Köpfe: Josef Maier (Mannheim)

Buchbinder, christlicher Gewerkschafter und Arbeitersekretär des DGB in Mannheim: Josef Maier, geboren am 24.11.1900 in Heurenbach im Allgäu, gehörte dem Bundestag von 1953 bis 1965 an. Er starb am 13.11.1985 in Mannheim.

Kurzprofil

  • Geboren: 24. November 1900 in Heurenbach (Allgäu)
  • Gestorben: 13. November 1985
  • Beruf: Gewerkschaftsekretär
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1953 bis 1965 (2. bis 4. Wahlperiode), über die Landesliste
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet

Schweiz und Ulm

Maier lernte Buchbinder. 1916 gründete er in der Schweiz die Christliche Gewerkschaftsjugend mit und saß in ihrem Vorstand, 1917 trat er der Christlich-sozialen Partei der Schweiz bei. 1919 war er Mitbegründer des Windthorstbundes in Ulm. Danach arbeitete er als Sekretär der Christlichen Gewerkschaften, war in der Bayerischen Volkspartei von 1922 bis 1924 Ortsvorsitzender in München und ab 1925 im Zentrum.

Mannheim

Von 1933 bis 1939 arbeitete Maier als Vertreter, von 1939 bis 1946 war er in Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft. Von 1946 bis 1965 war er Arbeitersekretär und Rechtsberater beim DGB. 1946 trat er der CDU bei, gründete die Sozialausschüsse in Nordbaden mit und war ab 1951 stellvertretender Kreisvorsitzender sowie von 1951 bis 1953 Stadtrat. Von 1963 bis 1969 leitete er die Arbeitsgemeinschaft christlicher Arbeitnehmerorganisationen Badens.

Bundestag

Maier kandidierte im Wahlkreis 176 und stand 1953 auf Platz 15, 1957 auf Platz 8 und 1961 auf Platz 5 der Landesliste. 1954, 1959 und 1964 gehörte er der Bundesversammlung an. Seine Mandatszeit umfasste 587 Sitzungen; Reden hielt er sieben in der 2., drei in der 3. und sechs in der 4. Wahlperiode, Zwischenrufe verzeichnen die Protokolle keine. Seine Papiere verwahrt das Archiv der Konrad-Adenauer-Stiftung in Sankt Augustin.

Reden

Die Protokolle zählen 16 Reden mit 2.718 Wörtern. Am 16. März 1956 erläuterte er als Berichterstatter des Ausschusses für Arbeit das Gesetz über die Lohnstatistik: Der Ausschuss habe die Vorlage der Regierung im Allgemeinen für gut, aber nicht für ausreichend befunden. Zuletzt beantragte er am 25. Juni 1964 für CDU/CSU und FDP eine Änderung in Paragraf 4 für den Fall, dass dem Antrag der SPD stattgegeben werde.

Abstimmungen

An 191 von 198 namentlichen Abstimmungen nahm Maier teil, 67-mal mit Ja, 111-mal mit Nein und 13-mal mit Enthaltung. 39 seiner 47 Abweichungen stammen aus den unsicheren Daten der 2. Wahlperiode; in der 4. Wahlperiode enthielt er sich etwa am 14. Dezember 1962 und am 28. Juni 1963 gegen die Mehrheit der Union. Laut Stammdaten war er Gewerkschaftssekretär, katholisch und verheiratet.

Mandate im Überblick

Maier rückte am 20. November 1953 für Otto Farny über die Landesliste der CDU Baden-Württemberg nach und wurde 1957 und 1961 wiedergewählt:

  • 2. Wahlperiode (20.11.1953 bis 06.10.1957): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion
  • 3. Wahlperiode (15.10.1957 bis 15.10.1961): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion
  • 4. Wahlperiode (17.10.1961 bis 17.10.1965): Landesliste Baden-Württemberg, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 18.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Georg Janovsky

Betonfacharbeiter, Straßenbauingenieur, Kreisgeschäftsführer der CDU in Görlitz und Volkskammerabgeordneter: Georg Janovsky, geboren am 24.11.1944 in Reichenberg, gehörte dem Bundestag von 1990 bis 2002 für die CDU an.

Kurzprofil

  • Geboren: 24. November 1944 in Reichenberg (Sudetenland)
  • Beruf: Dipl.-Ingenieur
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1990 bis 2002 (12. bis 14. Wahlperiode), stets direkt gewählt
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 1 Kind

Ausbildung

Nach dem Abitur in Görlitz lernte Janovsky Betonfacharbeiter. 1965 begann er ein Studium an der Hochschule für Verkehrswesen in Dresden und schloss es 1970 als Diplomingenieur für Straßenbau und Straßenverkehr ab. Danach war er Bau- und Produktionsleiter bei einem Baubetrieb in Weißwasser.

CDU

1970 trat Janovsky der CDU der DDR bei, ab 1983 war er hauptamtlicher Funktionär. Bis 1990 war er stellvertretender Kreissekretär in Görlitz, danach Kreisgeschäftsführer. Die Partei war damit über zwei Jahrzehnte auch sein Arbeitgeber. In der Volkskammer und im Bundestag gehörte er zur CDU-Fraktion, die er in allen drei Wahlperioden über das Direktmandat verstärkte. Von 1984 bis 1990 gehörte er der Stadtverordnetenversammlung von Görlitz an, vom 18.03. bis zum 02.10.1990 der Volkskammer.

Bundestag

Im Dezember 1990 gewann Janovsky den Wahlkreis Görlitz – Zittau – Niesky mit 53,5 Prozent, 1994 mit 56,9 und 1998 mit 41,8 Prozent. Seine erste Wortmeldung im Plenum war erst im Februar 2001 eine Zusatzfrage an eine Staatssekretärin zu Schneeberg. Insgesamt verzeichnen die Protokolle nur vier Wortbeiträge mit zusammen 130 Wörtern und etwa neun Zwischenrufe; in der 13. Wahlperiode meldete er sich gar nicht zu Wort; drei Zwischenrufe fallen in die erste, sechs in die dritte Wahlperiode. Im Schnitt umfassten seine Beiträge 33 Wörter. In der Zusatzfrage zu Schneeberg wollte er wissen, ob eine Verlegung von Leipzig nach Schneeberg, die aus militärischen Gründen abgelehnt worden war, nicht aus strukturpolitischen Gründen geboten sei. Viermal stellte er Zwischenfragen in Reden anderer.

Abstimmungen

An 455 von 456 namentlichen Abstimmungen nahm Janovsky teil. 208-mal stimmte er mit Ja, 240-mal mit Nein, siebenmal enthielt er sich; elf Stimmen wichen von der Mehrheit seiner Fraktion ab. 2002 trat er nicht mehr an, Nachfolger im neu zugeschnittenen Wahlkreis wurde Michael Kretschmer.

Verbände

Janovsky ist Vorsitzender des Fördervereins Landesmuseum Schlesien und Präsident des Kuratoriums Schlesische Lausitz und gehört dem Sudetendeutschen Rat an. Er ist katholisch, verheiratet und arbeitet als Unternehmensberater mit einem eigenen Büro in Görlitz.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen Janovsky Diplomingenieur, katholisch, verheiratet mit einem Kind, als Geburtsort Reichenberg im Sudetenland, und verzeichnen drei Direktmandate vom 20.12.1990 bis zum 17.10.2002. Seine Volkskammerzeit führen sie nicht auf.

Mandate im Überblick

Janovsky gewann dreimal den Wahlkreis Görlitz – Zittau – Niesky:

  • 12. Wahlperiode (20.12.1990 bis 10.11.1994): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 13. Wahlperiode (10.11.1994 bis 26.10.1998): Direktmandat im Wahlkreis Görlitz–Zittau–Niesky, CDU/CSU-Fraktion
  • 14. Wahlperiode (26.10.1998 bis 17.10.2002): Direktmandat im Wahlkreis Görlitz–Zittau–Niesky, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Dr. Paul Hoffacker

Jurist aus Büderich, Geschäftsführer von Adveniat, Kolping-Vorsitzender, Direktor der Katholischen Akademie Die Wolfsburg und Sieger gegen Antje Huber in Essen: Paul Hoffacker, geboren am 24.11.1930 in Wesel-Büderich, saß von 1976 bis 1980 und von 1982 bis 1994 für die CDU im Bundestag. Er starb am 01.04.2023.

Kurzprofil

  • Geboren: 24. November 1930 in Wesel-Büderich
  • Gestorben: 1. April 2023
  • Beruf: Rechtsanwalt
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1976 bis 1994 (8. bis 12. Wahlperiode), teils direkt, teils über die Landesliste
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 5 Kinder

Kirchlicher Dienst

Nach dem Abitur 1951 studierte Hoffacker neun Jahre lang Rechtswissenschaften, legte 1960 das zweite Staatsexamen ab und wurde 1961 zum Dr. iur. promoviert. Er war Referent für Recht und Finanzen im Bistum Essen und von 1963 bis 1965 Referent beim Zentralkomitee der deutschen Katholiken in Bad Godesberg. Von 1965 bis 1977 führte er die Geschäfte der Aktion Adveniat in Essen. Nach einigen Jahren als Rechtsanwalt wurde er 1981 Direktor der Katholischen Akademie Die Wolfsburg in Mülheim.

Laienverbände

Von 1972 bis 1986 war Hoffacker ehrenamtlich Vorsitzender des Zentralverbands des Kolpingwerks, von 1972 bis 1993 Vorsitzender des Diözesanrats der Katholiken im Bistum Essen. 1958 war er der CDU beigetreten, bis 1999 gehörte er den Vorständen in Essen, im Ruhrgebiet und auf Landesebene an.

Bundestag

1976 kam Hoffacker über die Landesliste in den Bundestag, 1980 schied er aus. Am 21.12.1982 rückte er für den verstorbenen Egon Lampersbach nach. 1983 gewann er überraschend den Wahlkreis Essen III mit 46,2 Prozent gegen die frühere Gesundheitsministerin Antje Huber. 1987 und 1990 zog er wieder über die Liste ein.

Familienpolitik

Von April 1984 bis 1987 leitete Hoffacker den Ausschuss für Jugend, Familie, Frauen und Gesundheit, von 1987 bis 1990 die entsprechende Arbeitsgruppe der Unionsfraktion. Als Mitglied des Vermittlungsausschusses wirkte er daran mit, dass der Bundestag am 26.04.1994 das Pflegeversicherungsgesetz verabschiedete. 1994 schied er aus.

Ehrungen

Hoffacker erhielt 1981 das Verdienstkreuz am Bande, 1986 das Verdienstkreuz Erster Klasse und 1997 das Große Verdienstkreuz. Er starb im April 2023 mit 92 Jahren. Die Unitas Rhenania in Bonn hatte ihn schon 1980 zum Ehrenmitglied gemacht.

Stammdaten

Die Stammdaten nennen Hoffacker Rechtsanwalt, katholisch, verheiratet mit fünf Kindern, und verzeichnen Mandate von 1976 bis 1980 und vom 21.12.1982 bis zum 10.11.1994. Seinen Tod am 01.04.2023 führen sie nicht auf.

Mandate im Überblick

Hoffacker zog viermal über die nordrhein-westfälische Landesliste in den Bundestag ein, 1983 gewann er Essen III direkt:

  • 8. Wahlperiode (14.12.1976 bis 04.11.1980): Landesliste Nordrhein-Westfalen, CDU/CSU-Fraktion
  • 9. Wahlperiode (21.12.1982 bis 29.03.1983): Landesliste Nordrhein-Westfalen, CDU/CSU-Fraktion
  • 10. Wahlperiode (29.03.1983 bis 18.02.1987): Direktmandat, CDU/CSU-Fraktion
  • 11. Wahlperiode (18.02.1987 bis 20.12.1990): Landesliste Nordrhein-Westfalen, CDU/CSU-Fraktion
  • 12. Wahlperiode (20.12.1990 bis 10.11.1994): Landesliste Nordrhein-Westfalen, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Heidrun Dräger

Betriebsorganisatorin auf der Elbewerft, im Dezember 1989 Sozialdemokratin, im März 1990 Volkskammerabgeordnete: Heidrun Dräger, geboren am 24.11.1958, gehörte nach der Einheit für einige Wochen dem Bundestag an und blieb danach ihrer Stadt Boizenburg an der Elbe verbunden.

Kurzprofil

  • Geboren: 24. November 1958 in Boizenburg (Elbe)
  • Beruf: Ingenieurökonomin
  • Partei: SPD
  • Bundestag: 1990 (11. Wahlperiode), von der Volkskammer gewählt
  • Religion/Familie: evangelisch, verheiratet, 1 Kind

Datenverarbeitung auf der Werft

Heidrun Raddatz, so ihr Geburtsname, besuchte von 1965 bis 1975 die Polytechnische Oberschule in Neu-Gülze und lernte danach Datenverarbeiterin. Ab 1978 arbeitete sie als Betriebsorganisatorin im VEB Elbewerft Boizenburg, einem der Schiffbaubetriebe an der Elbe, die zu den wichtigsten Arbeitgebern der Region gehörten. Von 1979 bis 1983 studierte sie im Fernstudium Organisation und Datenverarbeitung und schloss als Ingenieurökonomin ab; heute führt sie auch den Titel Diplom-Betriebswirtin. Das Fernstudium neben dem Beruf war in der DDR ein verbreiteter Weg zur Qualifizierung, den Betriebe ausdrücklich förderten.

Neugründung der Sozialdemokratie

Im Dezember 1989 trat Dräger der SDP bei, der im Oktober in Schwante gegründeten Sozialdemokratischen Partei der DDR. Bei der ersten freien Volkskammerwahl am 18.03.1990 wurde sie Abgeordnete. Die Volkskammer arbeitete in jenen Monaten unter enormem Druck: Währungsunion, Treuhandgesetz, Ländereinführung und Einigungsvertrag mussten in wenigen Monaten beschlossen werden.

Kurz im Bundestag

Am 03.10.1990 wechselte sie in den elften Bundestag. Die Stammdaten verzeichnen ihr Mandat bis zum 20.12.1990, dem Zusammentritt des neuen Parlaments; andere Angaben nennen den 02.12., den Tag der Bundestagswahl. Für das gesamtdeutsche Parlament kandidierte sie nicht. Die Abgeordneten aus dem Osten nahmen in den wenigen Wochen an den Sitzungen in Bonn teil und erlebten den Übergang von der eigenen Volkskammer in ein Parlament, das nach ganz anderen Regeln arbeitete.

Kommunalpolitikerin an der Elbe

Ab 1991 war Dräger Kreisgeschäftsführerin der SPD in Schwerin und Ludwigslust und Vorsitzende des Ortsvereins Boizenburg. 1994 wurde sie in den Kreistag Ludwigslust gewählt, später war sie Gleichstellungsbeauftragte dieses Landkreises, der 2011 im neuen Kreis Ludwigslust-Parchim aufging. Bis 2024 war sie Bürgervorsteherin von Boizenburg. Die Stammdaten nennen als Geburtsort Boizenburg, andere Quellen Hagenow. Sie ist evangelisch, verheiratet und hat ein Kind. Ihr Weg steht für viele Frauen, die 1989 und 1990 aus Betrieben und Verwaltungen heraus in die Politik gingen und der Kommunalpolitik in ihren Heimatorten über Jahrzehnte treu blieben, lange nachdem die kurze Zeit in den Parlamenten der Einheit vorbei war. Boizenburg liegt an der Elbe im Grenzgebiet zum Westen; bis 1989 war die Stadt Teil des Sperrgebiets entlang der innerdeutschen Grenze, was das Leben dort besonders einschränkte.

Mandate im Überblick

Ihren Sitz in Bonn verdankte Dräger dem Einigungsvertrag, der alle 144 entsandten Volkskammerabgeordneten am 03.10.1990 zu Mitgliedern des Bundestages machte:

  • 11. Wahlperiode (03.10.1990 bis 20.12.1990): von der Volkskammer in den Bundestag gewählt, SPD-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Irma Blohm

Irma Blohm wurde am 24.11.1909 in Altona geboren. Die Hamburger Medizinisch-technische Assistentin war Betriebsrätin am UKE, CDU-Gesundheitspolitikerin und zuletzt stellvertretende Vorsitzende der Unionsfraktion im Bundestag. Am 15.10.1957 schaffte Blohm für die CDU den Sprung in den Bundestag. Blohm wird in den Unterlagen des Bundestages als Medizinisch-technische Assistentin geführt, mit der Konfession evangelisch und dem Familienstand verheiratet, 2 Kinder. Blohm starb am 29.01.1997 in Hamburg.

Kurzprofil

  • Geboren: 24. November 1909 in Hamburg-Altona
  • Gestorben: 29. Januar 1997
  • Beruf: Medizinisch-technische Assistentin
  • Partei: CDU
  • Bundestag: 1957 bis 1969 (3. bis 5. Wahlperiode), über die Landesliste
  • Religion/Familie: evangelisch, verheiratet, 2 Kinder

Assistentin am UKE

Irma Blohm, geborene Wolter, stammte aus Altona, das damals noch eine eigene preußische Stadt war und erst 1937 durch das Groß-Hamburg-Gesetz zu Hamburg kam. Nach einer Privatschule ließ sie sich zur medizinisch-technischen Assistentin ausbilden. 1935 heiratete sie einen Arzt, der 1945 starb; aus der Ehe hatte sie zwei Kinder. Nach dem Krieg arbeitete sie am Universitätskrankenhaus Eppendorf in Hamburg, war zeitweise stellvertretende Betriebsratsvorsitzende und lernte dort den Arzt Blohm kennen, den sie 1948 heiratete.

Hamburg-Block und Bürgerschaft

1949 trat Blohm der CDU bei und saß bis 1953 in der Bezirksversammlung Wandsbek und im Ortsausschuss Rahlstedt, gewählt auf der Liste des Vaterstädtischen Bundes, eines Bündnisses von CDU, FDP und Deutscher Partei. 1953 zog sie für den Hamburg-Block, das Bündnis der bürgerlichen Parteien gegen die SPD, in die Bürgerschaft ein, die sie 1955 in die Deputation der Sozialbehörde entsandte. Deputationen sind in Hamburg Gremien ehrenamtlicher Bürger, die an der Arbeit der Behörden mitwirken.

Gesundheitspolitikerin in Bonn

Von 1957 bis 1969 saß Blohm über die Hamburger Landesliste im Bundestag. Ab 1957 war sie stellvertretende, ab 1970 Vorsitzende des CDU-Landesfrauenausschusses, ab 1969 stellvertretende Vorsitzende des Bundesfachausschusses für Gesundheitspolitik und ab 1973 stellvertretende Vorsitzende der Frauenvereinigung. In ihre Zeit fielen das Arzneimittelgesetz von 1961 und die Contergan-Katastrophe, die im selben Jahr bekannt wurde. Vom 15.10.1968 bis 1969 gehörte sie als stellvertretende Vorsitzende dem Vorstand der Unionsfraktion an, als eine der wenigen Frauen, die damals in die Fraktionsführung aufrückten.

Ehrungen

Die Ärzteschaft verlieh Blohm 1957 ihr Ehrenzeichen; 1968 erhielt sie das Verdienstkreuz erster Klasse, 1980 das Große Verdienstkreuz. Sie war evangelisch und Mutter zweier Kinder. Blohm starb 1997 mit 87 Jahren in Hamburg und wurde auf dem Friedhof Ohlsdorf beigesetzt, einem der größten Parkfriedhöfe der Welt.

Mandate im Überblick

Zusammengezählt kommen die Mandatszeiten auf rund 12 Jahre in 3 Wahlperioden; beim ersten Einzug war Blohm 47, beim letzten Ausscheiden 59 Jahre alt. Die Mandatszeiten im Einzelnen:

  • 3. Wahlperiode (15.10.1957 bis 15.10.1961): Landesliste Hamburg, CDU/CSU-Fraktion
  • 4. Wahlperiode (17.10.1961 bis 17.10.1965): Landesliste Hamburg, CDU/CSU-Fraktion
  • 5. Wahlperiode (19.10.1965 bis 19.10.1969): Landesliste Hamburg, CDU/CSU-Fraktion

Stand: 17.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Stammdaten aller Abgeordneten seit 1949 (Open Data); ergänzende biografische Angaben aus Nachschlagewerken (abgerufen 17.10.2026).

Köpfe: Jun Rukawa

Jun Rukawa (japanisch 流川純) ist eine japanische Pornodarstellerin. Sie wurde am 24. November 1975 geboren.

2007 debütierte sie.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 163 Zentimetern und Körbchengröße F, die Oberweite misst 92, die Taille 60 und die Hüfte 89 Zentimeter. Ihre Hobbys sind Malen, Klavier und Tischtennis.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Tatiana Santo Domingo

Tatiana Santo Domingo, auch Tatiana Casiraghi, ist eine kolumbianisch-monegassische Unternehmerin und Modedesignerin. Sie kam am 24. November 1983 in New York zur Welt und wuchs in Genf und Paris auf; in Genf besuchte sie die Internationale Schule. Ihr Großvater Julio Mario Santo Domingo zählte zu den reichsten Unternehmern Kolumbiens.

Sie gründete das Modelabel Muzungu Sisters und ist mit Andrea Casiraghi verheiratet, dem Sohn von Prinzessin Caroline von Monaco.

Stand: 16.10.2026

Köpfe: Mio Komori

Mio Komori (japanisch 小森美王) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Kanagawa. Sie wurde am 24. November 1983 geboren.

Im Februar 2004 debütierte sie als Exklusivdarstellerin des Labels MAX-A, im August 2004 erschien ihr erster Film bei Momotaro Eizo.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 160 Zentimetern und Körbchengröße E, die Oberweite misst 93, die Taille 56 und die Hüfte 86 Zentimeter.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Yuna Akimoto

Yuna Akimoto (japanisch 秋本優奈) ist eine japanische Pornodarstellerin aus Tokio. Sie wurde am 24. November 1979 geboren.

1999 debütierte sie mit „Prologue“, 2003 hörte sie auf. Einige Filme erschienen unter leicht abweichenden Schreibweisen ihres Namens. Mit der gleichnamigen Teilnehmerin der Reality-Show „Kyō, Suki ni Narimashita.“ ist sie nicht identisch.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 155 Zentimetern und Körbchengröße D, die Oberweite misst 84, die Taille 59 und die Hüfte 87 Zentimeter. Als Hobbys nennt sie Kochen und Lesen, als besondere Fähigkeiten Seilspringen und Klavier, ihr Profil nennt Musikhören.

Stand: 17.10.2026

Köpfe: Nana Hōshō

Nana Hōshō (japanisch 宝生奈々) ist eine japanische Pornodarstellerin; als Herkunft werden Tokio oder Kanagawa angegeben. Sie wurde am 24. November 1979 geboren. Manche Profile nennen auch den 10. oder 15. Dezember, in einer früheren Fassung dieses Beitrags stand der 12. Oktober 1979.

1999 debütierte sie mit dem Film „Shin Kannō-hime 6“. Neben ihren Filmen arbeitete sie unter anderem als Stripperin für das Rock-za-Theater. 2003 beendete sie ihre Filmkarriere.

Ihr Profil nennt eine Körpergröße von 160 Zentimetern und Körbchengröße B, die Oberweite misst 82, die Taille 56 und die Hüfte 83 Zentimeter.

Stand: 17.10.2026