Website: Reporterfabrik

Die Reporterfabrik ist eine Journalistenschule im Netz. Sie wurde im Januar 2017 von den Journalisten Cordt Schnibben und David Schraven gegründet.

Träger der Einrichtung, die sich als „WebAkademie des Journalismus“ (Eigenschreibweise) bezeichnet, ist die gemeinnützige GmbH Correctiv als Non-Profit-Organisation.

Ziel der Reporterfabrik ist, Medienwissen und journalistisches Handwerk zu vermitteln. „Die Reporterfabrik will helfen, die Öffentlichkeit zu qualifizieren“, heißt es auf der Über-uns-Seite der Schule. Versuchen der Desinformation („Fake News“) will die Schule demnach entgegenwirken, interessierten Bürgern die Arbeit der klassischen und sozialen Medien durchschaubar machen.

Dazu werden laut Eigendarstellung rund 100 Workshops mit mehr als 1100 Tutorials in Form von Lernvideos und Übungsaufgaben sowie 120 Podcasts angeboten. Ein Kuratorium und ein Fachbeirat unterstützen die Reporterfabrik.

Zu den Referenten zählen unter anderem Giovanni di Lorenzo, Bernd Ulrich, Anette Dowideit, Günther Jauch, Alice Schwarzer, Hans Leyendecker, Stefan Aust, Carolin Emcke, Barbara Hallmann, Claus Kleber, Maja Weber, Wolf Schneider, Franziska Bluhm, Florian Harms, Richard Gutjahr und Daniel Bröckerhoff.

Das Projekt wird von zwei Stiftungen, der Stadt Hamburg und der Deutschen Telekom finanziert. Der Anfangsetat liegt bei 500.000 Euro. Die Anfängerkurse sind kostenlos verfügbar, andere sind kostenpflichtig. In der Beta-Phase waren nur wenige Themen für eingeladene Teilnehmer abrufbar, pro Monat sollen Beiträge zu zwei neuen Themen veröffentlicht werden. Seit dem 29. Januar 2019 wurde das Portal für alle geöffnet.

reporterfabrik.org

10 Fakten zum 13. November

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  1. Es ist Weltnettigkeitstag (World Kindness Day), an dem alle Menschen aufgerufen sind, freundlicher zueinander zu sein.
  2. Livia und Wilhelm haben heute Namenstag.
  3. Der oberste Gerichtshof der USA erklärt 1956 die Rassentrennung in öffentlichen Verkehrsmitteln für verfassungswidrig.
  4. Der Schauspieler Karlheinz Böhm gründet 1981 die Hilfsorganisation “Menschen für Menschen”. Anlass war eine Wette Böhms bei “Wetten dass…?” am 16. Mai 1981: Wetten,  “dass nicht einmal ein Drittel der Zuschauer, die uns jetzt in Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland zusehen, bereit ist, nur eine Mark für die hungernden Menschen in der Sahelzone zu spenden. Und diese Wette möchte ich gern verlieren.”
  5. Die Volkskammer der DDR wählt 1989 erstmals in geheimer Abstimmung Günther Maleuda zu ihrem Präsidenten und Hans Modrow zum Ministerpräsidenten. In einer Rede Erich Mielkes fallen die berühmten Worte: “Ich liebe … ich liebe doch alle … alle Menschen.”
  6. Im Jahr 1990 geht die erste Website online (siehe oben). Sie wurde von Tim Berners-Lees am Forschungsinstitut CERN an einem NeXT Computer entwickelt.
  7. Im Afghanistan-Krieg nimmt die Nordallianz heute im Jahre 2001 kampflos Kabul ein.
  8. Bei den Terroranschlägen von Paris am 13. November 2015 sterben rund 130 Menschen, über 300 werden verletzt. Islamische Terroristen greifen das Stade de France, ein Rockkonzert im Bataclan-Theater und zahlreiche Bars und Restaurants an.
  9. Robert Louis Stevenson wird 1850 geboren.
  10. Peter Graf Yorck von Wartenburg kommt 1904 auf die Welt. Er wird einer der prominentesten Widerstandskämpfer des 20. Juli.

Mißstände in Bonn melden

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Kennen Sie das? Sie gehen durch Bonn und sehen etwas, was Sie ärgert – z.B., dass an der Bushaltestelle Röttgen Schleife immer viel Müll herumliegt – Sie denken noch, dass man da etwas tun sollte, doch irgendwie wissen Sie nicht genau, an wen Sie sich wenden sollen und so bleibt es beim “Ärgern”.

Durch Zufall bin ich auf die Website anliegen.bonn.de gestoßen, bei der man genau solche ärgerlichen Dinge melden kann. Ampel defekt? Auf der Straße liegen Glassplitter? Wilde Müllkippe entdeckt? Ein Poller ist umgefahren? Einfach auf “Anliegen melden” gehen, Adresse eintragen, Mißstand beschreiben und ggf. noch ein Foto hochladen – fertig:

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Den Status seines Anliegens kann man dann weiterverfolgen und erfährt, was aus der Meldung, die man gemacht hat, geworden ist. Und natürlich kann man auch den Status anderer Anliegen verfolgen. Wenn Sie also wissen wollen, ob sich an dem fehlenden Mülleimer an der Busschleife in Röttgen etwas getan hat, klicken Sie einfach hier.

Übrigens, auch wenn man sich engagieren will, z.B. als Grünpate, ist das die richtige Anlaufstelle.

Die Seite ist richtig gut gemacht und kann helfen, Bonn etwas schöner zu machen. Also gerne diesen Artikel teilen!

 

Bonner Seiten: Bonn geht essen

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Bonn verfügt auch nach dem Umzug der Bundesregierung nach wie vor über eine abwechslungsreiche Gastroszene. Leider geht es mir so wie wahrscheinlich vielen alteingesessenen Bonnern – irgendwann landet man aus Routine immer wieder in den gleichen bewährten Restaurants.

Die Restaurantkritiken und Neuvorstellungen im General Anzeiger haben mich nie überzeugt, da sie meist zu unkritisch sind. Und die Bewertungsportale wie Yelp sind zu sehr Manipulationen in beide Richtungen ausgesetzt, so dass sie als Grundlage für echte Tipps auch nur bedingt taugen.

Wer auf der Suche nach neuen Restaurants, Gaststätten, Cafés, Burgerläden und anderen kulinarischen Plätzen in Bonn ist, kommt inzwischen an bonn-geht-essen.de nicht vorbei. Die Bonnerin Karin Krubeck hat hier inzwischen überraschend viele, fundierte, ehrliche, ausführliche und schön bebilderte Gastrokritiken veröffentlicht. Die Locations sind gut kategorisiert, so kann man z.B. leicht nach Stadtvierteln suchen oder nach Kriterien wie Ambiente, Außengastronomie oder auch WLAN verfügbar.

Ob alteingesessener Bonner, Immi oder Tourist: diese Seite sollte sich jeder merken, der gerne essen geht.

Hilf unbeliebten Instagram Bildern

Update am 8. Januar 2018 – der Service scheint derzeit nicht zu funktionieren.

Wahrscheinlich fristen Milliarden Bilder ein trauriges Leben auf Instagram – sie wurden noch nie geliked.

Mit NoLikesYet kann man das ändern – die Website zeigt einem Bilder an, die noch nie ein Herzchen erhalten haben – manche davon sicher zu recht…

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Interessant an der Sache – man kann sich auch die ungelikten Fotos seiner Freunde, von sich selbst oder einem bestimmten User anzeigen lassen.

Uhl gehackt

Der Beitrag von Hans Peter Uhl zum Bundestrojaner kam bei Anonymous wohl nicht gut an – jedenfalls haben sie seine Seite gehackt. Auch wenn ich selbst von solchen Aktionen nichts halte, möchte ich doch den Screenshot nicht vorenthalten:

[Klick für großes Bild]

Update 14:45h:

21.10.2011 ca. 8h

Uhl ist wieder online – ein bisschen