Köpfe: Marc Sieberger

Marc Sieberger kommt aus Bonn und hat an der WHU in Koblenz studiert.

Er stieg direkt nach dem Studium bei der doo GmbH als Geschäftsführer ein. Das Unternehmen, in dem Frank Thelen eine entscheidende Rolle spielt, entwickelte eine Dokumentenmanagement Lösung und nunmehr eine Scanner App (Scanbot).

Sieberger ist zusammen mit Frank Thelen und Alex Koch Geschäftsführer und Partner der Freigeist Capital GmbH, einer führenden deutschen Beteiligungsgesellschaft für Startups.

Mehr über Marc Siebergers Werdegang erfahren Sie auch in Frank Thelens Buch “Start-Up DNA“.

Sieberger ist u.a. auf twitter aktiv.

Köpfe: David Schirrmacher

David Schirrmacher ist wohl einer der schillerndsten Bonner Unternehmer – wenn nicht überhaupt der deutschen Startup-Branche.

Schirrmacher wurde am 2. Juli 1992 als Sohn der Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher und des Theologen Thomas Schirrmacher in Bonn geboren. Er studierte Betriebswirtschaftslehre an der EBS Universität für Wirtschaft und Recht in Wiesbaden sowie Philosophie an der Universität Bonn. Zusammen mit seinem Vater schrieb er das Buch „Korruption – Wenn Eigennutz vor Gemeinwohl steht“.

Er ist Gründe des online-Shops von Floerke, über den anfangs Mode-Accessoires, inzwischen auch Spirituosen, Weine und Delikatessen verkauft werden; er positioniert diesen als “Gentleman Club”.

Bekannt wurde der Shop über einen Pitch bei DHDL, auf den hin sich zunächst Judith Williams, Vural Öger und Frank Thelen beteiligten.

Thelen hat das Unternehmen inzwischen verlassen, nachdem Schirrmacher began, Alkohol über den Shop zu verkaufen und teilweise nicht liefern konnte.

Schirrmacher veranstaltet regelmäßig Live Streams auf facebook, in denen er nicht wenig trinkt (Saufi Sauf Sauf) und ehemalige Investoren und andere Menschen, die ihm gerade nicht passen, beschimpft.

Bild: Von Hendrik BornEigenes Werk, CC BY-SA 4.0, Link

Hinweis: Diesen Beitrag habe ich ursprünglich für die Deutsche Wikipedia geschrieben. Da dort der Artikel für nicht relevant gehalten und gelöscht wurde, archiviere ich hier diesen Wiki Eintrag und habe ihn leicht angepasst.

10 Dinge, die man in Bonn gegessen haben sollte – Vorschläge von Severin

Bonn ist ziemlich international – und daher gibt es hier eigentlich alles zum Essen, was das Herz begehrt. Hier ist ein Mix aus Dingen, die es nur in Bonn gibt, die typisch rheinisch sind oder internationales, was in Bonn aber besonders gut schmeckt:

  1. Original rheinischer Sauerbraten vom Pferd, den viele Gasthäuser anbieten, wenn im jeweiligen Ortsteil gerade Kirmes ist – z.B. bei der Scharfen Ecke in Bonn Röttgen. Ganzjährig vorgekocht erhältlich ist der rheinische Klassiker bei der Metzgerei Schmitz in Endenich.
  2. Baumkuchen im Café Müller-Langhardt am Marktplatz.
  3. Große Mezze Platte in der Phönicia Lounge in Bonn-Poppelsdorf. Libanesische Köstlichkeiten, die man am besten an einem Sommertag auf der Terrasse genießt.
  4. Ein 500g Filetsteak im El-Tarascon in Bonn – weit und breit dürften Sie kein besseres finden.
  5. Döner oder Falafel beim Uni Grill (Am Neutor) und sich nochmal wie ein Student fühlen.
  6. Sushi in der Sushi Bar im Kaufhof, hier noch sehr nah am japanischen Original und in hoher Qualität.
  7. Ein Eis im Eislabor (Maxstraße, Friedrichstraße).
  8. Bonner – das sind Berliner, die mit Eierlikör gefüllt sind. Gibt es – besonders zur Karnevalszeit – in vielen Bäckereien.
  9. Halve Hahn (Holländer mit Röggelchen und Zwiebeln) – gibt’s in fast jedem Brauhaus, z.B. im Bönnsch wo man dann auch ein Bönnsch trinken kann.
  10. Mettbrötchen mit Zwiebeln (Bild). Gibt es in fast jedem Brauhaus und bei vielen Bäckern. Der rheinische Klassiker.

Köpfe: Jan Zimmermann

Jan Niklas Zimmermann – geboren am 6. Juni 1998 in Bonn – ist ein deutscher Youtuber. Im Jahr 2015 schloss er die CJD Christophorusschule in Königswinter bei Bonn mit dem Mittleren Schulabschluss ab.

Jan Zimmermann leidet bereits seit Kindheitstagen am Tourette-Syndrom. Die Ausprägung seiner Tourette-Erkrankung verhielt sich die meiste Zeit über unauffällig, erst ab dem 18. Lebensjahr entwickelte sich die Ausprägung der Koprolalie. Unter anderem äußert sich sein Tourette-Syndrom auch in Kopropraxie, Koprographie, Echolalie, Echopraxie und Palilalie.

Zudem gibt er an, an Begleiterscheinungen wie ADHS und Panikattacken zu leiden.

Im Alter von 19 Jahren wird bei Zimmermann Epilepsie diagnostiziert, nachdem er laut eigenen Angaben einen epileptischen Grand-Mal Anfall in einem Kölner Nachtclub erlitt, welcher durch Blitzlicht ausgelöst wurde. Er ist bis heute von epilepsiebedingter Photosensibilität betroffen.

Im Jahr 2018 musste er aufgrund der immer stärker werdenden Ausprägung des Tourette-Syndroms seine Berufsausbildung zum Physiotherapeuten in Köln abbrechen.

Ende 2018 veröffentlichte die Internet-Zeitung “Blickwinkel Mensch” erstmalig ein Interview mit Zimmermann.

Im Januar 2019 strahlte die Fernsehsendung Galileo eine Reportage im Fernsehen über ihn und eine weitere Betroffene aus. Inhalt der Reportage waren Hürden im Berufsleben, die durch das Tourette-Syndrom erzeugt werden. Im Februar 2019 strahlte RTL eine weitere Reportage mit ihm über das Thema Tourette-Syndrom im Berufsleben aus. Inhalt dieser Reportage war sein erster Praktikumstag in einem Archiv.

Am 21. Februar 2019 gründete Zimmermann gemeinsam mit seinem besten Freund Tim Lehmann den YouTube-Kanal Gewitter im Kopf – Leben mit Tourette.

Ziel ist es, Menschen über die Krankheit aufzuklären und Berührungsängste zu nehmen, dazu wurden auch schon Videos mit behandelnden Ärzten aus den Bereichen Neurologie und Psychiatrie auf dem Kanal veröffentlicht. Der Kanal hatte am 10. Mai 2019 bereits 1 Mio. Abonnenten.

Stand: 13. August 2019

10 Fakten zum 23. September

  1. Saudi Arabien feiert heute seine Gründung im Jahr 1932, damals wurden die beiden Königreiche Hedschas und Nedschd vereinigt.
    Gerhild, Thekla, Linus und Zacharias haben heute Namenstag.
  2. Der Investiturstreit endet 1122 mit dem Wormser Konkordat. Es ging bei dem 1076 begonnen Konflikt zwischen weltlicher und geistlicher Macht um die Frage, inwieweit erstere Geistliche ins Amt einsetzen kann.
  3. Der Planet Neptun wird 1846 an der Berliner Sternwarte durch Johann Gottfried Galle und dem ihm assistierenden Heinrich Louis d’Arrest entdeckt.
  4. Otto von Bismarck wird 1862 preußischer Ministerpräsident.
  5. Im Jahre 1889 gründet der Japaner Fusajiro Yamauchi in Kyōto die Firma Nintendo, die zunächst Spielkarten herstellt.
  6. 1905 endet die seit 1814 bestehende Personalunion zwischen Schweden und Norwegen mit dem Vertrag von Karlstadt.
  7. In Argentinien wird Juan Perón am 23. September 1973 zum Präsidenten und seine Frau Maria Estela Perón zur Vizepräsidentin gewählt.
  8. Die Deutsche AIDS Hilfe e.V. wird 1983 gegründet.
  9. 63 v.Chr. wird Gaius Octavius geboren. Als Augustus wird er später der erste römische Kaiser.
  10. Victoria Woodhull kommt 1838 auf die Welt.

Köpfe: Efraim ben Jakob

Ephraim bar Jakob von Bonn lebte wahrscheinlich von 1133 bis 1196. Er war ein berühmter jüdischer Gelehrter.

Dieser Artikel ist in der Serie Bonner erschienen. Ziel ist es, möglichst viele Bonner Köpfe vorzustellen.

Köpfe: Adolf Sigismund von Burman

Adolf Sigismund von Burman wird am 2. Februar 1637 in Bonn geboren.

Er war der Sohn von Peter Burman, einem späteren kurkölnischen Vizekanzler, und Gertrud Pallandt. Sein Großvater väterlicherseits, Adolf Burman, war Bonner Schöffe und Bürgermeister. Der Großvater mütterlicherseits, Johann Pallandt war Hofkammerrat. Auch einige seiner neun oder zehn Geschwister waren erfolgreich: So brachte es Johann Peter zum Weihbischof von Köln und Maximilian Heinrich wurde Weihbischof von Trier.

Burman selbst studierte an der Universität zu Köln und promovierte zum Dr. jur. utr.

1656 wurde er Kanoniker am Stift St. Cassius und Florentius (Bonner Münster). 1683 wurde er zum Priester geweiht, am 2. März 1684 wurde er Dechant. Sein höchstes geistliches Amt war schließlich das eines Apostolischen Protonotars.

In der kurkölnischen Verwaltung stieg er zum Mitglied des Hofrats, Direktor der Lehnskammer und zum Archivar des Kurfürsten auf. 1687 wurde er zusammen mit seinen beiden bischöflichen Brüdern in den Adelsstand erhoben.

Nachdem Bonn während der Belagerung 1689 weitgehend zerstört wurde, setzte sich Burman dafür ein, dass die Münsterkirche wieder hergestellt wurde – ohne seinen Einsatz würde es das Bonner Münster mit seinem Kreuzgang wohl nicht mehr so geben.

Am 8. September 1701 starb er.

Sie interessieren sich für das Bonner Münster? Hier sind 10 Fakten dazu.

Dieser Artikel ist in der Serie Bonner erschienen. Ziel ist es, möglichst viele Bonner Köpfe vorzustellen.

Bonner: Johann Peter Salomon


Johann Peter Salomon wurde am 20. Februar 1745 in Bonn getauft, er wurde wohl an diesem oder wenige Tage davor geboren. Er war Geiger, Komponist, Dirigent sowie Musikimpresario und ist heute noch in erster Linie als Veranstalter von Konzerten bekannt.

Seine Familie lebte in der Bonngasse in der Nachbarschaft der van Beethovens, mit denen die Salomons auch befreundet waren. Zwar verließ Salomon Bonn bevor Ludwig van Beethovens Geburt, die beiden lernten sich aber später kennen, u.a. bei Besuchen Salomons in Bonn.

Von 1758 bis 1764 war Salomon Geiger im kurfürstlichen Bonner Hoforchester. Seine nächste Station war Konzertmeister im Orchester des Prinzen Heinrich von Preußen in Rheinsberg in der Mark Brandenburg. Als dieses aufgelöst wurde, ging er 1781 nach London, wo er insbesondere als Konzertunternehmer Berühmtheit erlangte. So besuchte er 1790 Joseph Haydn in Wien auf und organisierte dessen beide Aufenthalte (1791/92 und 1794/95) in London. 1815 wandte Beethoven sich an Salomon mit der Bitte, ihm für seine Werke einen Londoner Verleger zu vermitteln.

Er starb am 25. November 1815 in London.

Dieser Artikel ist in der Serie Bonner erschienen. Ziel ist es, möglichst viele Bonner Köpfe vorzustellen.

Bonner: Paul Graf Wolff Metternich zur Gracht

Paul Graf Wolff Metternich zur Gracht (geboren 5. Dezember 1853 bei Bonn auf Schloss Alfter; gestorben 29. November 1934 in Heppingen, Rheinprovinz) war ein deutscher Diplomat. Er wurde bekannt durch seine Tätigkeit als deutscher Botschafter in London (1901–1912) und im Osmanischen Reich (1915–16), hier besonders im Zusammenhang mit seiner Rolle als Zeuge des Völkermords an den Armeniern.