn man viel Hunger hat.

Frische Tagliatelle kochen, abgießen und mit etwas Olivenöl übergossen zur Seite stellen.

In Olivenöl Speck und eine gewürfelte rote Zwiebel anbraten. Mit etwas Rosé angießen, den Wein verkochen lassen. Pilze – z.B. braune Chamignons und Kräuterseitlinge – mundgerecht geschnitten zugeben, gut umrühren und leicht andünsten. Gemüsefond angießen, aufkochen lassen, Temperatur reduzieren. Mit Pfeffer, Salz und ordentlich Butter würzen, zwei fein in Ringe geschnittene Frühlingszwiebeln dazu. Nudeln unterheben, gut umrühren, abschmecken.

Mit viel gehackter Petersilie in einer Schüssel servieren.

Tipps:

  • Mit reichlich Zitronenpfeffer statt Pfeffer und Salz würzen.
  • Geht auch Vegan: Statt Speck einfach Tofu nehmen oder etwas später Walnüsse zugeben.
  • Ein Schuss Sahne geht auch immer.
  • Statt Wein geht auch ein Spritzer Zitronensaft.