Liste: Verletzungen und Fremdkörper an Mund, Zunge und Zähnen, Teil 2

Der Mund ist die Eingangspforte des Körpers, und entsprechend viel gerät hinein: Fischgräten, Drahtborsten von Grillbürsten, Zahnstocher, Piercingschmuck, abgebrochene Zahnfragmente, Kronen, Prothesen und gelegentlich auch Instrumente aus der Zahnarztpraxis. Meist bemerkt man den Fremdkörper sofort und wird ihn rasch wieder los. Die Fachliteratur kennt aber auch Fischgräten, die monatelang in der Zunge stecken und für Krebs gehalten werden, Kanülen, die vom Zahnfleisch bis in den Hals wandern, und Zahnkronen, die zwei Jahre unbemerkt in der Lunge liegen. Diese Liste sammelt solche Fälle.

Dies ist der zweite Teil der Liste über Verletzungen und Fremdkörper an Mund, Zunge und Zähnen, eine Sammlung medizinisch dokumentierter Fälle aus der Fachliteratur. Der erste Teil, Liste: Verletzungen und Fremdkörper an Mund, Zunge und Zähnen, medizinisch dokumentiert, ist auf großes Interesse gestoßen, und die Literatur gibt noch viel mehr her: Blutegel, die sich am Zungengrund festsaugen, Wurzelfüllmaterial, das in den Nervenkanal des Unterkiefers gepresst wird, Gazetupfer, die sieben Jahre lang in einem Zahnfach liegen, Knoblauch, der die Mundschleimhaut verätzt, und Unterspritzungen der Lippe, die bis zur Erblindung führen können. Alle Fälle in diesem Teil sind neu; keine Quelle aus dem ersten Teil wird wiederholt.

Zur Einordnung: Ein Fremdkörper im Mund wird in der Diagnosesystematik unter T18.0 verschlüsselt, ein bei einem Eingriff versehentlich zurückgelassener Fremdkörper unter T81.5. Weitere Codes sammelt die Liste: Alle ICD-10 Codes im Blogmagazin. Was sprachlich hinter einzelnen Begriffen steckt, erklären die Beiträge Was bedeutet Fischgräte? und Was bedeutet Zahnstocher?.

Auch dieser Teil beruht ausschließlich auf veröffentlichter medizinischer Fachliteratur; ausgewertet wurden die Zusammenfassungen der Aufsätze in PubMed. Die Quellen stehen jeweils in Klammern und am Ende ausführlich mit PubMed-Nummer. Gewalt- und Kriminalfälle sind bewusst nicht enthalten, ebenso wenig Fälle, bei denen erkennbare Personen betroffen wären. Fälle bei Kindern kommen nur kurz, ohne Einzelheiten zur Person oder statistisch vor. Alle Angaben sind nüchtern gehalten und ersetzen keine ärztliche oder zahnärztliche Beratung. Eng verwandt sind die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Rachen und Speiseröhre, medizinisch dokumentiert, die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Magen und Darm, medizinisch dokumentiert und die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Haut und Weichteilen, medizinisch dokumentiert; wer sich für Fremdkörper an anderen Stellen des Kopfes interessiert, findet sie in der Liste: Verletzungen und Fremdkörper in der Nase, medizinisch dokumentiert, der Liste: Verletzungen und Fremdkörper im Ohr, medizinisch dokumentiert und der Liste: Verletzungen und Fremdkörper im Auge, medizinisch dokumentiert.

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Liste: Verletzungen und Fremdkörper an Mund, Zunge und Zähnen, medizinisch dokumentiert

Der Mund ist die Eingangspforte des Körpers, und entsprechend viel gerät hinein: Fischgräten, Drahtborsten von Grillbürsten, Zahnstocher, Piercingschmuck, abgebrochene Zahnfragmente, Kronen, Prothesen und gelegentlich auch Instrumente aus der Zahnarztpraxis. Meist bemerkt man den Fremdkörper sofort und wird ihn rasch wieder los. Die Fachliteratur kennt aber auch Fischgräten, die monatelang in der Zunge stecken und für Krebs gehalten werden, Kanülen, die vom Zahnfleisch bis in den Hals wandern, und Zahnkronen, die zwei Jahre unbemerkt in der Lunge liegen. Diese Liste sammelt solche Fälle.

Zur Einordnung: Ein Fremdkörper im Mund wird in der Diagnosesystematik unter T18.0 verschlüsselt, ein bei einem Eingriff versehentlich zurückgelassener Fremdkörper unter T81.5. Weitere Codes sammelt die Liste: Alle ICD-10 Codes im Blogmagazin. Was sprachlich hinter den Begriffen steckt, erklären die Beiträge Was bedeutet Fischgräte? und Was bedeutet Zahnstocher?.

Die folgende Liste beruht ausschließlich auf veröffentlichter medizinischer Fachliteratur; ausgewertet wurden die Zusammenfassungen der Aufsätze. Die Quellen stehen jeweils in Klammern und am Ende ausführlich mit PubMed-Nummer. Gewalt- und Kriminalfälle sind bewusst nicht enthalten, ebenso wenig Fälle, bei denen erkennbare Personen betroffen wären. Fälle bei Kindern kommen nur kurz und statistisch vor. Alle Angaben sind nüchtern gehalten und ersetzen keine ärztliche oder zahnärztliche Beratung. Dies ist die achte Folge der Reihe; besonders eng verwandt sind die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Rachen und Speiseröhre, medizinisch dokumentiert, die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Magen und Darm, medizinisch dokumentiert und die Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Haut und Weichteilen, medizinisch dokumentiert. Die früheren Folgen: Liste: Gegenstände, die als Fremdkörper im Enddarm medizinisch dokumentiert sind, Liste: Verletzungen und Fremdkörper am Penis, medizinisch dokumentiert, Liste: Verletzungen und Fremdkörper in der Vagina, medizinisch dokumentiert, Liste: Verletzungen und Fremdkörper in Harnröhre und Blase, medizinisch dokumentiert, Liste: Verletzungen und Fremdkörper in der Nase, medizinisch dokumentiert, Liste: Verletzungen und Fremdkörper im Ohr, medizinisch dokumentiert und Liste: Verletzungen und Fremdkörper im Auge, medizinisch dokumentiert.

Weitere dokumentierte Fälle finden Sie in Liste: Verletzungen und Fremdkörper an Mund, Zunge und Zähnen, Teil 2.

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Was bedeutet Flatterfotze?

Bei Flatterfotze handelt es sich um ein in Deutschland selten gebräuchliches Schimpfwort. Es beginnt mit dem Anfangsbuchstaben F und hat 12 Zeichen.

Als Mund

Im bayerischen, alemannischen und österreichischen Sprachraum kann Fotze auch Mund bedeuten. Eine Flatterfotze ist dann ein flatterhafter Mund – also jemand, der viel redet oder – je nach Kontext – auch viel lügt.

Diese Bedeutung ist gut belegt: Der Duden verzeichnet Fotze nicht nur als vulgäres Wort für die Vagina, sondern auch als bayrisch-österreichisch derbes Wort für Mund und für Ohrfeige (Duden: Fotze). Wer in München oder Wien von einer Flatterfotze spricht, meint deshalb oft schlicht ein Plappermaul, das nichts für sich behalten kann.

Erzähl der Flatterfotze bloß nix, sonst weiß es morgen das ganze Dorf.

Als weibliches Geschlechtsteil

Verbreiteter ist das Wort Fotze als Synonym für die Vagina. Es kann in diesem Kontext bedeuten:

  • eine alte, ausgeleierte Vagina
  • eine derbe Bezeichnung für eine flatterhafte Frau
  • eine alte Frau, die schon viele Sexualpartner hatte oder noch hat.
  • eine Vagina, die beim Sex flattrige Geräusche macht.

Eine alternative Schreibweise ist Flattervotze.

Herkunft

Die Zusammensetzung selbst ist in keinem Wörterbuch verzeichnet. Das Grundwort Fotze ist laut Duden seit dem 15. Jahrhundert belegt und geht auf mittelhochdeutsch vut zurück. Flattern steht für unruhige, unstete Bewegung; im übertragenen Sinn auch für Wankelmut. Welche der beiden Bedeutungen älter ist, lässt sich für Flatterfotze nicht belegen.

Gebrauch

Das Wort ist derb und gehört in die gesprochene Umgangssprache. In der Mund-Bedeutung wird es für Männer und Frauen verwendet, in der vulgären Bedeutung fast nur für Frauen. Außerhalb Süddeutschlands und Österreichs ist praktisch nur die vulgäre Lesart bekannt.

Ähnliche Begriffe

Wie beleidigend ist Flatterfotze?

In der süddeutschen Mund-Bedeutung derb, aber im Dialekt fast schon alltäglich. In der Bedeutung Vagina ist Flatterfotze eine schwere, sexistische Beleidigung, die außerhalb Bayerns und Österreichs fast immer so verstanden wird.

Mehr Schimpfwörter, die Fotze beinhalten, finden Sie hier.

Stand: Oktober 2026