Hier erfahren Sie, wofür der ICD-Code B88.2 steht, wie man ihn z.B. auf dem gelben Schein, Arztbriefen und anderen medizinischen Dokumenten findet.
- Arthropoden-Befall a.n.k.
- Myriapodiasis
- Scarabiasis
- Skarabiasis
Damit ist ein Befall des Menschen durch bestimmte Gliederfüßer gemeint. Zu den Arthropoden gehören unter anderem Insekten, Spinnentiere, Tausendfüßer und verwandte Tiergruppen. Der Code wird verwendet, wenn ein solcher Befall medizinisch festgestellt oder dokumentiert wird, aber nicht unter einen spezielleren ICD-Code fällt.
Die Abkürzung a.n.k. bedeutet „anderenorts nicht klassifiziert“. Gemeint ist also ein Befall durch Arthropoden, der in der ICD-Systematik nicht genauer an anderer Stelle eingeordnet wird.
Myriapodiasis bezeichnet einen Befall durch Tausendfüßer oder ähnliche Gliederfüßer. Der Begriff ist selten und wird vor allem in medizinischen Klassifikationen und Fachtexten verwendet.
Scarabiasis bzw. Skarabiasis bezeichnet einen Befall im Zusammenhang mit Käfern bzw. Käferlarven. Auch dieser Begriff kommt im Alltag kaum vor, kann aber in medizinischen Dokumenten oder bei der Codierung einer Diagnose auftauchen.
Der ICD-Code B88.2 gehört in der ICD-10 zur Gruppe B85 bis B89. Diese umfasst Läusebefall, Milbenbefall und sonstigen Parasitenbefall der Haut.
Auf einer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, in einem Arztbrief oder auf einer Abrechnung kann der Code z.B. so erscheinen:
B88.2 Sonstiger Befall durch Arthropoden
Der ICD-Code allein sagt noch nicht genau, wie schwer die Erkrankung ist, welche Beschwerden vorliegen oder welche Behandlung notwendig ist. Er dient vor allem der medizinischen Einordnung und Abrechnung.
Typische Beschwerden bei einem Befall durch Parasiten der Haut können zum Beispiel Juckreiz, Hautreizungen, Knötchen, Rötungen oder kleine Entzündungen sein. Welche Beschwerden auftreten, hängt stark davon ab, welcher Erreger oder welches Tier beteiligt ist.
Wichtig: Ein ICD-Code ersetzt keine ärztliche Diagnose. Wenn Sie den Code B88.2 auf einem medizinischen Dokument finden und nicht wissen, was konkret damit gemeint ist, sollten Sie bei Ihrer Ärztin oder Ihrem Arzt nachfragen.
