Rezept: Schtschi

Schtschi ist die Nationalsuppe Russlands, eine kräftige Kohlsuppe mit Rindfleisch. Wie bei so vielen Nationalgerichten gibt es viele Varianten davon; hier steht eine Basisversion.

Zutaten

Für vier bis sechs Portionen als Hauptgericht:

  • 700 g mageres Suppenfleisch vom Rind mit Knochen
  • 600 g Weißkohl
  • 2 große Kartoffeln
  • 2 Möhren
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 2 Tomaten
  • 1 Petersilienwurzel
  • 1 bis 2 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Esslöffel Rapsöl
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Pfefferkörner
  • Salz und schwarzer Pfeffer
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • etwa 200 g Schmand zum Servieren

Zubereitung

  1. Fleisch, Pfefferkörner und zwei Lorbeerblätter mit etwa 2 Litern Wasser in einen Topf geben, aufkochen und etwa 2 Stunden bei schwacher bis mittlerer Hitze köcheln lassen. Den Schaum immer wieder abschöpfen.
  2. Inzwischen das Gemüse vorbereiten: Kartoffeln schälen und nicht zu grob würfeln. Möhren schälen und in kurze Streifen schneiden. Petersilienwurzel schälen und fein würfeln. Zwiebeln fein würfeln. Weißkohl in feine Streifen schneiden. Tomaten häuten und würfeln.
  3. Das Fleisch herausheben, Fett und Knochen entfernen und das Fleisch in löffelgerechte Stücke schneiden. Die Brühe durch ein Sieb gießen, dabei bleiben Pfefferkörner und Lorbeer zurück. Brühe und Fleisch wieder in den Topf geben und erhitzen.
  4. Kartoffeln und Weißkohl in die heiße Brühe geben und zugedeckt bei geringer Hitze 15 Minuten kochen.
  5. Währenddessen die Zwiebeln in einer Pfanne im Öl andünsten. Petersilienwurzel, Möhren, Tomatenmark, einen Schuss Brühe und das dritte Lorbeerblatt zugeben und 5 bis 10 Minuten köcheln lassen.
  6. Das Pfannengemüse zusammen mit den Tomatenwürfeln in die Suppe geben und alles weitere 10 Minuten köcheln lassen. Das Lorbeerblatt herausnehmen.
  7. Inzwischen die Petersilie fein hacken. Die Suppe mit Salz und Pfeffer abschmecken. Petersilie und Schmand dazu reichen, so kann sich jeder bei Tisch nach Geschmack bedienen.

Tipps

  • Wenn Sie keine frischen Tomaten verwenden wollen, rühren Sie einen zusätzlichen Esslöffel Tomatenmark in die Suppe ein.
  • Schtschi schmeckt noch besser, wenn Sie sie nach dem Kochen im geschlossenen, ofenfesten Topf etwa eine Stunde im auf 80 Grad vorgeheizten Backofen ziehen lassen und dann noch einmal kurz aufkochen.

Für wen passt das Rezept?

Schtschi kann jeden Tag auf den Tisch. Für eine strenge Low-Carb-Ernährung lassen Sie die Kartoffeln weg oder nehmen etwas mehr Kohl, dann passt die Suppe auch zu den meisten Low-Carb-Konzepten.

Rezept: Schneller Low-Carb-Labskaus

Eine Labskaus-Abwandlung, die ohne Fleischwolf auskommt und mit Blumenkohl statt Kartoffeln auch zu Low Carb passt. Dazu gehören wie beim Original Salzgurken, Rote Bete und Spiegeleier.

Zutaten

Für vier Personen:

  • 800 bis 1000 g Corned Beef
  • 300 g Zwiebeln
  • 1 mittelgroßer Blumenkohl
  • 1 Lorbeerblatt
  • 1 bis 2 Esslöffel Butter oder Schweineschmalz
  • 4 Salzgurken aus dem Glas
  • 1 Glas Rote Bete, etwa 250 g abgetropft
  • 8 Eier
  • 2 Esslöffel Pflanzenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Corned Beef grob zerteilen. Die Zwiebeln schälen und mittelfein würfeln. Beides mit dem Lorbeerblatt in einen Topf geben, mit Wasser bedecken, aufkochen und bei kleiner Hitze etwa 40 Minuten ziehen lassen.
  2. Fleisch und Zwiebeln mit einem Schaumlöffel aus der Brühe heben und warm stellen, zum Beispiel abgedeckt bei 60 Grad im Backofen.
  3. Den Blumenkohl in grobe Stücke teilen, holzige Teile entfernen und in der Brühe in etwa 15 Minuten weich kochen.
  4. Das Lorbeerblatt entfernen. Den Blumenkohl in der Brühe zerstampfen, kurz andrücken und die überschüssige Flüssigkeit abgießen. Nach Geschmack etwas Butter oder Schmalz unterheben.
  5. Fleisch und Zwiebeln unter den gestampften Blumenkohl mischen, mit Pfeffer abschmecken und warm halten. Salzen Sie nur bei Bedarf, denn das Corned Beef ist bereits salzig.
  6. Salzgurken und Rote Bete in Scheiben schneiden. Im Pflanzenöl acht Spiegeleier braten und leicht salzen.
  7. Den Labskaus auf Tellern anrichten und mit Salzgurken, Roter Bete und je zwei Spiegeleiern garnieren.

Für wen passt das Rezept?

Mit Blumenkohl statt Kartoffeln passt dieser Labskaus gut zu Low Carb.

Rezept: Rindfleisch peruanische Art

So bereitet man Rindfleisch in Peru zu. Im Original heißt das Gericht Lomo Saltado und wird mit Rinderfilet gemacht. Dazu gibt es eine scharfe Petersilienwürze, die sich jeder bei Tisch selbst nimmt.

Zutaten

Für zwei Personen, für vier einfach die Mengen verdoppeln:

  • mindestens 400 g Rindersteak, zum Beispiel Rumpsteak, Hüfte oder Filet, bei großem Hunger gerne mehr
  • 3 Tomaten
  • 2 bis 3 mittlere Zwiebeln
  • 1 bis 2 Spitzpaprika
  • 200 ml Rotwein oder Rinderbrühe
  • 3 Esslöffel Weinessig
  • 1 Esslöffel Tomatenmark
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Saft einer halben Limette
  • 1 Chilischote
  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Die Tomaten in große Würfel und die Zwiebeln in Streifen schneiden. Die Paprika halbieren, entkernen und in Streifen schneiden. Den Knoblauch fein hacken.
  2. Das Rindfleisch in dünne Streifen schneiden und in etwas Olivenöl bei starker Hitze scharf anbraten. Aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen.
  3. Im Bratfett Zwiebeln, Paprika und Knoblauch anbraten. Dann Tomaten und Fleisch zugeben und mit dem Weinessig ablöschen.
  4. Rotwein oder Brühe mit dem Tomatenmark einrühren. Alles unter gelegentlichem Rühren etwa 10 Minuten einköcheln lassen, bis die Flüssigkeit sehr dick eingekocht ist. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  5. Inzwischen die Petersilienblätter mit der Chilischote fein hacken, mit Limettensaft und etwas Salz mischen und in ein Schälchen geben. Wer es sehr scharf mag, lässt die Kerne in der Schote.
  6. Das Fleisch servieren. Die scharfe Petersilie gibt sich jeder bei Tisch selbst darüber.

Tipps

  • In Peru gibt es zum Fleisch Reis und Pommes frites, und zwar beides zusammen.
  • Wenn Sie Low Carb essen, passt stattdessen Blumenkohlpüree.

Für wen passt das Rezept?

Mit Blumenkohlpüree statt Reis und Pommes frites passt das Gericht gut zu Low Carb.

Rezept: Der schnellste Wok der Welt

Wenn es einmal richtig schnell gehen soll, mache ich diesen Wok aus Rindfleisch, Paprika und Zuckerschoten. Er steht in weniger als zehn Minuten auf dem Tisch.

Zutaten

Für zwei Portionen:

  • 300 g Rindersteak, zum Beispiel Hüfte
  • 2 lange rote Paprika (Spitzpaprika)
  • 200 g Zuckerschoten
  • 1 bis 2 Esslöffel Pflanzenöl, zum Beispiel Rapsöl
  • 2 bis 3 Esslöffel Sojasauce

Zubereitung

  1. Das Rindersteak in dünne Streifen schneiden. Die Paprika entkernen und in Ringe schneiden. Die Zuckerschoten putzen und halbieren.
  2. Das Öl im Wok stark erhitzen und das Fleisch darin ein bis zwei Minuten scharf anbraten.
  3. Paprika und Zuckerschoten zugeben und unter ständigem Rühren zwei bis drei Minuten mitgaren. Lange braucht es nicht, das Gemüse soll schön knackig bleiben.
  4. Mit der Sojasauce ablöschen und sofort servieren.

Für wen passt das Rezept?

Das Gericht ist schnell gemacht und ohne Beilage für Low Carb geeignet. Wer mag, serviert Reis dazu.

Rezept: Pot-au-feu

Pot-au-feu ist eines der französischen Nationalgerichte und wird regional leicht unterschiedlich zubereitet. Hier steht eine Basisversion für vier Personen zum Sattessen, mit Resten für den nächsten Tag. Zuerst kommt die Brühe auf den Tisch, danach Fleisch und Gemüse.

Zutaten

Für vier Portionen:

  • 1,5 kg Rindfleisch, zum Beispiel Hochrippe oder Brust
  • 2 Markknochen
  • 4 Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 Petersilienwurzeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Meersalz
  • etwa 3 Liter Wasser

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und die Lorbeerblätter mit den Gewürznelken daran feststecken.
  2. Das Rindfleisch mit der gespickten Zwiebel und den Pfefferkörnern in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und dann einen Teelöffel Meersalz zugeben.
  3. Den Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und das Fleisch etwa 2 Stunden leise köcheln lassen.
  4. Inzwischen Möhren und Petersilienwurzeln schälen, den Lauch putzen und gründlich waschen. Das Gemüse in große, längliche Stücke schneiden. Die Markknochen abspülen.
  5. Gemüse und Markknochen in die Brühe geben und je nach gewünschtem Biss 30 bis 45 Minuten mitköcheln lassen. Das Fleisch sollte dann weich sein, sonst noch etwas länger garen.
  6. Die Petersilie fein hacken.
  7. Fleisch, Gemüse und Markknochen aus der Brühe nehmen und warm stellen, die Zwiebel entfernen. Die Brühe durch ein Sieb gießen und mit Meersalz abschmecken.
  8. Als ersten Gang die Brühe in Tassen mit Petersilie bestreut servieren. Dazu passt Baguette, auf das man das Mark aus den Knochen streicht.
  9. Für den zweiten Gang das Fleisch in Scheiben schneiden und mit dem Gemüse anrichten.

Tipps

  • Zum Fleisch passen Kartoffeln, und auch Cornichons werden gern dazu gereicht. Als Sauce eignen sich Dijon-Senf, eine Vinaigrette oder Kräuterquark.
  • Reste von Fleisch und Brühe halten sich gut gekühlt zwei bis drei Tage.

Für wen passt das Rezept?

Pot-au-feu kann regelmäßig auf den Tisch. Ohne Kartoffeln und Brot passt es zu den meisten Low-Carb-Konzepten und auch zur Steinzeiternährung, denn dann bleiben nur Fleisch, Gemüse und Brühe. Baguette und Kräuterquark gehören nicht zur Steinzeiternährung, Kartoffeln lassen die meisten Varianten ebenfalls weg.

Rezept: Kölsches Bitok modern interpretiert

Kölsches Bitok ist im Grunde ein kurz und sehr heiß angebratenes Tatar: außen kross, innen roh. Dazu gehört ein Schnittlauch-Sauerrahm. Es gibt viele Varianten, dies ist meine Lieblingsversion.

Zutaten

Für eine Portion:

  • 200 bis 350 g frisches Tatar, je nach Hunger (auch 120 g oder 500 g sind möglich)
  • nach Wunsch 1 sehr frisches Eigelb
  • 1 Teelöffel Sojasauce
  • einige Spritzer Tabasco
  • Pfeffer
  • 1 Esslöffel Rapsöl oder Olivenöl

Für den Schnittlauch-Sauerrahm:

  • 150 g Sauerrahm
  • 1 kleines Bund Schnittlauch
  • Salz

Nach Wunsch zum Servieren:

  • Kapern
  • Senf

Zubereitung

  1. Zuerst den Schnittlauch-Sauerrahm zubereiten, damit er etwas durchziehen kann. Dazu den Schnittlauch fein schneiden, mit dem Sauerrahm verrühren und mit etwas Salz abschmecken.
  2. Das Tatar mit Sojasauce, Tabasco und Pfeffer nach Geschmack würzen. Wer mag, arbeitet das Eigelb unter. Dann zu einem richtig dicken Steak formen.
  3. Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen. Das Tatarsteak bei höchster Hitze von jeder Seite nur etwa eine Minute anbraten. Ober- und Unterseite sollen kross sein, das Innere bleibt roh.
  4. Mit dem Schnittlauch-Sauerrahm und nach Wunsch mit Kapern und Senf servieren.

Tipps

  • In Köln isst man zum Bitok gerne Bratkartoffeln.
  • Da das Fleisch innen roh bleibt, kaufen Sie das Tatar am besten frisch beim Metzger, halten es durchgehend kühl und bereiten es noch am selben Tag zu. Für das Eigelb nur ganz frische Eier verwenden. Schwangere, kleine Kinder und Menschen mit geschwächtem Immunsystem sollten auf rohes Fleisch und rohe Eier verzichten.

Für wen passt das Rezept?

Kölsches Bitok kann im Rahmen einer ausgewogenen Mischkost gelegentlich auf den Tisch. Ohne Bratkartoffeln ist es für die meisten Low-Carb-Ernährungsformen sehr gut geeignet.

Rezept: Rinderfiletstreifen mit Kräuterseitlingen

Zartes Rinderfilet in Streifen mit Kräuterseitlingen, Schalotte und Thymian, abgeschmeckt mit etwas Zitronensaft. Das Gericht wird ganz ohne Fett zubereitet.

Zutaten

Für zwei Portionen:

  • 400 g Rinderfilet
  • 250 g Kräuterseitlinge
  • 1 Schalotte
  • einige Zweige Thymian
  • etwas Zitronensaft
  • einige Spritzer Mineralwasser
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Rinderfilet in Streifen schneiden. Die Kräuterseitlinge putzen und würfeln, die Schalotte fein würfeln und die Thymianblättchen abzupfen.
  2. Die Schalotte mit einigen Spritzern Mineralwasser in einer beschichteten Pfanne ganz leicht andünsten.
  3. Die Hitze erhöhen, das Rinderfilet zugeben und 1 bis 2 Minuten scharf anbraten.
  4. Die Hitze reduzieren, Kräuterseitlinge, Thymian und einige Spritzer Zitronensaft zugeben und alles 3 bis 4 Minuten garen, bis die Pilze weich sind.
  5. Mit Salz, Pfeffer und nach Geschmack noch etwas Zitronensaft abschmecken.

Tipps

  • Dazu schmeckt zum Beispiel gedünsteter oder angebratener grüner Spargel.

Für wen passt das Rezept?

Das Gericht kann regelmäßig auf den Tisch. Es passt zu den meisten Varianten der Steinzeiternährung, weil es nur aus Fleisch, Pilzen und Kräutern besteht. Da es ohne Fett zubereitet wird, eignet es sich außerdem für Low Carb und ab der Aufbauphase der Dukan-Diät an Gemüsetagen.

Rezept: Orientalisches Rindfleisch mit Kreuzkümmel und Zimt

Mageres Rindfleisch, scharf angebraten und mit Kreuzkümmel und Zimt gewürzt. Dazu passt eine kühle Joghurtsauce.

Zutaten

Pro Person:

  • 150 bis 200 g sehr mageres Rindfleisch, zum Beispiel aus der Hüfte
  • 1 Knoblauchzehe
  • Kreuzkümmel
  • Zimt
  • Salz und Pfeffer

Für die Joghurtsauce:

  • 100 g Joghurt ohne Fett
  • etwas frische Minze oder Petersilie
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Fleisch in dünne Streifen schneiden, die Knoblauchzehe sehr fein hacken.
  2. In einer beschichteten Pfanne einen Esslöffel Mineralwasser erhitzen und den Knoblauch darin kurz anschwitzen.
  3. Das Fleisch zugeben und bei starker Hitze scharf anbraten. Es darf ruhig etwas dunkler werden.
  4. Mit Kreuzkümmel, einer Prise Zimt, Salz und Pfeffer würzen.
  5. Für die Sauce die Kräuter hacken, unter den Joghurt rühren und abschmecken.

Für welche Phase?

Das Gericht passt ab der Angriffsphase. Mageres Rindfleisch, Gewürze und Joghurt ohne Fett sind dort erlaubt. Ab der Aufbauphase passt ein Gurkensalat dazu.

Alle Rezepte stehen unter Dukan Rezepte.

Rezept: Schnelles Steinzeit-Rindergeschnetzeltes

Rindersteak in feinen Streifen, scharf angebraten und mit Frühlingszwiebeln und Kirschtomaten nur kurz geschwenkt. Das Gericht steht in rund zehn Minuten auf dem Tisch.

Zutaten

Für eine Portion:

  • 200 g Rindersteak, zum Beispiel Rumpsteak oder Hüftsteak, nach Hunger auch mehr
  • 8 bis 10 Kirschtomaten
  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 1 Teelöffel Rapsöl
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung

  1. Das Steak quer zur Faser in dünne Streifen schneiden. Die Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden, die Tomaten halbieren oder vierteln.
  2. Das Öl in einer beschichteten Pfanne stark erhitzen und das Fleisch darin 1 bis 2 Minuten scharf anbraten.
  3. Die Frühlingszwiebeln zugeben und gut umrühren. Nach etwa einer Minute die Tomaten zugeben, noch einmal umrühren und kurz erwärmen.
  4. Mit Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Für wen passt das Rezept?

Das Geschnetzelte passt zur Steinzeiternährung, denn es besteht nur aus Fleisch und Gemüse, ohne Getreide, Milchprodukte oder Zucker. Bei sehr strenger Auslegung werden keine Öle verwendet, dann braten Sie das Fleisch mit einem Schuss Mineralwasser an. Auch für Low Carb ist das Gericht gut geeignet.

Rezept: Roastbeef für die Dukan-Diät

Einfacher kann man ein Roastbeef kaum zubereiten: kurz bei hoher Hitze angaren, dann bei niedriger Temperatur fertig garen. Mit einem Fleischthermometer gelingt es zuverlässig.

Zutaten

Für vier bis sechs Portionen:

  • 1 Stück möglichst mageres Roastbeef, etwa 1,3 kg
  • Salz und Pfeffer
  • außerdem ein Fleischthermometer

Zubereitung

  1. Den Backofen auf 240 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.
  2. Das Roastbeef trockentupfen und in eine ofenfeste Form legen, zum Beispiel aus Keramik. Das Fleischthermometer so hineinstecken, dass die Spitze in der Mitte der dicksten Stelle sitzt.
  3. Das Fleisch in den Ofen schieben und 15 Minuten garen. Dann die Temperatur auf 160 Grad reduzieren und das Roastbeef so lange im Ofen lassen, bis eine Kerntemperatur von 49 Grad erreicht ist. Das dauert meist etwa 40 Minuten.
  4. Das Fleisch herausnehmen und 15 Minuten an einem nicht zugigen Platz ruhen lassen. Dabei steigt die Kerntemperatur noch um einige Grad.
  5. Mit Salz und Pfeffer würzen und in dünne Scheiben aufschneiden.

Tipps

  • Mit 49 Grad Kerntemperatur ist das Roastbeef nach dem Ruhen innen kräftig rosa bis leicht blutig. Mögen Sie es durchgehend rosa, nehmen Sie es erst bei etwa 54 Grad aus dem Ofen.
  • Klassisch passt eine Sauce Béarnaise dazu. Die klassische Version mit Butter ist für die Dukan-Diät nicht geeignet, eine Variante ohne Butter finden Sie im Rezept Leichte Sauce Béarnaise für die Dukan-Diät.
  • Eine Fettschicht können Sie beim Garen am Fleisch lassen und vor dem Servieren abschneiden.

Für wen passt das Rezept?

Mageres Rindfleisch liefert viel Eiweiß und passt deshalb bestens in die erste Phase der Dukan-Diät, die Angriffsphase. Auch für Low Carb ist Roastbeef sehr gut geeignet.