1962 n. Chr. in einem Satz: Kubakrise. Mehr zur Epoche: Was ist in den 1960er-Jahren des 20. Jahrhunderts passiert?
Kalender und Astronomie
- Nach dem gregorianischen Kalender kein Schaltjahr (365 Tage). Russland rechnet seit 1918 gregorianisch; die russisch-orthodoxe Kirche bleibt julianisch, 13 Tage zurück.
- Der 1. Januar 1962 war ein Montag; im julianischen Kalender war das erst der 19. Dezember 1961.
- Römisch gezählt: Jahr 2715 ab urbe condita.
- Islamischer Kalender: Jahr 1381 AH, ab 4. Juni (tabellarisch berechnet, ±1–2 Tage) Jahr 1382 AH.
- Jüdischer Kalender: 5722/5723 Anno Mundi (Jahreswechsel am 29. September).
- Chinesischer Kalender: Jahr 壬寅 (Wasser-Tiger) ab dem Neujahrsfest; davor noch 辛丑 (Metall-Büffel).
- Seleukidische Ära: 2273/2274 (syrisch-makedonische Zählung, Jahreswechsel im Herbst).
- Indische Shaka-Ära: 1883/1884; buddhistische Zeitrechnung: 2505/2506.
- Koptischer Kalender (Ära der Märtyrer): 1678/1679, Jahreswechsel am 11. September.
- Olympiaden: 1./2. Jahr der 685. Olympiade.
- Goldene Zahl (Mondzyklus von 19 Jahren, rückgerechnet nach dem Osterzyklus): 6.
- Sonnenfinsternisse: 5. Februar: total (4 min 8 s); 31. Juli: ringförmig (3 min 33 s).
- Mondfinsternisse: keine totale Mondfinsternis.
Finsternisdaten nach dem NASA Five Millennium Canon, alle Daten gregorianisch.
Herrscher und Politik
- Oktober: Die Kubakrise bringt die Welt an den Rand eines Atomkriegs.
- Spiegel-Affäre.
- Algerien wird unabhängig.
Kultur, Religion und Wissenschaft
- Das Zweite Vatikanische Konzil beginnt.
- Die Beatles veröffentlichen „Love Me Do“.
- Marilyn Monroe stirbt.
Naturkatastrophen und Sonstiges
- 16./17. Februar: Die Sturmflut überschwemmt Teile Hamburgs; mehr als 300 Menschen sterben.
- Auf severint.net: Wieviele Menschen lebten im Jahr 1962 auf der Erde?
Quelle
Finsternisdaten: NASA – Five Millennium Catalog of Solar Eclipses (dort auch der Link zum Mondfinsternis-Katalog). Die übrigen Angaben beruhen auf den Jahresartikeln der deutsch- und englischsprachigen Wikipedia sowie gängigen Nachschlagewerken; allgemeine Fakten werden nicht einzeln belegt.