Erfahrungsbericht: Das wiederbelebte Surface RT – oder: 10 Tipps, was man noch mit einem Windows RT Tablet machen kann

Vor ziemlich genau 6 Jahren legte ich mir ein Surface RT Tablet zu und war von diesem ziemlich begeistert, wie man in diesem Erfahrungsbericht nachlesen kann. Inzwischen ist Windows RT tot – wofür es sicher viele Gründe gibt – und auch das Tablet wanderte in die Schublade.

Inzwischen habe ich es reaktiviert – und da ich zunächst mit dem Gedanken spielte, es zu verkaufen, komplett zurückgesetzt. Irgendwie brachte ich es dann aber nicht übers Herz, mich von diesem fast schon historischen Tablet zu trennen und habe es neu eingerichtet, wofür ich einen neuen Microsoft Account eingerichtet habe. Meinen MS-Hauptaccount habe ich bewusst nicht auf diesem Surface eingerichtet, da es wirklich nur als Zweitgerät dienen sollte und ich z.B. keine Synchronisation der E-Mails und Fotos wollte.

Bei mir kommt das Tablet jetzt als Netflix Viewer – ja, aktuell ist die App noch im Windows Store zu finden – und Amazon Reader zum Einsatz. Für letzteres habe ich mir einen Shortcut zum Cloud Reader auf den Startscreen gelegt. Beide Aufgaben erledigt das alte Tablet mit Bravour – es läuft alles flüssig und schnell, die Bildqualität ist gut, die Soundausgabe über die Kopfhörer hervorragend und sogar die eingebauten Lautsprecher liefern einen zufriedenstellenden Sound. Und dank des eingebauten Kickstand kann man es auch gut hinstellen (siehe Bild).

Übrigens, in vielen Bereichen hat man das Gefühl, nicht mit einem Tablet von vorgestern, sondern mit einen Gerät der Zukunft zu arbeiten. Gerade der Startscreen von Windows RT ist so innovativ, dass aktuelle Windows 10 Tablets, Androiden und iPads dagegen richtig altmodisch wirken… Einer der Gründe für das Scheitern von RT war also sicher auch, dass Microsoft einfach einen zu starken Bruch vollzogen hat.

Sie haben auch noch ein altes Surface RT Tablet?

Hier sind 10 Ideen, was man damit machen kann:

1. Digitaler Bilderrahmen

Mittels der Foto App können Sie es als digitalen Bilderrahmen verwenden.

2. Wetterstation

An Bord ist eine hübsch gemachte Wetter App, mit der Sie das Tablett zur Wetterstation machen können.

3. E-Reader

Über den Internet Explorer können Sie den Amazon Cloud-Reader nutzen und haben so einen komfortablen E-Book-Reader.

4. Netflix Maschine

Wie schon erwähnt ist noch die Netflix App im Windows RT Store verfügbar. Und das alte Surface RT macht eine gute Figur als Netflix Player. Übrigens, auch die Filme App von Microsoft läuft noch.

5. Als Wecker

Ebenfalls an Bord ist eine Wecker App. Nutzen Sie es als extravaganten Wecker.

6. Als Tischkalender

Snychronisieren Sie mit ihrem Microsoft Account und nutzen Sie das Surface RT als eleganten Tischkalender.

7. Als Taschenrechner

Mit der Taschenrechner App haben Sie einen extravaganten Tischrechner zur Hand.

8. Zum Surfen

Zugegeben – der Internet Explorer unter Windows RT ist nicht der schnellste und rendert moderne Seiten nicht immer sauber. Aber gerade im Hochformat ist er ein guter Reader für Nachrichtenseiten.

9. Für Spiele nebenher

Im Store findet man nicht nur Netflix, sondern auch noch viele kleine Spiele wie Radiant Defense.

10. Für Office

Nicht vergessen – Office ist hier an Bord. Und mit dem Surface Typecover hat man Zugriff auf EXCEL, PowerPoint, Word und OneNote. Als kleine Reiseschreibmaschine oder für Präsentationen unterwegs ist es nach wir vor gut geeignet.

Liste: MAC Adressen Herstellercodes

Hier finden Sie eine Liste der Herstellerprefixes bei den MAC Adressen von Netzwerkkomponenten:
“Liste: MAC Adressen Herstellercodes” weiterlesen

Textformatierung in WhatsApp

Man kann seinen Texten bei WhatsApp mehr Ausdruck verleihen, wenn man mit Textformatierung arbeitet.

Für Fettdruck setzt man vor und hinter den Text ein Sternchen (*).
So wird aus *fett* fett.

Für Kursiv setzt man vor und hinter den Text den Unterstrich (_).
So wird aus _kursiv_ kursiv.

Für Durchgestrichen setzt man vor und hinter den Text die Tilde (~).
So wird aus ~durchgestrichen~ durchgestrichen.

Natürlich kann man alles  auch kombinieren.

Für Auflistungen gibt es zudem eine Schrift mit festem Zeichenabstand:

“`fester Zeichenabstand“`

wird zu

fester Zeichenabstand

Spot: Pixel 3 TopShot

Und hier wieder einer der genialen Werbespots für das Google Pixel 3. Diesmal geht es um die TopShot Funktion der Kamera, mit der man den besten Moment aus einer Serie von Bildern das beste Motiv auswählen kann.

Kleines Detail am Rande: das konnte damals schon mein Lumia 920

Spot: Google Pixel 3 Group Selfie Cam

Und wieder mal einer der genialen Google Pixel 3 Werbespots.

Diesmal geht es um die Selfie-Cam.

Zugegeben, ich bin nicht so der Selfie-Fan, mich begeistert mehr die NightSight Funktion.

Spot: Google Pixel 3 NightSight

Bei Googles Werbespot für die neue NightSight Funktion bei den Pixel Smartphones gefällt mir nicht nur die Musik – Flash von Queen – sondern auch die anschauliche Darstellung des Vorteils, dass man auf den Blitz nunmehr verzichten kann.

Vergleichsfotos: Ein Waldspaziergang mit dem Google Pixe 2XL – mit und ohne Nightsight

Google Nightsight

Google hat die neue Nightsight Funktion auch der Kamera für das Google Pixel 2 (XL) spendiert. Anhand einiger schneller Schnappschüsse möchte ich hier die Unterschiede zwischen den gleichen Motiven einmal mit und einmal ohne Nightsight Modus zeigen:

Der Himmel über dem Kottenforst

Einmal der Blick in den Himmel unter Bäumen stehend mit und ohne Nightsight:

Blick in den Wald mit Stirnlampe

Bei diesem Foto trage ich eine Stirnlampe und leuchte in den Wald:

Mondblick

Der Blick auf den Mond durch Tannen. In beiden Fällen habe ich meine Stirnlampe an:

Road ahead

Hier leuchte ich mit meiner Stirnlampe auf einen der großen Waldwege im Kottenforst:

Katzenlochbach in der Dämmerung

Hier dämmert es schon etwas am Katzenlochbach:

(Alle Dateien im Original und nicht bearbeitet. Fotografiert mit dem Google Pixel 2 XL)

Ein Jahr mit dem Surface Laptop – ein Erfahrungsbericht

Auf den Tag ein Jahr her ist es, dass mein Microsoft Surface Laptop bei mir angekommen ist – ein guter Anlass, ein kleines Resümee zu ziehen.

Warum ich mich für das Surface Laptop entschieden habe, kann man nochmals hier genau nachlesen. Letztlich suchte ich einfach ein mobiles Gerät für die klassischen Office Anwendungen, das ein gutes Display und eine gute Tastatur haben sollte.

Mit Intel i5 Prozessor, 8 GB RAM und 256 GB SSD ist es für Word, EXCEL und Co mehr als schnell genug. Auch Photoshop Elements und hin und wieder ein kleineres Spiel wie Age of Empires stellen keine Probleme dar. Meist verrichtet das Laptop seinen Dienst völlig lautlos – nur wenn man z.B. sehr viele Chrome Tabs offen hat, geht gelegentlich der Lüfter an. Für High-End Gaming ist es natürlich nicht geeignet, aber das ist ja auch kein Anliegen von mir.

Daneben sollte mein “Daily Driver” gut portabel sein, was hier unbestritten der Fall ist. Das Gewicht geht mit weniger als 1,3kg in Ordnung und von den Abmessungen her passt es in jede Aktentasche. Die Lapability ist sehr gut und auch wenn es beim Arbeiten im Zug mal etwas mehr ruckelt, bleibt das Display stabil in Position und wackelt nicht. Vom ersten Tag an hat sich da nichts geändert oder gar verzogen, was für die Verarbeitungsqualität spricht. Und auch am Gehäuse sind trotz nahezu täglicher Außeneinsätze keine Kratzer oder ähnliches festzustellen – und das, obwohl ich nicht gerade zimperlich damit umgehe.

Das einzige, was gefühlt mit der Zeit etwas gelitten hat, ist die Akku-Lebensdauer. Bei intensivem Einsatz komme ich auf ca. fünf Stunden am Stück, das war Anfangs aus der Erinnerung heraus mehr. Über den ganzen Arbeitstag würde ich definitiv nicht kommen, für meine Bahnfahrten oder das gelegentliche Arbeiten im Bett oder Garten reicht es aber gut aus. Auf die angeblichen 14 Stunden, die möglich sein sollten, bin ich aber nie gekommen – wobei ich aber z.B. die Display-Helligkeit immer auf 100% habe.

Nichts verändert hat sich am genialen 3:2 Display im 13,5″ Format, das mit 2256×1504 Pixel auflöst und berührungsempfindlich ist. Von der Qualität her spielt es in der obersten Liga mit und an Touch habe ich mich schon beim Vorgänger Lenovo Yoga gewöhnt und möchte nicht mehr drauf verzichten.

Den Surface Pen habe ich auch. Zum Zeichnen benutze ich ihn nur selten, da man das Display ja nicht völlig flach legen kann. In PDF und Word Dokumenten dient er mir aber als Textmarker und auf die Funktion, mit einem Doppelklick auf die Stifttaste Screenshots zu machen, möchte ich nicht mehr verzichten. In Kombination mit dem großen und exakten Touchpad vermisst man die Maus unterwegs wirklich nicht. Dass Microsoft beim Surface Laptop nicht unbedingt vom Stifteinsatz ausgegangen ist merkt man übrigens daran, dass es anders als z.B. beim Surface Pro leider keine seitliche Möglichkeit gibt, diesen dauerhaft magnetisch anzudocken – immerhin geht es auf der Rückseite, wie hier zu sehen.

Das Highlight ist aber für mich nach wie vor die Tastatur – meinen ersten Eindruck, dass ich noch nie so gut und komfortabel getippt habe, kann ich nach wie vor bestätigen. Einen besonderen Einfluss hat dabei die Alcantara Beschichtung, die dem Surface Laptop eine ganz besondere Haptik gibt. Hier haben viele befürchtet, diese könnte schnell abnutzen oder verschmutzen, was ich nach einem Jahr so nicht bestätigen kann. OK, auf der linken Seite, auf der eigentlich permanent mein Handballen liegt, sieht man eine leichte Verfärbung. Diese hält sich aber in Grenzen und ich habe auch noch nie versucht, diese mit etwas Wasser wegzuwaschen, was möglich wäre. Die Alcantara Beschichtung ist ein echtes Highlight.

In Sachen Schnittstellen mag man bedauern, dass es kein USB-C gibt – ich habe es aber noch nicht vermisst. Unterwegs reicht mir der vorhandene USB-Port, Mini-Display Anschluss und die 3,5mm Klinke. Und im Büro habe ich über den Surface Connector das Surface Dock angeschlossen – hier sind mehr als genug Anschlüsse vorhanden.

Ach ja, an ein weiteres Feature habe ich mich auch gewöhnt: die Anmeldung bei Windows 10 über die Gesichtserkennung mit Windows Hello, die auch bei extrem schlechten Sichtverhältnissen gut funktioniert.

Mein Fazit – bis vielleicht auf den fehlenden USB-C Anschluss und mehr Andock-Möglichkeiten für den Stift ist das Surface Laptop das für mich perfekte Notebook das zeigt, dass auch Windows Devices richtig Spaß machen können.

Fotovergleich: Jever Fun Flasche bei Nacht mit dem Apple iPhone 8plus und dem Google Pixel 2XL

Bei Tageslicht machen inzwischen auch einfache Mittelklasse-Smartphones wie z.B. das Nokia 6 sehr gute Fotos, die Königsdisziplin ist die Smartphone Fotografie bei schlechten Lichtverhältnissen.

Bei den folgenden Bildern habe ich einfach mal auf eine Jever Flasche auf einer schlecht beleuchteten Terrasse draufgehalten, zunächst mit dem iPhone 8 plus ohne Blitz:

Das gleiche dann mit dem Google Pixel 2XL im Normalmodus:

Und mit dem iPhone 8 plus mit Blitz:

Und schließlich das Google Pixel 2XL mit aktiviertem NightSight Modus, aber ohne Blitz:

 

Schnell ausprobiert: Google Night Sight auf dem Google Pixel 2XL

Die Kameras der Google Pixel Smartphones sind alles in allem Stand Ende 2018 in diesem Segment die besten auf dem Markt.

Mit dem Google Pixel 3 (XL) wurde der Kamerasoftware ein neuer Modus namens Night Sight spendiert – die deutsche Bezeichnung Nachtsicht macht deutlich, worum es hierbei geht: bessere Aufnahmen bei schlechten Lichtverhältnissen.

Das Update wurde jetzt auch für die vorherigen Google Pixel Modelle ausgerollt und so konnte ich es auch auf meinem Google Pixel 2 XL testen.

Viele kennen bei Instagram meine Reihe “Pferdesuchbild“. Und am 17. November gegen 6:40h präsentiert die Kamera App im normalen Fotomodus folgendes Bild:

Das Ergebnis sieht dann immerhin so aus:

Schaltet man wie vorgeschlagen den Nachtsicht-Modus ein, sieht es schon im “Sucher” ganz anders aus:

Und das Ergebnis kann sich dann um so mehr sehen lassen:

Das Ergebnis kann sich angesichts der Lichtverhältnisse absolut sehen lassen.

Und sehr erfreulich ist, dass Google durch das Update die Kamera des Pixel 2 (XL) nahezu auf das Niveau des Pixel 3 (XL) hebt.

Das Update ist übrigens auch für das erste Pixel (XL) verfügbar, liefert dort aber nicht ganz so gute Ergebnisse.