Wie ich meinen WordPress Blog auf https umgestellt habe

Anmerkung vorab: Ich musste je zwischen http:// bzw. https:// und severint.net ein Leerzeichen setzen, da sonst http:// www.severint.net automatisch in die https:// Variante umgewandelt wurde. Die Leerzeichen also bitte wegdenken und nicht bei Copy&Paste übernehmen!

severint.net jetzt per https erreichbar.

Die meisten werden es wahrscheinlich nicht bemerkt haben, aber seit kurzem ist mein Blog nicht mehr unter http:// www.severint.net sondern unter https:// severint.net erreichbar. Die Verbindung ist also per SSL gesichert, erkennbar in dem “abgeschlossenen” Schloss oder “sicher” Hinweis neben der Adresszeile des Browsers.

Warum umstellen?

Für die Umstellung auf https gab es für mich drei Gründe. SSL gesicherte Verbindungen sind eben wirklich sicherer, es macht einen besseren Eindruck und – das ist eigentlich der entscheidende Grund – ist eine https Verbindung ein Ranking Faktor bei Google.

Für alle, die Ihren WordPress Blog daher auch umstellen wollen, hier eine kurze Anleitung, wie ich vorgegangen bin. Es gibt wahrscheinlich elegantere Wege, aber es hat ohne Probleme funktioniert.

So ging die Umstellung auf SSL in WordPress selbst

Als erstes habe ich bei meinem Hoster, Hosteurope, ein SSL Zertifikat bestellt. Ich würde jedem, der nicht gerade IT-Profi ist, den Rat geben, das SSL Zertifikat über den Hostinganbieter abzuwickeln. Im jeweiligen FAQ Bereich findet man dann auch Anleitungen, wie das funktioniert; einfach nach SSL suchen.

Nach der Bestellung dauerte es rund 24 Stunden, bis das Zertifikat da war. Entsprechend der Anleitung habe ich es dem Webspace für diesen Blog zugewiesen.

Dann habe ich – ganz wichtig – einen Backup der WordPress Datenbank angelegt. War zwar letztlich nicht erforderlich, aber hätte ich es nicht gemacht, wäre wahrscheinlich etwas schief gegangen…

Als nächstes habe ich im WordPress Dashboard unter EINSTELLUNGEN – ALLGEMEIN das WordPress Verzeichnis und die Website Adresse auf https: umgstellt, also von http:// www.severint.net auf https:// severint.net.

Kurzer Check im Browser, ja ich bin unter https erreichbar, es wird aber noch eine Warnung in Bezug auf gemischte Inhalte angezeigt. Das liegt unter anderem, dass bei den Bild URLs jeweils noch http Links hinterlegt sind.

Damit diese und alle internen Verlinkungen sauber sind, habe ich das Plugin Better Search Replace installiert und damit in der Posts Tabelle der Datenbank einfach “http:// www.severint.net” in “https:// severint.net” ersetzen lassen.

Damit waren aber meine Probleme mit meinem Template – Twentyseventeen – noch nicht gelöst. Das Headerbild z.B. wurde auf jeder Seite als “Mixed Content” angesehen. Die Lösung hier war dann das Plugin “Really Simple SSL“, das sich um solche Dinge kümmert.

Danach gab es keine Probleme mehr. Was man beachten muss – hat man auf Seiten oder Beiträgen externe Grafiken oder andere Inhalte eingebunden, kann es auf diesen natürlich weiter zu Mixed Content Warnungen führen. In dem Fall die Inhalte lieber intern einbinden.

Übrigens, die internen Verlinkungen hätte auch das Really Simple SSL Template gefixt. Ich halte die Änderung der Links in der Datenbank für sauberer. Zudem muss das Plugin dann weniger tun, was der Performance der Seite entgegenkommt.

Zur Sicherheit habe ich übrigens mit einem Redirect Checker geprüft, ob die WordPress auch die richtigen Redirects von z.B.: http:// www.severint.net/heute/ auf https:// www.severint.net/heute/ gesetzt hat, was aber in der Tat der Fall war.

Zuletzt habe ich dann noch geprüft, ob die generierte Sitemap auch korrekt war, was der Fall war. Hier kommt es drauf an, mit welchem Plugin man arbeitet.

Die Umstellung des Blogs an sich war dann abgeschlossen.

Was man sonst noch beachten muss – Google und Co

Was man bedenken muss – für Google ist die Umstellung auf SSL wie die Umstellung auf eine neue Domain. Angemerkt sei daher: Bei der Gelegenheit kann man dann ggf. auch noch mehr ändern. z.B. statt http:// www.severint.net auf https:// severint.net oder gar https:// severint.de wechseln, was ich in dem Fall aber nicht gemacht habe.

Bei Google Analytics habe ich die die jetzt gesicherte Seite als neue Property angelegt, ebenso bei der Search Console (aka Webmastertools). Bei letzterer muss man dann auch die Sitemap neu einreichen und andere gewünschte Einstellungen wie z.B. die gewünschte Sprache, bevorzugte URL etc. neu einstellen.

Was dann noch Feinschliff wäre: hat man externe Links auf die Seite, sollte man diese auch auf die https Variante umstellen. Hat man Zugriff drauf – wie in anderen eigenen Blogs, Social Media Profilen etc. – ist das ja kein Problem. Bei externen Links kann man ja nett anfragen, ob die URL auf die gesicherte Seite geändert werden kann. Bei wenigen meiner stärksten Backlinks habe ich das angefragt und die Bitte wurde wohlwollend beschieden.

Und, was hat es gebracht?

Da ich die Umstellung am 5. April 2017 vorgenommen habe und ich diesen Artikel schon am 7. April 2017 schreibe, kann ich schwer sagen was die Umstellung des Blogs auf SSL letztlich bringt – außer, dass es eben professioneller und vertrauenswürdiger aussieht.

Negative Auswirkungen in Hinblick auf die Google Rankings kann ich derzeit nicht feststellen.

Über die langfristige Entwicklung werde ich an dieser Stelle später berichten.

Drei Betriebssysteme in einer Woche: oder mein subjektiver Blick auf Windows 10 mobile, Android und iOS

Ein unfreiwilliger Selbstversuch

Es ist kein Geheimnis, dass ich in den letzten Jahren auf Windows Phone als Smartphone-Betriebssystem gesetzt habe. Um so größer war der Schock, als mein Lumia 950XL plötzlich nicht mehr funktionierte – der Sturz war zu tief und es ist eben kein Lumia 920…

Ersatz war aber schnell zur Hand: ein Sony Xperia E5 mit Android 6.0. Als dieses dann vier Tage plötzlich nicht mehr laden wollte, dann der Wechsel zu einem iPhone 6. Drei Betriebssysteme in einer Woche… Ein guter Anlass, die drei mit reichlich zeitlichem Abstand rein subjektiv zu vergleichen…

Was mir bei einem Smartphone wichtig ist

Nun erwartet jeder etwas anderes von einem Smartphone, für mich kommt es auf folgendes an:

  • Telefonieren (ach) und damit verbunden die Verwaltung der Kontakte
  • Messaging Dienste – in erster Linie WhatsApp, Facebook Messenger und SMS
  • HotSpot
  • E-Mail, Terminverwaltung, Wunderlist (Aufgabenverwaltung)
  • Webbrowser
  • ein bisschen Social Media Apps – twitter und Facebook
  • Fitbit Alta Synchronisation und Verwaltung
  • die Kamera
  • hin und wieder Mediennutzung: Netflix, Groove Music, Youtube
  • selten Casual Gaming

Unter diesen Gesichtspunkten – und dem Gesamteindruck – will ich die drei Betriebssysteme an dieser Stelle kurz beleuchten.

Telefonie

Auch wenn viele die Telefon-Apps am liebsten von ihrem Smartphone löschen würden – ohne geht es für mich leider nicht.

Die Empfangs- und Sprachqualität hängt ja von der Hardware ab, weswegen ich hier nur kurz drauf eingehen möchte. Es ist ja durchaus ein Unterschied, ob ich einen ZTE 99 Euro Androiden oder ein Google Pixel benutze… Nur soviel: die Gesprächsqualität beim iPhone ist erstaunlich gut, gerade auch wenn man den Lautsprecher benutzt – dagegen klingen alle anderen blechern. Die Empfangseigenschaften empfand ich dann eher als unterdurchschnittlich, gerade wenn man den Bahnhof Brühl (Rheinland) als Referenz nimmt.

Noch schlechter ist aber die Telefonie App des iPhone… Hallo Apple – wir haben 2017… Es stört schon immens, dass ich beim Dialer nicht einfach 0228 eintippen kann und mir die zuletzt gewählten Kontakte aus Bonn vorgeschlagen werden. Standard bei Windows mobile und bei Android. Letztere sind beide auf der Höhe der Zeit und wirken recht ähnlich.

Auch eine Katastrophe bei Apple: Die Kontaktverwaltung. Aus historischen Gründen speichere ich meine Adressen teils in der Google, teils in der Microsoft Cloud. Kein Problem bei Android und Windows mobile, die beides schön zusammenführen und verknüpfen. Bei iOS habe ich viele der Kontakte mehrfach.

Was die Telefonie anbelangt geht der Punkt insgesamt an Android und Windows Phone, Apple liegt hier klar hinten (abgesehen von der Gesprächsqualität, um die es in diesem Vergleich ja aber eigentlich gar nicht geht).

Messaging

Als nächstes geht es in die Kategorie Messaging, wobei ich hier in erster Linie den facebook Messenger und WhatsApp nutze. Beide Apps gibt es auf allen drei Plattformen.

WhatsApp ist auf allen dreien sehr gut umgesetzt, wobei mir die Windows Variante am besten gefällt, die auf dem iPhone mit Abstand am wenigsten.

Anders sieht es es beim Messenger aus: der ist auf Windows langsam, clumsy und mit eingeschränktem Funktionsumfang, auf iOS schick und schnell. Bei Android auch, hier ist er aber ein ziemlicher Resssourcenfresser.

Was beim Messaging auch noch wichtig ist sind Notifications und die virtuelle Tastatur.

Das Benachrichtigungssystem ist bei Windows für meinen Geschmack wieder am besten gelöst, gefolgt von iOS. Bei Android wirkt es recht unübersichtlich, dazu später mehr.

Das Killer Feature von Windows ist aber die virtuelle Tastatur. Ob mit Tippen oder Wischen – nirgends bin ich schneller. Und auch nach Monaten konnte ich mich an das iPhone Keyboard nicht gewöhnen – auch nicht an SwiftKey. Und auch die originale Android Tastatur sowie diverse Drittanbieter Keyboards konnten mich nicht überzeugen – wobei ich hier zugeben muss, dass ich bei Android vielleicht auch einige Monate hätte testen sollen.

Unterm Strich fällt es schwer, hier einen Sieger zu küren. Wäre die facebook Messenger App unter Windows ordentlich gelöst, wäre die Sache klar. So geht der Punkt angesichts der wirklich hässlichen WhatsApp Umsetzung auf iOS insgesamt aber knapp an Google.

HotSpot

Das ist inzwischen fast die wichtigste Funktion für – das Smartphone als HotSpot. Klarer Punkt an Windows und Android. Hotspot mit einem Wisch und einem Klick aktivieren. Beim iPhone ist das etwas umständlicher und braucht oft mehrere Versuche, bis er erkannt wird.

E-Mail, Terminverwaltung, Wunderlist

Dieser Punkt ist schnell abgehakt: Auf allen drei Systemen habe ich Microsofts Outlook App für Termine und Kalender genutzt, die auch auf allen recht ordentlich umgesetzt ist.  Gleiches gilt für Wunderlist, das ja zu Microsoft gehört.

Eigentlich Gleichstand, doch dank besserer Notifications und der Tastatur vergebe ich den Punkt an Microsoft.

Webbrowser

Hier liegen iOS (Safari) und Google (Chrome) vorne, was das Rendering angeht. Klar, alle optimieren ihre Seiten auf den Marktführer. Als langjähriger Nutzer des mobilen Internet Explorer (und dann Edge) habe ich mich gewundert, wie gut mobiles Surfen aussehen kann… Vorteil beim Edge: die Adressleiste ist unten auf dem Screen; das war’s dann aber auch schon…

Alles in allem bietet Safari aber das schönere Surferlebnis und daher ist der Sieger diesmal Apple.

Social Media Apps – twitter und Facebook

Derzeit nutze ich in der Tat nur diese beiden sozialen Netze. An Instagram (gibt es für alle Plattformen) habe ich irgendwann die Lust verloren, SnapChat (nur Android und iOS) ist für Jugendliche oder für solche, die sich mit dem Erwachsenwerden nicht abfinden können.

Das Bild ist hier ähnlich wie bei den Messengern. twitter liefert auf allen drei Plattformen eine ordentlich App, Facebook ist auf Windows schlecht umgesetzt und bietet nicht alle Funktionen. Bei Android gibt es diese Nachteile nicht, dafür ist es ein Batteriefresser. Unter iOS ist das Facebook Erlebnis perfekt.

Da hier die gute Windows Tastatur nicht so wichtig ist wie bei den Messengern geht die Wertung klar an das iPhone, gefolgt von Android und dann Windows.

Fitbit Alta Synchronisation und Verwaltung

Bekanntlich bin ich begeisterter Nutzer eines Fitbit Alta Trackers. Und auch hier gibt es auf allen drei Plattformen die passende App.

Große Überraschung aber: die iOS Version ist den Windows und Android Pendants dann doch weit voraus, die beide nicht so elegant und gut umgesetzt sind.

Und da Windows (derzeit) auch keine Benachrichtigungen des Smartphones auf dem Tracker unterstützt, haben wir hier aus meiner Sicht die gleiche Reihenfolge wie in der vorigen Kategorie: iPhone top, gefolgt mit einigem Abstand von Android und dann Windows.

Kamera

Im Rahmen eines Betriebssystemvergleichs kann man zur Kamera nicht so viel sagen.

Nur soviel: beim iPhone sind Hardware und Software perfekt aufeinander abgestimmt – die Kamera ist wirklich gut und macht schöne Bilder; die Benutzeroberfläche ist freilich etwas altbacken.

Noch bessere Bilder macht das Lumia 950XL, jedenfalls, wenn man sich mehr Zeit nimmt; die App startet deutlich langsamer und auch das Fokussieren dauert länger. Dafür ist die Benutzeroberfläche der App moderner und bietet mehr Möglichkeiten.

Das Sony lag dann irgendwo dazwischen.

Da die eigentliche Kameraperformance aber von der Hardware abhängig ist und es für alle drei Plattformen auch noch eine große Auswahl an weiteren Fotografie-Apps gibt, ist hier Gleichstand.

Mediennutzung: Netflix, Groove Music, Youtube

Was Medien angeht nutze ich im wesentlichen zwei Dienste: Groove Music und Netflix, gelegentlich YouTube.

Die Groove App ist auf Windows am besten, stammt sie doch auch von Microsoft. Die iOS und Android Varianten werden laufend weiter entwickelt, sind aber noch nicht ganz auf dem Stand. Sehr schön gelöst sind bei Windows auch einige kleine Details rund um die Lautstärke- und Musiksteuerung allgemein.

Auch von Netflix gibt es originäre Apps für alle drei Plattformen, wobei unter Windows noch kein offline Video unterstützt wird.

Ganz anders sieht es dann bei YouTube aus. Da Google hier keine offizielle Windows App anbietet und alles tut, um Drittanbietern das Leben schwer zu machen, ist YouTube unter Windows mobile doch eine recht traurige Veranstaltung. Die iOS und Android Umsetzungen sind jedoch hervorragend.

Unterm Strich sind hier objektiv iOS und Android vorne. Da bei mir die offline Funktion von Netflix und Youtube an sich nicht ganz so wichtig sind, ist für mich hier Windows die beste Wahl. Die meisten anderen werden diesen Punkt aber anders sehen.

Gaming

Der Punkt geht klar ans iPhone. Unter Windows gibt es viele Spiele erst gar nicht (Pokemon Go…) oder erst viel später. Und unter Windows und auch unter Android sind diese oft nicht so gut umgesetzt wie auf dem iPhone. Im Play Store gibt es zudem viel Schrott und Fake-Versionen.

Der Gesamteindruck

Fangen wir bei iOS an. Die größte Stärke hier ist das wirklich gute Zusammenspiel zwischen Hardware und Betriebssystem, alles wirkt wie aus einem Guss. Überragend ist auch die Qualität der meisten Apps, die viel besser umgesetzt sind, als bei Android oder Windows. Der größte Schwachpunkt ist für mich der Dialer, der wirklich nicht auf der Höhe der Zeit ist. Dass der Hotspot nicht immer sofort funktioniert ist ärgerlich.  Der Startscreen mit seiner Icon Wüste ist auch nicht mehr wirklich zeitgemäß. Die Qualität der Apps reißt aber vieles heraus.

Anders Android. Mit den Widgets und mehr Freiheiten bei der Anordnung der Icons wirkt es deutlich moderner. Durch zahlreiche Launcher kann sich jeder sein System so einrichten, wie er will. Doch dieses “wie aus einem Guss Gefühl” wie bei iOS kommt dadurch nicht auf. Das Benachrichtigungssystem ist unübersichtlich. Und auch die  Qualität der Apps ist durchwachsen. Zudem ist es das unsicherste Smartphone OS. Irgendwie ist es wie das Windows der 1990er Jahre.

Mit seinen Live Tiles ist Windows 10 mobile das innovativste der drei Systeme. An die Tastatur kommt keine der originären und alternativen Tastaturen unter iOS und Android heran. Das Betriebsystem selbst reagiert schnell und zuverlässig. Das Hauptroblem sind die Apps – viele gibt es erst gar nicht, andere sind schlecht umgesetzt und langsam. Dass es auch anders geht, zeigen z.B. WhatsApp oder twitter.

Mein persönliches Fazit

Man hat es sicher gemerkt – Windows 10 mobile gefällt mir an sich am besten – trotz der mangelnden und schlecht umgesetzten Apps. Es wäre das System meiner Wahl. Das Problem: es gibt derzeit kein aktuelles High-End Windows Smartphone mit einer guten Kamera.

Android ist mir zu zusammengewürfelt, die Qualität der Apps schwankt recht stark. Außerdem muss ja nicht alles Google sein…

Und das ist der Grund, warum ich derzeit beim iPhone gelandet bin. Nicht aus Überzeugung, aber es ist derzeit die für mich beste Lösung.

Die Dschungelcamp Kandidaten 2017 im Google Check

ibes-2017-kandidaten

Wie jedes mal wenn wieder das „Ich bin ein Star, holt mich hier raus“ (IBES, aka Dschungelcamp) beim RTL ansteht, werte ich aus, wieviele exakte Google Hits es für die jeweiligen Kandidaten gibt und welche Autocomplete Vorschläge von der Suchmaschine gemacht werden.

Unumstrittene Google Königin im australischen Dschungel ist Gina Lisa Lohfink mit über 1 Million Treffern. Fast 600.000 weniger sind es bei Kader Loth, die aber immer noch beachtliche 431.000 Treffer im Suchindex hat. Schlusslicht ist Fräulein Menke, die nur 42.400 Ergebnisse liefert.

Die komplette Liste ist hier:

  1. Gina-Lisa Lohfink (1.080.000)
    beerdigung | florian wess | spiegel | fußballer
  2. Kader Loth (431.000)
    2016 | jung | kalkofe | instagram
  3. Marc Terenzi (402.000)
    kinder | band | 2016 | horror nights
  4. Sarah Joelle Jahnel (222.000)
    instagram | dsds | freund | nase
  5. Hanka Rackwitz (183.000)
    geburtstag | 2016 | dschungelcamp | bei stern tv
  6. Jens Büchner (175.000)
    kinder | wiki | dsds | zwillinge
  7. Markus Majowski (119.000)
    werbung | telekom werbung | wiki | facebook
  8. Thomas Häßler (103.000)
    finanzen | frau | bvb | trainer berlin
  9. Florian Wess (77.300)
    mutter | botox | instagram | helmut berger
  10. Nicole Mieth (71.200)
    instagram | freund | verbotene liebe | und florian wünsche
  11. Alexander Keen (45.600)
    wikipedia | sohn | alter | freundin
  12. Fräulein Menke (42.400)
    heute | alter | psychatrie | Ehemann

Bild: RTL

Smarte Assistenten im Zwiegespräch

…und wenn der letzte Mensch gestorben ist – solange es noch Strom gibt, unterhalten sich Alexa und Google Home weiter…

Google und Agenturen für die Suchmaschinenoptimierung

seo-google-agentur

Google ist einer der bekanntesten Suchmaschinen seit dem Jahre 1998. Eigentlich sollte Google eine vorstellbare Größe erhalten. Allerdings wurde dieses Ausmaß immer größer. Mittlerweile kennt jeder die Suchmaschine und nutzt sie wahrscheinlich mehrmals täglich. Doch wie kommen die Webseiten auf die oberen Ränge? Wie lassen sich die Methoden anwenden, um auch bei Google ein gutes Ranking zu erhalten? Die Lösung in dem Fall heisst SEO. SEO ist der Kurzbegriff für die Suchmaschinenoptimierung, die sich um den kompletten Aufbau von Webseiten kümmert. Hierbei handelt es sich um gezielte Marketingstrategien, die ein Experte anwendet, um das Ranking, die Besucherzahlen und somit auch den Umsatz von einer Webseite zu erhöhen. Gerade in den Suchmaschinen ist es oftmals schwer, sich an die Kriterien zu halten und somit einen gewissen Erfolg erzielen zu können. Derzeit gibt es unterschiedliche Aspekte, die einfach eingehalten werden müssen. Trotz alledem zeigen auch die Suchmaschinen in dem Fall noch Lücken. Das bedeutet, dass jeder der viel Zeit und Geld hat, sich in den Suchmaschinen einen Namen machen kann. Daher ist dieses System noch nicht ganz ausgereift. Es ist daher wichtig, dass man auch die Meinungen von einer Agentur für Suchmaschinenoptimierung bekommt und nutzt. Nur so kann man sich auf die wichtigen Google Schritte einlassen, die sich ständig ändern und erneuert werden. “Google und Agenturen für die Suchmaschinenoptimierung” weiterlesen

10 Fakten zum 9. Oktober

  1. Uganda feiert heute seine 1962 erreichte Unabhängigkeit von Großbritannien.
  2. Die UN feiern heute den Weltposttag zum Gedenken der Gründung des Weltpostvereins 1874.
  3. Der US-Präsident ehrt heute wie alle Jahre Leif Eriksson, der wohl als erster Amerika Europäer Amerika entdeckt hat (Leif Eriksson Tag).
  4. Heute haben Sara, Sibylle, Dennis und Günther Namenstag.
  5. 1967 wird Ernesto “Che” Guevara am Tag nach seiner Verhaftung in Bolivien von einem bolivianischen Armeeangehörigen exekutiert.
  6. Das Musical “Phantom der Oper” von Andrew Llloyd Webber hat 1986 in London Premiere.
  7. Die erste große Montagsdemonstration in der “DDR” mit über 70.000 Teilnehmern findet 1989 statt. Sie ist ein wichtiger Meilenstein zur Wende, da bewaffnete Gegenmaßnahmen des Staates ausbleiben.
  8. Im Jahre 2006 übernimmt Google für 1,65 Milliarden Dollar Youtube.
  9. David Cameron, der ehemalige britische Premierminister, wird 1966 geboren.
  10. Philippe Suchard, Schweizer Schoki-Produzent, kommt 1797 auf die Welt.

Google Home – wann kommt der Smartspeaker nach Deutschland?

Google Home ist der smarte Lautsprecher von Google, mit dem man – ähnlich wie bei Amazon Echo – z.B. zuhause Musik hören, sein SmartHome steuern sowie auf den Google Assistenten zurückgreifen kann.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass intelligente Lautsprecher das nächste Trendthema sind.

In den USA ist Google Home ab November verfügbar und kostet 129 US$, ist damit also günstiger als die große Echo Variante von Amazon. Außerdem ist noch ein Abo für 6 Monate YouTube Red dabei.

Wer Google Home in Deutschland kaufen will, muss noch etwas warten: Vor dem Frühjahr 2017 wird es wohl nichts geben.

Über Preis und Verfügbarkeit hierzulande und im Rest von Europa – insbesondere Österreich und der Schweiz – werden wir berichten.

Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an

Die Überschrift ist natürlich Clickbait…

Daher vorab: ich fand es schon immer eigenartig, von der Post-PC-Ära zu sprechen. Der PC ist immer noch da und wird auch noch lange bleiben. Ich fand daher den Begriff der “Not-Only-PC-Era” auch passender.

Aber: wir werden bald auch von der Post-Smartphone-Ära sprechen.

der wahre Kern

Unbestritten ist derzeit aber das Smartphone das zentrale digitale Gerät für die meisten Menschen. Zwei aktuelle Gadgets und eine weitere Beobachtung deuten aber an, dass es diese zentrale Position nicht auf Dauer innehaben wird.

Zunächst einmal zu den beiden Gadgets, die mich auf diesen Gedanken bringen.

Zum einen ist dies Snap Spectactles, eine Kamera in einer Brille, mit der man kurze Videos für Snapchat aufnehmen kann, zum anderen Amazon Echo, das stellvertretend für die anderen intelligenten Lautsprecher ist, die bald auf den Markt kommen werden.

(Wem das jetzt alles zu lang wird: ganz unten gibt es ein tl;dr.) “Die Post-Smartphone-Ära fängt gerade an” weiterlesen

Intelligente Lautsprecher – der nächste heiße Sh1ce…

Moment, was sind intelligente Lautsprecher oder: Echo is in da House

amazon-echo
An WLAN Lautsprechersysteme wie z.B. von Sonos haben wir uns schon gewöhnt und sie sind aus vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken und lösen die guten alten Stereoanlagen ab.

Amazon hat als erstes mit dem Echo einen Speaker vorgestellt, der mehr kann – nämlich auf Sprachbefehle reagieren. Ruft man Alexa, ist Echo parat und hört dann auf Befehle wie “Spiele Ode to the Bouncer von Prime Music”, “Lauter”, “Pause”, “Fortsetzen” etc.

Alexa kann aber noch mehr: “Alexa, wecke mich morgen um 5:55 Uhr!”, “Scheint morgen die Sonne” oder “Stelle den Timer auf 20 Minuten”. Klassische Aufgaben eines digitalen Assistenten eben.

Und auch damit ist nicht Schluss, denn Alexa kann mit “Skills” erweitert werden. Skills kann man sich wie eine App für Alexa vorstellen. So kann man die “Deutsche Bahn” Skill installieren und Alexa ist auf einmal die Bahnauskunft. Oder man ruft sich über mytaxi ein Taxi und fragt die Sport Skill “Wie hat Bayern gegen Dortmund gespielt?” und vieles mehr.

“Shut up and Take My Money”

Wer Alexa nutzen möchte, hat in Kürze zwei Systeme zur Auswahl: Amazon Echo und Amazon Echo Dot.

Echo ist gut 24cm hoch und ein vollwertiger Lautsprecher mit recht ordentlichem Sound. Auf jeden Fall ausreichend, um ein normales Wohnzimmer, Arbeitszimmer, Küche oder Terrasse bei der Gartenparty zu beschallen. Eben kombiniert mit den Fähigkeiten von Alexa. Kostet rund 180 Euro bei Amazon.

Echo Dot  ist deutlich kleiner und deutlich günstiger – nur rund 60 Euro (bestellen Sie hier…). Dafür verfügt der Echo Dot nur über einen einfachen Lautsprecher, der in erster Linie für Alexas Sprachausgabe gedacht ist. Man kann darüber auch Musik spielen, aber ein raumfüllendes Audio-Erlebnis darf man nicht erwarten. Allerdings: per Line-Kabel oder Bluetooth kann man den Dot auch mit einem bestehenden Lautsprecher – JBL, Bose, Sonos und wie sie alle heißen – verbinden.

Der kleine “Körper” für Alexa bietet sich ansonsten an, wenn man hauptsächlich auf die Assistenten Funktionen zugreifen will. So könnte man den großen Speaker im Wohnzimmer halten, im Schlafzimmer nutzt man ihn als schlauen Wecker und um das Licht auszuschalten (ja, geht mit entsprechendem System wie Hue auch) und im Arbeitszimmer kümmert sich Echo Dot um die Terminverwaltung – und hört immer mit…

Hilfe, meine Daten!

…weswegen gerade in Deutschland natürlich wieder der ein oder andere entsetzt sein wird. Symptomatisch im Wikipedia Eintrag zu Echo:

Da das Gerät jegliche Konversation im Raum mithört, um auf das Aktivierungswort reagieren zu können, und immer mit der Cloud verbunden ist, wird die Privatsphäre der eigenen Wohnung durch den Benutzer willentlich gefährdet.

Sicher, das sollte man wissen und auch darauf achten, was sich in Sachen Hacks so kommt und sensibel sein. Klar ist aber auch:  alle digitalen Assistenten brauchen eben diesen Zugriff und haben ihn schon. Ich sag nur “Siri”, “OK, Google” und “Hey, Cortana”. Jetzt ist eben noch Alexa im Club.

Und was kommt sonst noch?

Alexa und Echo werden aber nicht allein bleiben… Denn der Kampf um die Lautsprecher im Haus geht jetzt erst richtig los.

Google bringt in Kürze Google Home, das ist ein direkter Echo Konkurrent, der etwas weniger kosten soll und das gleiche kann, halt mit den Google Diensten.

Apple hat angeblich auch etwas in der Entwicklung. Da gibt es dann sicher die Beats Variante mit fettem Bass für 299 Euro… lassen wir uns überraschen.

Microsoft wäre prädestiniert dafür, solch einen Speaker zu entwickeln. Hat man doch Cortana, ein mächtiges Bot-Framework, mit Groove einen eigenen Musikdienst, dank Kinect genug Spracherkennungs Know How… noch hört man aber nichts.

fascebook hat ebenfalls ein starkes Bot-Ökosystem und könnte in diesen neuen Markt einsteigen – und so erreichen, was man mit den halbherzigen Smartphone Versuchen (“HTC First” und “Facebook Home” anyone?) nicht erreicht hat.

Aber gerade Microsoft und Google könnten ihren “Home Speaker Software” für andere Hersteller öffnen, so dass es z.B. eine Sonos Box mit Cortana geben könnte… Spannende Ideen tun sich auf.

Die Zukunft hat – wieder einmal – gerade erst begonnen.

Warum die Snapchats Spectacle nicht floppen wird

Ach ja, Datenbrillen, VR Headsets, AR Kopfbedeckungen… viel ließe sich darüber schreiben. Ich will aber nur kurz auf eine neuen Datenbrille eingehen: Spectacles von Snapchat. Daniel Fiene meint, die Brille würde auch floppen – wir wären einfach noch nicht weit genug für Datenbrillen.

Was Google Glass angeht, gebe ich ihm Recht. Googles Konzept war so ausgelegt, dass man die Brille immer tragen sollte. Allerdings sah man damit aus wie ein Borg. Oder ein Glasshole. Und die Typen, die diese Brillen getragen haben, waren in der Regel auch – ach lassen wir das…

Mit Spectacles von Snapchat ist es etwas anderes. Ich bin mir sicher, dass diese Brille zumindest nicht floppen wird. Und dafür gibt es zwei Gründe: Zum einen sieht sie nicht so creepy aus, wie Google Glasss, eher wie eine normale Sonnenbrille. Zum anderen hat sie EIN klares Anwendungszenario: Snaps erstellen. Man tippt auf einen Knopf am linken Bügel und es wird ein 10sekunden Video aufgenommen, das man dann über sein Smartphone zu Snapchat hochladen kann.

Daher ist das auch keine Brille, mit der man anfangs den ganzen Tag durch die Gegend läuft. Sondern eine, die man bei bestimmten Gegebenheiten bewusst auf- und einsetzt. So wie man früher die Polaroid Kamera gezückt hat. Auf Partys – “Hey, mach doch mal ein paar Snaps von von uns.”, bei Sportveranstaltungen. Oder bei Gruppenfotos vor dem Eiffelturm. Danach setzt man die Brille ab. Irgendwann dann auch nicht mehr, denn alle haben sich daran gewöhnt.

Wahrscheinlich wird Spectacles einer der wichtigsten Schritte in die Post-Smartphone-Ära sein. Dazu später mehr.

Anmerken darf ich noch, dass ich Snapchat nicht mag. Nicht zuletzt deswegen, da es immer noch keine Windows 10 mobile App gibt. Aber auch das ist ein anderes Thema.