Du lebst in einem verrückten Zeitalter — verrückter denn je, denn trotz großer wissenschaftlicher und technologischer Fortschritte hat der Mensch nicht die geringste Ahnung, wer er ist oder was er tut.
Unsere Spezies ist 300.000 Jahre alt. In den ersten 290.000 Jahren waren wir Sammler, die sich auf eine Weise ernährten, die man immer noch bei den Buschmännern in der Kalahari und den Sentinelesen auf den Andamanen-Inseln beobachten kann. Selbst nachdem der Homo Sapiens die Landwirtschaft eingeführt hatte, ging der Fortschritt nur schmerzlich langsam voran. Einem Menschen, der 4.000 v. Chr. in Sumer geboren wurde, wären die Ressourcen, die Arbeit und die Technologie, die in England zur Zeit der normannischen Eroberung oder im Aztekenreich zur Zeit von Kolumbus zur Verfügung standen, durchaus vertraut. Dann, ab dem 18. Jahrhundert, stieg der Lebensstandard vieler Menschen sprunghaft an. Wie kam es zu dieser dramatischen Verbesserung, und warum?
(Marian Tupy)
Es gibt einen besseren Weg. Finde ihn.
(Thomas Edison)
Die Lügen
Wir werden belogen.
Uns wird gesagt, dass Technologie uns die Arbeitsplätze wegnimmt, unsere Löhne senkt, die Ungleichheit vergrößert, unsere Gesundheit bedroht, die Umwelt ruiniert, unsere Gesellschaft degradiert, unsere Kinder verdirbt, unsere Menschlichkeit beeinträchtigt, unsere Zukunft bedroht und immer kurz davor ist, alles zu ruinieren.
Uns wird gesagt, wir sollten wütend, verbittert und nachtragend gegenüber der Technologie sein.
Uns wird gesagt, wir sollen pessimistisch sein.
Der Mythos von Prometheus – in verschiedenen immer neuen Varianten wie Frankenstein, Oppenheimer und Terminator – geistert durch unsere Alpträume.
Uns wird gesagt, wir sollen unsere ererbten Fähigkeiten verleugnen – unsere Intelligenz, unsere Kontrolle über die Natur, unser Potential, eine bessere Welt zu schaffen.
Uns wird gesagt, wir sollen vor der Zukunft Angst haben.
Die Wahrheit
Unsere Zivilisation wurde auf Technologie aufgebaut.
Unsere Zivilisation ist auf Technologie aufgebaut.
Technologie ist der Ruhm menschlichen Strebens und Erfolgs, die Speerspitze des Fortschritts und die Verwirklichung unseres Potenzials.
Hunderte von Jahren lang haben wir das zu Recht gefeiert – bis vor Kurzem.
Ich bin hier, um die frohe Kunde zu überbringen.
Wir können zu einer weitaus besseren Art des Lebens und Seins schreiten.
Wir haben die Werkzeuge, die Systeme, die Ideen.
Wir haben den Willen.
Es ist an der Zeit, erneut die Fahne der Technologie zu hissen.
Es ist an der Zeit, Techno-Optimisten zu sein.
Technologie
Techno-Optimisten glauben, dass sich Gesellschaften, ähnlich wie Haie, ständig bewegen müssen, um nicht zu unterzugehen.
Wir glauben, dass Wachstum Fortschritt bedeutet – es führt zu Vitalität, Lebenserweiterung, Wissenszuwachs und höherem Wohlbefinden.
Wir stimmen mit Paul Collier überein, wenn er sagt: „Wirtschaftswachstum ist kein Allheilmittel, aber mangelndes Wachstum ist ein Killer.“
Wir glauben, dass alles Gute eine Folge von Wachstum ist.
Wir glauben, dass kein Wachstum Stagnation bedeutet, was zu Nullsummen-Denken, internen Kämpfen, Abbau, Zusammenbruch und schließlich zum Untergang führt.
Es gibt nur drei Quellen des Wachstums: Bevölkerungswachstum, Nutzung der natürlichen Ressourcen und Technologie.
Entwickelte Gesellschaften erfahren weltweit und kulturübergreifend einen Bevölkerungsrückgang – die Gesamtbevölkerung der Menschen könnte bereits schrumpfen.
Die Nutzung natürlicher Ressourcen hat scharfe Grenzen, sowohl faktisch als auch politisch.
Die einzige dauerhafte Quelle des Wachstums ist also die Technologie.
Tatsächlich war Technologie – neues Wissen, neue Werkzeuge, das, was die Griechen „τέχνη“ (techne) nannten – stets die Hauptquelle des Wachstums und vielleicht sogar die einzige Quelle des Wachstums, da Technologie sowohl das Bevölkerungswachstum als auch die Nutzung natürlicher Ressourcen ermöglichte.
Wir glauben, dass Technologie ein Hebel für die Welt ist – der Weg, mehr mit weniger zu erreichen.
Ökonomen messen technologischen Fortschritt als Produktivitätswachstum: Wie viel mehr wir jedes Jahr mit weniger Einsatz, weniger Rohstoffen produzieren können. Das von Technologie vorangetriebene Produktivitätswachstum ist der Schlüssel zu wirtschaftlichem Aufschwung, Lohnsteigerungen sowie der Entstehung neuer Branchen und Arbeitsplätze, da es unaufhörlich Menschen und Kapital befreit, damit sie für Aufgaben von größerer Bedeutung und Wert eingesetzt werden können, als vorher. Produktivitätswachstum führt dazu, dass Preise sinken, das Angebot steigt und die Nachfrage wächst, was das materielle Wohlbefinden der gesamten Bevölkerung verbessert.
Wir glauben, dass dies die Geschichte der materiellen Entwicklung unserer Zivilisation ist; dies ist der Grund, warum wir nicht immer noch in Lehmhütten leben, ein kärgliches Dasein fristen und darauf ausharren müssen, bis die Natur uns dahinrafft.
Wir glauben, dass dies der Grund ist, warum unsere Nachkommen in den Sternen leben werden.
Wir glauben, dass es kein materielles Problem gibt – sei es durch die Natur oder durch Technologie verursacht –, das nicht mit mehr Technologie gelöst werden kann.
Wir standen vor dem Problem des Hungers, also erfanden wir die Grüne Revolution.
Wir standen vor dem Problem der Dunkelheit, also erfanden wir die elektrische Beleuchtung.
Wir standen vor dem Problem der Kälte, also erfanden wir die Zentralheizung.
Wir standen vor dem Problem der Hitze, also erfanden wir die Klimaanlage.
Wir standen vor dem Problem der Isolation, also erfanden wir das Internet.
Wir standen vor dem Problem von Pandemien, also erfanden wir Impfstoffe.
Wir stehen vor dem Problem der Armut, also erfinden wir Technologie, um Überfluss zu schaffen.
Gebt uns ein reales Problem, und wir können eine Technologie erfinden, die es löst.
Märkte
Wir glauben, dass freie Märkte der effektivste Weg sind, eine technologische Wirtschaft zu organisieren. Ein williger Käufer trifft auf einen willigen Verkäufer, ein Preis wird gefunden, beide Seiten profitieren vom Austausch oder er findet nicht statt. Gewinne sind der Anreiz, ein Angebot zu schaffen, das die Nachfrage befriedigt. Preise repräsentieren die Informationen über Angebot und Nachfrage. Märkte veranlassen Unternehmer dazu, nach hohen Preisen zu suchen, als Zeichen der Möglichkeit, neuen Reichtum zu schaffen, indem sie diese Preise senken.
Wir glauben, dass die Marktwirtschaft eine Entdeckungsmaschine ist, eine Form von Intelligenz – ein exploratives, evolutionäres, adaptives System.
Wir glauben, dass Hayeks Wissensproblem jedes zentralisierte Wirtschaftssystem besiegt. Alle relevanten Informationen befinden sich an den Rändern, in den Händen der Personen, die dem Käufer am nächsten sind. Die Zentrale, die sowohl vom Käufer als auch vom Verkäufer abstrahiert ist, weiß nichts. Zentralisierte Planung ist zum Scheitern verurteilt, das System von Produktion und Konsum ist zu komplex. Dezentralisierung macht die Komplexität zum Vorteil aller nutzbar; Zentralisierung wird euch aushungern lassen.
Wir glauben an Marktdisziplin. Der Markt diszipliniert von Natur aus – entweder lernt der Verkäufer und ändert sich, wenn der Käufer nicht anspringt, oder verschwindet vom Markt. Wenn Marktdisziplin fehlt, gibt es keine Grenzen, wie verrückt die Dinge werden können. Das Motto jedes Monopols und Kartells, jeder zentralisierten Institution, die nicht der Marktdisziplin unterliegt: „Es ist uns egal, weil wir es nicht müssen.“ Märkte verhindern Monopole und Kartelle.
Wir glauben, dass Märkte Menschen aus der Armut befreien – in der Tat sind Märkte bei weitem der effektivste Weg, um eine große Zahl von Menschen aus der Armut zu befreien, und das war schon immer so. Selbst in totalitären Regimen führt eine schrittweise Abschaffung des sprichwörtlichen repressiven Stiefels am Hals der Menschen und ihrer Fähigkeit zu produzieren und Handel zu treiben zu rasch steigenden Einkommen und Lebensstandards. Wenn man den Stiefel noch ein wenig mehr anhebt, ist es noch besser. Nimmt man den Stiefel ganz ab, wer weiß, wie reich jeder werden kann.
Wir glauben, dass Märkte ein von Natur aus individualistischer Weg sind, um bessere kollektive Ergebnisse zu erzielen.
Wir glauben, dass Märkte nicht voraussetzen, dass Menschen perfekt oder auch nur wohlgesonnen sind – was auch gut so ist, denn, kennen Sie die Menschen? Adam Smith: „Es ist nicht die Wohltätigkeit des Fleischers, des Brauers oder des Bäckers, von der wir unser Abendessen erwarten, sondern ihr eigenes Selbstinteresse. Wir appellieren nicht an ihre Menschlichkeit, sondern an ihre Selbstliebe, und sprechen mit ihnen nicht von unseren eigenen Bedürfnissen, sondern von ihren Vorteilen.
David Friedman hebt hervor, dass Menschen aus drei Gründen etwas für andere tun – aus Liebe, Geld oder Zwang. Liebe ist nicht skalierbar, deshalb kann die Wirtschaft nur auf Geld oder Zwang basieren. Das Experiment mit Zwang wurde durchgeführt und als unzureichend befunden. Bleiben wir also beim Geld.
Wir glauben, dass die letztendliche moralische Rechtfertigung von Märkten darin besteht, dass sie Menschen, die ansonsten Armeen aufstellen und Religionen gründen würden, zu friedlichen und produktiven Tätigkeiten verleitet.
Wir glauben, dass Märkte, um es mit Nicholas Stern zu sagen, die Art und Weise sind, wie wir uns um Menschen kümmern, die wir nicht kennen.
Wir glauben, dass Märkte der Weg sind, gesellschaftlichen Reichtum für alles zu generieren, was wir sonst noch bezahlen wollen, einschließlich Grundlagenforschung, Sozialprogramme und nationale Verteidigung.
Wir glauben, dass kein Konflikt zwischen kapitalistischen Gewinnen und einem Sozialsystem besteht, das die Schwachen schützt. Tatsächlich ergänzen sie sich – die Produktion der Märkte schafft den wirtschaftlichen Wohlstand, der alles andere finanziert, was wir als Gesellschaft wollen.
Wir glauben, dass zentrale Wirtschaftsplanung das Schlechteste in uns hervorhebt und alle herunterzieht; Märkte hingegen wecken das Beste in uns zum Wohl von uns allen.
Wir glauben, dass zentrale Planung eine Abwärtsspirale ist; Märkte sind eine Aufwärtsspirale.
Der Ökonom William Nordhaus hat gezeigt, dass die Schöpfer von Technologie nur etwa 2% des wirtschaftlichen Werts erfassen können, der durch diese Technologie geschaffen wird. Die anderen 98% fließen in Form dessen, was Ökonomen als sozialen Überschuss bezeichnen, in die Gesellschaft. Technologische Innovation in einem Marktsystem ist inhärent philanthropisch, mit einem Verhältnis von 50:1. Wer erhält mehr Wert von einer neuen Technologie, das einzelne Unternehmen, das sie herstellt, oder die Millionen oder Milliarden von Menschen, die sie nutzen, um ihr Leben zu verbessern? QED.
Wir glauben an David Ricardos Konzept des komparativen Vorteils – im Unterschied zum Wettbewerbsvorteil besagt der komparative Vorteil, dass selbst jemand, der alles am besten kann, aufgrund der Opportunitätskosten die meisten Dinge von anderen Menschen kaufen wird. Der komparative Vorteil im Kontext eines wirklich freien Marktes garantiert eine hohe Beschäftigung unabhängig vom Stand der Technik.
Wir glauben, dass ein Markt die Löhne in Abhängigkeit von der Grenzproduktivität des Arbeiters bestimmt. Daher treibt die Technologie – die die Produktivität steigert – die Löhne nach oben, nicht nach unten. Dies ist vielleicht die kontraintuitivste Idee in der gesamten Wirtschaftswissenschaft, aber sie ist wahr, und wir haben 300 Jahre Geschichte, die dies beweisen.
Wir glauben an die Feststellung von Milton Friedman, dass die menschlichen Wünsche und Bedürfnisse unendlich sind.
Wir glauben, dass Märkte auch das gesellschaftliche Wohlergehen steigern, indem sie Arbeit schaffen, mit der sich die Menschen produktiv beschäftigen können. Wir glauben, dass ein universelles Grundeinkommen die Menschen zu Zootieren machen würde, die vom Staat gehalten werden. Der Mensch ist nicht dazu bestimmt, gehalten zu werden; er ist dazu bestimmt, nützlich zu sein, produktiv zu sein, stolz zu sein.
Wir glauben, dass der technologische Wandel den Bedarf an menschlicher Arbeit nicht verringert, sondern erhöht, indem er den Bereich dessen, was Menschen produktiv tun können, erweitert.
Wir glauben, dass, da die menschlichen Wünsche und Bedürfnisse unendlich sind, auch die wirtschaftliche Nachfrage unendlich ist und das Beschäftigungswachstum ewig anhalten kann.
Wir glauben, dass Märkte generativ sind, nicht ausbeuterisch; positive Summe, nicht Nullsumme. Die Marktteilnehmer bauen auf der Arbeit und der Leistung der anderen auf. James Carse beschreibt endliche Spiele und unendliche Spiele – endliche Spiele haben ein Ende, wenn eine Person gewinnt und eine andere verliert; unendliche Spiele enden nie, da die Spieler zusammenarbeiten, um zu entdecken, was im Spiel möglich ist. Märkte sind das ultimative unendliche Spiel.
Die Techno-Kapital-Maschine
Wenn man Technologie und Märkte kombiniert, erhält man das, was Nick Land als die Techno-Kapital-Maschine bezeichnet hat: den Motor ewiger materieller Schöpfung, Wachstum und Überfluss.
Wir glauben, dass die Techno-Kapital-Maschine aus Märkten und Innovation niemals endet, sondern sich stattdessen kontinuierlich nach oben schraubt. Komparativer Vorteil steigert Spezialisierung und Handel. Preise fallen, Kaufkraft wird freigesetzt, Nachfrage entsteht. Sinkende Preise kommen jedem zugute, der Waren und Dienstleistungen kauft, sprich: jedem. Menschliche Wünsche und Bedürfnisse sind endlos, und Unternehmer erschaffen kontinuierlich neue Güter und Dienstleistungen, um diese Wünsche und Bedürfnisse zu befriedigen, indem sie unbegrenzte Zahlen von Menschen und Maschinen einsetzen. Diese Aufwärtsspirale läuft seit Hunderten von Jahren, trotz kontinuierlicher Klagen von Kommunisten und Ludditen. Tatsächlich gab es vor der vorübergehenden COVID-Störung im Jahr 2019 die größte Anzahl von Arbeitsplätzen bei den höchsten Löhnen und den höchsten Niveaus materieller Lebensstandards in der Geschichte des Planeten.
Die Techno-Kapital-Maschine lässt die natürliche Selektion für uns im Reich der Ideen arbeiten. Die besten und produktivsten Ideen setzen sich durch und werden kombiniert, um noch bessere Ideen zu generieren. Diese Ideen materialisieren sich in der realen Welt als technologisch ermöglichte Güter und Dienstleistungen, die ohne sie nie entstanden wären.
Ray Kurzweil definiert sein Gesetz des Beschleunigten Fortschritts: Technologische Fortschritte neigen dazu, sich selbst zu nähren und erhöhen die Rate weiterer Fortschritte.
Wir glauben an den Akzelerationismus – die bewusste und gezielte Antriebskraft der technologischen Entwicklung – um die Erfüllung des Gesetzes des Beschleunigten Fortschritts zu gewährleisten. Um sicherzustellen, dass die techno-kapitalistische Aufwärtsspirale für immer weitergeht.
Wir glauben, dass die Techno-Kapital-Maschine nicht anti-menschlich ist – tatsächlich könnte sie das menschenfreundlichste sein, was es gibt. Sie dient uns. Die Techno-Kapital-Maschine arbeitet für uns. Alle Maschinen arbeiten für uns.
Wir glauben, dass die Eckpfeiler der techno-kapitalistischen Aufwärtsspirale Intelligenz und Energie sind – Ideen und die Kraft, sie zu verwirklichen.
Intelligenz
Wir glauben, dass Intelligenz der ultimative Motor des Fortschritts ist. Intelligenz verbessert alles. Kluge Menschen und kluge Gesellschaften schneiden in nahezu jeder messbaren Metrik besser ab als weniger kluge. Intelligenz ist ein Geburtsrecht der Menschheit; wir sollten sie so umfassend und breit wie möglich erweitern.
Wir glauben, dass Intelligenz in einer Aufwärtsspirale ist – erstens, da immer mehr kluge Menschen weltweit in die Techno-Kapital-Maschine eingebunden werden; zweitens, da Menschen symbiotische Beziehungen mit Maschinen in neuen kybernetischen Systemen wie Unternehmen und Netzwerken bilden; drittens, da Künstliche Intelligenz die Fähigkeiten unserer Maschinen und uns selbst steigert.
Wir glauben, dass wir am Beginn eines Intelligenzschubs stehen, der unsere Fähigkeiten auf unvorstellbare Höhen erweitern wird.
Wir glauben, Künstliche Intelligenz ist unsere Alchemie, unser Stein der Weisen – wir machen buchstäblich Sand zum Denken.
Wir glauben, Künstliche Intelligenz ist am besten als universeller Problemlöser zu verstehen. Und wir haben viele Probleme zu lösen.
Wir glauben, Künstliche Intelligenz kann Leben retten – wenn wir es zulassen. Die Medizin, unter vielen anderen Feldern, steckt im Vergleich zu dem, was wir mit vereinter menschlicher und maschineller Intelligenz bei der Entwicklung neuer Heilmittel erreichen können, in der Steinzeit. Es gibt zahlreiche häufige Todesursachen, die mit KI behoben werden können, von Autounfällen über Pandemien bis hin zu Friendly Fire im Krieg.
Wir glauben, jede Verlangsamung der KI-Entwicklung kostet Leben. Tode, die durch die verhinderte Existenz von KI vermeidbar gewesen wären, sind eine Form von Mord.
Wir glauben genauso an Erweiterte Intelligenz wie an Künstliche Intelligenz. Intelligente Maschinen erweitern intelligente Menschen, was eine geometrische Expansion dessen antreibt, was Menschen tun können.
Wir glauben, dass Erweiterte Intelligenz die Grenzproduktivität antreibt, welche das Lohnwachstum antreibt, welches die Nachfrage antreibt, die die Schaffung neuer Angebote antreibt… ohne obere Grenze.
Energie
Energie ist Leben. Wir halten sie für selbstverständlich, aber ohne sie haben wir Dunkelheit, Hunger und Schmerzen. Mit ihr haben wir Licht, Sicherheit und Wärme.
Wir glauben, dass sich Energie in einer Aufwärtsspirale befinden sollte. Energie ist der grundlegende Motor unserer Zivilisation. Je mehr Energie wir haben, desto mehr Menschen können leben, und desto besser kann das Leben aller sein. Wir sollten alle Menschen auf das Niveau unseres Energieverbrauchs bringen, dann unsere Energie um das 1.000-fache steigern und dann die Energie aller anderen ebenfalls um das 1.000-fache erhöhen.
Die derzeitige Kluft im Pro-Kopf-Energieverbrauch zwischen den kleineren Industrieländern und den größeren Entwicklungsländern ist enorm. Diese Kluft wird sich schließen – entweder durch eine massive Ausweitung der Energieproduktion, wodurch es allen besser geht, oder durch eine massive Reduzierung der Energieproduktion, wodurch es allen schlechter geht.
Wir glauben, dass die Energieerzeugung nicht auf Kosten der natürlichen Umwelt ausgeweitet werden muss. Wir haben heute den Königsweg für praktisch unbegrenzte, emissionsfreie Energie – die Kernspaltung. 1973 rief Präsident Richard Nixon zum „Project Independence“ auf, dem Bau von 1.000 Kernkraftwerken bis zum Jahr 2000, um die vollständige Energieunabhängigkeit der USA zu erreichen. Nixon hatte Recht; wir haben die Kraftwerke damals nicht gebaut, aber wir können sie jetzt bauen, wann immer wir es wollen.
Der für Atomenergie zuständige Kommissar Thomas Murray sagte 1953: „Jahrelang war das Atom, verpackt in Waffen, unser wichtigstes Schutzschild gegen die Barbaren. Jetzt ist es darüber hinaus ein gottgegebenes Instrument, um die konstruktive Arbeit der Menschheit zu leisten.“ Auch Murray hatte Recht.
Wir glauben, dass es einen zweiten Energie-Königsweg geben wird – die Kernfusion. Wir sollten auch das bauen. Die gleichen schlechten Ideen, die die Kernspaltung verhindert haben, werden versuchen, die Kernfusion zu verhindern. Das sollten wir nicht zulassen.
Wir glauben, dass es keinen inhärenten Konflikt zwischen der technisch-kapitalistischen Maschine und der natürlichen Umwelt gibt. Die Pro-Kopf-CO2-Emissionen in den USA sind heute niedriger als vor 100 Jahren, auch ohne Kernkraft.
Wir glauben, dass Technologie die Lösung für Umweltzerstörung und -krise ist. Eine technologisch fortschrittliche Gesellschaft verbessert die natürliche Umwelt, eine technologisch stagnierende Gesellschaft ruiniert sie. Wenn Sie die Umweltzerstörung sehen wollen, besuchen Sie ein ehemaliges kommunistisches Land. Die sozialistische UdSSR war weitaus schlimmer für die natürliche Umwelt als die kapitalistischen USA. Googeln Sie den Aralsee.
Wir glauben, dass eine technologisch stagnierende Gesellschaft nur begrenzte Energie zur Verfügung hat, die dazu die Umwelt ruiniert; eine technologisch fortgeschrittene Gesellschaft hat unbegrenzt saubere Energie für alle.
Überfluss
Wir glauben, dass wir Intelligenz und Energie in eine positive Rückkopplungsschleife bringen und beide ins Unendliche treiben sollten.
Wir glauben, dass wir die Rückkopplungsschleife von Intelligenz und Energie nutzen sollten, um alles, was wir wollen und brauchen, im Überfluss zu haben.
Wir glauben, dass das Maß des Überflusses sinkende Preise sind. Jedes Mal, wenn ein Preis fällt, erhält das Universum der Käufer eine Erhöhung der Kaufkraft, was einer Einkommenserhöhung gleichkommt. Wenn viele Güter und Dienstleistungen im Preis fallen, führt dies zu einer Explosion der Kaufkraft, des Realeinkommens und der Lebensqualität nach oben.
Wir glauben, dass, wenn wir sowohl Intelligenz als auch Energie „zu billig zum Messen“ machen, das Endergebnis sein wird, dass alle physischen Güter so billig wie Bleistifte werden. Bleistifte sind technisch tatsächlich ziemlich komplex und schwierig herzustellen, und dennoch wird niemand böse, wenn man sich einen Bleistift ausleiht und ihn nicht zurückgibt. Wir sollten das Gleiche für alle materiellen Güter erreichen.
Wir glauben, dass wir darauf hinarbeiten sollten, die Preise in der gesamten Wirtschaft durch den Einsatz von Technologie zu senken, bis möglichst viele Preise effektiv bei Null liegen, wodurch das Einkommensniveau und die Lebensqualität in die Stratosphäre steigen.
Wir glauben, dass Andy Warhol recht hatte, als er sagte: „Das Großartige an diesem Land ist, dass Amerika die Tradition begründet hat, wo die reichsten Konsumenten im Grunde die gleichen Dinge kaufen wie die ärmsten. Man kann fernsehen und Coca-Cola sehen, und wissen, dass der Präsident Coke trinkt, Liz Taylor trinkt Coke, und einfach denken, man kann auch Coke trinken. Eine Coke ist eine Coke und kein Geld der Welt kann einem eine bessere Coke kaufen als die, die der Obdachlose an der Ecke trinkt. Alle Cokes sind gleich und alle Cokes sind gut.“ Dasselbe gilt für den Browser, das Smartphone, den Chatbot.
Wir glauben, dass Technologie letztendlich die Welt zu dem führt, was Buckminster Fuller „Ephemeralisierung“ nannte – was Ökonomen „Dematerialisierung“ nennen. Fuller: „Mit Technologie kann man immer mehr mit immer weniger machen, bis man letztendlich alles mit nichts machen kann.“
Wir glauben daher, dass technologischer Fortschritt zu materiellem Überfluss für alle führt.
Wir glauben, dass der ultimative Gewinn aus technologischem Überfluss eine massive Ausweitung dessen sein kann, was Julian Simon als „die ultimative Ressource“ bezeichnete – Menschen.
Wir glauben, wie Simon, dass Menschen die ultimative Ressource sind – mit mehr Menschen kommen mehr Kreativität, mehr neue Ideen und mehr technologischer Fortschritt.
Wir glauben daher, dass materieller Überfluss letztendlich mehr Menschen bedeutet – viel mehr Menschen – was wiederum zu mehr Überfluss führt.
Wir glauben, dass unser Planet dramatisch unterbevölkert ist, verglichen mit der Bevölkerung, die wir bei einem Überfluss an Intelligenz, Energie und materiellen Gütern haben könnten.
Wir glauben, dass die Weltbevölkerung ganz leicht auf 50 Milliarden Menschen oder mehr anwachsen kann und dann weit darüber hinaus, wenn wir schließlich andere Planeten besiedeln.
Wir glauben, dass aus all diesen Menschen Wissenschaftler, Technologen, Künstler und Visionäre hervorgehen werden, deren Ideen unsere kühnsten Träume übertreffen werden.
Wir glauben, dass die ultimative Aufgabe der Technologie darin besteht, das Leben sowohl auf der Erde als auch unter den Sternen voranzubringen.
Kein Utopia, aber ziemlich nah dran
Wir sind jedoch keine Utopisten.
Wir sind Anhänger dessen, was Thomas Sowell die „Constrained Vision“ nennt.
Wir glauben, dass die „Constrained Vision“ – im Gegensatz zur „Unconstrained Vision“ von Utopie, Kommunismus und Expertise – bedeutet, die Menschen so zu nehmen, wie sie sind, Ideen empirisch zu testen und den Menschen die Freiheit zu geben, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen.
Wir glauben nicht an Utopia, aber auch nicht an die Apokalypse.
Wir glauben, dass Veränderungen nur am Rande stattfinden – aber eine Menge Veränderungen in einem sehr großen Bereich können zu großen Ergebnissen führen.
Wir sind nicht utopisch, aber wir glauben an das, was Brad DeLong als „slouching towards Utopia“ bezeichnet – das Beste zu tun, was die Menschheit tun kann, und die Dinge zu verbessern, während wir gehen.
Technologische Supermänner
Wir glauben, dass der Fortschritt der Technologie eine der tugendhaftesten Dinge ist, die wir tun können.
Wir glauben daran, dass wir uns bewusst und systematisch in die Art von Menschen verwandeln müssen, die die Technologie voranbringen können.
Wir glauben, dass dies sicherlich eine technische Ausbildung bedeutet, aber es bedeutet auch, selbst Hand anzulegen, sich praktische Fähigkeiten anzueignen, in Teams zu arbeiten und diese zu leiten – das Bestreben, etwas Größeres als sich selbst aufzubauen, das Bestreben, mit anderen zusammenzuarbeiten, um als Gruppe etwas Größeres aufzubauen.
Wir glauben, dass der natürliche menschliche Drang, etwas zu schaffen, ein Gebiet zu erobern und das Unbekannte zu erforschen, produktiv in die Entwicklung von Technologien einfließen kann.
Wir glauben, dass die physischen Grenzen, zumindest hier auf der Erde, geschlossen sind, während die technologischen Grenzen weit offen sind.
Wir glauben an die Erforschung und Behauptung der technologischen Grenzen.
Wir glauben an die Romantik der Technologie, der Industrie. An den Eros der Eisenbahn, des Autos, des elektrischen Lichts, des Wolkenkratzers. Und an den Mikrochip, das neuronale Netz, die Rakete, die Kernspaltung.
Wir glauben an das Abenteuer. Wir wagen die Heldenreise, rebellieren gegen den Status quo, kartieren Neuland, bezwingen Drachen und bringen die Beute für unsere Gemeinschaft nach Hause.
Um ein Manifest aus einer anderen Zeit und einem anderen Ort zu paraphrasieren: „Schönheit existiert nur im Kampf. Es gibt kein Meisterwerk, das nicht einen aggressiven Charakter hat. Technik muss ein gewaltsamer Angriff auf die Kräfte des Unbekannten sein, um sie zu zwingen, sich vor dem Menschen zu beugen.
Wir glauben, dass wir die Herren der Technik sind, waren und immer sein werden, und nicht von der Technik beherrscht werden. Die Opfermentalität ist ein Fluch in jedem Lebensbereich, auch in unserer Beziehung zur Technologie – sie ist unnötig und selbstzerstörerisch. Wir sind keine Opfer, wir sind Eroberer.
Wir glauben an die Natur, aber wir glauben auch an die Überwindung der Natur. Wir sind keine Primitiven, die sich in Angst vor dem Blitz zusammenkauern. Wir sind die Spitzenprädatoren; der Blitz arbeitet für uns.
Wir glauben an Großartigkeit. Wir bewundern die großen Technologen und Industriellen, die vor uns kamen, und wir streben danach, sie heute stolz auf uns zu machen.
Und wir glauben an die Menschheit – individuell und kollektiv.
Technologische Werte
Wir glauben an Ehrgeiz, Aggressivität, Beharrlichkeit, Unnachgiebigkeit – Stärke.
Wir glauben an Verdienst und Leistung.
Wir glauben an Tapferkeit, an Mut.
Wir glauben an Stolz, Selbstvertrauen und Selbstachtung – wenn sie verdient sind.
Wir glauben an das freie Denken, die freie Rede und die freie Forschung.
Wir glauben an die wissenschaftliche Methode und die aufklärerischen Werte des freien Diskurses und der Infragestellung der Autorität von Experten.
Wir glauben, wie Richard Feynman sagte: „Wissenschaft ist der Glaube an die Unwissenheit der Experten“.
Und: „Ich habe lieber Fragen, die nicht beantwortet werden können, als Antworten, die nicht hinterfragt werden können.“
Wir glauben an das Wissen vor Ort, an die Menschen, die über tatsächliche Informationen verfügen und Entscheidungen treffen, und nicht daran, Gott zu spielen.
Wir glauben an die Umarmung der Varianz, an die Steigerung des Interesses.
Wir glauben an das Risiko, an Sprünge ins Unbekannte.
Wir glauben an Eigenverantwortung, an Individualismus.
Wir glauben an radikale Kompetenz.
Wir glauben an die absolute Ablehnung von Ressentiments. Wie Carrie Fisher sagte: „Groll ist wie Gift trinken und darauf warten, dass der andere stirbt.“ Wir übernehmen Verantwortung und wir überwinden sie.
Wir glauben an den Wettbewerb, weil wir an die Evolution glauben.
Wir glauben an die Evolution, weil wir an das Leben glauben.
Wir glauben an die Wahrheit.
Wir glauben, dass reich besser ist als arm, dass billig besser ist als teuer, und dass reichlich besser ist als knapp.
Wir glauben daran, dass jeder reich, alles billig und alles im Überfluss vorhanden sein sollte.
Wir glauben, dass extrinsische Motivationen – Reichtum, Ruhm, Rache – im Großen und Ganzen in Ordnung sind. Aber wir glauben, dass intrinsische Motivationen – die Befriedigung, etwas Neues aufzubauen, die Kameradschaft in einem Team, die Leistung, eine bessere Version von sich selbst zu werden – erfüllender und dauerhafter sind.
Wir glauben an das, was die Griechen eudaimonia durch arete nannten – Aufblühen durch Spitzenleistung.
Wir glauben, dass Technologie universalistisch ist. Sie kümmert sich nicht um Ihre ethnische Zugehörigkeit, Rasse, Religion, nationale Herkunft, Ihr Geschlecht, Ihre Sexualität, Ihre politischen Ansichten, Ihre Größe, Ihr Gewicht, Ihre Haare oder deren Fehlen. Technologie wird von einer virtuellen Vereinten Nationen von Talenten aus der ganzen Welt aufgebaut. Jeder mit einer positiven Einstellung und einem billigen Laptop kann einen Beitrag leisten. Technologie ist die ultimative offene Gesellschaft.
Wir glauben an den Silicon-Valley-Kodex des „pay it forward“, an Vertrauen durch gleichgerichtete Anreize, an Großzügigkeit im Geiste, um sich gegenseitig beim Lernen und Wachsen zu helfen.
Wir glauben, dass Amerika und seine Verbündeten stark und nicht schwach sein sollten. Wir glauben, dass die nationale Stärke liberaler Demokratien auf wirtschaftlicher Stärke (Finanzkraft), kultureller Stärke (Soft Power) und militärischer Stärke (Hard Power) beruht. Wirtschaftliche, kulturelle und militärische Stärke ergeben sich aus technologischer Stärke. Ein technologisch starkes Amerika ist eine Kraft des Guten in einer gefährlichen Welt. Technologisch starke liberale Demokratien sichern Freiheit und Frieden. Technologisch schwache liberale Demokratien verlieren gegen ihre autokratischen Konkurrenten, wodurch es allen schlechter geht.
Wir glauben, dass Technologie Größe möglich und wahrscheinlich macht.
Wir glauben daran, dass wir unser Potenzial ausschöpfen und ganz Mensch werden können – für uns selbst, unsere Gemeinschaften und unsere Gesellschaft.
Der Sinn des Lebens
Techno-Optimismus ist eine materielle Philosophie, keine politische Philosophie.
Wir sind nicht zwangsläufig links, auch wenn einige von uns das sind.
Wir sind nicht zwangsläufig rechts, auch wenn einige von uns das sind.
Wir sind aus gutem Grund auf das Materielle fokussiert – um uns die Möglichkeit zu eröffnen, im materiellen Überflusses leben zu können.
Eine gängige Kritik an der Technologie ist, dass sie uns Wahlmöglichkeiten nimmt, da Maschinen Entscheidungen für uns treffen. Das ist zweifellos wahr, wird jedoch mehr als ausgeglichen durch die Freiheit, unser Leben im durch Maschinen entstehenden materiellen Überfluss zu gestalten.
Der materielle Überfluss, der durch Märkte und Technologie entsteht, öffnet den Raum für Religion, für Politik und für die Entscheidung, wie wir gesellschaftlich und individuell leben wollen.
Wir glauben, dass Technologie befreiend ist. Befreit das menschliche Potenzial. Befreiend für die menschliche Seele, den menschlichen Geist. Sie erweitert die Möglichkeiten, frei zu sein, erfüllt zu sein, lebendig zu sein.
Wir glauben, dass Technologie den Raum dessen erweitert, was es heißen kann, Mensch zu sein.
Die Feinde
Wir haben Feinde.
Unsere Feinde sind keine schlechten Menschen – sondern schlechte Ideen.
Unsere heutige Gesellschaft ist seit sechs Jahrzehnten einer massiven Demoralisierungskampagne ausgesetzt – gegen die Technologie und gegen das Leben – unter verschiedenen Namen wie „existenzielles Risiko“, „Nachhaltigkeit“, „ESG“, „Sustainable Development Goals“, „soziale Verantwortung“, „Stakeholder-Kapitalismus“, „Vorsorgeprinzip“, „Vertrauen und Sicherheit“, „Tech-Ethik“, „Risikomanagement“, „De-Growth“, „die Grenzen des Wachstums“.
„Diese Demoralisierungskampagne basiert auf schlechten Ideen der Vergangenheit – Zombie-Ideen, viele aus dem damals wie heute verheerenden Kommunismus – die sich geweigert haben, zu sterben.
Unser Feind ist die Stagnation.
Unser Feind ist Anti-Verdienst, Anti-Ambition, Anti-Streben, Anti-Leistung, Anti-Großartigkeit.
Unser Feind ist Statismus, Autoritarismus, Kollektivismus, zentrale Planung, Sozialismus.
Unser Feind ist die Bürokratie, die Vetokratie, die Gerontokratie, die blinde Ehrfurcht vor der Tradition.
Unser Feind ist die Korruption, die Vereinnahmung durch Vorschriften, Monopole und Kartelle.
Unser Feind sind Institutionen, die in ihrer Jugend vital und energisch und wahrheitssuchend waren, jetzt aber kompromittiert und korrodiert sind und zusammenbrechen – sie blockieren den Fortschritt in immer verzweifelteren Versuchen, weiterhin relevant zu bleiben, und versuchen verzweifelt, ihre fortgesetzte Finanzierung zu rechtfertigen, obwohl sie in einer Spirale aus Dysfunktionalität und zunehmender Unfähigkeit stecken.
Unser Feind ist der Elfenbeinturm, die Weltanschauung der allwissenden, etablierten Experten, die sich in abstrakten Theorien, Luxusüberzeugungen und Sozialtechnik ergehen, losgelöst von der realen Welt, illusorisch, nicht gewählt und unverantwortlich – sie spielen Gott mit dem Leben aller anderen, ohne sich um die Konsequenzen zu kümmern.
Unser Feind ist die Sprach- und Gedankenkontrolle – die zunehmende Verwendung von George Orwells „1984“ als Gebrauchsanweisung, und zwar ganz offen.
Unser Feind ist Thomas Sowells ‚Unbeschränkte Vision‘, Alexander Kojeves ‚Universeller und homogener Staat‘, Thomas Mores ‚Utopia‘.“
Unser Feind ist das Vorsorgeprinzip, das praktisch jeden Fortschritt verhindert hätte, seit der Mensch das Feuer nutzte. Das Vorsorgeprinzip wurde erfunden, um den groß angelegten Einsatz der zivilen Kernkraft zu verhindern, den vielleicht katastrophalsten Fehler der westlichen Gesellschaft zu meinen Lebzeiten. Das Vorsorgeprinzip fügt unserer Welt auch heute noch enormes unnötiges Leid zu. Es ist zutiefst unmoralisch, und wir müssen es mit aller Entschiedenheit über Bord werfen.
Unser Feind ist die Trägheit, der Rückgang des Wachstums, die Entvölkerung – der nihilistische Wunsch unserer Eliten nach weniger Menschen, weniger Energie und mehr Leid und Tod.
Unser Feind ist der „Letzte Mensch“ von Friedrich Nietzsche:
Ich sage euch: man muß noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: ihr habt noch Chaos in euch.
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selber nicht mehr verachten kann.
Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.
„Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?“ – so fragt der letzte Mensch und blinzelt.
Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.
„Wir haben das Glück erfunden“ – sagen die letzten Menschen und blinzeln.
Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.
Krankwerden und Mißtrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, daß die Unterhaltung nicht angreife.
Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich. Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.
Kein Hirt und eine Herde! Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.
»Ehemals war alle Welt irre« – sagen die Feinsten und blinzeln.
Man ist klug und weiß alles, was geschehn ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald – sonst verdirbt es den Magen.
Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.
„Wir haben das Glück erfunden“ – sagen die letzten Menschen und blinzeln.
Unser Feind ist… das.
Wir streben danach … – nicht so zu sein.
Wir werden den Menschen, die von diesen Zombie-Ideen gefangen sind, erklären, dass ihre Ängste unberechtigt sind und die Zukunft rosig ist.
Wir glauben, dass diese gefangenen Menschen unter Ressentiments leiden – einem Hexengebräu aus Ressentiments, Bitterkeit und Wut, das sie dazu bringt, falsche Werte zu vertreten, Werte, die sowohl ihnen selbst als auch den Menschen, die ihnen etwas bedeuten, schaden.
Wir glauben, dass wir ihnen helfen müssen, den Weg aus ihrem selbst auferlegten Labyrinth des Schmerzes zu finden.
Wir laden alle ein, sich uns im Techno-Optimismus anzuschließen.
Das Wasser ist warm.
Werden Sie unser Verbündeter im Streben nach Technologie, Überfluss und Leben.
Die Zukunft
Woher kommen wir?
Unsere Zivilisation wurde auf dem Geist der Entdeckung, der Erforschung und der Industrialisierung aufgebaut.
Wohin gehen wir?
Welche Welt bauen wir für unsere Kinder, deren Kinder und deren Kinder?
Eine Welt der Angst, der Schuld und der Vorbehalte?
Oder eine Welt des Ehrgeizes, des Überflusses und des Abenteuers?
Wir glauben an die Worte von David Deutsch: „Wir haben die Pflicht, optimistisch zu sein. Denn die Zukunft ist offen, nicht vorherbestimmt und kann daher nicht einfach hingenommen werden: Wir sind alle für das verantwortlich, was sie bringt. Deshalb ist es unsere Pflicht, für eine bessere Welt zu kämpfen.“
Wir stehen in der Verpflichtung der Vergangenheit und der Zukunft.
Es ist Zeit, ein Techno-Optimist zu sein.
Es ist an der Zeit, aufzubauen.
Es handelt sich um eine Übersetzung des Techno Optimist Manifesto von Marc Andreessen, das Sie im amerikanischen Original hier finden. Die Übersetzung wurde mit Hilfe von ChatGPT und Deepl erstellt.
Die Illustration dazu wurde mit der Midjourney AI erstellt.

