Wahlplakate Europawahl 2019: Damit Google & Co faire Steuern sparen (SPD)

Die SPD setzt sich bei der Europawahl 2019 dafür ein, dass Internetkonzerne wie Google faire Steuern zahlen.

Darüber ein Aufkleber gegen die Identitären.

Meinung: Warum ich Smartspeaker einer klassischen Mini-Anlage vorziehe

Braucht man noch Radiorekorder?

Wir sind ein klassische Vierpersonenhaushalt – Mutter, Vater, Tochter, Sohn – und haben dabei natürlich die Anforderung, dass jeder seine Musik hören will. Klassische Mini-Anlagen haben wir zu diesem Zwecke schon längst abgeschafft. Sonos, Amazon Echo und JBL (Smart)-speaker haben diese Aufgabe übernommen.

Jetzt fragte einer meiner twitter-Kontakte:

Hej, #Eltern-TL, hat jemand einen Tipp für einen CD-tauglichen DAB-Radiowecker für Kinder? Frage für einen Osterhasen. #FollowerPower

Und aus der Erfahrung heraus habe ich spontan zu einem Amazon Echo, alternativ zu einem Sonos play 1 Lautsprecher geraten.

Doch warum würde ich diese einer herkömmlichen Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen?

Weltweite Radiosender inklusive

Zunächst einmal zu der Aufgabe Radio hören. Diese meistern sowohl Amazon Echo als auch die Sonos Boxen mit Bravour. Auf beiden ist TuneIn Radio mit über 100.000 weltweiten Radiosender verfügbar – mit DAB so nicht machbar. Und an vielen Standorten ist die Qualität von DAB ohnehin unterirdisch. Dieser Punkt geht also klar an die Smartspeaker.

Aber man möchte ja nicht nur Radio, sondern auch  gezielt Musik oder Hörsbücher hören – wohl auch der Hauptanwendungsfall der Smartspeaker.

Amazon Echo – ohne Prime wenig los

Die Amazon Echo Speaker sind natürlich stark auf das Amazon Ökosystem ausgerichtet, ohne Prime hat man nicht viel Spaß mit ihnen. Doch dann um so mehr: so kann man mit Prime Music viele Titel (2 Millionen) – auch Hörspiele und Kinder CDs – ohne weitere Kosten abrufen. Noch mehr, nämlich über 50 Millionen Titel, gibt es mit Amazon Music Unlimited, was dann allerdings monatliche Zusatzkosten verursacht.

Kostenlos kann man außerdem 250 eigene Musiktitel in die Amazon Cloud hochladen, für eine Zusatzgebühr – derzeit rund 25 Euro pro Jahr – sogar 250.000 Titel. Auch Spotify  lässt sich über Amazon Echo nutzen. Wer immer online ist, für den sind die verschiedenen Echo Devices also eine gute Wahl.

Mit einem Trick lässt sich auch Musik vom eigenen NAS abspielen, das ist aber etwas frickelig und nichts für den Normalanwender.

Sonos – offen für alle Welten

Will man auch offline Musik hören oder keine Amazon Services nutzen, empfiehlt sich daher der Griff zu Sonos Lautsprechern. Hier kann man – wie oben schon erwähnt – TuneIn Radio nutzen, ebenso Spotify und fast alle gebräuchlichen Musikdienste, darunter natürlich auch die von Amazon. Damit kann man dann auch Autorip Titel abspielen und die in der Cloud gespeicherten. Anders als bei den Echo Devices von Amazon ist aber auch der einfache Zugriff auf nahezu beliebige externe eigene Quellen möglich. So kann man seine CDs auf einer NAS Festplatte speichern und hat dann sozusagen seinen eigenen lokalen Streamingdienst, der auch dann funktioniert, wenn das Internet mal ausgefallen ist.

Alternativen

Amazo Echo und Sonos sind sicherlich die Bekanntesten, aber längst nicht die einzigen Möglichkeiten, wenn es um Musik im Smart Home gibt. Auch interessant ist Google Home, auf dem dann auch der Google Assistant verfügbar ist, oder andere WLAN Lautsprecher, die es von vielen Anbietern gibt, darunter auch renommierte Hersteller wie Teufel oder Bose.

Weitere Möglichkeiten

Sofern ein digitaler Assistent wie Alexa oder Google Assistant an Bord ist, gehen die Möglichkeiten eines Smartspeakers natürlich weit über die die eines Radioweckers oder einer Minianlage hinaus. Sich die Zeit ansagen lassen, einen Timer stellen oder sich wecken lassen ist jedenfalls kein Problem.

Mit dem Echo Spot hat Amazon zudem einen Smartspeaker im Angebot, der einem klassischen Radiowecker ziemlich nahe kommt – und sogar die Marktnische Radiowecker mit WLAN wird inzwischen gefüllt.

Vorteile, Nachteile, weitere Gesichtspunkte

Den größten Vorteil der smarten Lautsprecher gegenüber klassischen Lösungen sehe ich darin, dass man Zugriff auf nahezu unbegrenzt viel Musik und andere Inhalte hat. Zudem können keine CDs mehr zerkratzen oder verloren gehen, was gerade dann ein Segen ist, wenn man Kinder hat.

Stichwort Kinder: manchmal sind bei Schulbüchern noch CDs dabei, auf denen gesprochene Lerninhalte sind. Bei den meisten Verlagen gibt es diese inzwischen aber auch online. Und im Extremfall muss man sich diese dann eben rippen oder am PC oder einem “Notfall CD-Player” anhören.

Der größte Nachteil der Smartspeaker ist, dass man zumindest kein Radio hat, wenn die Internetverbindung ausgefallen ist – was heutzutage aber nur noch selten der Fall sein dürfte. Und hat man eigene Musik auf einem NAS, wiegt das Problem nicht ganz so schwer.

Wer Bedenken hat, dass Alexa und Co immer mithören, kann sich für einen reinen WLAN Lautsprecher ohne entsprechenden Assistenten entscheiden – für mich persönlich überwiegen deren Vorteile jedoch die Datenschutzbedenken. Das muss aber jeder für sich selbst entscheiden.

Alles in allem würde ich jedenfalls einen smarten Lautsprecher einer Mini-Anlage oder einem Radiowecker vorziehen.

Hinweis: In diesem Artikel befinden sich Amazon Partnerlinks.

 

Ausprobiert: Google Pixel USB-C Kopfhörer

Mehr und mehr Smartphones verzichten auf die gute alte 3,5mm Klinke für den Anschluss von Kopfhörern, beim iPhone zugunsten von Lightning, bei Android kommt USB-C zum Einsatz. Klar, man kann auf Bluetooth Kopfhörer ausweichen, doch hat man dann ein weiteres technisches Gerät, das man immer aufladen muss – tödlich für mich. Und Adapter finde ich lästig, hässlich und neige dazu, diese zu verlieren. Gute USB-C Kopfhörer, die nicht zu teuer sind, sind andererseits auch Mangelware.

In diese Bresche springt jetzt Google selbst und bietet die Google Pixel USB-C Kopfhörer an, die beim Pixel 3 (XL) sogar im Lieferumfang mit dabei sind. Als Nutzer des Google Pixel 2XL habe ich mir diese nun nachgekauft, aktuell kosten sie im Google Store oder im sehr gut sortierten Fachhandel 35 Euro – deutlich günstiger als die Alternativen von anderen Herstellern.

Derzeit gibt es die Ohrhörer nur in weiß. Sie wirken wertig verarbeitet und sind solide. Praktisch ist, dass ein Teil des Kabel so am Ohrhörer vorbei geführt wird, dass man damit eine “Halteschlaufe” formen kann, so dass sie besseren Halt in der Ohrmuschel finden. Gerade für mich, der z.B. immer Probleme mit den Apple In-Ear Ohrhörern hatte, eine geniale Lösung. Jedenfalls sitzen sie so auch beim Joggen sicher und fest.

Schließt man die USB-C Earbuds, wie Google sie auch nennt, an das Pixel 2XL an, startet übrigens direkt ein Einrichtungsassistent, der einem im ersten Schritt die Anpassung dieser Schlaufe erklärt, ebenso wie die Verwendung des Google Assistant und weiterer Funktionen. Auch kann man direkt wählen, welche Apps Benachrichtigungen über die Kopfhörer geben sollen und auch die Echtzeit-Übersetzung wird einem erläutert – der Babelfisch lässt grüßen. Alles in allem sind die Kopfhörer perfekt auf das Pixel 2XL und andere moderne Android Smartphones abgestimmt.

Den Google Assistant kann man jederzeit über einen schwarzen Knopf am Mikro aufrufen, die obligatorische Lauter-/Leiser Wippe ist ebenfalls vorhanden. Drückt man länger auf “Lauter”, werden einem die aktuellen Benachrichtigungen vorgelesen, woran ich mich erstmal gewöhnen musste.

Der Sound ist für diese Preisklasse ebenfalls verblüffend gut. Die Höhen sind scharf, aber nicht überbetont und die Bässe deutlich. Die Mitteltöne kommen ebenfalls klar rüber, so dass sich ein sehr ausgewogenes Klangbild erfüllt. Allenfalls die Abschirmung gegen Außengeräusche könnte etwas besser sein.

Sehr gut ist jedoch auch das Mikrofon im Anschlusskabel. Menschen, mit denen ich häufig telefoniere, ist aufgefallen, dass ich ein neues Headset habe – die Sprachqualität war viel besser als mit den Vorgängern, u.a. von JBL und Panasonic.

Google zeigt, dass originäre USB In-Ears nicht viel kosten müssen und sorgt so hoffentlich auch dafür, dass die Wettbewerber mitziehen. So oder so sind diese USB-C Kopfhörer aber eine klare Kaufempfehlung.

Technische Daten

Kopfhörerhöhe: 15,9 mm
Kopfhörerdurchmesser: 16,5 mm
Kabellänge: 1.123 mm
Gewicht: ca. 15 g
Polycarbonat (PC) und thermoplastisches Polyurethan (TPU)

Sie funktionieren mit den meisten USB-C Anschlüssen, z.B. am Google Pixel 2 (XL), Samsung Galaxy Note 9, Huawei’s Mate 20 Pro, Surface Book II, Google Pixelbook, MacBook Air (2018).

 

Die Dschungelcamp Kandidaten 2019 im Google Check

Wie bei jeder Staffel gibt es wieder die IBES-Kandidaten im Google Check. Wie viele genaue Suchtreffer gibt es? Welche fünf Begriffe werden von Google Autocomplete zu den jeweiligen Namen vorgeschlagen.

Sehen und staunen Sie…

  1. Sibylle Rauch (586.000)
    IMDB | Klagenfurt | 2018 | Insta | Facebook | so long goodbye
  2. Peter Orloff (216.000)
    Monika | Lieder | Heute | Frau | Manuela
  3. Leila Lowfire (182.000)
    Geburtsdatum | Instagram | Hund | Familie | vendetta lametta
  4. Bastian Yotta (151.000)
    Sandra | Vermögen | Gefängnis | Instagram | Freundin
  5. Evelyn Burdecki (86.600)
    Wiki | Instagram | Freund | Geburtstag | Facebook
  6. Sandra Kiriasis (78.200)
    Instagram | Freund | Facebook | Jamaika | Kinder
  7. Doreen Dietel (75.000)
    Cafe | Schauspielerin | Facebook | 2018 | Sohn
  8. Tommi Piper (54.700)
    Alf | Familie | Tot | Filme | Schlümpfe
  9. Felix van Deventer (52.100)
    GZSZ | Freundin | Alter | Schwester | Instagram
  10. Gisele Oppermann (34.600)
    Wiki | GNTM | 2018 | Freund | Facebook
  11. Chris Töpperwien (33.600)
    Facebook | Twitter | Insta | Vater | Frau
  12. Domenico de Cicco (31.700)
    Freundin | Evelyn Burdecki | Kind | Alter | Steffi

Spot: Pixel 3 TopShot

Und hier wieder einer der genialen Werbespots für das Google Pixel 3. Diesmal geht es um die TopShot Funktion der Kamera, mit der man den besten Moment aus einer Serie von Bildern das beste Motiv auswählen kann.

Kleines Detail am Rande: das konnte damals schon mein Lumia 920

Spot: Google Pixel 3 Group Selfie Cam

Und wieder mal einer der genialen Google Pixel 3 Werbespots.

Diesmal geht es um die Selfie-Cam.

Zugegeben, ich bin nicht so der Selfie-Fan, mich begeistert mehr die NightSight Funktion.

Spot: Google Pixel 3 NightSight

Bei Googles Werbespot für die neue NightSight Funktion bei den Pixel Smartphones gefällt mir nicht nur die Musik – Flash von Queen – sondern auch die anschauliche Darstellung des Vorteils, dass man auf den Blitz nunmehr verzichten kann.

Vergleichsfotos: Ein Waldspaziergang mit dem Google Pixe 2XL – mit und ohne Nightsight

Google Nightsight

Google hat die neue Nightsight Funktion auch der Kamera für das Google Pixel 2 (XL) spendiert. Anhand einiger schneller Schnappschüsse möchte ich hier die Unterschiede zwischen den gleichen Motiven einmal mit und einmal ohne Nightsight Modus zeigen:

Der Himmel über dem Kottenforst

Einmal der Blick in den Himmel unter Bäumen stehend mit und ohne Nightsight:

Blick in den Wald mit Stirnlampe

Bei diesem Foto trage ich eine Stirnlampe und leuchte in den Wald:

Mondblick

Der Blick auf den Mond durch Tannen. In beiden Fällen habe ich meine Stirnlampe an:

Road ahead

Hier leuchte ich mit meiner Stirnlampe auf einen der großen Waldwege im Kottenforst:

Katzenlochbach in der Dämmerung

Hier dämmert es schon etwas am Katzenlochbach:

(Alle Dateien im Original und nicht bearbeitet. Fotografiert mit dem Google Pixel 2 XL)

Fotovergleich: Jever Fun Flasche bei Nacht mit dem Apple iPhone 8plus und dem Google Pixel 2XL

Bei Tageslicht machen inzwischen auch einfache Mittelklasse-Smartphones wie z.B. das Nokia 6 sehr gute Fotos, die Königsdisziplin ist die Smartphone Fotografie bei schlechten Lichtverhältnissen.

Bei den folgenden Bildern habe ich einfach mal auf eine Jever Flasche auf einer schlecht beleuchteten Terrasse draufgehalten, zunächst mit dem iPhone 8 plus ohne Blitz:

Das gleiche dann mit dem Google Pixel 2XL im Normalmodus:

Und mit dem iPhone 8 plus mit Blitz:

Und schließlich das Google Pixel 2XL mit aktiviertem NightSight Modus, aber ohne Blitz:

 

Schnell ausprobiert: Google Night Sight auf dem Google Pixel 2XL

Die Kameras der Google Pixel Smartphones sind alles in allem Stand Ende 2018 in diesem Segment die besten auf dem Markt.

Mit dem Google Pixel 3 (XL) wurde der Kamerasoftware ein neuer Modus namens Night Sight spendiert – die deutsche Bezeichnung Nachtsicht macht deutlich, worum es hierbei geht: bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Das Update wurde jetzt auch für die vorherigen Google Pixel Modelle ausgerollt und so konnte ich es auch auf meinem Google Pixel 2 XL testen.

Viele kennen bei Instagram meine Reihe “Pferdesuchbild“. Und am 17. November gegen 6:40h präsentiert die Kamera App im normalen Fotomodus folgendes Bild:

Das Ergebnis sieht dann immerhin so aus:

Schaltet man wie vorgeschlagen den Nachtsicht-Modus ein, sieht es schon im “Sucher” ganz anders aus:

Und das Ergebnis kann sich dann um so mehr sehen lassen:

Das Ergebnis kann sich angesichts der Lichtverhältnisse absolut sehen lassen.

Und sehr erfreulich ist, dass Google durch das Update die Kamera des Pixel 2 (XL) nahezu auf das Niveau des Pixel 3 (XL) hebt.

Das Update ist übrigens auch für das erste Pixel (XL) verfügbar, liefert dort aber nicht ganz so gute Ergebnisse.