10 Dinge, die man in Nordrhein-Westfalen gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Den Landtag in Düsseldorf besuchen
    Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, sollte einmal den Landtag besucht haben, der auch architektonisch interessant ist. Mehr Infos dazu gibt es beim Besucherzentrum. Danach bummelt man über die Kö und trinkt ein Alt. Aber auch sonst hat Düsseldorf einiges zu bieten.
  2. Zeche Zollverein
    Das Herz von NRW ist das Ruhrgebiet – und das war jahrzentelang von Steinkohleabbau geprägt. Einblicke in diese Geschichte und in das neue Ruhrgebiet gibt die Zeche Zollverein in Essen. Das Ruhrgebiet ist auch gleichsam das Bindeglied zwischen Rheinland und Westfalen.
  3. Braunkohletagebau
    Teile von NRW sind immer noch durch den Braunkohletagebau geprägt. Die Gebiete westlich von Köln, in denen die RWE baggert, sehen aus wie von einem anderen Planeten. Es gibt zahlreiche Besucherzentren, z.B. das Eventforum terra:nova.
  4. Kölner Dom
    Der Dom in Köln ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland – zu Recht. Nach dem Besuch der gotischen Kirche bieten sich viele weitere Aktivitäten in der Millionenstadt am Rhein an – von Kultur bis Shopping. Ein Muß ist freilich ein Kölsch in einem der Kölner Brauhäuser.
  5. Altes Regierungsviertel Bonn
    Atmen Sie bundesdeutsche Geschichte ein: ein Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn macht es möglich. Tiefere Einblicke bietet das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das ganz nah am alten Bundestag liegt. Aber auch sonst ist Bonn einen Besuch wert.
  6. Externsteine
    Ab in das ehemalige Land Lippe, an das noch die lippische Rose im Landeswappen erinnert. Hier stehen die Externsteine (siehe Bild), die schon immer mystische Bedeutung hatten. Heute genießt man hier die Natur und die vielen kleinen Orte im heutigen Kreis Lippe.
  7. Lambertikirche Münster
    Die gesamte Altstadt von Münster in Westfalen ist natürlich einen Besuch wert. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lambertikirche, an der immer noch die Eisenkäfige hängen, in denen die Leichen der hingerichteten Anführer des Täuferreichs in Münster hingen. Ein spannendes Kapitel der deutschen Geschichte. Lesetipp dazu: “Kristus” von Robert Schneider.
  8. Winterberg
    In NRW kann man auch Skifahren. Und auch vom Skispringen her kennt man Winterberg. Ruhiger als im Winter ist es in den anderen Jahreszeiten, wenn sich das Rothaargebirge zum Wandern anbietet.
  9. Schwebebahn fahren in Wuppertal
    Dieses Verkehrsmittel gibt es nur in Nordrhein-Westfalen – die Schwebebahn. Und daher sollte man unbedingt mit ihr gefahren sein. Tipp: die Bahn hält auch am sehenswerten Zoo.
  10. Aachen und mehr
    Der Kaiserdom ist Pflichtprogramm in Aachen, ist dort aber freilich nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt. Wer mag, besucht von hier aus auch noch die Niederlande oder Belgien.

Lesetipp:

Bild: Pixabay

Rezept: Wok mit Quorn Hack

Vegetarisches (nicht nur) in der Fastenzeit

Wie ja schon geschrieben verzichte ich in der Fastenzeit außer an den fastenfreien Sonntagen auf Fleisch. Und das ist eine gute Gelegenheit, auch einmal neue Rezepte und Zutaten auszuprobieren.

Quorn?!

Heute auf dem Speiseplan: Wok mit Quorn Hack.

Quorn gibt es im gut sortierten Supermarkt unter diesem Namen und ist ein Fleischersatz, der in erster Linie aus Mykoproteinen gewonnen wird, also aus Proteinen, die aus speziellen Pilzen stammen. Der Eiweißgehalt liegt beim Hackfleisch bei 13g (je 100g), Kohlenhydrate bei 5,5g. Obacht: Da zum Binden des Proteins Eiweiß eingesetzt wird, ist das Quorn Hack nicht für vegane Ernährung geeignet.

Rezept

Nun aber zum Rezept, für eine Portion:

  • eine Packung Quorn Hack (175g)
  • Zuckerschoten (ca. 100g)
  • Brokkoli
  • eine rote Spitzpaprika
  • eine rote Zwiebel
  • zwei Lauchzwiebeln
  • Rapsöl (ca. 2 Esslöffel)
  • Sojasauce (ca. 3 Esslöffel)
  • chinesische 5 Gewürze Würzmischung
  • Wasser

Zwiebel grob hacken, Spitzpaprika halbieren und in Streifen schneiden, Brokkoli zu kleinen Röschen zerteilen, Zuckerschoten in mundgerechte Stücke und Lauchzwiebel in Ringe schneiden.

In einem Wok (notfalls einer Pfanne) das Rapsöl erhitzen und darin die Zwiebel anbraten. Quorn zugeben und unter Rühren ebenfalls kurz anbraten (ca. 2 bis 3 Minuten). Spitzpaprika dazu, rühren und dann Sojasauce, einen halben Teelöffel der chinesischen 5 Gewürze Würzmischung (oder mehr nach Geschmack) zugeben und gut umrühren.

Weitere 2 bis 3 Minuten garen, dann mit etwas Wasser ablöschen und die Zuckerschoten zugeben (in diesem Stadium ist das Bild entstanden), umrühren, Brokkoli dazu und weitere 3 bis 4 Minuten garen. Lauchzwiebelringe zugeben, rühren und ggf. mit dem 5 Gewürze Pulver und Sojasauce abschmecken. Ich habe hier zunächst eher zurückhaltend gewürzt, da ich ja den Eigengeschmack von Quorn erleben wollte.

Wie schmeckt Quorn Hack?

Geschmacklich kommt Quorn tatsächlich nah an Hackfleisch heran, wobei es ähnlich wie eine Mischung aus Puten- und Rinderhack schmeckt; auch die Textur geht eher in Richtung Putenhackfleisch, ist vielleicht sogar noch etwas weicher.

An sich bin ich kein großer Freund von Fleischersatzprodukten, doch würde ich bei Quorn Hack durchaus Ausnahmen machen.

Abwandlungen und weitere Infos zum Rezept

Das Rezept kann man natürlich abwandeln, gerade was die Gemüsezutaten angeht:

  • Sojasprossen
  • rote Tai-Chili
  • Blumenkohl
  • andere Paprikasorten
  • Zucchini
  • Tomaten

Nach dem Garen kann man es auch mit frischen Kräutern bestreuen, z.B. Koriander, Thai-Basilikum oder auch Minze.

Wer es gerne scharf mag, schmeckt noch mit einer Chilisauce ab.

Das Rezept ist auch für viele Sirtfood Konzepte geeignet. Lässt man das Öl weg, kann man es auch an PG Tagen in der zweiten Phase der Dukan Diät essen. Es eignet sich für vegetarische Ernährung.