Worum geht es bei #KonsequenzenFuerLuke – und das Statement von SAT.1 dazu

Derzeit trendet auf twitter #KonsequenzenFuerLuke, was für einige Verwirrung sorgt um welchen Luke und worum es dabei geht.

Die Moderatorin und Comedian Ines Anioli hat u.a. in ihrem Podcast und auf Instagram erklärt, von einem ehemaligen Partner sexuell in nicht adäquater Weise behandelt worden zu sein, was auch dazu geführt habe, dass sie sich vom Gedanken an Sex angeekelt fühle. In einem Instagram Post schreibt sie:

Ich hab Gewalt erlebt. Sexuelle Gewalt. Gewalt gegen meinen Körper und gegen meine Seele. Es fühlt sich an, wie ein schwerer Unfall, bei dem mein Leben zerquetscht wurde. Die Wunde könnt ihr von aussen nicht sehen. Was ihr seht ist, dass ich mich anders bewege. Benehme. Rede. Bin. Ich habe keinen Sex mehr, kann nicht mal mehr drüber nachdenken. Höre ich das Wort, krampft mein ganzer Körper. Ich hab Alpträume. Nachts. Und tagsüber.

Bei diesem Partner soll es sich nach nun aufkommenden Gerüchten um den Moderator, Schauspieler und Comedian Luke Mockridge handeln, weswegen nun auf Instagram und twitter #KonsequenzenFuerLuke gefordert werden.

SAT.1 hat sich dazu nun jedenfalls auf twitter schon klar positioniert:

@satl Statement: Keine #KonsequenzenfuerLuke
Es gibt aus guten Gründen kein juristisches Verfahren gegen Luke.
Einen Menschen aufgrund von Gerüchten in den sozialen Netzwerken an den Pranger zu stellen, ist eine moderne Form der Lynchjustiz. Das entspricht nicht unserem Rechtsverständnis. Deswegen: Keine #KonsequenzenfürLuke. Natürlich gilt: Genauso wie wir Übergriffe im Netz verurteilen, verurteilen wir jede Form von sexueller Gewalt.

Und wie immer: es gilt die Unschuldsvermutung.

Was bedeutet der Hashtag #CancelKarl?

Mit dem Hashtag #CancelKarl wird auf twitter gefordert, Karl Lauterbach weniger Raum in den Medien zu geben. Er trendet z.B. am 7. April 2021 auf twitter.

Als Begründung wird oft seine Einsatz für Corona Impfungen genannt.

Sich bei der Bundestagswahl 2021 einfach selbst wählen. Eine Ermutigung, als Einzelbewerber anzutreten

Wen bei der Bundestagswahl 2021 wählen? Sich selbst!

Derzeit fragen sich viele, wen sie bei der Bundestagswahl 2021 eigentlich wählen sollen:

Die CDU/CSU mit unklarem Profil und Versagen in der Corona Krise, die SPD nur noch ein Schatten ihrer selbst, die Grünen als Fortschrittsverweigerer, die FDP ist nicht mal mehr als Spaßpartei gut, die AfD zu völkisch, die Linke ist die Linke und auch bei den vielen Kleinstparteien findet man derzeit leider nichts, was überzeugt.

Warum sollte man sich also nicht einfach selbst aufstellen und als Einzelbewerber antreten? So weiß man wenigstens, wen man mit der Erststimme wählen kann…

Was ein unabhängiger Einzelbewerber?

Als unabhängiger Einzelbewerber tritt man als mit Erststimme wählbarer Direktkandidat an – und dies nicht für eine Partei, man ist eben unabhängig.

Schafft man als Einzelbewerber in seinem Wahlkreis die relative Mehrheit der Erststimmen, zieht man als Wahlkreisabgeordneter in den Bundestag ein. Erreicht man in seinem Wahlkreis 10% der Stimmen, erhält man immerhin Wahlkampfkostenerstattung. Natürlich gibt es einige Voraussetzungen, die größte Hürde ist, dass man 200 Unterstützerstimmen sammelt. Die wichtigsten Details zu den Formalien habe ich hier zusammengefasst.

Was bringt das aber?

Zugegeben – seit 1953 hat es kein Einzelbewerber mehr in den Bundestag geschafft. Nur wenige haben die 10% gerissen. Die meisten kriegen nur 0,x% der Stimmen.

Doch es gibt dennoch gute Gründe, sich als Direktkandidat aufzustellen:

  • Endlich wissen Sie und Ihre Freunde, wen Sie guten Gewissens mit der Erststimme wählen können.
  • Der Wahlzettel mit dem eigenen Namen drauf ist eine Erinnerung, die man für Geld nicht kaufen kann…

Und abgesehen davon: Viele Direktkandidaten können in der Tat etwas bewirken. Denn je mehr Direktkandidaten in einem Wahlkreis antreten, desto mehr können Sie dort die Erststimmenergebnisse durcheinanderrütteln und so für einen bunteren Bundestag sorgen. Viele unabhängige Einzelbewerber könnten also jeden Fall für eine buntere Politik in Deutschland sorgen.

Also treten Sie an!

Unterstützung gibt es hier

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