Was ist im 11. Jahrhundert passiert?

Das 11. Jahrhundert umfasst die Jahre 1001 bis 1100 n. Chr. Die Salier regieren das Reich und geraten im Investiturstreit mit dem Papst aneinander; Ost- und Westkirche trennen sich. Normannen erobern England, Süditalien und Sizilien, die Seldschuken den Nahen Osten. Am Ende steht der Erste Kreuzzug. In China entstehen Papiergeld und bewegliche Lettern. Davor liegt das 10. Jahrhundert.

Höhepunkte

  • 1006: Die hellste Supernova der Geschichte.
  • 1010: Firdausi vollendet das Schāhnāme.
  • 1016: Knut der Große wird König von England.
  • 1023: Erstes staatliches Papiergeld in China.
  • 1031: Ende des Kalifats von Córdoba.
  • 1037: Tod Ibn Sinas.
  • 1046: Synode von Sutri.
  • 1054: Morgenländisches Schisma.
  • 1066: Schlacht bei Hastings.
  • 1071: Schlacht bei Manzikert.
  • 1077: Gang nach Canossa.
  • 1085: Alfons VI. erobert Toledo.
  • 1086: Domesday Book.
  • 1095: Aufruf zum Kreuzzug in Clermont.
  • 1099: Eroberung Jerusalems.

Die Jahrzehnte

Zur Zählung: Jahrzehnte zählen wir umgangssprachlich nach der Zehnerstelle (etwa 1060–1069), Jahrhunderte dagegen streng von 1001 bis 1100, weil es kein Jahr 0 gibt. Deshalb beginnt die Jahrzehntliste mit den Jahren 1000–1009, obwohl das Jahr 1000 noch zum 10. Jahrhundert gehört; das Jahr 1100 gehört noch zum 11. Jahrhundert, aber schon zum Jahrzehnt 1100–1109.

Weiter geht es mit dem 12. Jahrhundert (1101–1200).

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