Was ist das Future of Life Institute?

Das Future of Life Institute (FLI) ist eine gemeinnützige Organisation, die sich für die Verringerung globaler katastrophaler und existenzieller Risiken für die Menschheit einsetzt, insbesondere für die existenziellen Risiken, die von fortgeschrittener künstlicher Intelligenz (KI) ausgehen. Die Arbeit des Instituts gliedert sich in drei Hauptbereiche:

  • Vergabe von Zuschüssen zur Risikominderung,
  • Bildungsarbeit und
  • Lobbyarbeit bei den Vereinten Nationen, der US-Regierung und den Institutionen der Europäischen Union.

Zu den Gründern des Instituts gehören der MIT-Kosmologe Max Tegmark und der Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn, zu den Beratern gehört Elon Musk.

Die Aufgabe des FLI ist die Verringerung globaler katastrophaler und existenzieller Risiken, die von leistungsstarken Technologien ausgehen. Das FLI konzentriert sich dabei insbesondere auf die potenziellen Risiken für die Menschheit, die sich aus der Entwicklung künstlicher Intelligenz (AGI) auf menschlichem Niveau oder mit Superintelligenz ergeben, befasst sich aber auch mit den Risiken, die sich aus der Biotechnologie, den Atomwaffen und dem Klimawandel ergeben.

Die Arbeit des Instituts besteht aus der Vergabe von Zuschüssen für die Risikominderung, der Aufklärungsarbeit und der Lobbyarbeit bei den Vereinten Nationen, der US-Regierung und den Institutionen der Europäischen Union.

Das Institut wurde im März 2014 von dem MIT-Kosmologen Max Tegmark, dem Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn, der DeepMind-Forscherin Viktoriya Krakovna, der Postdoktorandin Meia Chita-Tegmark von der Tufts University und dem UCSC-Physiker Anthony Aguirre gegründet. Zu den Beratern des Instituts gehören die Informatiker Stuart J. Russell und Francesca Rossi, der Biologe George Church, der Kosmologe Saul Perlmutter, die Astrophysikerin Sandra Faber, der theoretische Physiker Frank Wilczek, der Unternehmer Elon Musk sowie die Schauspieler und Wissenschaftskommunikatoren Alan Alda und Morgan Freeman (sowie der Kosmologe Stephen Hawking bis zu seinem Tod im Jahr 2018).

Im Jahr 2014 fand die Eröffnungsveranstaltung des Future of Life Institute am MIT statt: eine Podiumsdiskussion zum Thema „Die Zukunft der Technologie: Benefits and Risks“ (Nutzen und Risiken), die von Alan Alda moderiert wurde. Zu den Diskussionsteilnehmern gehörten der synthetische Biologe George Church, der Genetiker Ting Wu, der Wirtschaftswissenschaftler Andrew McAfee, der Physiker und Nobelpreisträger Frank Wilczek und der Skype-Mitbegründer Jaan Tallinn.

Seit 2015 organisiert das FLI alle zwei Jahre Konferenzen, die führende KI-Entwickler aus Wissenschaft und Industrie zusammenbringen. Bislang haben folgende Konferenzen stattgefunden:

Die Konferenz „The Future of AI: Opportunities and Challenges“ in Puerto Rico (2015). Ziel war es, vielversprechende Forschungsrichtungen zu ermitteln, die dazu beitragen können, den künftigen Nutzen der KI zu maximieren. Auf der Konferenz verbreitete das Institut einen offenen Brief zur KI-Sicherheit, der anschließend von Stephen Hawking, Elon Musk und vielen Experten für künstliche Intelligenz unterzeichnet wurde.

Die Beneficial AI-Konferenz in Asilomar, Kalifornien (2017), ein privates Treffen von, wie die New York Times es nannte, „Schwergewichten der KI“. (darunter Yann LeCun, Elon Musk und Nick Bostrom). Das Institut veröffentlichte eine Reihe von Grundsätzen für eine verantwortungsvolle KI-Entwicklung, die aus den Diskussionen auf der Konferenz hervorgingen und von Yoshua Bengio, Yann LeCun und vielen anderen KI-Forschern unterzeichnet wurden. Diese Grundsätze beeinflussten die Regulierung der künstlichen Intelligenz und nachfolgende Initiativen wie die OECD-Grundsätze für künstliche Intelligenz.
Die Nützliche AGI-Konferenz in Puerto Rico (2019). Dieses Treffen konzentrierte sich auf langfristige Fragen, wie sichergestellt werden kann, dass Künstliche Allgemeine Intelligenz für die Menschheit nützlich ist.
Globales Forschungsprogramm

Das FLI-Forschungsprogramm begann 2015 mit einer ersten Spende von 10 Millionen Dollar von Elon Musk. Im Gegensatz zu typischer KI-Forschung konzentriert sich dieses Programm darauf, KI sicherer oder nützlicher für die Gesellschaft zu machen, anstatt sie einfach nur leistungsfähiger zu machen.In dieser ersten Runde wurden insgesamt 7 Millionen Dollar an 37 Forschungsprojekte vergeben. Im Juli 2021 kündigte das FLI an, dass es ein neues Förderprogramm in Höhe von 25 Millionen Dollar starten würde, das von dem russisch-kanadischen Programmierer Vitalik Buterin finanziert wird.

Eine Antwort auf „Was ist das Future of Life Institute?“

  1. Die hier angedeuteten Aktivitäten des FLI klingen eher wie eine Werbemaßnahme, denn eine tiefergehende Information, worum es im Detail wirklich geht. Auch wird immer nur von irgendwelchen Projekten und Fördergeldern gesprochen, was dem Ansatz, eine KI-Welt VORAB genauer zu betrachten, völlig widerspricht, weil mit Fördergeldern IMMER nur die Lust und das Einkommen bestimmter
    „Denker und Forscher“ beflügelt wird, aber ich es noch nie erlebt habe, dass deren Ergebnisse in irgendeiner Weise der Menschheit
    einen individuellen Nutzen gebracht haben.

    AI-KI müsste wesentlich transparenter eingesetzt werden, damit die weniger gebildeten Menschen nicht vor lauter Unkenntnis oder gar Misstrauen sich deshalb von solchen Angeboten abwenden oder sie bestenfalls als „Spielzeug“ betrachten und so einen (besseren) Brief schreiben oder einen Artikel oder eine Recherche über das AI-Modul „erledigen“ lassen.

    Das ist im Grunde „dummes Zeug“ und wird außerdem schon wieder für Statistiken und Klassifizierungen und reine Datensammlung über die Aktivitäten der User verwendet.

    AI kann nur so gut sein wie das Datengerüst, dass man dieser Software zur Verfügung stellt und seit Jahren werden im Netz immer mehr nützliche Daten gelöscht oder gesperrt oder können nur noch gegen Geld eingesehen werden. Vor 10 Jahren konnte man all das und noch mehr im Netz finden, aber jetzt werden wir nur noch von gesteuerten Verkaufsaktionen überschwemmt oder dümmlichen Entertainment…Ausnahmen bestätigen diese Regel…

    AI-KI könnte wirklich hilfreich sein, gerade für den Bildungssektor, der aber zum einen völlig darnieder liegt, weil nur noch selektive Bildungsthemen global angeboten werden und diese zu einem großen Teil zu exorbitanten Preisen, so dass wieder einmal nur Großunternehmen sich dieses Bildungsgut leisten können und alle anderen nicht.

    Außerdem wird mit dieser Vorgabe die Menschheit in bestimmte Wissens- und Verhaltensrichtungen gelenkt, was es den Regierungen und Unternehmen wesentlich leichter macht, diese Massen zu kontrollieren und nach deren Plänen einzusetzen.

    Beispiel – je lauter alle im Netz postulieren, welche Wahnsinnsvorteile neue Mitarbeiter haben werden, wenn sie für dieses und jenes Unternehmen arbeiten „dürfen“, desto weniger bleibt davon real übrig, abgesehen mal von der Tatsache, dass auch viel Unsinniges angeboten wird wie z. B. das Job-Rad oder das Job-Ticket oder Firmen-Events, die ein Ausgleich zum fehlenden Familienlaben erdacht worden sind.

    Ich habe mal für Google gearbeitet und diese Mitarbeiter/innen beobachtet – unglaublich, wie sich das ganze Dasein nur noch um den Job dreht – und die Gespräche in der gemeinsamen Küche von 20- bis 30-jährigen nur um das Wie und Was und WO geht, wann wer wohin reisen muss – für irgendein Google-Ding. Und ja, der Jugendwahn ist doch sehr ausgeprägt, weil leichter formbar und selbst die Manager sind zwischen Mitte – Ende 30 und Anfang –
    Mitte 40 und haben nur Stress in den Augen. Das erinnert mich
    sehr an diesen gelernten Fokus, der einem bei den Scientologen beigebogen wird oder man geht dort vor die Hunde…

    Was ist denn an der AI-KI so besonders? Sie könnte sehr gut helfen, dass sich Individuen weiter entwickeln – ihre Urteilsfähigkeit breiter anzulegen, was heute total fehlt – wir sind von Millionen Spezialisten umgeben, bis hin zum sog. NERD, die können Dinge wie die Zauberkünstler, aber ihnen fehlt ein gehöriger Teil echter Empathie,
    denn die aufgesetzte ist kein Pfifferling wert und sogar gefährlich für
    Andere, die sich auf solche Menschen verlassen.

    Es wäre gut, wenn Schlaue und Dumme zusammenarbeiten würden,
    denn ich bin fest überzeugt davon, dass gerade diese Mischung wesentlich gesünder für die gesamte Menschheit wäre. Aber das ist
    nun wirklich nicht gewollt, sondern leider genau das Gegenteil und
    mit dieser Zielrichtung wird nun auch AI-KI eingesetzt und das ist ein zu Recht kritisierter Weg.

    Ich kann hinschauen wo ich will – überall geht es um Selektion oder gezielte Aussonderung, was zu tiefgreifenden Veränderungen in allen Zivilgesellschaften geführt hat und diese Talfahrt nimmt noch immer an Tempo zu und zerstört gewachsene Strukturen wie z. B. den Arbeitsmarkt oder das lebendige Handwerk oder oder oder…Der
    Mensch an sich wird immer mehr zum Sklaven der heute existierenden Systeme und entfremdet sich von sich selbst und seinen Mitmenschen – bestes Beispiel war die Corona-Geschichte, die sicher auch ihren Grund hat, aber es ist müßig, solche Dinge zu diskutieren, wenn Transparenz und fehlender politischer Wille die Handlungsweise dazu radikal bestimmt und keine anderen Meinungen mehr zulassen kann, weil sonst ganze Regierungen ersetzt werden müssten und wer will das schon oder noch provokanter – wer könnte das momentan besser machen?? Ich sehe da niemanden…

    AI-KI wird nun seinen Teil dazu tun, Individuen noch mehr voneinander zu isolieren oder diese nur noch zu bestimmten Aktivitäten zuzulassen, wo einem bestimmten Programm gefolgt werden muss, sonst gibt es nicht die gewünschten Ergebnisse.

    Danach ist wieder jeder für sich allein…eine bessere tote Demokratie kann es gar nicht geben – oder?

    Hinzu kommt, dass vermutlich heimlich an Wertemaßstäben geforscht wird, die man natürlich nicht rauslassen möchte, weil sonst die Menschheit an Wissen und ein Verstehen geraten konnte, das weder politisch noch wirtschaftlich gewollt ist.

    Oder rein wissenschaftlich…auch das hält man immer stärker zurück, soll dieses Zukunftswissen nur noch der Crème de la Crème vorbehalten sein – wer auch immer das ist – nicht wahr?

    So gesehen ist das Thema AI-KI ein Angstthema geworden, das wiederum erfolgreich zur Manipulation der Menschheit jetzt missbraucht werden kann – wie so viele andere digitale Werkzeuge zuvor.

    2025-03-14 – e.h.a.

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