Köpfe: Klaus Rauber

Maschinenbauer aus Magdeburg, Absolvent der TU Dresden, zwanzig Jahre Dozent für Konstruktionstechnik in Eisleben, Volkskammerabgeordneter und später Abteilungsleiter für berufliche Bildung: Klaus Rauber, geboren am 13.07.1940 in Magdeburg, gehörte dem Bundestag von Oktober bis Dezember 1990 an. Er starb am 31.03.2017.

Kurzprofil

  • Geboren: 13. Juli 1940 in Magdeburg
  • Gestorben: 31. März 2017
  • Beruf: Fachschuldozent, Diplomingenieur
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1990 (11. Wahlperiode), von der Volkskammer gewählt
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 1 Kind

Dresden

Rauber studierte nach verfügbaren Angaben Maschinenbau an der Technischen Universität Dresden und schloss als Diplomingenieur ab. Die Stammdaten führen ihn als Fachschuldozenten und Diplomingenieur, katholisch, verheiratet, ein Kind. Über Kindheit und Schulzeit in Magdeburg, wo er im Sommer 1940 zur Welt kam, geben unsere Quellen keine Auskunft.

Eisleben

Von 1970 bis 1990 lehrte Rauber Konstruktionstechnik an der Ingenieurschule in Eisleben, der alten Bergbaustadt im Mansfelder Land. Zwanzig Jahre bildete er dort angehende Ingenieure aus. 1986 trat er nach verfügbaren Angaben der Ost-CDU bei, einer der Blockparteien der DDR, drei Jahre vor dem Fall der Mauer.

Volkskammer

Bei der ersten freien Volkskammerwahl im März 1990 zog Rauber über die Liste der CDU im Bezirk Halle in das Parlament der DDR ein. Am Tag der Einheit, dem 3. Oktober 1990, wechselte er mit 143 weiteren Volkskammerabgeordneten in den Bundestag. Dem im Dezember 1990 gewählten gesamtdeutschen Bundestag gehörte er nicht mehr an.

Elf Wochen

Sein Mandat in Bonn umfasste neun Sitzungen. Eine Rede oder einen Zwischenruf verzeichnen die Protokolle von ihm nicht, auch keine Frage in einer Fragestunde. Seine elf Wochen fielen in die Schlussphase der elften Wahlperiode, die am 20. Dezember 1990 mit dem Zusammentritt des neu gewählten Bundestages endete. Für die Abgeordneten aus der Volkskammer war es die erste Erfahrung mit dem Parlament in Bonn.

Abstimmungen

An allen acht namentlichen Abstimmungen seiner Zeit nahm Rauber teil, zweimal mit Ja und sechsmal mit Nein, stets wie die Mehrheit der Union. Sieben davon fanden am 25. Oktober 1990 statt, darunter die Zurückweisung eines Einspruchs des Bundesrates; mehrere betrafen Anträge der Fraktion Die Grünen/Bündnis 90, die er überwiegend ablehnte. Die letzte war am 30. Oktober 1990.

Magdeburg

Vom Januar 1991 bis zu seiner Pensionierung 2005 arbeitete Rauber im Kultusministerium von Sachsen-Anhalt in Magdeburg. Nach verfügbaren Angaben trieb er dort als Abteilungsleiter den Aufbau der beruflichen Bildung im neuen Land maßgeblich voran, also das Feld, auf dem er zuvor zwei Jahrzehnte als Dozent gearbeitet hatte. Er starb am 31. März 2017 mit 76 Jahren; einen Sterbeort nennen unsere Quellen nicht.

Mandate im Überblick

Rauber kam am 3. Oktober 1990 als Abgeordneter der Volkskammer in den Bundestag:

  • 11. Wahlperiode (03.10.1990 bis 20.12.1990): von der Volkskammer in den Bundestag gewählt, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 18.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

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