twitter Tipp: thread Generator

Das Erstellen von Threads auf twitter ist etwas mühselig – besonders, wenn man daran herumeditiert. Eine schnelle einfache Hilfe ist der Thread Generator von Christopher Kade.

Man gibt einfach einen langen Text ein und der Generator verwandelt diesen in 280 Zeichen Blöcke. Ist man fertig, muss man ggf. nur noch die Übergänge schön gestalten – siehe Screenshot – und kann die Teiltweets des Threads in twitter kopieren.

Der Vorteil ist, dass man keiner Anwendung Zugriff auf seinen twitter Account geben muss.

Umfrage: Über das Löschen von tweets

In den letzten Tagen habe ich es zweimal erlebt, dass provokante tweets gelöscht wurden, beide male betrafen sie den Mord an einem acht Jahre alten Jungen im Frankfurter Hauptbahnhof, ich habe die beiden tweets hier und hier archiviert. In beiden Fällen erhielten die tweets teilweise sehr negative Reaktionen.

Mich hat interessiert, wie es andere twitter User halten und ob sie ihre tweets löschen, wenn es viel negatives Feedback gibt – immerhin 83% meinen, sie würden tweets auch dann stehen lassen, was ich grundsätzlich gut finde.

Ich persönlich habe erst einmal einen tweet gelöscht, den ich in nicht ganz nüchternem Zustand abgesetzt habe und mit dem ich Angela Merkel ironischerweise ein Alkoholproblem unterstellt habe. Mit klarem Kopf betrachtet war das unangemessen. Inzwischen würde ich den tweet aber wahrscheinlich mit klarstellendem Kommentar stehen lassen – was ich inzwischen für den grundsätzlich besseren Weg halte.

Hier noch einige interessante Rückmeldungen auf meine Frage, mit dem > kommt man jeweils auf den jeweiligen tweet.

Selten, aber meist, wenn anonyme, linke 2-Follower-Trolle in Massen auftauchen und nur rumpöbeln. Sonst nicht. Ich vertrage Kritik, mag mich jedoch nicht mit diesen anonymen Pappnasen rumärgern. >

Ich lösch nur was mir peinlich ist, sobald ich kommentare weiter unten les. Ich schreib gern erst und lese dann. Manchmal auch den ursprungstweet. Ich hab aber peinliche sachen auch manchmal schon stehen lassen. Nobody‘s perfect. >

Ich habe das erst einmal gemacht, als ich eine Bemerkung zu einem Unfall machte, die sich – je mehr man über das Ereignis erfuhr – als sehr unpassend erwies. Der Tweet hatte aber sehr viele Likes, die aber vorwiegend aus der Zeit direkt nach der Veröffentlichung stammten >

Nur wegen ärgerlicher Tippfehler, da Twitter ja entgegen millionenfachem Kundenwunsch kein Editieren bietet. >

Zur Problematik einer Editierfunktion bei twitter habe ich übrigens hier etwas geschrieben.

Und wer an den anderen Antworten interessiert ist, geht hier zur Original-Umfrage.

Über die Probleme einer Editierfunktion bei twitter

twitter Nutzer kennen das – man schreibt den tweet seines Lebens, innerhalb weniger Minuten bekommt er zahlreiche Likes und Retweets und auf einmal sieht man den blöden Rechtschreibfehler darin.

Der Wunsch nach einer Editierfunktion steht bei twitter Nutzern demzufolge ganz oben auf der Liste.

So gut ich den Wunsch verstehen kann und so oft ich diesen schon selbst hatte, so problematisch wäre diese.

Man stelle sich folgendes vor: Jemand schreibt zunächst “Peter ist toll.” und der tweet erhält zahlreiche Likes – und dann wird er zu “Peter ist doof.” geändert – ich denke, das Problem ist hinreichend klar.

Folgende Lösungen wären – teilweise in Kombination – denkbar:

  • Optional eine twitter-interne Rechtschreibprüfung, die bei festgestellten Fehlern fragt, ob man den tweet so absenden will.
  • Änderungen sind nur eine bestimmte Zeitdauer möglich, z.B. 30 Sekunden.
  • Änderungen sind nur solange möglich, bis der tweet Likes hatte.
  • Änderungen sind nur solange möglich, bis der einen Retweet hat.
  • Wird ein tweet geändert, werden diejenigen, die ihn geliked oder retweetet haben, über die Änderung benachrichtigt.
  • Andere Nutzer können die Änderungsfunktion freigeben.
  • Eine Änderungshistorie des tweets ist verfügbar.

Ich persönlich würde eine Lösung aus der internen warnenden Rechtschreibprüfung und einem kurzen Zeitfenster, innert dessen der tweet geändert werden kann bevorzugen – solch eine Lösung würde das Korrigieren ermöglichen und hätte nur ein geringes Missbrauchsrisiko.

Man darf gespannt sein, ob twitter in Zukunft eine Editierfunktion bringen wird.

Tipps: Amazon Gutscheine verkaufen

Es kann vorkommen, dass man einen Amazon Gutschein gewinnt oder geschenkt bekommt, für diesen aber gerade keine Verwendung hat und besser Bargeld oder das Geld auf dem Konto gebrauchen könnte.

Doch wie kann man Amazon Gutscheine zu Geld machen? Amazon nimmt diese jedenfalls nicht zurück.

  • Die einfachste Möglichkeit ist, diese im Familien- oder Freundeskreis zu verkaufen. Dort werden Sie auch einen fairen Preis erhalten.
  • Ein Aushang am “Schwarzen Brett” in der Firma oder eine Rundmail an Kollegen kann auch schnell zu einem Käufer führen.
  • Oder Sie inserieren bei einer der gängigen Kleinanzeigen-Plattform.
  • Ebenfalls möglich ist es, den Gutschein bei eBay zu versteigern.
  • Alternativ können Sie danach suchen, wer gerade im Web einen Amazon Gutschein sucht.
  • Auch facebook Gruppen eignen sich dafür, nach Käufern für überzählige Amazon Gutscheine zu suchen.
  • Gehen Sie in Internet-Cafes vorbei und fragen Sie dort.
  • Daneben gibt es einige Anbieter im Netz, die Gutscheine ankaufen.

In allen Fällen sollten Sie darauf achten, dass Sie vorher den Gutschein-Code nie abfotografieren und veröffentlichen – jeder kann ihn dann einlösen und sie haben dann nichts mehr davon.

Auch sollten Sie bei Kleinanzeigen-Portalen klare Regeln über die Abwicklung vereinbaren.

Und eine weitere Sache sollte Ihnen klar sein: den vollen Preis für Ihren Gutschein werden Sie im Regelfall nicht erhalten. So ist es nicht ungewöhnlich, dass Sie für einen 50 Euro Amazon Gutschein im Verkauf zwischen 40 und 45 Euro erhalten.

Google hat die Zeichen der Zeit erkannt…

Google hat die Zeichen der Zeit der Zeit anscheinend erkannt – im Deutschland des Jahres 2019 unter dem Eindruck der Rheinbad-Vorfälle geht man wohl besser ins Schwimmbad, wenn sonst keiner geht.

twitter Tipp: Schnelle Screenshots und mehr mit @aissistant

Sie brauchen einen Screenshot von einem tweet, haben aber gerade kein passendes Tool zur Hand?

In diesem Fall hilft ein praktischer Bot namens @aissistant. Retweeten Sie den entsprechenden tweet mit Kommentar.

Wenn Sie

@aissistant #image

als Kommentar bei dem Retweet eingeben, wird ein Bild des Texts des retweeteten Tweets erstellt, was dann z.B. so aussieht:

Wenn Sie als Kommentar beim Retweet

@aissistant #screenshot

eingeben, wird ein genaues Abbild des tweets erstellt:

Sobald die jeweilige Grafik des tweets erstellt wurde, werden Sie von dem Bot per tweet informiert – im Regelfall geschieht dies umgehen. Die Grafik können Sie dann je nach verwendeter Plattform weiterverwenden, also z.B. speichern oder kopieren.

Zuletzt gibt es noch eine Video Funktion, die aus tweets mit mehreren Bildern attraktive Video generiert:

@aissistant #video

Wie das dann aussieht, kann man z.B. hier sehen.

Eine einfache und schnelle Methode, um eine Grafik oder ein Video aus einem tweet zu erstellen.

Allerdings: Anonym ist dies nicht, denn allein schon durch den Retweet mit Kommentar wird der Urheber des Tweets darauf aufmerksam, dass mit dem tweet etwas weitergehendes passiert.

 

Fehlermeldung: “Hoppla, beim Speichern sind Probleme aufgetreten”

In der Windows 10 eigenen Foto-App kommt es manchmal zu der Fehlermeldung

Hoppla! Beim Speichern sind Probleme aufgetreten.

Oft reicht es aus, einfach nochmals zu speichern, dann geht es – hier liegt ganz offensichtlich ein Bug vor.

Es gibt aber Fälle, in denen dies nichts bringt. Folgende Maßnahmen helfen aber im Regelfall (in dieser Reihenfolge)

  • Dateinamen auf unzulässige oder möglicherweise problematische Zeichen überprüfen
  • Anderen Ordner zum Speichern wählen.
  • dem Dateinamen im Speichern Unter Dialog einfach ein .jpg anhängen.
  • Oben in der App einen anderen Bereich wählen (also z.B. von Zuschneiden auf Anpassen)

Dann sollte es mit dem Speichern ohne Probleme klappen.

Meinung: Die Abhängigkeit von Plattformen – besser selber machen

Auf twitter ist die Aufregung aktuell groß: Der Kanal von Nuoviso mit immerhin rund 170.000 Abonennten wurde wohl gelöscht. Ich muss gestehen, dass ich diesen nicht kenne. Er scheint in irgendeiner Form regierungskritisch, möglicherweise auch verschwörungstheoretisch angehaucht zu sein, jedenfalls eine etwas undurchsichtige Mischung.

Um die Inhalte oder eine Wertung derselben soll es hier nicht gehen. Ich will dies nur nochmals zum Anlass nehmen, darauf hinzuweisen, dass es immer ein Risiko ist, seine Inhalte auf großen Plattformen zu veröffentlichen. Egal ob es sich um Videos, Podcasts, Bilder, Texte oder was auch immer geht.

Nicht nur, dass das Risiko da ist, dass man plötzlich gesperrt wird, da man gegen auf einmal gegen geänderte AGB verstößt. Eine Plattform kann plötzlich ganz verschwinden (google plus), irrelevant werden (tumblr, myspace), einen unschtbar machen (Shadowbann bei twitter), willkürliche und zufällig anmutende Sperrentscheidungen treffen (facebook), uncool werden (auch facebook) in der Bedeutungslosigkeit bleiben (ello) und und und.

Wie schon vor drei Jahren aus einem anderen Anlass geschrieben, rate ich dazu alle Inhalte selbst zu hosten, auch wenn dies etwas aufwendiger ist. Und auch das regelmäßige Sichern der Inhalte sollte man nie vergessen.

Die sozialen Netze kann man dann immer noch nutzen, um seine eigene Plattform zu promoten.

Seitenaufrufe des Tremor Artikels auf Wikipedia

Die Grafik zeigt die Seitenaufrufe des deutschsprachigen Wikipedia-Artikels “Tremor” (Zittern).

Die Peaks sind von den jeweiligen Zitteranfällen von Angela Merkel ausgelöst.

Was Sie selbst gegen Zittern tun können, erfahren Sie hier.

Hashtag #Paulanergarten

Mit dem Hashtag #Paulanergarten werden insbesondere auf twitter Meldungen gekennzeichnet, die man für erfunden hält.

Es lehnt sich an die Werbung mit den “Gschichten aus dem Paulanergarten” der Paulaner Brauerei an.