Der Eliza-Effekt bezieht sich auf eine Beobachtung, die nach dem frühen „KI-Chat“ ELIZA benannt wurde. Dieses System wurde in den 1960er Jahren von Joseph Weizenbaum entwickelt und es simuliert eine einfache Form einer psychotherapeutischen Konversation.
Der Eliza-Effekt beschreibt, wie Menschen dazu tendieren, Computerprogrammen oder Chatbots gegenüber menschenähnlicher zu reagieren, als sie es bei anderen Computeranwendungen tun würden. Menschen können anfangen, eine echte emotionale Verbindung zu einem Chatbot wie ELIZA aufzubauen, was dazu führen kann, dass sie ihm intime oder emotionale Informationen offenbaren, obwohl sie sich bewusst sind, dass es sich um ein Programm handelt.
Dieser Effekt wird oft auf den Mangel an körperlichen und sozialen Hinweisen zurückgeführt, die normalerweise dabei helfen, eine emotionale Verbindung zu anderen Menschen aufzubauen. Ohne diese Hinweise können Menschen leicht glauben, dass sie mit einem echten Therapeuten oder einem echten Menschen interagieren.
