Ausgetrunken: Rittmayer Bitter 42

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Vor kurzem habe ich hier hier ja schon das Rittmayer Bitter 58 vorgestellt, ein ausgesprochen hopfiges Bier, das auf englischen ESBs basiert.

Ein weiteres empfehlenswertes Bier aus der kleinen fränkischen Brauerei ist das Bitter 42, das mit 42 Bittereinheiten deutlich milder ausfällt als sein stärkerer Bruder. Dennoch hat es deutlich mehr Charakter, als die meisten Fernsehpilse, bei denen meist bei ca. 30 Bittereinheiten Schluss ist.

Die deutlichen Hopfenaromen steigen einem direkt in die Nase, dazu kommen dezente Fruchttöne. Vom Geschmack her wird man nicht enttäuscht, die Hopfennote ist angenehm und nicht überzeichnet, auch die Fruchtnote ist noch deutlich schmeckbar.

Ein Pils wie es sein sollte, das man auch gerne zum Essen trinkt.

  • Alkoholgehalt: 5,5%
  • Bittereinheiten: 42

Im gut sortierten Getränkefachhandel erhältlich; in Bonn z.B. bei EDEKA Mohr (Bornheimer Straße).

Ausgetrunken: Rittmayer Bitter 58

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Die kleine Brauerei Rittmayer aus Hallerndorf (Franken) macht sich in jüngerer Zeit um individuelle Biere verdient. Und hier sticht das Bitter 58 heraus, das – wie der Name schon andeutet – 58 Bittereinheiten hat und sich somit positiv von den Fernsehbieren abhebt. Es ist ein Pils, das an englische ESB (Extra Strong Bitter) angelehnt ist.

Es riecht angenehm intensiv nach Hopfen mit einer ausgeprägten Zitronen/Fruchtnote. Voller Geschmack mit einer schönen ausgeprägten Bitternote. Ein Bier, das man nicht einfach so trinkt, sondern bewusst genießt.

  • Bittereinheiten: 58
  • Alkoholgehalt: 5,8%
  • Bezugsquellen: sehr gut sortierter Getränkefachhandel; in Bonn z.B. bei Edeka Markt Mohr (Bornheimer Straße)

Ausgetrunken: Flensburger Pilsener

Das Flensburger Pils – oft einfach nur Flens genannt – ist ein klassisches norddeutsches Pils, das sich durch eine höhere Bittere als die meisten süddeutschen Biere auszeichnet.

  • Bittereinheiten: 38
  • Alkoholgehalt: 4,8%

Bundesweit im gut sortierten Getränkehandel erhältlich.

Ausgetrunken: Birkensaft

Es gibt Getränke, von denen wusste ich gar nicht, dass es sie gibt. Birkensaft gehörte bis gestern dazu. Eigentlich war ich auf der Suche nach etwas ganz anderem, als ich diese Flasche im Reformhaus entdeckte:

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Nach kurzer Recherche weiß ich: Birkensaft wird im Frühjahr aus Birken gewonnen, indem man einfach ein Loch in eine Birke bohrt und mit einem Schlauch das aus den Wurzeln in die Äste fließende Wasser abzapft. Das Loch wird danach wieder mit Baumwachs verschlossen. Wenn Sie eine Birke Ihr eigen nennen, können Sie das selber machen, alle anderen werden im Reformhaus oder aber auch bei Amazon fündig.

Da Xylityol – eine Zuckerart – enthalten ist, schmeckt der Birkensaft leicht süßlich, ein bisschen so, als hätte man Wasser mit etwas Zuckersirup versetzt. Bei dem hier ausprobierten Birkensaft von Birkengold noch Zitronensäure und Ascorbinsäure (zusammen 1%) zugesetzt sind, kommt eine erfrischend zitronige Note dazu. Es gibt übrigens auch aromatisierte Birkensaftprodukte sowie leicht vergorene (Birkensekt).

Birkensaft war früher überall verbreitet, wo es Birken gab. Heute ist er noch in den skandinavischen Ländern und Osteuropa verbreitet, von dort kommen auch die meisten Produkte, die auf dem Markt sind.

Und was bringt Birkensaft? Traditionell empfohlen wird er gegen Diabetes und Gelenkentzündungen; zudem soll er eine harntreibende Wirkung haben. Klinische Untersuchungen dazu gibt es aber nicht. So stellt sich mir die Frage, ob es sich auch aus ökologischen Gesichtspunkten lohnt, Birkensaft aus dem hohen Norden nach Deutschland zu transportieren.

Bei äußerer Anwendung soll Birkensaft übrigens gut für die Haare sein, was sich einige Haarpflege Produkte (Birkin) zunutze machen (Birkin).

Nicht verwechseln darf man Birkensaft mit Birkenwasser, das aus Birkenblättern gewonnen wird und z.B. zu Entwässerungskuren eingesetzt wird.

Ausgetrunken: Island Bay Sauvignon Blanc Marlborough

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Mit einem Sauvignon Blanc aus Neuseeland macht man nichts falsch, wenn man auf blumige fruchtige Aromen steht. Der Wein duftet intensiv nach Früchten und Kräutern, besonders nach Papaya, Basilikum und etwas Zitrone – und geschmacklich erfüllt er diese Erwartungen. Dabei ist er trocken und ohne Fehler – ein wirklich schöner Wein, der auch zu eher kräftigen Gerichten passt. Und angesichts des Preises (ab 6 Euro bei REWE) eine ganz klare Empfehlung.

Fakten zum Wein

  • Rebsorte: Sauvignon Blanc
  • Herkunft: Marlborough (Neuseeland)
  • Jahrgang der ausgetrunkenen Flasche: 2013
  • Alkoholgehalt: 12,5%
  • Flasche: 0,75l Flasche mit Drehverschluss
  • Winemaker: Jürgen von der Mark
  • Abfüller: Reh Kendermann GmbH, Bingen
  • EAN: 4002287012338
  • exklusiv bei REWE, für ca. 6 Euro bei Sonderaktionen, sonst rund 8 Euro

Ausgetrunken: Liste der Weizenbiere im Blogmagazin

Hier finden Sie eine Liste der hier im Blogmagazin verkosteten und anderweitig behandelten Weißbiere:

Gutman alkoholfreies Hefeweizen

Lammsbräu Dunkle Weisse Alkoholfrei

Maisel’s Weisse Alkoholfrei

Salzburger Weißbierbrauerei Bio Weiße Alkoholfrei