Wahlplakat: Mühlheim muss schmutzig bleiben

Mit diesem Plakat wirbt Ingo Trapphagen für “Die PARTEI”. Er ist ihr Kandidat für den Wahlkreis 94 (Köln II), zu dem auch Köln Mülheim gehört.

10 Wildparks in und rund um Bonn, die man besucht haben muss – Vorschläge von Severin

Hier sind 10 Tierparks, die man von Bonn aus gut erreichen kann. Sie sind nach Fahrtzeit mit dem Auto sortiert.

  1. Waldau
    Offiziell heißt der Wildpark an der Waldau “Wildpark Venusberg”. Hier gibt es u.a. Wildschweine und Rotwild. Leicht erreichbar mit dem ÖPNV (Buslinie 602, Haltestelle Waldau). Neben dem Wildpark gibt es hier das Haus der Natur, einen großen Spielplatz, einen Felix Waldlehrpfad und eine Einkehrmöglichkeit. Ausreichend Parkplätze vorhanden. Der Eintritt ist frei.
  2. Wald- und Wildpark Rolandseck
    Hoch über dem Rhein liegt der Wildpark Rolandseck – und so hat man auch einen fantastischen Blick über den Fluss. Es gibt Rotwild, Dammwild, Ziegen, Wildschweine und viele Tiere mehr. Tipp: mit dem Schiff (Anlegestelle Rolandseck) oder mit der Bahn anfahren. Mit dem Auto braucht man von Bonn aus nur wenige Minuten (Am Kasselbach 4; 53424 Remagen – Rolandseck). Mehr Infos zum Park gibt es hier.
  3. Tier und Waldpark Troisdorf
    In gut 20 Minuten ist man in diesem eher wenig bekannten Tierpark, der auch vielen Geflügelarten eine Heimat bietet. Bienenstand, viele alte Bäume und ein schöner Teich (Am Waldpark 8, 53840 Troisdorf).
  4. Gut Leidenhausen
    Auch nur ca. 20 Minuten fährt man zum Gut Leidenhausen (Gut Leidenhausen 1, 51147 Köln). Hier gibt es eine Greifvogelstation, ein Wildgehege, Streuobstwiesen, eine Allee der Bäume des Jahres und vieles mehr. Der beste Tag für einen Besuch ist der Sonntag, da dann z.B. auch das Haus der Natur geöffnet hat.
  5. Lindenthaler Tierpark
    Im Kölner Stadtwald liegt der Lindenthaler Tierpark, zu dem man mit dem Auto vom Bonner Zentrum aus knapp eine halbe Stunde fährt. Hier gibt es Hochlandrinder, Esel, Damwild, Schafe, Ziegen und viel Geflügel, darunter Pfaue. Ziel für die Navigation: Kitscheburger Straße, Köln Lindenthal.
  6. Hochwildpark Rheinland
    Dieser Tierpark liegt bei Mechernich-Kommern (Becherhofer Str. 71). Im Park können Rothirsche, Damhirsche, Rehe, Muffelwild, Wildschweine, Elche, Auerochsen-Rückzuchten und Steinböcke zum Teil ohne trennende Zäune erlebt werden. Von Bonn aus fährt man ca. 45 Minuten. Das Freilichtmuseum Kommern und die nahegelegene Sommerrodelbahn bieten sich in Kombination an. Mehr auf der Website.
  7. Greifvogelstation Hellenthal
    1:15h mit dem Auto von Bonn entfernt ist die Greifvogelstation Hellenthal. Neben vielen Greifvögeln und entsprechenden Vogelschauen gibt es ein großes Wildgehege, durch das man sich auch mit dem Adler-Express fahren lassen kann. Wildfreigehege 1, 53940 Hellenthal.
  8. Adler und Wolfspark Kasselburg
    Wie der Name schon sagt gibt es in diesem Wildpark als größte Attraktion Adler und Wölfe zu sehen, aber auch Falken, Nachtgreifvögel, Wildschweine, Schafe sowie Ziegen haben hier ihr Zuhause. Beeindruckende Lage rund um die Ruine der Kasselburg. Restaurant, Abenteuerspielplatz und viele Sonderaktionen wie Ritterspiele, Falknertage, Wolfsnächte, oder z.B. Weihnachtsmarkt, über die die Website informiert. Von Bonn aus fährt man ca. 1:15h.
  9. Eifelpark Gondorf
    Gut, zum Eifelpark in Gondorf ist man etwas länger Unterwegs, ca. 1:40h mit dem Auto (fürs Navi: Weißstraße, 54647 Gondorf). Dafür werden aber nicht nur viele Tiere, darunter auch eine Bären und Wölfe, geboten sondern auch typische Freizeitparkattraktionen wie Achterbahnen. Der Eifelpark lässt sich dann z.B. mit einem Besuch Bitburgs (schöner Brauereiausschank) verbinden.
  10. Panoramapark
    Auch zum Panoramapark (Panopark) im Sauerland fährt man ca. 1:45h. Die größte Attraktion ist hier das Wolfsgehege, daneben gibt es Bisons, Luchse, Otter, Mufflons, Rot-, Dam- und Schwarzwild. Wer nicht laufen will, kann sich mit dem “Pano-Express” durch den Wildpark fahren lassen. Außerdem gibt es einen Streichelzoo, Kletterburgen, Sommerrodelbahn und viele Spielgelegenheiten.

Dieser Beitrag ist Teil meiner Artikelserie 10 Dinge in Bonn.

Liste: Einzelbewerber bei der Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen

Folgende Einzelbewerber treten bei der Landtagswahl 2017 in Nordrhein-Westfalen an:

Wahlkreis 5 (Rhein-Erft-Kreis I [Bedburg, Bergheim, Elsdorf und Pulheim])

  • Alexander Roentgen
    Mehr Informationen auf seiner Homepage.

Wahlkreis 11 (Düren I)

  • Walter Peters

Wahlkreis 15 (Köln III)

  • Marcel Hövelmann
    Liebe Dein Veedel

Wahlkreis 16 (Köln IV)

  • Rolf Hubrich
    Hubrich

Wahlkreis 17 (Köln V)

  • Martin Baedorf
    parteilos

Wahlkreis 20 (Leverkusen)

  • Dennis Wodzikowski
    Kennwort: Lev muss bleiben!

Wahlkreis (35 Remscheid – Oberbergischer Kreis III)

Wahlkreis 51 (Viersen I)

  • Volker D’Agnone
    Mehr Mitbestimmung Volker D’Agnone

Wahlkreis 55 (Oberhausen I)

  • Florian Marbach

Wahlkreis 67 (Essen III)

  • Gero Kühn
  • Serge Menga Nsibu

Wahlkreis 86 (Warendorf I)

  • Olaf Barton
  • Peter Horstmann

Wahlkreis 92 (Bielefeld I)

  • Jakob Kuhkosch

Wahlkreis 96 (Gütersloh III)

  • Georg Tschammer-Osten

Wahlkreis 106 (Ennepe-Ruhr-Kreis II)

  • Edgar Klabunde

Walter 123 (Märkischer Kreis III)

  • David Spangenberg

Wahlkreis 126 (Siegen Wittgenstein I)

  • Dominik Eichbaum

Hinweis: Da es noch keine offizielle Übersicht der Einzelbewerber gibt, ist diese Liste noch nicht vollständig. Sie sind Einzelbewerber? Dann melden Sie sich bei mir und stellen Ihren Wahlkreis und sich vor.

10 Dinge, die man in Nordrhein-Westfalen gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Den Landtag in Düsseldorf besuchen
    Wer in Nordrhein-Westfalen lebt, sollte einmal den Landtag besucht haben, der auch architektonisch interessant ist. Mehr Infos dazu gibt es beim Besucherzentrum. Danach bummelt man über die Kö und trinkt ein Alt. Aber auch sonst hat Düsseldorf einiges zu bieten.
  2. Zeche Zollverein
    Das Herz von NRW ist das Ruhrgebiet – und das war jahrzentelang von Steinkohleabbau geprägt. Einblicke in diese Geschichte und in das neue Ruhrgebiet gibt die Zeche Zollverein in Essen. Das Ruhrgebiet ist auch gleichsam das Bindeglied zwischen Rheinland und Westfalen.
  3. Braunkohletagebau
    Teile von NRW sind immer noch durch den Braunkohletagebau geprägt. Die Gebiete westlich von Köln, in denen die RWE baggert, sehen aus wie von einem anderen Planeten. Es gibt zahlreiche Besucherzentren, z.B. das Eventforum terra:nova.
  4. Kölner Dom
    Der Dom in Köln ist eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten in Deutschland – zu Recht. Nach dem Besuch der gotischen Kirche bieten sich viele weitere Aktivitäten in der Millionenstadt am Rhein an – von Kultur bis Shopping. Ein Muß ist freilich ein Kölsch in einem der Kölner Brauhäuser.
  5. Altes Regierungsviertel Bonn
    Atmen Sie bundesdeutsche Geschichte ein: ein Spaziergang durch das ehemalige Regierungsviertel in Bonn macht es möglich. Tiefere Einblicke bietet das Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland, das ganz nah am alten Bundestag liegt. Aber auch sonst ist Bonn einen Besuch wert.
  6. Externsteine
    Ab in das ehemalige Land Lippe, an das noch die lippische Rose im Landeswappen erinnert. Hier stehen die Externsteine (siehe Bild), die schon immer mystische Bedeutung hatten. Heute genießt man hier die Natur und die vielen kleinen Orte im heutigen Kreis Lippe.
  7. Lambertikirche Münster
    Die gesamte Altstadt von Münster in Westfalen ist natürlich einen Besuch wert. Das Wahrzeichen der Stadt ist die Lambertikirche, an der immer noch die Eisenkäfige hängen, in denen die Leichen der hingerichteten Anführer des Täuferreichs in Münster hingen. Ein spannendes Kapitel der deutschen Geschichte. Lesetipp dazu: “Kristus” von Robert Schneider.
  8. Winterberg
    In NRW kann man auch Skifahren. Und auch vom Skispringen her kennt man Winterberg. Ruhiger als im Winter ist es in den anderen Jahreszeiten, wenn sich das Rothaargebirge zum Wandern anbietet.
  9. Schwebebahn fahren in Wuppertal
    Dieses Verkehrsmittel gibt es nur in Nordrhein-Westfalen – die Schwebebahn. Und daher sollte man unbedingt mit ihr gefahren sein. Tipp: die Bahn hält auch am sehenswerten Zoo.
  10. Aachen und mehr
    Der Kaiserdom ist Pflichtprogramm in Aachen, ist dort aber freilich nicht die einzige Sehenswürdigkeit der Stadt. Wer mag, besucht von hier aus auch noch die Niederlande oder Belgien.

Lesetipp:

Bild: Pixabay

10 Fakten zu Weiberfastnacht

  1. Weiberfastnacht wird regional auch Weiberfasching, Wieverfastelovend, Fettdonnerstag, Schwerdonnerstag, Weiberfasnet, Altweiberfasching, Altweiberfastnacht, Altweiber, Aalwiewer oder Schmotziger Dunschtig genannt.
  2. Der Tag markiert den Übergang vom Sitzungskarneval zum Straßenkarneval. Anders als an Rosenmontag gibt es aber keine Umzüge – gefeiert wird auf Plätzen, Kneipen und Partys.
  3. Weiberfastnacht findet immer am Donnerstag vor Aschermittwoch statt. Der früheste mögliche Termin ist demnach der 29. Januar, der späteste der 4. März.
  4. Schwerpunkt der Feiern ist natürlich das Rheinland. Ab 11:11h ruhen Arbeit und das normale öffentliche Leben weitgehend und es wird gefeiert.
  5. Am wichtigsten ist Weiberfastnacht in Bonn-Beuel – hier ist der Donnerstag wichtiger als der Rosenmontag. Hier hatten in den 1820er Jahren die Wäscherinnen ihren freien Tag, vom Karneval waren sie aber ausgeschlossen. 1824 schlossen sich die Beueler Wäscherinnen daher zum “Alten Damenkomitee von 1824 e. V.” zusammen, um eine Teilnahme an Karneval zu erzwingen. Inzwischen wichtigstes Ritual in Beuel ist die Erstürmung des Rathauses, die auch heute noch stattfindet und live vom WDR übertragen wird. Dieser Brauch des Rathaussturms hat sich auch zahlreiche andere Städte übertragen. Die Beuelerinnen gelten gemeinhin als Mütter der modernen Weiberfastnacht.
  6. Ältere Bräuche sind aber schon länger belegt. So haben sich in vielen Nonnenklöstern im Mittelalter die Schwestern nicht an ihre Gelübde gehalten. Der Tag wurde passenderweise Pfaffenfastnacht genannt. Mit Auflösung der Klöster um 1800 geriet dieser Brauch in Vergessenheit. In einigen mittelalterlichen Städten wurden die Bürgerinnen an diesem Tag vom Rat bewirtet.
  7. Krawattenträger aufgepasst: Traditionell werden diese von den Damen im Rheinland an Weiberfastnacht abgeschnitten. Und da man damit in den Karnevalshochburgen rechnen muss, ist dies im Regelfall auch keine Sachbeschädigung. Da Krawatten immer seltener werden, sind manche Frauen übergegangen, die Schnürsenkel zu durchschneiden. Als Entschädigung gibt es immerhin ein Bützchen (Küsschen).
  8. Für das Taxigewerbe ist Weiberfastnacht in Köln und Bonn der umsatzstärkste Tag, da das Geschäft schon vor 11h bis spät in die Nacht läuft.
  9. Ganz anders als im Rheinland wird der “Schmotzige Dunschtig” in der alemannischen Fasnacht gefeiert, wo er aber auch große Bedeutung hat. So werden in Konstanz im 6:00 Uhr die Bewohner Trommler und Fanfarenzüge geweckt, danach die Schüler aus den Schulen befreit und der Bürgermeister gibt im Rathaus die Macht an die Narrren ab.
  10. Noch ein paar praktische Tipps zum Feiern im Rheinland: eine frühe Anreise ist empfohlen, will man einen guten Platz am Heumarkt/Alter Markt oder beim Beueler Rathaus bekommen. Und auch bei den Kneipen sollte man sich auf lange Wartezeiten gefasst machen. Wer früher da ist, ist früher drin. Das Auto sollte man besser stehen lassen… Ein Bützchen ist was unverbindliches und keine Aufforderung für mehr.

Liste der Bahnhöfe, die man vom Bahnhof Siegburg/Bonn in einer guten Stunde erreichen kann

Hier entsteht eine Liste der Bahnhöfe, die man vom Bahnhof Siegburg/Bonn aus innerhalb einer guten Stunde ohne Umsteigen erreichen kann – und dank ICE ist dieser Bahnhof ein perfekter Ausgangspunkt für Ausflüge. Vielleicht ist ja für den ein oder anderen eine Anregung für einen Tagesausflug dabei.

Aachen

  • Aachen Hbf
  • Aachen-Rothe Erde

Mit den ICE Verbindungen ist man in rund 50 Minuten in der alten Kaiserstadt. Und auch mit dem Regionalexpress schafft man es in 1:20h. Hier sind Tipps, was man sich in Aachen ansehen sollte.

Aachen (Städteregion)

  • Eschweiler
  • Stolberg (Rheinland)

Kreis Altenkirchen

  • Betzdorf (Sieg)
  • Brachbach (Sieg)
  • Kirchen (Sieg)
  • Wissen (Sieg)

Kreis Düren

  • Düren
  • Langerwehe
  • Merzenich

Duisburg

  • Duisburg Hbf

Düsseldorf

  • Düsseldorf Hbf

Auch in Düsseldorf gibt es viel zu erleben – hier unsere Empfehlungen.

Essen

  • Essen Hbf

Nach Essen braucht man wenig mehr als eine Stunde. Die Stadt ist auf jeden Fall einen Besuch wert, wie unsere Tipps zeigen.

Frankfurt am Main

  • Frankfurt Flughafen Fernbahnhof
  • Frankfurt Hbf

Auf einen Apfelwein nach Hessen? Kein Problem von Siegburg/Bonn aus. Hier sind unsere Tipps für Frankfurt am Main.

Köln

  • Köln-Airport Businesspark
  • Köln Bonn/Flughafen
  • Köln-Ehrenfeld
  • Köln Frankfurter Straße
  • Köln Hansaring
  • Köln Hbf
  • Köln-Lövenich
  • Köln Messe/Deutz
  • Köln-Müngersdorf Technologiepark
  • Köln-Steinstraße
  • Köln Trimbornstraße
  • Köln-Weiden West
  • Porz (Rhein)
  • Porz-Wahn

Lüttich (Liège)

  • Liège-Guillemins

In ca. 1:20h ist man mitten in Belgien.

Landkreis Limburg-Weilburg

  • Limburg Süd

Mannheim

  • Mannheim Hbf

Kaum zu glauben – aber in ca. 1:15h ist man von Siegburg aus mit dem ICE in Mannheim. Schnell genug, um einen Tagesausflug in die Quadratstadt zu machen. Wenn man noch einen Umstieg und ca. 10 Minuten weitere Fahrt auf sich nimmt, ist man in Heidelberg – eine der wahrscheinlich schönsten Städte Deutschlands. Absolute Empfehlung!

Rhein-Erft-Kreis

  • Buir
  • Frechen-Königsdorf
  • Horrem
  • Sindorf

Rhein-Sieg-Kreis

  • Au (Sieg)
  • Blankenberg
  • Dattenfeld
  • Eitorf
  • Hennef
  • Hennef im Siegbogen
  • Herchen
  • Merten (Sieg)
  • Rosbach
  • Schladern(Sieg)
  • Spich
  • Troisdorf

Kreis Siegen-Wittgenstein

  • Siegen

Westerwaldkreis

  • Montabaur

Wiesbaden

  • Wiesbaden Hbf

Es gibt tatsächlich eine Direktverbindung nach Wiesebaden – in 53 Minuten ist man von Siegburg Bonn in der beschaulichen Stadt!

Wuppertal

  • Wuppertal Hbf

Bild oben Von Sebastian Terfloth User:Sese_IngolstadtEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, Link

10 Bahnhaltestellen, an denen man in und um Bonn ausgestiegen sein sollte – Vorschläge von Severin

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Mit Straßenbahn, U-Bahn und Stadtbahn ist man in Bonn und um Bonn herum besonders schnell unterwegs. Hier sind 10 Haltestellen, an denen man ausgestiegen sein sollte.

  1. Heussallee/Museumsmeile (16, 63, 66, 67, 68)
    Der Haltestellenname sagt schon viel, aber nicht alles. Klar, zunächst sind Sie direkt an der Bundeskunsthalle, Haus der Geschichte, beim Kunstmuseum der Stadt Bonn und auch zum Museum König ist es nicht weit. Es lohnt aber auch, durch das alte Regierungsviertel zum Rhein zu spazieren. Danach belohnen Sie sich mit einem Getränk auf dem Dach des neuen Marriot Hotels mit einem der schönsten Ausblicke über die Stadt und den Rhein (siehe Bild). Diese Haltestelle ist ein absolutes Muss in Bonn!
  2. Hochkreuz/Deutsches Museum Bonn (16, 63, 67)
    Von hier aus spazieren Sie gemütlich zum Deutschen Museum Bonn, das nicht nur mit Kindern sehenswert ist. Danach dann gehen Sie weiter und können entweder den Charme der alten amerikanischen Siedlung auf sich wirken lassen oder halten sich links, bewundern das Caesar Gebäude und genießen dann die Rheinaue.
  3. Weberstraße (61, 62)
    Erkunden Sie die Bonner Südstadt von der Haltestelle Weberstraße aus. Wunderschöne Jugendstilhäuser, Einkaufsmöglichkeiten entlang des Bonner Talwegs und viele Cafés und Restaurants.
  4. Ramersdorf (65, 68)
    Von dieser Haltestelle aus ist man schnell im nicht ganz so bekannten rechtsrheinischen Teil der ehemaligen Bundesgartenschau. Einen Besuch wert ist der Bonner Bogen, an dem das Kameha Hotel gelegen ist. Viele Möglichkeiten zum Spazieren und Joggen sowie einkehren.
  5. Bad Godesberg Bahnhof (16, 63, 67)
    Auch wenn es manchmal negative Kommentare gibt: Bad Godesberg ist immer noch schön! Zeigen Sie Flagge und spazieren von dieser Haltestelle aus hoch zur Godesburg. Auch einen Besuch wert ist das Kinopolis und auf der anderen Seite der Bahn das Godesberger Villenviertel.
  6. Bornheim Merten (18)
    Nein, die 18 fährt nicht bis Istanbul, aber nach Bornheim Merten. Hier kann man schön durch die Felder des Vorgebirges spazieren und sehen, wo unser Obst und Gemüse herkommt. Stilecht einkehren bei der Hofanlage Vorgebirbsblick, wo es auch Spielgeräte für Kinder und echte Hoftiere gibt.
  7. Oberdollendorf (66)
    Hier hat man die Qual der Wahl – Runter zum Rhein und dann mit der Fähre übersetzen und dort spazieren oder lieber in Richtung der Weinberge und dann z.B. dem Gut Sülz einen Besuch abstatten? Hier sitzt man schön auf einer großen Wiese und kann ausgesuchte Weine genießen – Urlaubsfeeling pur!
  8. Bad Honnef (66)
    Die Endhaltestelle der Linie 66 liegt direkt bei Grafenwerth am Rhein. Spazierwege, Spielplätze und ein Freibad machen diese Haltestelle zum perfekten Ausflugsziel bei schönem Wetter. Außerdem gibt es hier einen der schönsten Biergärten der Region, sowie Café und Restaurant.
  9. Siegburg Bahnhof (66, 67)
    Die Siegburger Innenstadt ist einen Besuch wert – hier gibt es nicht nur den ICE Bahnhof Siegburg/Bonn sondern auch viele schöne Geschäfte, Straßencafés und Sehenswürdigkeiten. Die alte Stadtmauer sorgt für besonderen Flair.
  10. Thielenbruch – Köln (18)
    Sie interessieren sich sowie für Straßenbahnen? Dann fahren Sie mit der 18 von Bonn aus nach Köln Thielenbruch, wo das Straßenbahnmuseum ist. Die Fahrt führt Sie durchs Vorgebirge und durch Köln, es gibt also einiges zu sehen. Auf der Rückfahrt können Sie dann einen Zwischenstopp bei der Haltestelle Dom/Hbf einlegen, den Dom besichtigen und in einem der Kölner Brauhäuser einkehren.

Mehr Tipps in und rund um Bonn

Einfach mal die Klappe halten

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Gesehen an einem Briefkasten in Köln.

Über #NAFRI, eine kaputte Diskussionskultur und ein Dankeschön

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Das Jahr 2017 ist erst wenige Stunden alt und hat schon seine erste typisch deutsche Debatte – zumindest bei twitter. Es geht darum, dass die Polizei in einem tweet die Abkürzung Nafris verwendet hat:

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In der Tat waren einige hundert Nordafrikaner zur Silvesternacht 2016/2017 nach Köln gereist – mithin genau die Gruppe, die beim Jahreswechsel 2015/2016 für massive Probleme gesorgt hat. Dass diese Personengruppe angesichts der Umstände nun besonders kontrolliert wird, sollte nicht weiter verwundern.

Doch viele meinen, der Polizei angesichts des Tweets Rassismus vorwerfen zu müssen.

Zum einen behaupten sie, die Polizei würde damit alle Nordafrikaner zu Tätern machen, stünde NAFRI doch für Nord-Afrikanische Intensivtäter. Falsch – NAFRI steht lediglich für NordAFRikaner und ist schon seit langem Polizeijargon. Das hat ein Polizeisprecher aktuell auch nochmals bestätigt. Der Begriff ist im übrigen schon lange vor 2016 gebräuchlich gewesen.

Zum anderen meinen sie, es sei diskriminierendes “racial profiling”, wenn diese Personengruppe kontrolliert würde. Zur Erinnerung: Es war genau diese “Nafri”, von der am Silvester 2015/2016 hunderte Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung und Eigentumsdelikte begangen wurden. Es wäre mehr als fahrlässig, diese nun nicht schwerpunktmäßig zu kontrollieren, wenn sie wiederum zum Jahreswechsel in großen Gruppen nach Köln reist.

Weiter wird behauptet, es würde Rassismus Vorschub leisten, diese Personengruppe besonders hervorzuheben. Ich wage zu behaupten: keiner wird durch diesen Tweet der Polizei zum Rassisten. Und hätte die Polizei nicht getwittert, würde kein Rassist bekehrt. Vielmehr gehe ich davon aus, dass es der “Lügenpresse-Fraktion” in die Hände spielte, würde diese Diskussion nicht offen geführt.

Natürlich sind Kontrollen aufgrund der Ethnie grundsätzlich problematisch und “racial profiling” muss diskutiert werden. Aufgrund der Erfahrungen der Vergangenheit und der Umstände diesmal blieb aus meiner Sicht der Polizei wohl nichts anderes übrig. Das ist traurige, aber wohl leider die Realität.

Schade finde ich zudem: Auf twitter prallen wieder vorbehaltlose Polizeikritiker (alles Rassisten) auf vorbehaltlose Wutbürger (alle Nafris sind Verbrecher und gehören abgeschoben). Differenzierte Diskussionen und Zwischentöne sucht man nahezu vergebens.

Und bei all dem Geschrei geht zudem völlig unter, dass nicht nur in Köln tausende Polizisten keinen freien Silvesterabend genießen konnten, damit hunderttausende Menschen friedlich feiern können. Dafür ein Dankeschön.

10 Dinge, die man zwischen Köln und Bonn getan haben sollte – Vorschläge von Katharina Gebauer

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  1. Radtour an der Sieg
    Die Sieg bietet eine einzigartige Flusslandschaft und kann prima mit dem Rad erkundet werden. Gut ausgebaute Radwege entlang der Sieg bieten ein tolles Naturpanorama. Je nach Zeit und Lust gibt es viele Möglichkeiten, um eine kleine Tour zu starten. Eine Rast in der Gaststätte „Zur Siegfähre“ sollte vor der Mündung in den Rhein nicht fehlen. Bei schönem Wetter ist die Radtour ein Naturerlebnis zwischen den beiden Großstädten Köln und Bonn.
  2. Rhein-Kilometer 680
    Am Rhein-Kilometer 680 liegt einer der schönsten Orte am Rhein – Mondorf. Neben einem einzigartigen Panorama und einem kleinen Yachthafen, sind der Kinderspielplatz und der Biergarten im Restaurant Schlimgen meine persönlichen Favoriten. Mit der Autofähre lässt sich der Rhein auch trocken queren. Bei schönem Wetter kann in Mondorf auch schon mal Urlaubsstimmung aufkommen.
  3. Fischereimuseum
    Wer etwas über die Kulturgeschichte der Fischerei an Rhein und Sieg erfahren möchte, ist hier genau richtig. Neben einer interessanten Ausstellung finden regelmäßig Führungen, Workshops und Ferienprogramme für Groß und Klein statt. Der nahegelegene Mündungsbereich der Sieg in den Rhein ist eine einzigartig idyllische Auenlandschaft und beherbergt viele seltene und gefährdete Tier- und Pflanzenarten. Außerdem zählt die Sieg zu den fischreichsten Flüssen Deutschlands. Ein Besuch lohnt sich.
  4. Marktplatz in Siegburg
    Der Marktplatz in Siegburg hat mit seinen Cafés, Restaurants und kleinen Läden ein ganz besonderes Flair. Bei schönem Wetter auf einer Außenterrasse einen Kaffee trinken und einfach die Atmosphäre genießen, ist einfach schön. Mit dem Stadtmuseum und der Pfarrkirche St. Servatius im Blick, können auch mal mediterrane Urlaubsgefühle aufkommen. Ein anschließender Shopping-Bummel durch die vielen Läden der Innenstadt ist sehr zu empfehlen und weniger anstrengend als in Köln oder Bonn.
  5. Wahner Heide
    Die Wahner Heide ist nicht nur ein Naherholungsgebiet, sondern auch Lebensraum für eine Vielzahl von Pflanzen und Tieren. Wer die Ruhe sucht, findet sie hier beim Spazieren, Wandern oder Joggen. Bei Altenrath befindet sich der älteste Baum der Wahner Heide, die Boxhohn Eiche oder auch 1000-jährige Eiche genannt. Zu empfehlen ist auch die Waldwirtschaft Heidekönig. Gelegen in einer idyllischen Lichtung am Rande der Wahner Heide, lässt sich hier bei einem Glas Wein und leckerem Flammkuchen Natur pur genießen.
  6. Bilderbuchmuseum an der Burg Wissem
    Die Burg Wissem, das Wahrzeichen Troisdorfs, befindet sich in einer schönen Lage am Stadtrand, umschlossen von einem grünen Park. Ein Spaziergang rund um das Gebäude kann wunderbar mit einem Besuch im Bilderbuchmuseum verbunden werden. Es ist in seiner Art einzigartig in Europa und nicht nur für Kinder interessant. Im angrenzenden Hirschpark leben verschiedene Hirscharten, die auch mal aus der Nähe beobachtet werden können.
  7. Michaelsberg
    Hoch über der Stadt Siegburg steht der Michaelsberg, das Wahrzeichen Siegburgs. Die ehemalige Abtei prägt das Stadtbild bis heute. Auf halbem Weg zur Abtei, befindet sich der Rosengarten, der ebenfalls besucht werden sollte. Der Ausblick über die Stadt ist einfach toll. Wer die Abtei besichtigen möchte, sollte sich vorher informieren, da aktuell Umbaumaßnahmen durchgeführt werden.
  8. Wahnbachtalsperre
    Über den Talsperrenweg lässt sich die Wahnbachtalsperre wunderbar erkunden. Sie versorgt in Bonn, im Rhein-Sieg-Kreis und im Landkreis Ahrweiler fast 800.000 Menschen mit Trinkwasser. Das Absperrbauwerk der Talsperre ist ein 53 m hoher Staudamm. Auf naturbelassenen und schmalen Wanderpfaden geht es öfter mal auf und ab, aber es lohnt sich. Die einmaligen Ausblicke über eine schöne Naturlandschaft sind einzigartig.
  9. Lülsdorfer Fähre
    Die Überfahrt dauert zwar nur 5 bis 10 Minuten, bietet aber ein Gefühl der Entspannung und Ruhe. Mit der Marienfels für kleines Geld einmal nach Wesseling und zurück lohnt sich. Beim anschließenden Spaziergang ist die Burg Lülsdorf vom Rhein aus gut zu sehen. Aber auch die katholische Kirche St. Jakobus, der alte Turm, die Rochuskapelle und die Uraltschule sind schöne historische Gebäude, die fußläufig erreichbar sind.
  10. Marktplatz Sieglar
    Sieglar ist einer meiner persönlich beliebtesten Stadtteile in Troisdorf. Historische Gebäude und restaurierte Fachwerkhäuser geben dem Marktplatz einen ganz besonderen Charme. Ein gemütlicher Spaziergang rund um das alte Sieglar ist sehr zu empfehlen. Wer die rheinländische Kultur erleben möchte, besucht eine der urigen Kneipen wie den „Pompe Jupp“, die „Küz“ oder den „Lööre Oohs“.

Diese 10 Tipps hat Katharina Gebauer zusammengestellt. Sie ist NRW-Landtagskandidatin 2017 für den Wahlkreis 28 (Troisdorf, Siegburg, Niederkassel).

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