Meinung: Gekommen, um zu bleiben. Leben mit COVID-19.

COVID-19 hat das Jahr 2020 bis jetzt geprägt. Und das Virus ist gekommen, um zu bleiben. Ob und wann es einen Impfstoff geben wird, steht in den Sternen. Wir werden die nächsten Jahre jedenfalls, übrigens unabhängig davon, immer wieder mit lokalen Ausbrüchen zu tun haben. Sei es in Fleischverarbeitungsbetrieben, in Schulen oder nach Großveranstaltungen.

Die Frage ist, wie wir damit umgehen wollen. Ignorieren wir die Gefahr und nehmen Corona hin wie die Grippe? Oder bewegen wir uns in Richtung einer 0-Risiko-Gesellschaft und schränken das öffentliche Leben weiter stark ein?

Einen diesbezüglichen Konsens hierüber wird es nur schwer geben können. Denn auf der einen Seite sind die Verschwörungstheoretiker, die das Virus für einen Vorwand zur Einführung einer Diktatur halten, auf der anderen Seite die Hysteriker, die schon nach der Polizei rufen, wenn sie nur einen einsamen Maskenverweigerer in der Ferne sehen.

Die Herausforderung für die Politik – aber auch für die gesamte Gesellschaft – ist es jetzt, Maßnahmen zu ergreifen, die Infektionsschutz und Alltagsleben in einen Einklang bringen, der von der Breite der Gesellschaft getragen wird.

Dokumentiert: Das Schreiben, mit dem Ursula Sarrazin aus der SPD ausgetreten ist

Hier dokumentieren wir das Austrittschreiben von Ursula Sarrazin aus der SPD.

Ursula Sarrazin

Berlin, 3. August 2020

Parteivorstand der SPD
Wilhelmstraße 140
10963 Berlin

Sehr geehrte Damen und Herren des Parteivorstandes,

hiermit erkläre ich, Ursula Sarrazin geb. Breit, Tochter des ehemaligen DGB-Vorsitzenden Ernst Breit und seit über 40 Jahren Mitglied der SPD, meinen Austritt. Das Parteibuch ist beigefügt.

Grund: absurder Ausschluss meines Mannes Thilo Sarrazin

Ich war bei allen drei mündlichen Verhandlungen der Kreis-, Landes- und Bundesschiedskommission dabei: Polemik und Demagogie beherrschten die Seite des Antragstellers. Vor allem Lars Klingbeil, rhetorisch gefährlich gewandt, hatte an Wissen und Argumenten nichts zu bieten.

Jetzt weiß jeder, dass man in der SPD die brennenden Probleme der Gegenwart, Migration und Islam, nicht mehr offen diskutieren darf. Die Lösungsvorschläge meines Mannes sind tabu. Die einstige große Volkspartei SPD mutiert zur Sekte.

In der SPD wird nur noch zu hören sein, dass Migration grundsätzlich gut ist, da sie ja so vielfältig ist, dass der Islam harmlos und gut integrierbar sei, wenn wir uns nur genug anstrengen. Da nur noch diese Stimmen in der Partei zu hören sind, wird man glauben, dass dieses Bild der Wirklichkeit entspricht. Das führt zur Verkennung der tatsächlichen problematischen Gegebenheiten, zu Illusionen und zu Ideologien, die letztlich allen und allem übergestülpt werden. Wer so regiert und Macht ausübt, richtet großen Schaden an. Wozu das schon mehrmals in der Geschichte geführt hat, ist hinlänglich bekannt.

Die SPD ist zu einer Partei geworden, in der man die Wirklichkeit nicht mehr
beschreiben darf.

Mit freundlichen Grüßen

Dokumentiert: #fürdasWissen: Erklärung zur Debatte um Beitrag von Dieter Nuhr

Gerne dokumentieren wir das Statement der DFG zum Beitrag von Dieter Nuhr. Auffällig ist: Auch die DFG entschuldigt sich bei ihm – und bittet nicht um Entschuldigung, wie es korrekt wäre. Ansonsten lassen wir das Statement mal so unkommentiert stehen.

Die Veröffentlichung eines Beitrags des Kabarettisten Dieter Nuhr #fürdasWissen auf Twitter hat dort starke Reaktionen ausgelöst, die sich zunächst um Nuhr und seine Teilnahme an der Aktion und dann um die Löschung des Beitrags auf der Kampagnen-Seite drehten. In dieser Erklärung nimmt die DFG zu den Vorgängen Stellung.

Die DFG führt im laufenden Jahr anlässlich des 100. Gründungsjubiläums ihrer Vorgängerorganisation die Kampagne “DFG2020 – Für das Wissen entscheiden” durch, die mit verschiedenen Elementen und Formaten den Wert der freien und unabhängigen Wissenschaft für eine offene und informierte Gesellschaft herausstellt.

Ein zentrales Element der Kampagne ist die Online-Aktion #fürdasWissen, in der Personen aus allen gesellschaftlichen Bereichen sich in persönlichen Statements zur Bedeutung von Wissenschaft und zur Frage, warum sie selber sich für das Wissen entschieden haben, äußern können. Die Statements können bei der DFG eingereicht werden. Ausgewählte Persönlichkeiten aus der Wissenschaft, aber auch aus Politik, Kunst und Kultur, wurden direkt von der DFG eingeladen, sich zu beteiligen, so auch der Kabarettist Dieter Nuhr. Insgesamt haben bislang mehr als 200 Personen zu der Online-Aktion beigetragen.

Das von Herrn Nuhr eingebrachte Statement wurde am 21. Juli zunächst auf der eigenen Internetseite der DFG2020-Aktion und über den Youtube-Kanal der DFG öffentlich gemacht. Die DFG bedankte sich bei Herrn Nuhr für seinen Beitrag. Am 30. Juli erfolgte auch eine Veröffentlichung via Twitter, die unmittelbar eine intensive Diskussion auslöste. Die Entscheidung, Herrn Nuhr als Botschafter der Jubiläumskampagne einzusetzen und sein Statement zu veröffentlichen, wurde in vielen Kommentierungen kritisiert. Kritik erreichte die DFG auch von zahlreichen Vertreterinnen und Vertretern der Wissenschaft über verschiedene Kanäle. Zu ihrem Bedauern sah sich die DFG nicht in der Lage, kurzfristig und während einer zum Teil aggressiven Twitter-Diskussion eine klare Einschätzung zu den Kommentaren vorzunehmen.

Die DFG hat sich daher am 31. Juli entschieden, den Beitrag von der Seite “DFG2020 – Für das Wissen” und aus ihrem Youtube-Kanal zu nehmen und die Situation näher zu beleuchten.

Die Entfernung des Beitrags erfolgte ohne weitere Erläuterung und ohne vorherige Information an Herrn Nuhr, was die DFG ausdrücklich bedauert und wofür sie sich bei Herrn Nuhr entschuldigt. Auch möchte die DFG betonen, dass sie mit der Entfernung des Beitrags keineswegs Herrn Nuhrs persönliche Einstellung zur Wissenschaft bewerten wollte.

Es ist der DFG jedoch auch ein Anliegen zu betonen, dass der Beitrag von Herrn Nuhr auf dem Twitterkanal @dfg_public nicht gelöscht wurde. Damit wurde die vorangegangene Diskussion dokumentiert, und die Fortsetzung der Diskussion wurde ausdrücklich ermöglicht.

Im Folgenden hat sich die DFG intensiver mit dem Statement von Dieter Nuhr befasst und weitere Hintergrundrecherchen durchgeführt. Dabei wurde deutlich, dass Herr Nuhr die Sätze: “Wissenschaft ist nämlich keine Heilslehre, keine Religion, die absolute Wahrheiten verkündet. Und wer ständig ruft ‘Folgt der Wissenschaft!’ hat das offensichtlich nicht begriffen.” in ähnlicher Form bereits in der stark polarisierten Debatte zum Klimawandel und der Aktivistin Greta Thunberg geäußert hat.

In dieser spezifischen Debatte Stellung zu beziehen, ist jedoch nicht Ziel der Kampagne #DFG2020. Die DFG bietet Herrn Nuhr aber sehr gerne eine im Lichte der aktuellen Debatte kommentierte Wieder-Online-Stellung seines Statements an, nicht zuletzt auch, um die Diskussion offenzuhalten. Die DFG will diesen Fall zum Anlass nehmen, eine Auseinandersetzung über die aktuelle Debattenkultur anzustoßen und sich dabei auch selbstkritisch mit dem eigenen Handeln zu befassen.

Abkürzung: BIPoC

BIPoC steht für Black, Indigenous and People of Color (Schwarze, Indigene und farbige Menschen) und ist damit eine Abkürzung für nicht weiße Menschen. Die Abkürzung ist damit individueller als PoC.

BIPOC wird nach Eigenangabe vieler Aktivisten verwendet, um die einzigartige Beziehung zur weißen Gesellschaft hervorzuheben, die die Eingeborenen und Schwarzen (Afroamerikaner) haben und die die Erfahrungen und die Beziehung zur Vorherrschaft der Weißen für alle farbigen Menschen in einem US-Kontext prägt.

Spam: [Wichtige]: #N009955045185.doc 02.08.2020 11:59. (DKB Bank)

Achtung – diese angebliche E-Mail von der DKB ist ganz offensichtlich Spam, mit dem versucht werden soll, Ihre Kartendaten abzugreifen. Also auf keinen Fall darauf antworten und auch nichts anklicken.

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Mit freundlichen Grüßen,
Geschäftsführer: Stefan Unterlandstättner.

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Abkürzung: PoC

Die Abkürzung PoC steht meist für

  • Person of Color (Person of Colour)
  • People of Color (People of Colour)

und ist damit eine politsch korrekte woke Umschreibung für nicht weiße Menschen.

Was man Alexa fragen kann – August 2020 Edition

Hier sind wieder ein paar Anregungen, was man Alexa fragen kann:

  • Alexa, welcher Wochentag ist der 27. August?
  • Alexa, such nach meinen Geräten!
  • Alexa, warum heißt das Tote Meer so?“
  • Alexa, spiel Rolf Zuckowski und seine Freunde!
  • Alexa, bist du eine Dancing Queen?
  • Alexa, mache einen Anruf!
    Rufe jeden an, der ein Echo-Gerät oder die Alexa App auf unterstützten Smartphones hat – ohne zusätzliche Kosten. Mehr dazu.
  • Alexa, gib mir schlechte Poesie!
  • Alexa, was kann ich sagen?
  • Alexa, gib mir den Wetterbericht für die nächsten 7 Tage!
  • Alexa, starte Die Meisterin“
  • Alexa, lerne meine Stimme“
    (Erstelle ein Stimmprofil, um dein Erlebnis mit unterstützten Alexa-Funktionen zu personalisieren. Um zu beginnen, öffne deine Alexa App und wähle im Menü „Einstellungen“, „Kontoeinstellungen“, „Registrierte Stimmen“, „Stimmprofil anlegen“.).
  • Alexa, wann öffnet Starbucks?“
    Setze den Standort deines Echo-Geräts fest und erhalte lokal relevante Ergebnisse. Gehe zum Gerätesymbol in der rechten unteren Ecke deiner Alexa App, Echo und Alexa, wähle dein Echo-Gerät aus und gib unter „Gerätestandort“ deine Adresse ein.
  • Alexa, wo ist meine Bestellung?
  • Alexa, stelle einen Timer auf 5 Minuten!
  • Alexa, erstelle eine Aufgabe!
  • Alexa, spiel WDR2!
  • Alexa, lies ,Blackout‘ von Marc Elsberg!
  • Alexa, beginne mein Sportprogramm!