Meine Fastenzeit 2024

Es ist schon fast Tradition, dass ich hier veröffentliche, wie ich meine Fastenzeit gestalte.

Mein Fastenplan 2024

Im wesentlichen orientiere ich mich wieder an den Grundzügen meines Fastenkonzepts, das sich wiederum an den Regeln der katholischen Fastenzeit orientiert. Sie können das hier detaillierter nachlesen und gerne auch nachmachen oder sich davon inspirieren lassen, es gibt einen Fastenplan für jeden Tag der Fastenzeit.

Allerdings ändere ich es etwas ab:

  • Alkohol trinke ich als trockener Alkoholiker eh nicht.
  • Auf Fleisch verzichte ich unter der Woche weitgehend, allerdings nicht auf andere tierischen Lebensmittel wie Milchprodukte, Eier etc. Und wenn mal ein paar Speckwürfel oder Rinderbrühe dabei sind, ist das kein Beinbruch – hier bin ich undogmatischer als im Plan. Auch Fisch und Meeresfrüchte sind nicht ausgeschlossen.
  • Ich esse nur einmal am Tag etwas, im Regelfall Abends. Letztlich habe ich also sowas wie ein 23/1 Fastenkonzept an allen Tagen außer Sonntags – das ist übrigens etwas, was ich sonst auch von Montag bis Freitag einhalte, jetzt kommt halt noch der Sonntag dazu.
  • Als Getränke gibt es nur Wasser, Tees und Kaffee. Hier werde ich auch drauf achten, mehr
  • Keine Süßigkeiten oder salzigen Snacks.
  • Mehr Bewegung im Alltag. Die 10.000 Schritte schaffe ich zwar fast jeden Tag, jetzt werde ich aber intensiver drauf achten. Auch sonst werde ich mehr kleine Übungen in den Alltag einbauen.
  • Außerdem möchte ich wieder mehr lesen.

Ziel ist es dabei auch, neue Rezepte und Lebensmittel auszuprobieren, die ich noch nicht kenne. Dies gilt auch für die Sonntage, die ja ansonsten fastenfrei sind, übrigens auch getreu der katholischen Tradition.

Warum überhaupt Fastenzeit?

Manche fragen sich auch, warum ich mir für die Fastenzeit etwas vornehme.

Zunächst: Ich bin in einem katholischen Umfeld aufgewachsen, da gehörte die Fastenzeit immer dazu. Und auch wenn ich nicht mehr an Gott glaube, bin ich sowas wie ein katholischer Atheist. Mit der Tradition möchte ich hier also nicht brechen.

Außerdem finde ich es immer gut, wenn man bestimmte Anlässe nutzt, Verhalten zu ändern und zu überdenken. Klar, man kann das immer tun, aber dann ist es einer für mich einer gewissen Beliebigkeit unterworfen. So ist das Ziel da, etwas für einen bestimmten Zeitraum durchzuziehen bewusst zu erfahren. Manches geht dann auch wieder in den Alltag über.

Jedenfalls ist das bewusste Erleben der Fastenzeit etwas, was für mich zum Jahr dazu gehört.

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