Südüberbauungsabrissbilder – es wird gesperrt

Wer vom Busbahnhof zur U-Bahn will oder umgekehrt, muss jetzt einen Umweg nehmen – der direkte Durchgang ist inzwischen gesperrt.

(Foto vom 28.03.2017)

Liste: Wahlkreise bei der Landtagswahl 2017 in Schleswig-Holstein

  1. Nordfriesland-Nord
    Vom Kreis Nordfriesland: Reußenköge, Sylt, Amt Föhr-Amrum, Amt Landschaft Sylt, Amt Südtondern und Amt Mittleres Nordfriesland
  2. Nordfriesland-Süd
    Vom Kreis Nordfriesland: Friedrichstadt, Husum, Tönning, Amt Eiderstedt, Amt Nordsee-Treene, Amt Pellworm und Amt Viöl
  3. Flensburg
    Flensburg
  4. Flensburg-Land
    Vom Kreis Schleswig-Flensburg: Glücksburg (Ostsee), Handewitt, Harrislee, Amt Eggebek, Amt Hürup, Amt Langballig, Amt Mittelangeln, Amt Oeversee und Amt Schafflund
  5. Schleswig
    Vom Kreis Schleswig-Flensburg: Kappeln, Schleswig, Amt Geltinger Bucht, Amt Haddeby, Amt Kappeln-Land, Amt Südangeln und Amt Süderbrarup
  6. Dithmarschen-Schleswig
    Vom Kreis Dithmarschen: Heide, Amt Kirchspielslandgemeinde Heider Umland und Amt Kirchspielslandgemeinde Eider sowie vom Kreis Schleswig-Flensburg: Amt Arensharde und Amt Kropp-Stapelholm
  7. Dithmarschen-Süd
    Vom Kreis Dithmarschen: Brunsbüttel, Amt Burg-Sankt Michaelisdonn, Amt Büsum-Wesselburen, Amt Marne-Nordsee und Amt Mitteldithmarschen
  8. Eckernförde
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Altenholz, Eckernförde, Amt Dänischenhagen, Amt Dänischer Wohld, Amt Hüttener Berge und Amt Schlei-Ostsee
  9. Rendsburg-Ost
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Kronshagen, Wasbek, Amt Achterwehr, Amt Bordesholm, Amt Flintbek, Amt Molfsee, Amt Nortorfer Land und Teile des Amtes Mittelholstein
  10. Rendsburg
    Vom Kreis Rendsburg-Eckernförde: Büdelsdorf, Rendsburg, Amt Eiderkanal, Amt Fockbek, Amt Hohner Harde und Amt Jevenstedt
  11. Neumünster
    Neumünster und vom Kreis Segeberg die Gemeinde Boostedt
  12. Kiel-Nord
    Teile der Stadt Kiel westlich der Förde und nördlich der Gutenbergstraße / Brunswiker Straße
  13. Kiel-West
    Teile der Stadt Kiel südlich der Gutenbergstraße / Brunswiker Straße und westlich der Bahnstrecke nach Neumünster
  14. Kiel-Ost
    Teile der Stadt Kiel östlich der Bahnstrecke nach Neumünster und der Förde
  15. Plön-Nord
    Vom Kreis Plön: Schwentinental, Amt Lütjenburg, Amt Probstei, Amt Schrevenborn, Amt Selent/Schlesen
  16. Plön-Ostholstein
    Vom Kreis Plön: Ascheberg, Bönebüttel, Bösdorf, Plön, Preetz, Amt Bokhorst-Wankendorf, Amt Preetz-Land und Teile des Amtes Großer Plöner See sowie vom Kreis Ostholstein: Eutin, Malente und Bosau
  17. Ostholstein-Nord
    Vom Kreis Ostholstein: Dahme, Fehmarn, Grömitz, Grube, Heiligenhafen, Kellenhusen (Ostsee), Neustadt in Holstein, Oldenburg in Holstein, Süsel, Amt Lensahn, Amt Oldenburg-Land und Amt Ostholstein-Mitte
  18. Ostholstein-Süd
    Vom Kreis Ostholstein: Ahrensbök, Bad Schwartau, Ratekau, Scharbeutz, Stockelsdorf und Timmendorfer Strand
  19. Steinburg-West
    Vom Kreis Steinburg: Glückstadt, Wilster, Amt Horst-Herzhorn, Amt Itzehoe-Land, Amt Schenefeld, Amt Wilstermarsch und Teile des Amtes Mittelholstein (Kreis Rendsburg-Eckernförde)
  20. Steinburg-Ost
    Vom Kreis Steinburg: Itzehoe, Amt Breitenburg, Amt Kellinghusen und Amt Krempermarsch
  21. Elmshorn
    Vom Kreis Pinneberg: Elmshorn, Tornesch und Amt Elmshorn-Land
  22. Pinneberg-Nord
    Vom Kreis Pinneberg: Barmstedt, Bönningstedt, Hasloh, Helgoland, Quickborn, Rellingen, Amt Hörnerkirchen, Amt Pinnau und Amt Rantzau
  23. Pinneberg-Elbmarschen
    Vom Kreis Pinneberg: Uetersen, Wedel, Amt Geest und Marsch Südholstein
  24. Pinneberg
    Vom Kreis Pinneberg: Pinneberg, Schenefeld und Halstenbek
  25. Segeberg-West
    Vom Kreis Segeberg: Bad Bramstedt, Ellerau, Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen, Amt Kaltenkirchen-Land und Teile des Amtes Bad Bramstedt-Land und des Amtes Kisdorf
  26. Segeberg-Ost
    Vom Kreis Segeberg: Bad Segeberg, Wahlstedt, Amt Bornhöved, Amt Leezen, Amt Trave-Land und Teile des Amtes Boostedt-Rickling, des Amtes Itzstedt sowie Großenaspe
  27. Norderstedt
    Vom Kreis Segeberg: Norderstedt und Teile des Amtes Kisdorf sowie vom Kreis Stormarn die Gemeinde Tangstedt
  28. Stormarn-Nord
    Vom Kreis Stormarn: Bad Oldesloe, Bargteheide, Reinfeld (Holstein), Amt Bad Oldesloe-Land, Amt Bargteheide-Land und Amt Nordstormarn
  29. Stormarn-Mitte
    Vom Kreis Stormarn: Ahrensburg, Ammersbek, Großhansdorf, Amt Siek und Amt Trittau
  30. Stormarn-Süd Vom Kreis Stormarn: Glinde, Reinbek, Barsbüttel und Oststeinbek sowie vom Kreis Herzogtum Lauenburg die Gemeinde Wentorf bei Hamburg
  31. Lübeck-Ost
    In etwa östlich der folgenden Linie: Wakenitz bis Lübecker Yacht-Club – Heiligen-Geist-Kamp – Sandberg – Ballastkuhle – Untertrave – Schwartau
  32. Lübeck-West
    In etwa nördlich der folgenden Linie: Trave – Kanal-Trave – Alte Trave – Stadtgraben – Wallhafen – Klughafen – Falkendamm – Lübecker Yacht-Club; sowie westlich der folgenden Linie: Heiligen-Geist-Kamp – Sandberg – Ballastkuhle – Untertrave – Schwartau
  33. Lübeck-Süd
    Restliches Gebiet der Stadt Lübeck, das weder von Wahlkreis 31 noch von Wahlkreis 32 erfasst ist
  34. Lauenburg-Nord
    Vom Kreis Herzogtum Lauenburg: Mölln, Ratzeburg, Amt Berkenthin, Amt Breitenfelde, Amt Büchen, Amt Lauenburgische Seen und Amt Sandesneben-Nusse
  35. Lauenburg-Süd
    Vom Kreis Herzogtum Lauenburg: Geesthacht, Lauenburg/Elbe, Schwarzenbek, Amt Lütau, Amt Hohe Elbgeest und Amt Schwarzenbek-Land

Informieren und Mitmachen beim Bonner Bürgerentscheid über das Kurfürstenbad (und warum ich mit Ja stimme)

Worum geht es beim ersten Bonner Bürgerentscheid?

In Bonn wird derzeit der erste Bürgerentscheid durchgeführt, der die Frage betrifft, ob das Kurfürstenbad in Bonn Bad-Godesberg saniert und damit erhalten werden soll oder nicht. Dementsprechend kann man mit “Ja” (für den Erhalt) oder Nein abstimmen.

Der Entscheid hat aber nicht nur Folgen für das Kurfürstenbad selbst, sondern für das gesamte Bonner Bäderkonzept.

Ist der Bürgerentscheid erfolgreich (Ja), muss nicht nur das Kurfürstenbad saniert und wieder eröffnet werden. Vielmehr muss das gesamte Bonner Bäderkonzept überdacht werden. Zur Disposition steht dann das neue geplante zentrale Schwimmbad, ebenso wie die Sanierung der Beueler Bütt und des Hardtbergbades.

Scheitert der Bürgerentscheid (Nein) bleibt das Kurfürstenbad geschlossen und das neue zentrale Schwimmbad wird gebaut. Im Gegenzug wird nach dessen Eröffnung auch das Frankenbad geschlossen. Das Freibad in Friesdorf soll eine Traglufthalle erhalten.

Voraussetzung dafür, dass der Bürgerentscheid erfolgreich ist, dass die Frage von der Mehrheit der gültigen Stimmen mit “Ja” beantwortet wird und diese Mehrheit mindestens rund 24.800 Ja-Stimmen beträgt (mindestens 10 Prozent der insgesamt Abstimmungsberechtigten). In diesem Fall bleibt das Kurfürstenbad erhalten.

Ist die Mehrheit der abgegeben Stimmen dagegen oder beträgt die Zahl der “Ja” Stimmen nicht mindestens 24.800 bleibt das Kurfürstenbad geschlossen, das neue Zentralbad wird gebaut und dann das Frankenbad geschlossen.

Abgestimmt werden kann übrigens bis zum 21. April 2017.

Informieren und mitmachen!

In der Tat hat der Bürgerentscheid also nicht unerhebliche Auswirkungen auf die Bonner Bäderlandschaft. Und daher sollte jeder, der in Bonn schwimmen geht, Kinder hat oder sich einfach politisch einbringen will, daran beteiligen. Demokratie lebt vom Mitmachen.

Wer abstimmt, sollte sich freilich gründlich informieren: Umfassende Infos gibt es bei der Stadt Bonn direkt. Dort kann auch eine PDF Broschüre heruntergeladen werden, in der Befürworter (SPD, Die Linke, Bürger Bund Bonn, Sozialliberale, Initiative Kurfürstenbad bleibt), Gegner (CDU, Grüne, FDP, Oberbürgermeister) und die neutrale “Allianz für Bonn” zu Wort kommen.

Jeder der abstimmt, sollte sich diese Broschüre unbedingt zu Gemüte führen.

Mein “Ja” zum Kurfürstenbad mit Bauchschmerzen

Die Frage, ob ich mit “Ja” oder mit “Nein” stimmen soll, ist mir persönlich sehr schwer gefallen.

Das Problem ist, dass ich die Sanierung des Kurfürstenbads in dieser Form für falsch halte, da ich davon ausgehe, dass diese überproportional teuer ist und auch das sanierte Kurfürstenbad im Betrieb dauerhaft hohe Kosten verursacht. Ebenso wird auch das sanierte Kurfürstenbad nicht so attraktiv sein, wie es ein Neubau sein könnte.

Allerdings halte ich das geplante Zentralschwimmbad für einen noch größeren Fehler. Der Wegfall des Frankenbads und des Kurfürstenbades würden auf jeden Fall Lücken schaffen; wer schwimmen möchte, hat dann deutlich längere Anfahrtszeiten, was sich gerade beim Schulschwimmen negativ auswirken würde. Aber auch spontane Besuche – “lass uns in 20min im Schwimmbad treffen” sind dann nicht mehr so einfach möglich. Sicher, ein zentrales großes Schwimmbad lässt sich effizienter betreiben, doch ist dieses zentrale Schwimmbad z.B. wegen eines technischen Defekts geschlossen, wirkt sich dies viel negativer aus, als wenn es vier kleinere Einheiten vor Ort gibt – den Trend zur Zentralisierung in Bonn halte ich für falsch und nicht für zeitgemäß.

Wünschenswert wäre aus meiner Sicht ein Abriss des Kurfürstenbads mit einem Neubau in Godesberg gewesen, wobei das Frankenbad auch erhalten bleiben sollte. Doch das steht leider nicht zur Diskussion.

Letztlich eröffnet ein “Ja” beim Bürgerentscheid aber mehr Perspektiven, als das “Nein”, das zwingend zur Schließung von Kurfürstenbad und Frankenbad sowie dem Neubau des Zentralbads führt. Aus meiner Sicht sollte jeder Bonner Stadtteil mindestens ein Schwimmbad haben, das einerseits zum Schulschwimmen geeignet ist und andererseits idealerweise zu Fuß, per Rad oder mit wenigen ÖPNV Haltestellen ohne Umstieg erreichbar ist.

Und Ihre Meinung?

Wie ist Ihre Meinung? Hinterlassen Sie gerne einen Kommentar oder stimmen Sie einfach ab! Die Abstimmung läuft – ebenso wie der Bürgerentscheid – bis zum 21. April.

Soll das Kurfürstenbad erhalten bleiben?

  • Ja (64%, 25 Votes)
  • Nein (36%, 14 Votes)
  • Enthaltung (0%, 0 Votes)

Total Voters: 39

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