Die Bratwurst Diät

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Ich hatte mich ja vor kurzem ein wenig über Intueat, ein für mich nach wie vor etwas fragwürdiges Konzept zum Abnehmen, echauffiert. In diesem Zusammenhang meinte ich auch, dass jedes erfolgreiche Diätprogramm einen besonderen Aufhänger hat. Dieser dient einerseits dazu, auf sich Aufmerksam zu machen und andererseits als “Anker” für die Teilnehmer.

Besonders erfolgreich – zumindest was die mediale Aufmerksamkeit angeht – sind Ernährungskonzepte, die Lebensmittel in den Mittelpunkt stellen, die gemeinhin nicht mit “Abnehmen” in Verbindung gebracht werden – man denke an Ruth Moschners Schokoladendiät – bei der Schokolade aber eigentlich keine Rolle spielt. Soviel dazu. Die Sirtfood Diet gilt der Presse als “Rotwein und Schokoladendiät” und auch bei Intueat wurde in den Medien hervorgehoben, dass bei diesem Konzept ja sogar Pizza erlaubt sei. Aber ich schweife ab.

Jetzt ist wieder ein neuer Mitspieler im Markt der Diätbücher dabei: “Die Bratwurst Diät. Alles ist möglich. Wie ich 4 Monaten mit Freude 20 Kilo abnahm und seitdem mein Gewicht halte“. Autor ist Andre Zalbertus, der unter anderem Center TV gegründet hat.

Sein Konzept – das sich in erster Linie an Männer richtet – beruht im wesentlichen auf vier Säulen:

  • Bratwurst
  • keine Kohlenhydrate
  • viel Bewegung, z.B. Radfahren
  • Lebensfreude

Damit ist die Bratwurst Diät im Kern eine klassische Low-Carb Diät und kann daher also durchaus sehr gut funktionieren, gerade wenn genug Bewegung dabei ist. Ich persönlich habe mit wenig Kohlenhydraten beste Erfahrungen gemacht.

Wer die Bratwurst Diät ausprobiert, sollte bei der Auswahl seiner Wurst darauf achten, dass diese nicht zu viele künstliche Zusatzstoffe enthält und möglichst Bio-Qualität hat. Auch hinsichtlich des Salzgehalts sollte man darauf achten, dass dieser möglichst niedrig ist. Lebenslang sollte man sich auch nicht zu bratwurstlastig ernähren – aber für die Zeit des Abnehmens gibt es schlimmeres…

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Abnehmen.

Die Sirtuin Diät von Goggins und Matten im Überblick

Was ist die SirtFood Diät?

Die derzeit erfolgreichste und bekannteste Sirtuin Diät stammt von den beiden Briten Aidan Goggins und Glen Matten. Sie haben das Buch “The SIRT Food Diet: A revolution in health and weight loss” (als Taschenbuch und auch für Amazon Kindle verfügbar). In Großbritannien ist das Konzept auf dem besten Wege, die Dukan Diät als beliebteste Diät abzulösen.

Was ist der Grundgedanke der Sirtuin Diät?

Sirtuine sind Enzyme, die viele Aufgaben im Stoffwechsel übernehmen. Goggins und Matten gehen davon aus, dass die Aktivierung der Sirtuine beim Abnehmen helfen kann. Tatsächlich lässt sich die Sirtuin-Aktivität durch bestimmte pflanzliche  Inhaltsstoffe anregen.

Ein zweiter Baustein ist, dass am Anfang der Sirtuin Diät die Kalorienaufnahme deutlich eingeschränkt wird. Allein dadurch nimmt man schon ab. In der zweiten Phase, die im Regelfall 14 Tage dauert, gibt es zwar keine Kalorienbeschränkung, man nimmt aber sehr gesunde Mahlzeiten zu sich.

Langfristig soll man dann viele der Sirtfoods in seinen Ernährungsplan einbauen und hält so sein Gewicht.

Wie läuft die Sirtuin Diät von Goggins und Matten genau ab?

Die Diät hat zwei Phasen.

Die erste Phase dauert eine Woche und wird im englischen Original “7 lbs in seven Days” – damit wird also versprochen, 3,175 kg in einer Woche abzunehmen. Die erste Wochen ist in zwei Hälften unterteilt.

In den ersten drei Tagen nimmt man jeweils nur 1.000 kcal zu sich. Konsumiert werden:

In den nächsten vier Tagen der Phase 1 kommt man auf 1.500kcal. Erreicht wird dies durch:

  • zwei grüne Säfte
  • zwei Hauptmahlzeiten

Trinken sollte man in der Einführungsphase Wasser, grünen Tee und schwarzen Kaffee. Auf Getränke, die einen eigenen Nährwert haben, sollte man verzichten. Aber schwarzer oder weißer Tee sind auch in Ordnung.

Die zweite Phase dauert dann 14 Tage. Auch hier gibt es einen festen Plan, anhand dessen gibt es:

  • drei Sirt Food Hauptmahlzeiten
  • einen Sirt Food Saft
  • ein bis zwei Sirt Food Snacks

Den Saft sollte man übrigens als erstes, ca. 30 Minuten vor dem Frühtsück, trinken. Das Abendessen sollte man möglichst bis 19h zu sich genommen haben.

Und wie geht es weiter?

Danach ist die SirtFood Diät an sich vorbei. Man sollte aber dauerhaft möglichst viele SirtFood Lebensmittel und Gerichte in seine Ernährung einbauen.

Was braucht man zum Start?

Die meisten der 20 wichtigsten SirtFood Lebensmittel sind nicht schwierig in normalen Lebensmittelgeschäften zu erhalten.

Matcha Tee dürfte in manchen Geschäften allerdings nicht erhältlich sein, hier hilft im Zweifel das Internet weiter.

Auch frischer Liebstöckel  ist nicht immer verfügbar, diesen sollte man am einfachsten selbst anbauen. Samen gibt es z.B. hier.

Schließlich braucht man noch einen Entsafter.

Mehr Infos rund um die Sirtfood Diät

Lebensmittelliste: New Nordic Diet

Lebensmittel für die Nordic Diet

Folgende Lebensmittel sind für die „Nordic Diet“ bzw. die „New Nordic Diet“ gut geeignet:

Fisch und Meeresfrüchte

  • Forelle
  • Hering
  • Karpfen
  • Königskrabben
  • Lachs
  • Makrele
  • Nordseekrabben

Fleisch und Geflügel

  • Elch
  • Ente
  • Hase
  • Hirsch
  • Lamm (eingeschränkt)
  • Reh
  • Rentier
  • Wildschwein

Gemüse, Knollen und Salate

  • Bohnen
  • Brennnessel
  • Blumenkohl
  • Grünkohl
  • Löwenzahn
  • Möhren
  • Pilze (besonders Steinpilze, Pfifferlinge, Kräuterseitlinge)
  • Petersilienwurz
  • Radieschen
  • Rettich
  • Rauke (Rucola)
  • Rote Bete
  • Rosenkohl
  • Rotkohl
  • Steckrüben
  • Weißkohl
  • Wirsing
  • Zwiebeln

Kräuter etc.

  • Dill
  • Petersilie (bevorzugt Blattpetersilie)
  • Schnittlauch

Obst und Beeren

  • Äpfel
  • Birnen
  • Blaubeeren (Heidelbeeren)
  • Brombeeren
  • Cranberries
  • Johannisbeeren
  • Moltebeeren
  • Preiselbeeren
  • Stachelbeeren
  • Walderdbeeren

Nüsse, Samen und Kerne

  • Bucheckern
  • Haselnüsse
  • Leinsamen
  • Mohn
  • Sonnenblumenkerne
  • Walnüsse

Fette und Öle

  • Rapsöl

Milchprodukte

  • Frischkäse
  • Joghurt
  • Milch
  • Quark
  • Skyr
  • Ziegenkäse

Brot, Getreideprodukte

  • Haferflocken
  • Knäckebrot (auf möglichst wenig Zusatzstoffe achten)
  • Roggenbrot (Sauerteig)

Sonstiges

  • Apfelessig
  • Eier (Huhn, Ente)
  • Essiggurken, eingelegte Gemüse generell
  • Honig
  • Eingelegte Preiselbeeren mit wenig Zucker (statt Marmeladen)
  • Sauerkraut

Mehr über die nordische Ernährung erfahren

 

Die Buttermilchdiät

Buttermilchdiäten

Es gibt zahlreiche Diäten und Ernährungskonzepte, die auf Buttermilch setzen. Am überzeugendsten finde ich dieses Konzept, da es keine Mono-Ernährung ist, wie so viele der anderen Buttermilchdiäten, sondern auf ausgewogene Nahrungsmittel setzt und langfristig angelegt ist.

Die Buttermilchdiät im Überblick

Die Buttermilchdiät ist ein einfaches Konzept, mit dem man in vier Phasen zu seinem Zielgewicht kommt und dieses auch hält.

Die erste Phase dient der Einstimmung und dauert nur einen Tag, an dem Sie nur zwei 500ml Becher reine Buttermilch und mindestens 1,5l Wasser trinken. Diese Tag wird Buttermilchtag genannt.

Es folgt die Abnehmphase in der Sie jeden Tag eine der beiden Hauptmahlzeiten durch 500ml Buttermilch ersetzen. Über den Tag verteilt trinken Sie mindestens 1,5l Wasser und verzichten auf Kohlenhydrate (insbesondere Brot, Nudeln, Kartoffeln, Reis und Lebensmitttel mit viel Zucker). Ein Ausnahmetag pro Woche ist erlaubt, an dem Sie essen dürfen, was Sie wollen, sie sollten aber genug Wasser trinken. Die Abnehmphase dauert so lange, bis Sie Ihr Zielgewicht erreicht haben.

In der Umstellungsphase dürfen Sie an vier Tagen in der Woche essen, was Sie wollen, Sie sollten aber darauf achten, viel Wasser zu trinken und möglichst viel Gemüse in Ihrer Ernährung unterzubringen. Drei Tage in der Woche ernähren Sie sich wie in der Abnehmphase, es wird also eine Mahlzeit am Tag Buttermilch ersetzt und sie essen keine kohlenhydratlastigen Lebensmittel. Die Umstellungsphase dauert vier Wochen.

In der lebenslangen Phase essen Sie an sechs Tagen in der Woche, was Sie wollen. Sie müssen nur darauf achten, genug Wasser zu trinken und möglichst abwechslungsreich zu essen. An einem Tag in der Woche ernähren Sie sich wie in der Abnehmphase.