Rezept: Pot-au-feu

Pot-au-feu ist eines der französischen Nationalgerichte und wird regional leicht unterschiedlich zubereitet. Hier steht eine Basisversion für vier Personen zum Sattessen, mit Resten für den nächsten Tag. Zuerst kommt die Brühe auf den Tisch, danach Fleisch und Gemüse.

Zutaten

Für vier Portionen:

  • 1,5 kg Rindfleisch, zum Beispiel Hochrippe oder Brust
  • 2 Markknochen
  • 4 Möhren
  • 2 Stangen Lauch
  • 3 Petersilienwurzeln
  • 1 Zwiebel
  • 2 Lorbeerblätter
  • 2 Gewürznelken
  • 5 Pfefferkörner
  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Meersalz
  • etwa 3 Liter Wasser

Zubereitung

  1. Die Zwiebel schälen und die Lorbeerblätter mit den Gewürznelken daran feststecken.
  2. Das Rindfleisch mit der gespickten Zwiebel und den Pfefferkörnern in einen großen Topf geben und mit kaltem Wasser bedecken. Zum Kochen bringen und dann einen Teelöffel Meersalz zugeben.
  3. Den Schaum abschöpfen, die Hitze reduzieren und das Fleisch etwa 2 Stunden leise köcheln lassen.
  4. Inzwischen Möhren und Petersilienwurzeln schälen, den Lauch putzen und gründlich waschen. Das Gemüse in große, längliche Stücke schneiden. Die Markknochen abspülen.
  5. Gemüse und Markknochen in die Brühe geben und je nach gewünschtem Biss 30 bis 45 Minuten mitköcheln lassen. Das Fleisch sollte dann weich sein, sonst noch etwas länger garen.
  6. Die Petersilie fein hacken.
  7. Fleisch, Gemüse und Markknochen aus der Brühe nehmen und warm stellen, die Zwiebel entfernen. Die Brühe durch ein Sieb gießen und mit Meersalz abschmecken.
  8. Als ersten Gang die Brühe in Tassen mit Petersilie bestreut servieren. Dazu passt Baguette, auf das man das Mark aus den Knochen streicht.
  9. Für den zweiten Gang das Fleisch in Scheiben schneiden und mit dem Gemüse anrichten.

Tipps

  • Zum Fleisch passen Kartoffeln, und auch Cornichons werden gern dazu gereicht. Als Sauce eignen sich Dijon-Senf, eine Vinaigrette oder Kräuterquark.
  • Reste von Fleisch und Brühe halten sich gut gekühlt zwei bis drei Tage.

Für wen passt das Rezept?

Pot-au-feu kann regelmäßig auf den Tisch. Ohne Kartoffeln und Brot passt es zu den meisten Low-Carb-Konzepten und auch zur Steinzeiternährung, denn dann bleiben nur Fleisch, Gemüse und Brühe. Baguette und Kräuterquark gehören nicht zur Steinzeiternährung, Kartoffeln lassen die meisten Varianten ebenfalls weg.

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