Blogbericht 24: Warum es keinen regelmäßigen Blogbericht mehr gibt und ein paar kurze Gedanken zum Bloggen allgemein und wie es hier weitergeht

Eine Zeit lang gab es an jedem 1. eines Monats den “Blogbericht” mit den Statistiken von severint.net aus dem Vormonat und den am meist abgerufenen Artikeln. Wahrscheinlich hat niemand bemerkt, dass ich diesen am 1. Juli nicht veröffentlicht habe – und genau dies ist auch der Grund dafür, warum ich dies ab diesem Monat nicht mehr schreibe, zumindest nicht in dieser Form. Ich werde nur noch sporadisch zusammengefasste Monatsstatistiken veröffentlichen und über andere besondere Entwicklungen hier berichten.

Viel ändern werde ich ohnehin nicht: Das Blogmagazin hat aus meiner Sicht sein Format gefunden und auch in Sachen Design werde ich nicht allzuviel ändern.

Überhaupt das Stichwort Layout: Klar, ein Blog sollte inzwischen responsiv sein, also auch auf mobile Endgeräte optimiert. Und natürlich sollte das gewünschte Theme zum Thema passen. Mir fällt aber immer wieder auf, dass viele kleine private Blogs die Energie, die sie in ein einzigartiges Layout stecken, besser in Inhalte investieren sollten. Ein Blog wird – von wenigen Ausnahmen abgesehen – nicht mehr Besucher erhalten, nur weil er so schön oder einzigartig gestaltet ist. Hat man entsprechend Traffic und ggf. sogar eine Stammleserschaft aufgebaut, kann man sich dieser Thematik annehmen, will man den Blog zur Marke mit Wiedererkennungswert aufbauen. Vorher ist es kein Muss, sondern bindet nur wertvolle Ressourcen. Ausnehmen möchte ich hier Corporate Blogs, die natürlich von Anfang an in die CI des Unternehmens eingebunden sein sollten.

Zurück zum Blogmagazin: Ausbauen werde ich die “10 Fakten zu…” und “10 Dinge in…” Artikel. Nicht nur, dass ich diese beiden Formate persönlich sehr mag, auch bei den Lesern kommen sie entsprechend gut an. Nicht ganz so viel Interesse finden die Beiträge rund um Bonn. Aber da ich sehr gerne hier lebe, werde ich in Zukunft auch mehr über die Bundesstadt am Rhein schreiben.

Nach wie vor gilt: ich freue mnich sehr über Gastautoren. Ob diese zu einer meiner Artikelreihen beitragen, ihren Blog oder ein anderes Anliegen vorstellen oder ganz eigene Akzente setzen wollen – ich freue mich über Mitschreiber. Alle Infos dazu gibt es hier.

Zum Abschluss noch eine persönliche Anmerkung. Das Blogmagazin ist über die Jahre irgendwie zu einem wichtigen Teil meines Lebens geworden. Und auch wenn ich mich natürlich sehr freue, wenn einige Artikel täglich viele Aufrufe erhalten, ist das zwar schön, aber nicht der eigentliche Antrieb, warum ich hier schreibe. Das würde ich sogar machen, wenn ich keinen einzigen Leser hätte.

Stell Deinen Blog vor

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Mach Deinen Blog bekannter!

Du hast einen Blog? Du willst Dir neue Zielgruppen erschließen?

Dann stell ihn hier im Blogmagazin einfach vor!

Und so funktioniert es. Schick mir einfach einen Artikel, der Deinen Blog beschreibt an stapublic@live.de. Inhaltlich bist Du nicht eingeschränkt: soweit es nicht gegen geltendes Recht verstößt, ist alles ok. So kannst Du etwas über die Geschichte Deines Blogs schreiben, warum Du ihn betreibst, wer mitschreibt… eben alles, was Du für wichtig hältst. Gerne schickst Du auch ein Bild mit, z.B. einen Screenshot.

Dein Artikel wird dann in der Serie “Blogs stellen sich vor” veröffentlicht. Und nicht nur das – ich nehme die vorgestellten Blogs auch in die Blogsuche hier auf, was Dir weitere Besucher bringen kann.

Also, ran an die Tastatur und Blogvorstellung abschicken.

Fragen und Antworten rund um die Blogvorstellungen

Wie lang sollte die Blogvorstellung sein?

Auch hier bist Du frei – ob Du nur ein paar Stichworte schreiben willst oder mehr als 1.000 Wörter ist Dir selbst überlassen.

Darf ich auf meinen Blog verlinken?

Ja natürlich! Das ist ja der Sinn der Sache!

Was brauche ich technisch zum Bloggen?

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Was brauche ich zum Bloggen?

Immer mal wieder werde ich gefragt, was man zum Bloggen braucht. In der Tat habe ich mich mit diesem Thema früher hier an dieser Stelle immer mal wieder beschäftigt, es aber etwas aus den Augen verloren. Aus gegebenem Anlass hier jetzt endlich die Antwort aus technischer Sicht, insbesondere auf welche Plattformen man setzen kann und setzen sollte.

Verschiedene Möglichkeiten

Man grundsätzlich (mindestens) fünf Möglichkeiten:

  • bei einem anderen Blog mitschreiben (oder bei mehreren)
  • alles selber machen
  • auf spezielle Bloghosting Angebote setzen
  • Blogging Plattformen
  • andere Blog-ähnliche Plattformen

Ich will die verschiedenen Möglichkeiten etwas genauer vorstellen:

Bei anderen Blogs mitschreiben

Warum eigentlich nicht? Warum ganz von vorne anfangen, wenn es schon gut etablierte Blogs zu einem Thema gibt, bei denen man mitmachen kann. Sicher, das passt nicht zu einem persönlichen Blog wie diesem hier, aber bei themenspezifischen Blogs kann das sinnvoll sein. Warum z.B. seine Kochrezepte nicht in einem bestehenden Food Blog veröffentlichen? Schaut man sich viele Blogs an, stellt man fest, dass sehr viele von mehreren Autoren bestückt werden.

Entscheidet man sich dafür, sollte einem aber auch klar sein, dass es eben nicht der eigene Blog ist. Was passiert z.B. mit den Texten, wenn der eigentliche Bloginhaber kein Interesse mehr an seinem Projekt hat? Was, wenn dem Inhaber ein Text missfällt? Wie sieht es mit Kosten und Einnahmen aus? Wenn man auf solche Fragen jedoch gute Lösungen gefunden hat, kann das Mitbloggen eine gute Alternative sein.

Wer konkret auf der Suche nach einem Blog ist, bei dem das Mitschreiben möglich ist, kann auf bloggerjobs.de nach solchen Kooperationsmöglichkeiten Ausschau halten. Und auch hier sind Gastautoren immer willkommen und es gibt viele Möglichkeiten zum Mitmachen.

Blog Plattformen

Soll es hingegen doch ein eigenes Projekt sein, das aber möglichst keinen Aufwand verursachen soll, kann man auf Blogplattformen setzen. Die beiden bekanntesten sind sicher WordPress.com und das zu Google gehörende blogger.com. Bei beiden kann man direkt nach der Anmeldung losbloggen. Persönlich bevorzuge ich WordPress, es muss ja nicht immer alles Google sein.

Wer es ganz einfach mag, kann sich für eine kostenfreie Subdomain entscheiden – z.B. umstellung.wordpress.com (damit fing es bei mir richtig an); eine eigene Domain kann man für eine übliche Jahresgebühr dazu buchen. Entscheidet man sich für die kostenfreie Variante “WordPress Anfänger”, hat man 3 GB Webspeicher (was für die meisten ausreichend sein sollte), eine sehr gute technische Plattform und die Auswahl aus verschiedenen Designs und zusätzlichen Funktionen (Umfragen…). Allerdings behält sich WordPress bei der kostenfreien Variante vor, Werbung einzublenden. Wenn man das nicht will, entscheidet man sich für WordPress Premium. Das kostet derzeit 80 EUR pro Jahr und beinhaltet dann auch gleich mehr Speicher, die eigene Domain und mehr Individualisierungsmöglichkeiten.

Wenn ich wirklich vorhabe zu bloggen, würde ich nach meinen bisherigen Erfahrungen auch beim Einsatz von WordPress.com auf jeden Fall von Anfang an auf eine eigene Domain setzen; den Premium Service kann man bei Bedarf später immer noch dazu buchen, am Anfang kommt man auch ohne aus.

Neben WordPress und Blogger gibt es natürlich noch viele weitere Plattformen, darunter auch die deutschen Gewächse blogger.de und blog.de. International ist Ghost ganz interessant, das von ehemaligen WordPress Entwicklern gegründet wurde.

Egal, für welche man sich entscheidet: Die Blog-Plattformen machen es einem sehr leicht und man muss sich (fast) nicht um die Technik kümmern. Auf der anderen Seite sind einem technische Grenzen gesetzt. Immerhin – hat man sich für WordPress.com entschieden, ist es später bei Bedarf sehr leicht, seinen Blog auf eine selbst gehostete Lösung umzuziehen.

Alles selber machen

Will man die volle Kontrolle über seinen Blog, kann man ihn auch komplett selber aufsetzen – auch hier gehe ich davon aus, dass man WordPress einsetzt. Es gibt zwar Alternativen wie z.B. Serendipity, das bereits erwähnte Ghost als selbst gehostete Lösung oder Anchor. Die Anforderungen sind hier ähnlich wie bei WordPress. Da es derzeit für kein anderes System so viele Plugins, Themes und weitere Unterstützung im Netz gibt wie für WordPress, würde ich mich für diese Plattform entscheiden.

Dazu braucht man zunächst ein Hostingpaket, das PHP sowie eine MySQL Datenbank unterstützt. Damit man schöne URLs hat – also z.B. www.umstellung.info/ernaehrung/ statt www.umstellung.info/index.php&p=565 – sollte das gewählte Paket noch .htaccess Features erlauben, zumindest Rewrite Rules. Entsprechende Angebote gibt es z.B. bei Hosteurope (Basic) oder 1&1 (Starter) für 3,99 Euro im Monat – die Kosten für die eigene Domain sind dabei inklusive. Man kann sich aber für jeden Anbieter entscheiden, der die technischen Voraussetzungen erfüllt.

Als nächstes benötigt man einen FTP Client, mit dem man Zugriff auf den Server hat, am besten finde ich Filezilla. Dort werden dann die entsprechenden FTP Zugangsdaten eintragen, man verbindet sich mit dem Webspace und erstellt dort ein Verzeichnis für den Blog. In der Konfiguration des Hosters lässt man dann die entsprechende Domain auf das Verzeichnis verweisen.

Dann lädt man sich die aktuelle WordPress Version herunter. Diese entpackt man dann und lädt sie mittels Filezilla in das vorher erstellte Verzeichnis. Domain aufrufen und man wird Schritt für Schritt durch die Installation geführt (dazu erstelle ich bei Gelegenheit einen eigenen Artikel) und kann sein WordPress nach Wunsch einrichten und mit Themes und Plugins erweitern.

In der Folge muss man seine Installation natürlich auch pflegen: Updates von WordPress einspielen, Datensicherungen erstellen, auf korrekte Verzeichnisrechte achten… So gesehen macht diese Variante also auch etwas Arbeit und erfordert grundlegendes IT Know-How. Dafür hat man die volle Kontrolle und kann seine Installation sehr individuell anpassen.

Spezielles WordPress Hosting

Ein Mittelweg sind spezielle WordPress Hosting Pakete, die z.B. von HostEurope und 1&1 angeboten werden. WordPress ist hierbei direkt vorinstalliert und die Firmen kümmern sich auch um die Sicherheitsupdates – es ist also sozusagen eine Mischung aus der WordPress.com Plattform und einem selbst gehosteten WordPress.

Bei 1&1 geht es derzeit bei rund 4 Euro im Monat los – man erhält zu diesem Preis bereits eine eigene Domain und 10 GB Webspace. Das Einstiegspaket bei HostEurope ist mit knapp 10 Euro teurer, bietet jedoch gleich 30 GB und sogar eine Testumgebung, bei der man gefahrlos mit seinem Blog herumexperimentieren kann.

Sicherheitsupdates werden automatisch eingespielt, man muss sich also um nichts kümmern. Im Gegenzug ist man dadurch bei der Anpassung der Installation etwas eingeschränkt. Wenn man “normal” bloggt, ist das kein Problem. Will man WordPress als angepasstes CMS nutzen, kann man hingegen auf Probleme stoßen.

Übrigens, gerade lokale Hostinganbieter wie z.B. tops.net aus Bonn bieten im Rahmen auch individuelle Unterstützung bei der WordPress Installation an.

Andere Plattformen

Daneben gibt es noch andere Möglichkeiten, wenn man gerne im Internet schreiben will.

Interessant ist tumblr, das einer klassischen Blogplattform sehr nahe kommt. Loslegen kann man noch einfacher als mit WordPress.com, die Verwendung einer eigenen Domain ist möglich. Der Vorteil von tumblr ist, dass man sehr gut mit anderen Blogs interagieren und Inhalte, die einem gefallen, leicht einbinden kann.

Besonders für lange Einzeltexte ist Medium geeignet, eine grafisch ansprechend sehr schön gemachte Plattform bei der die Themen und nicht die jeweiligen Autoren im Vordergrund stehen.

Jux überzeugt mit interessanten Post-Formaten, Soup ist eine Mischung aus erweitertem persönlichem Profil und Blog.

Daneben gibt es sicher noch hunderte Dienste, von denen ich noch nicht gehört habe…

Welche Plattform also wählen?

Welche Plattform man wählen soll, hängt also wesentlich von den eigenen Zielen ab.

Will man nur ein bisschen in die Welt des Bloggens hineinschnuppern und WordPress ausprobieren, kann man sich einen kostenlosen Account unter WordPress.com anlegen. Hat man das Ziel, dauerhaft zu bloggen, sollte man sich gleich eine passende Domain dazu ordern.

WordPress Premium finde ich hinsichtlich Preis/Leistung nicht so interessant, da sind die vorgestellten speziellen WordPress Hosting Lösungen meist besser geeignet. Für einen mehr oder weniger ambitionierten Standardblog wie diesen hier würde ich mich für das Angebot von HostEurope entscheiden.

Will man sehr individuelle Projekte realisieren und an der WordPress Installation sehr viel anpassen, kommt man an einer komplett selbst verwalteten Lösung nicht vorbei. Dies ist natürlich auch mit dem meisten Aufwand verbunden und in den meisten Fällen nicht notwendig.

Interessant finde ich noch tumblr, was für einige eine sehr gute Alternative zum nicht selbst gehosteten WordPress sein kann.

Medium sehe ich eher als Ort für ausgewählte Texte – und gerade nicht als klassische Blogplattform. Gleiches gilt für die meisten anderen Blog-Alternativen.

Und was braucht man sonst noch?

Ansonsten braucht man nicht viel – eigentlich nur einen Computer mit Internet Zugang.

Da ein Blog auch von Bildern lebt, sollte man ein Smartphone mit ordentlicher Kamera oder eine Digitalkamera zur Hand haben. Auch ein Bildbearbeitungsprogramm kann nicht schaden – für grundlegende Aufgaben sind kostenlose Tools wie Adobe Photoshop Express geeignet. Allerdings würde ich ein wenig Geld in die Hand nehmen und Adobe Photoshop Elements kaufen (knapp 80 Euro).

Früher habe ich zum Schreiben der Blogbeiträge noch den Microsoft Live Writer verwendet, verwende jetzt aber nur noch den WordPress Editor.

Mehr braucht es eigentlich nicht – außer gute Ideen und Ausdauer.

Sonst noch lesenswert zum Thema

Die Klowände des Internets

Was berechtigt eigentlich jeden Computerbesitzer, ungefragt seine Meinung abzusondern?

Jean-Remy von Matt im Januar 2006 über Weblogs, die er als “Klowände des Internets” bezeichnet.

10 Dinge, die Du wirklich in Deinem Leben ändern solltest – und nicht nur den Messenger

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Da kündigt facebook an, Whatsapp kaufen zu wollen, es ändert sich erstmal nichts und in Deutschland kündigen im Gegenzug Hunderttausende an, ihren Messenger wechseln zu wollen. Bevorzugt findet diese Ankündigung über facebook daselbst statt – #facepalm. Alles andere scheint plötzlich unwichtig zu sein, selbst der Bürgerkrieg in der Ukraine mit 70 Toten an einem Tag.

Hier sind 10 Dinge, die Ihr wirklich in Eurem Leben ändern und machen solltet.

  1. Denk nach, bevor Du eine Entscheidung triffst
    Bleiben wir der Einfachheit halber zunächst beim Thema. Der Datenverkehr über Whatsapp war schon immer unverschlüsselt. Es gab schon immer Sicherheitsprobleme. Das alles ist nichts neues. Und nur weil Facebook jetzt Whatsapp übernimmt, ist auf einmal alles schrecklich? Obwohl sich noch gar nichts geändert hat? Dabei traue ich facebook sogar zu, in Zukunft Whatsapp zu verschlüsseln. Aber egal – viele wechseln. Einige zu tatsächlich sichereren Alternativen wie Threema, viele kommen aber auch vom Regen in die Traufe, z.B. durch den Wechsel zu Line.
    In allen Lebensbereichen sollte aber gelten: informier Dich, bevor Du eine Entscheidung triffst oder Dich äußerst. Ob bei Messengern, Politik, Anschaffungen allgemein…
  2. Mehr Lesen
    Schalt den Fernseher aus, chatte nicht sondern lies. Und zwar querbeet. Fachliteratur – zu einem Thema, bei dem Du Dich noch gar nicht auskennst, z.B. eine Einführung in Quantenphysik oder Verhaltensbiologie. Du wirst überrascht sein, wie spannend das ist und Dein Denken anregt. Einen Roman, den Du gar nicht mehr aus der Hand legen willst. Einen Klassiker, damit Du endlich sagen kannst: “Ich habe gerade ‘Der Prozess’ und ‘Ulysses’ gelesen. War toll!” Kauf am Kisok mal eine Zeitschrift, die Du noch nie gekauft hast. Lade Dir eine Lese-App auf Dein Smartphone oder Tablet. Es gibt nichts, was so viel Spaß macht und Dich gleichzeitig so sehr weiterbringt
  3. Lass das Auto stehen
    Fahr mit Bus/Bahn/Fahrrad zu Arbeit, in die Uni oder wohin auch immer. Dadurch, dass ich jeden Tag die Bahn nehme, spare ich pro Jahr mindestens 720kg CO2 ein. Und dass ich dabei die Zeit finde zu bloggen, zu lesen (sic!) oder einfach zu entspannen, ist ein schöner Nebeneffekt.
  4. Ändere Deine Essgewohnheiten
    “Wie gemein, Sie wollen diese Babygiraffe töten. … Hast Du noch McDonalds Gutscheine für den BigMac?” Bitches, please…. Mehr muss man dazu eigentlich nicht sagen. Indem Du Dir Gedanken über Dein Essen machst und Deine Essgewohnheiten änderst – ein guter Start ist übrigens ein freiwilliger Veggie-Day pro Woche – tust Du nicht nur etwas für Dich, sondern veränderst wirklich etwas. Auf Dauer auch mehr, als nur ein bisschen.
  5. Engagiere Dich
    Rede nicht nur, mach was. Trete in die Partei ein, die Dir liegt. Gründe selbst eine Partei. Organisier einen Vortrag über sichere Kommunikation im Internet. Blogge über Deine Erfahrungen. Geh Gassi mit Hunden aus dem Tierheim. Werde Katechetin. Zeig Deinen Freunden, wie man frisches Gemüse vom Bauern um die Ecke zubereitet. Besuche einsame Menschen im Altenheim. Unterstütze den örtlichen Hospizverein. Mach was im Förderverein in der Schule Deiner Kinder. Werde Klassensprecherin. Werde ehrenamtlicher Trainer im Sportverein. Hilf mit der Müllsammelaktion im Wald. Lies Kindern im Kinderheim vor. Mach beim Asta mit. Singe im Kirchenchor. Egal was – aber krieg endlich Deinen faulen Arsch hoch und mach was.
  6. Schaff Dir ein Wertesystem – und lebe es
    Ich finde, man merkt Menschen ziemlich schnell an, ob diese ein Wertesystem haben oder nicht. Bei älteren Menschen ist das fast der Regelfall, sie sind noch mit der Kirche aufgewachsen. Und je jünger meine Gesprächspartner werden, desto mehr vermisse ich ein gelebtes Wertesystem. Das muss nichts religiöses sein. Wenn Du damit Probleme hast, lies zuerst Kants “Grundlegung zur Metaphysik der Sitten” und dann die “Kritik der praktischen Vernunft”. Zum weiteren Nachdenken dann Hegels “Grundlinien der Philosophie des Rechts“. Doch lieber religiöser? Der Dalai Lama rät: “Versuchen Sie es zunächst mit einer Religion aus Ihrem Kulturkreis, beispielsweise mit dem Christentum, bevor Sie sich an die komplexen Rituale des tibetischen Buddhismus heranwagen.”. Hauptsache, Du richtest Deinen moralischen Kompass aus.
  7. Pflege Deine Freundschaften – und Deine Familie
    Letztlich wirst Du merken, dass was wirklich im Leben zählt sind Freunde und Deine Familie. Pflege Deine Freundschaften und nimm Dir Zeit für sie und für Deine Familie. Gerade, wenn Du Kinder hast.
  8. Beweg Dich
    Du hast nur einen Körper – also halte diesen gesund. Und das geht eben am besten mit Bewegung. Finde eine Sportart, die Dir liegt – probier einfach aus, was Dich interessiert, mach Schnupperkurse, frag Freunde… und ob Du dann drei mal die Woche morgens durch den Wald läufst, Dich Samstags mit Freunden zum Fußball oder auf dem Tennisplatz triffst – Du wirst Dich besser fühlen.
  9. Verlier Dich nicht in Klein-Klein
    Prinzessin Madeleine ist Mama? Das Dschungelcamp… Die Playstation 4… Britney hat geheiratet… Lewandowski wechselt zu den Bayern… Bei DSDS… Sabia Boulahrouz… – Whatdafuck! Klar kannst Du Dich auch mit den nebensächlichen Dingen beschäftigen. Aber verlier Dich nicht darin. Wenn Du Dich mit so was beschäftigen kannst, kannst Du Dich auch über die Krise in der Ukraine, die Hintergründe der Proteste in der Türkei, über die Target 2 Salden in Zusammenhang mit der Euro Krise oder die Menschrechtssituation im Sudan informieren. Behalte den Blick für die wirklich wichtigen Nachrichten und versuche, die Welt zu verstehen.
  10. Sieh dennoch alles nicht so verbissen, werde nicht verbittert und hab einfach Spaß am Leben und an dem, was Du tust!

10 Orte und Zeiten zum optimalen Bloggen

Wer bloggt, braucht einen langen Atem – oft dauert es Monate, bis sich Erfolg in Form von vielen Besuchern einstellt. Und das auch nur dann, wenn man regelmäßig neue Inhalte erstellt. Und genau an dieser Stelle beißt sich die Katze in den Schwanz: viele Blogger veröffentlichen immer weniger Artikel und so kommen weniger Besucher, was wieder zu weniger Besuchern führt.

Lassen Sie sich also nicht entmutigen und schreiben Sie regelmäßig. Hier sind 10 Tipps, wann und wo:

  1. Beim Pendeln zur Arbeit: severint.net entsteht zu großen Teilen auf dem Weg von und zur Arbeit – und zwar im Zug auf meinem Notebook. Zwar verbringe ich jeden Tag fast drei Stunden in öffentlichen Verkehrsmitteln, aber dafür kommen im Schnitt auch jeden Tag gut drei neue Beiträge dazu.
  2. Früher aufstehen: Stellen Sie sich einfach den Wecker 20 Minuten früher und schreiben Sie in der Zeit einen neuen Blogbeitrag. So halte ich es bei meinem zweiten Blog 10fakten.net. So kommt jeden Tag mindestens ein neuer Artikel dazu.
  3. Abends vor dem Einschlafen: Sie sind nicht so der Frühaufsteher, sondern die Eule? Noch ein kleiner Blogartikel vor dem Einschlafen kann für die nötige Bettschwere sorgen. Ich persönlich halte mir aber vor dem Einschlafen lieber den Kopf frei.
  4. In der Mittagspause: Nehmen Sie Ihr Notebook mit raus und setzen Sie sich in der Mittagspause auf eine Parkbank oder in ein Kaffee und schreiben Sie einen Beitrag für ihren Blog.
  5. Spontan mit dem Smartphone: Sie werden durch etwas inspiriert? Schnell aufgreifen und spontan mit dem Smartphone bloggen. So ist z.B. mein Eintrag über knusprige Blumen entstanden. Ideal ist das bei Fotos, die einfach einen kleinen Kommentar bekommen sollen.
  6. Während des Fernsehens: Sie schauen gerne Fußball, WWM, Formel 1 oder Rosamunde Pilcher? Sie fühlen sich in der Zeit aber geistig nicht voll ausgelastet? Dann schreiben Sie doch nebenher an Ihrem Blog. Ideal: schreiben Sie über das, was Sie gerade sehen, z.B. eine Filmkritik oder Spielbeurteilung.
  7. Statt des Fernsehens: Oder sie schalten den Fernseher ganz aus und schreiben stattdessen lieber konzentriert einen neuen Artikel.
  8. Immer wenn Sie irgendwo warten müssen: Flughafen, Bahnsteig, Café, Zahnarzt, vor dem Meeting – immer wieder muss man warten. Klappen Sie Ihr Netbook auf und schreiben Sie.
  9. Im Meeting: wieder die gleiche langweilige Präsentation wie auch sonst immer? Tun Sie so, als würden Sie angestrengt mitschreiben und bloggen stattdessen… Sie sollten aber genau wissen, ob Sie sich das in der Situation erlauben können oder nicht. Geht übrigens auch während der Vorlesung.
  10. Nehmen Sie sich die Zeit: Sie bringen das Bloggen sonst nicht unter? Dann planen Sie sich die Zeit fest in Ihren Terminkalender ein – und verschieben Sie diese nicht.

Weitere Ideen sind gerne als Kommentare willkommen.

Beste Apps: WordPress für Android

Eine “must-have-App” für jeden Blogger, der WordPress einsetzt: WordPress für Android. Mit der App kann man seine WordPress Blogs grundlegend verwalten, egal ob sie bei wordpress.com oder selbst gehosted werden.

Folgende Funktionen sind möglich:

  • Verwaltung der Kommentare
  • Bearbeiten und Erstellen von Seiten und Artikeln – dabei können sogar direkt Fotos und Videos in die Beiträge hochgeladen werden. Auch Geotagging wird unterstützt.
  • Außerdem ist ein Zugriff auf die Statistiken möglich.

Für die schnelle Blogpflege von unterwegs aus also genau die richtige App. Störend ist nur, dass manche Systemmeldungen unvollständig wird und dass immer nur “versucht” wird (“Es wird versucht, die Statistiken herunterzuladen”).

Noch zwei Tipps für den Praxiseinsatz:

  • Beim Einsatz mit wordpress.com-Blogs sind für Geotagging und Videounterstützung kleine Anpassungen nötig. Mehr Infos auf der WordPress for Android-Seite.
  • Ist der Upload eines neuen Beitrags z.B. aufgrund mangelnder Netzabdeckung gescheitert, scheint dieser zunächst verschwunden zu sein. Dann einfach die App verlassen, neu starten und wieder zu Artikeln oder Seiten gehen – voila, wieder da.

Hier der direkte Link für Google Goggles und andere Barcode-Reader:

wordpress-for-android

Strategisch zum eigenen Blog Thema

Dieser Artikel widmet sich an angehende Blogger, die noch kein eigenes Thema gefunden haben und mit ihrem angehenden Blog Geld verdienen und/oder sich profilieren wollen. Zur Erinnerung: gerade dann ist es wichtig, sich auf einen Themenbereich zu fokussieren.

Grundsätzlich ist es am besten, wenn man sich für sein Blog-Thema entscheidet, weil man dafür “brennt” und/oder diesbezüglicher Experte ist.

Doch was tun, wenn man so viele Interessen hat, dass man sich nicht für ein Thema entscheiden kann? Dann müssen Sie zunächst abwägen, was Ihnen wirklich wichtig ist:

  • Leidenschaft
  • Ruhm
  • Geld

Hierzu ein Beispiel: Herr S. arbeitet als Steuerberater und kennt sich gut mit Versicherungen und deren steuerrechtlichen Auswirkungen aus. Zudem ist er politisch sehr interessiert und sitzt für die Wählergemeinschaft seiner kleinen Stadt im Gemeinderat. Um zu entspannen, liest er amerikanische Gegenwartsliteratur. Seine Leidenschaft ist aber das Kochen, kaum ein Wochenende vergeht, an dem er nicht neue Rezepte ausprobiert und Freunde und Familie bekocht.

Ist ihm die Leidenschaft am wichtigsten, entscheidet er sich also für einen Blog rund ums Thema kochen und berichtet über seine neuesten Rezepte. Herr S. ist glücklich, dass er seine Ideen verbreiten kann und freut sich, wenn ein anderer Koch-Blog hin und wieder lobend auf seine Rezepte verweist.

Ist möglicher Ruhm seine Antriebsfeder, wird er einen Blog rund um seine Stadt starten. Er wird von seiner politischen Arbeit im Gemeinderat berichten, die Stadtgeschichte erzählen, Vereinen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Termine vorzustellen – kurzum, sein Blog wird die online-Anlaufstelle der Wahl, wenn es um das kleine Städtchen geht. Sein Blog bekommt mehr und mehr Besucher, er wird Ehrenmitglied in jedem Verein, bekommt auf jedem Stadtfest Freibier, jeder kennt und mag ihn und schließlich wird Herr S. Bürgermeister.

Geht es ihm hingegen ums Geld, wird er einen Blog über Finanzen schreiben. Hier kennt sich Herr S. gut aus und mit einem guten Finanzblog lässt sich viel Geld verdienen (wobei man bei diesem Thema zunächst einen langen Atem haben muss).

Ein Kompromiss könnte schließlich ein Blog über amerikanische Gegenwartsliteratur sein: das Thema interessiert Herrn S., dank Amazon kann er damit sogar etwas Geld verdienen und wenn er nachhaltig lange hochwertige Rezensionen schreibt, wird er vielleicht in der Blogosphäre ein bisschen berühmt.

Sie müssen sich also nur selbst fragen, welche der drei Antriebsfedern Ihnen wirklich wichtig ist. Wie aber können Sie das jeweilige Potential eines Themas erschließen?

Am einfachsten ist das bei der Leidenschaft: Setzen Sie sich hin und fangen Sie an, über Ihr Thema zu schreiben. Sie können gar nicht mehr aufhören? Dann machen Sie weiter…

Schwieriger wird es beim Ruhm. Hier müssen zwei große Felder zusammenpassen: Sie müssen richtig gut sein und es darf keine zu starke Konkurrenz geben. Schätzen Sie sich selbst kritisch ein, ob Sie dem Netz etwas geben können, was es so in dieser Form und/oder Qualität noch nicht gibt. Schauen Sie dabei genau hin, was es schon gibt: suchen Sie über Google und dort speziell über die Blogsuche.

Gleiches gilt beim Geld – wie sieht Ihre Konkurrenz aus, wie viele Konkurrenten gibt es und was können Sie besser als diese? Hier kommt aber noch dazu, wie gut sich das Thema zu Geld machen lässt. Bei einem Blog über Smartphones ist das sicher einfacher als bei einem über die heimischen Vogelwelt… andererseits wird es bei den Vögeln nicht so viel Konkurrenz geben. Ein erstes Anzeichen für das Vermarktungspotential ist, ob und wenn ja wie viele Adwords Anzeigen bei der Suche nach dem Thema geschaltet werden (das sind die kleinen hervorgehobenen Anzeigen bei der Google Suche, die ganz unten oder rechts stehen).

In Zukunft werde ich immer wieder einzelne Themen hinsichtlich ihres Potentials vorstellen.

Aber einige Denkanstöße zur Themenfindung konnte ich vielleicht schon mit diesem Artikel geben.

Das richtige Thema für Blogger aus Leidenschaft

Dieser Artikel widmet sich nur an angehende Blogger, die die Frage, ob sie mit ihrem Blog Geld verdienen wollen mit “Ja” oder zumindest “Vielleicht” beantworten können.

Und sie müssen sich ja für ein Thema entscheiden – ein Blog, der vermarktet werden soll, muss eine klare Ausrichtung haben.

Einfach ist die Entscheidung für Blogger, die sich berufen fühlen, über eine Ihrer Leidenschaften zu berichten: Ob Koi-Zucht, Kochen, Radeln, Modelleisenbahnen, Marathon – schreiben Sie über das, was Sie ohnehin in Ihrer Freizeit interessiert.

Das gleiche gilt, wenn Sie in einem bestimmten Bereich Experte sind: keiner kennt EXCEL so gut wie Sie? Sie sind Experte für B-Movies der 1950er Jahre? SEO ist Ihr Spitzname? Bloggen Sie darüber! Bedenken Sie aber immer, welche Wirkungen das in Ihrem sozialen Umfeld haben kann. Auch wenn Sie profunder Kenner der Frühwerke von Michaela Schaffrath sind – darüber bloggen sollten Sie vielleicht nicht unbedingt.

Ihre Arbeit ist Hobby? Kein Problem: so wird ein recht erfolgreicher Blog von einer Apothekerin aus der Schweiz geschrieben, die über ihre Apotheke und die Vereinbarkeit mit ihrem Familienleben schreibt. Lesenswert. Ebenso der Edekaner.

Als angestellter Arbeitnehmer sollten Sie aber vorsichtig sein, dass Sie keine Betriebsgeheimnisse verraten und sich auch sonst nicht den Zorn Ihres Vorgesetzten und Ihrer Kollegen zuziehen: Beiträge wie “Der Chef stinkt heute zur Abwechslung nicht nach Jack Daniels sondern nach Chantre und hat sich von den Lieferanten wie üblich übern Tisch ziehen lassen.” oder “Die alte Meier aus der Buchhaltung müsste auch mal wieder dringend duschen, war das letzte mal wohl vorm Krieg.” machen sich nicht unbedingt gut.

Sie haben zu viele Leidenschaften? Dann gehen Sie strategisch an die Entscheidung: was bringt Geld und Ruhm – und entscheiden sich für das Thema, das einerseits gut monetarisierbar ist, andererseits noch nicht zu hart umkämpft ist.

Das richtige Blog-Thema: Fokussieren Sie sich

Über die verschiedenen Bloggertypen habe ich etwas überspitzt schon geschrieben. Wenn Sie den Artikel noch nicht gelesen haben, sollten Sie das nachholen und sich ehrlich einordnen. Und Sie sollten über eine weitere Sache nachdenken: will ich mit meinem Blog irgendwann Geld verdienen? (Diese Frage werden Sie sich übrigens noch öfter stellen müssen.)

Wenn Sie diese wirklich kategorisch ablehnen und Geld verdienen im Internet aus religiösen oder anderen ethischen Gründen ablehnen, müssen Sie sich über das Thema keine so großen Gedanken machen. Schreiben Sie, worüber Sie wollen – das soll jetzt nicht abwertend klingen: transportieren Sie Ihre Leidenschaft, teilen Sie Ihren Standpunkt mit, machen Sie sich keine Gedanken über mögliche Konsequenzen – zumindest nicht in Hinblick auf die Monetarisierung Ihres Blogs. Sie sind frei – ein schönes Gefühl.

Wenn Sie aber mit “Vielleicht” oder gar einem klaren “Ja” antworten, sollten Sie sich über das Thema Ihres Blogs mehr Gedanken machen. Hierzu einige Denkanstöße.

Zunächst sollten Sie sich bei einem Blog, mit dem Sie Geld verdienen wollen, auf ein Thema festlegen. So kann es auch sinnvoll sein, zwei Blogs zu führen (mehr schaffen Sie nur, wenn Sie sonst nichts oder nur wenig arbeiten – Ausnahmen bestätigen die Regel).

Hierzu gleich ein konkretes Beispiel: Bei meinem (ehemaligen) Blogprojekt umstellung.info geht es um die Umstellung der eigenen Lebensgewohnheiten mit einem Schwerpunkt auf Ernährungsumstellung. Auf der einen Seite behandle ich damit ein Thema, das mich sehr interessiert und bei dem ich andererseits die Möglichkeit sehe, langfristig Werbeerlöse zu erzielen. Eine ideale Ausgangsbasis. Was umstellung.info anging, warich also “Profiblogger”. Dementsprechend fokussiere ich mich auf diesen Themenbereich. Ein Artikel über die verschiedene Bloggertypen oder über meine schnelle Meinung zu Apple hätten dort einfach nicht in den Kontext passen – haben aber hier bei severint.net ihren Platz gefunden. Hier bin ich “Selbstdarsteller” und schreibe über alles, was mich interessiert: von Medien, Vorlieben, viel Web 2.0 (schließlich muss ich ja zeigen, was für ein toller Hecht ich bin) und sogar Politik oder provozierende Ansichten. Zwar ist auch hier Werbung eingebunden, diese ist aber nur ein reines Experiment. Wenn ich damit einen kleinen Teil der Hostingkosten hereinbekomme, bin ich schon glücklich. Beide Blogs haben also eine völlig andere Ausrichtung und eine Vermischung wäre fatal.

Ein zweites Beispiel. Nehmen wir an, Ihr Hobby ist die Koi-Zucht – worüber Sie in Ihrem privaten Blog schreiben. Irgendwann ist Ihr Blog ganz vorne bei Google zu finden, wenn nach den japanischen Fischen gesucht wird. Und so etwas weckt Begehrlichkeiten – Deutschlands führender Koi-Importeur will Ihren Blog kaufen. Blöd wenn zwischen den Artikeln über Hikarimoyomono und Utsurimono über das letzte Kindergartenfest und Ihre Vorliebe für “DIE LINKE” berichtet wird. Nicht schön: 15.000 Euro in den Wind geschossen.

Wenn Sie also mit Ihrem Blog Geld verdienen wollen, sollten Sie sich im Vorhinein genaue Gedanken über die Themenbreite machen, die Sie abdecken wollen.

Dieser Artikel wurde am 29.06.2016 aktualisiert!