outlook.com ist da

Ich benutze ja schon einige Zeit Microsofts E-Mail Service live.de (aka hotmail). Werbefrei, nahtlose Integration mit meinem Windows Phone, perfekte Organisation der Mails und 25GB Cloud Speicher…

Vor einigen Tagen zeichnete sich beim neuen Login-Screen bereits ab, dass der Dienst recht bald den neuen Microsoft Look erhalten würde: flach, klar, elegant und schnörkellos.

Jetzt ist es soweit – und nicht nur das, live.de/hotmail.com wird zu outlook.com.

Außer dem neuen Look gibt es auch einige neue Features – so kann man sich z.B. direkt die Aktivitäten seiner Kontakte in sozialen Netzen anzeigen lassen. Und die allgemeinen E-Mail Funktionen waren ohnehin schon vorher überzeugend. Mein favorisierter Mail-Dienst ist jedenfalls noch besser geworden.

Man kann übrigens seine Mail-Adresse wahlweise auf outlook.com umstellen oder die bisherige behalten – letzteres würde ich jedem raten, der ein Windows Phone hat, da eine Änderung der Mail-Adresse eine Neueinrichtung des Smartphones bedingt.

Mein Tipp: einfach einen Alias unter @outlook.com einrichten.

Apple Store kommt ins RheinCenter in Köln

Lange wurde über den Standort des Apple Store in Köln spekuliert – und so wie es aussieht, zieht er ins Rheincenter ein, in unmittelbarer Nachbarschaft von einem anderen kalifornischen Kultunternehmen, Hollister.

Durch die schwarze Abdeckung dort ist jedenfalls ganz deutlich die Genius Bar zu erkennen…

Was weiter dafür spricht: der ebenfalls in unmittelbarer gelegene re:Store scheint derzeit einen Ausverkauf zu betreiben.

Offen ist, wann die Eröffnung stattfindet – Ende August halte ich aber für realistisch.

iPad 2 oder iPad 3?

Viele Leser, die mich kennen, werden sich jetzt wundern, warum ich einen Artikel darüber schreibe, ob man nun besser zum iPad 2 oder iPad 3 greifen solle… Nun ja, aufgrund des Retina-Display Aprilscherzes gibt es recht viele Besucher, die mit dieser Fragestellung hier landen.. und denen will ich eine fundierte Entscheidungshilfe bieten.

Zunächst stellt sich die Frage, ob es überhaupt ein iPad sein muss oder auch ein anderes Tablett sein darf.

Das hängt sehr stark vom geplanten Anwendungsbereich ein.

Wenn Sie z.B. eher auf der Suche nach einem eBook-Reader sind, würde ich an Ihrer Stelle zu einem Amazon Kindle greifen. Den gibt es nicht nur schon bedeutend günstiger (ab 99 Euro) sondern er ist auch wegen des E-Ink Display deutlich besser geeignet, lange Texte zu lesen – insbesondere auch im Sonnenlicht. Zudem sind sie viel leichter, so dass die Arme beim Lesen nicht so schnell ermüden. Und mit dem Kindle Touch können Sie nebenher auch Musik hören.

Wenn Sie eher auf der Suche nach einer kleinen Produktiv-Maschine sind und auch mal längere Texte schreiben wollen, würde ich zu einem Netbook oder einem kleinen MacBook greifen. Oder Sie warten auf Microsofts Surface Tablet, das gleich mit einer Tastatur in einer Abdeckung kommt.

Soll es nur eine Surf-Maschine sein, mit der Sie schnell mal was im Internet recherchieren wollen oder mal zwischendurch ein kleines Spiel spielen wollen, kann ein preigünstiges Android Tablet die richtige Wahl sein. Diese kosten weniger als ein iPad, bieten auch eine große Auswahl an Apps – um die 500.000 sind derzeit im Google Play Store. Dann sollten Sie aber auch darauf achten, dass das jeweilige Gerät auch wirklich Zugriff auf den Store hat, was bei einigen billigen Tablets nicht gegeben ist. Was Ihnen aber klar sein sollte: die meisten Apps hier erreichen einfach nicht die Anmut wie bei iOS oder wie zukünftig auch bei Windows 8, Windows RT und Windows Phone 8. Und auch die Haptik und die Verarbeitungqualität sehr günstiger Android-Tablets ist nicht mit der des iPad oder der von High-End Androiden vergleichbar. Auf jeden Fall sollten Sie sich vor einem Kauf eins solchen Geräts die Reviews auf Amazon und andere Testberichte durchlesen. Ähnliches gilt für den Kauf von Exoten wie dem HP Touchpad, von dem es noch gebrauchte Geräte auf Amazon gibt. Ein kleiner Geheimtip ist hier vielleicht noch das BlackBerry PlayBook Tablet, das es schon ab 199 Euro neu gibt, welches recht sauber verarbeitet ist, bei dem aber auch unklar ist, wie lange das System noch unterstützt wird.

Durchaus eine Alternative kann auch ein gebrauchtes iPad der ersten Generation sein. Klar, es ist schwerer und langsamer als die neueren Modelle und auch die neuesten iOS Funktionen gibt es dafür nicht. Zum surfen, iTunes und die meisten Apps reicht das aber allemal.

Wenn Sie aber ein High-End-Gerät wollen, Ihnen Android zu freaky und nerdy ist und Sie keine Lust haben, auf die Surface Tablets von Microsoft zu warten oder sie ohnehin schon stark in der Apple Welt verankert sind, steht tatsächlich die Entscheidung zwischen iPad 2 und dem neuen iPad an.

Hier sind für mich folgende Faktore entscheidend:

  1. Das Retina Display: die Display-Auflösung beim neuen iPad ist mit 2048*1536 Pixel deutlich schärfer als beim iPad 2, das nur 1024*768 Pixel bringt. Beim reinen Surfen und einfachen Apps macht das nicht so viel aus, bei angepassten Spielen und beim Lesen langer Texte merken Sie aber den Unterschied.
  2. Das Gewicht und die Größe: die neuen iPad Modelle sind leichter und schlanker als die vergleichbaren Vorgänger. Zwar nicht viel, aber beim langen lesen merkt man den Unterschied der gut 50g schon – und es sieht einfach schlanker und moderner aus.
  3. Zukunftssicherheit: Das neue iPad hat nicht nur das bessere Display, sondern auch den schnelleren Prozessor. Und damit ist schon absehbar, dass es länger mit neuen iOS Funktionen unterstützt wird, als das iPad 2. So bekommt das neue iPad Siri, die Vorgänger nicht.

Die anderen Unterschiede – wie z.B. bei der Kamera – halte ich für nicht so wesentlich. Wenn ihnen also das Retina Display, das etwas geringere Gewicht und die Zukunftssicherheit den Preisunterschied wert sind, sollten Sie zum iPad 3 greifen, ansonsten sind Sie auch mit dem iPad 2 gut bedient.

Wenn die Entscheidung nicht ganz so dringlich ist, warten Sie noch etwas, denn im (späten) Herbst wird der Tablet-Markt spannend:

  • Es gibt Gerüchte über ein neues kleineres iPad mit 7″ Display – das wird preiswerter und reicht für viele Anwendungen aus. Und auch neue High-End iPads sind nicht ausgeschlossen.
  • Das Google Nexus 7 Tablet kommt auf den deutschen Markt. Zum surfen, spielen und Medienkonsum eine durchaus interessante Alternative.
  • Amazon wird neue Kindle Fire Tablets bringen – und zwar wohl auch auf den deutschen Markt.
  • Microsoft bringt zum Start von Windows 8 am 26. Oktober die Surface Tablets mit Windows RT, der einfacheren Tablet Version von Windows 8.
  • Ohnehin werden zum Start von Windows 8 viele neue Tablets und auch Hybridmodelle erwartet.

Der Markt bleibt also spannend.

Was am 31. Juli in Bonn passiert ist

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Das iPhone 5 und ein Blick in die Zukunft von Apple

Dieser Artikel bezieht sich auf den Stand vor der Einführung des iPhone 5. Ich empfehle aktuell die Lektüre von “Ein Blick in die Zukunft von Apple“.

Das iPhone ist das Brot- und Butterprodukt von Apple – und um so entsetzter waren die Anleger, als der Konzern aus Kalifornien von April bis Juni weniger iPhones verkaufte, als erwartet. Gut, es waren immer noch 26 Millionen, doch hatten Analysten mit bis zu 28 Millionen im entsprechenden Zeitraum gerechnet.

Sicherlich ist dieser Umstand auch der zunehmenden Stärke der Android Konkurrenz geschuldet, allen voran Samsung mit seinen Galaxy Modellen.

Entscheidend dürfte aber sein, dass viele potentielle Käufer aufs iPhone 5 warten, das am 12. September vorgestellt werden und ab dem 21. September verfügbar sein soll – so sagt es zumindest die Gerüchteküche.

Mit den meisten Gerüchten rund um das iPhone 5 – vielleicht heißt es auch ganz anders, z.B. “das neue iPhone” – will ich mich gar nicht groß beschäftigen, drei Dinge halte ich aber für interessant und bemerkenswert:

Zunächst einmal gehen die meisten gut informierten Kreise inzwischen davon aus, dass das neue iPhone einen geänderten Dock-Connector bekommen wird, der deutlich schmaler sein soll. Damit würde das bestehende Zubehör unbrauchbar, was die Hersteller freuen dürfte, die Anwender zunächst weniger. Dennoch – ein neues Connector Design ist auf kurz oder lang wohl unabdingbar, stammt das bisherige im Grundsatz doch noch vom ersten iPod.

Was sich wohl auch ändern wird, ist die Display-Größe, gerüchteweise ist von 4″ die Rede. Dies würde aber auch sinnvollerweise eine Änderung des Seitenverhältnisses der Anzeige bedingen. Steve Jobs soll deswegen noch als eine seiner letzten Amtshandlungen das iPhone 5 gestoppt haben, um eine Fragmentierung des Ökosystems zu vermeiden – angeblich der Grund dafür, warum dann im letzten Jahr “nur” das iPhone 4S auf den Markt kam. Tatsächlich darf man gespannt sein, ob es zu so einer Anpassung kommt, wie bestehende Apps auf dem neuen iPhone aussehen und wie Entwickler in Zukunft vorgehen: wird es Varianten für das neue iPhone und für die alten Vorgängermodelle geben…?

Zum dritten wird erwartet, dass Apple mit dem iPhone 5 die Nano-Sim einführt. Dies stellt die Mobilfunkanbieter vor neue logistische Herausforderungen und auch die Nutzung einer SIM mit mehreren Geräten (z.B. tagsüber im iPhone, nachts auf der Party ab mit der Karte in ein altes Phone) wird damit unmöglich gemacht. Und die bestehenden SIM Karten lassen sich nicht aufs Nano-Format umschneiden.

Damit dürften beim iPhone 5 deutliche Änderungen auf die Benutzer zukommen, die es so geballt und umfangreich von einer Modellgeneration zur nächsten noch nicht gegeben hat.

Klar ist aber auch, diese Änderungen – insbesondere beim Display – muss es geben, damit Apple mit den aktuellen Entwicklungen mithalten kann.

Und hier tut sich ein weiteres Problem Apples auf – die Bedieneroberfläche von iOS hat sich seit 2007 nicht groß verändert. Der Startscreen kann eigentlich nichts anderes, als dem Aufruf von Apps zu ermöglichen. Android mit seinen Widgets und erst recht Microsoft mit den Live Tiles bei Windows Phone sind hier deutlich weiter. Auch die bunten Schattenspielereien sind nicht mehr so ganz zeitgemäß. Man könnte auch sagen: “iOS ist so  was von 2007”.

Apple steht also vor der Herausforderung, auf kurz oder lang iOS umzubauen, will das Unternehmen den Anschluss nicht verlieren. Man darf gespannt sein, wie ein iOS 7 aussieht und wie die Apple-Fanboys darauf reagieren.

Die “Deutschland” bleibt deutsch

Wie man gerüchteweise hört, wird die aus dem ZDF Traumschiff bekannte MS-Deutschland nun doch unter deutscher Flagge bleiben und nicht nach Malta ausgeflaggt. Die entsprechenden Pläne, die vom vom neuen Deilmann Inhaber Aurelius AG (einer deutschen Industrieholding) ausgingen, sind verschiedenen Medienberichten zufolge wohl zurückgezogen worden.

Die geplante Ausflaggung des Kreuzfahrtschiffs hatte nicht nur für viel Aufregung bei den Boulevard-Medien gesorgt, sondern am Ende sogar Bundespräsident Joachim Gauck auf den Plan gerufen.

Was sich jetzt wie ein reines Sommerloch-Thema anhört, hat einen durchaus ernsten Hintergrund: Die “Deutschland” ist das letzte Kreuzfahrtschiff, das noch unter deutscher Flagge fährt. Und eine Ausflaggung hätte nicht nur rein symbolischen Charakter, sondern gerade für die Angestellten auf dem Schiff recht negative Folgen gehabt, denn die Ausflaggungen hätte es der Reederei Deilmann ermöglicht, Besatzungen zu anderen als den in Deutschland geltenden Tarif- und Sozialbestimmungen anzuheuern.

Letztlich aber hat jetzt die massive negative Presse hat jetzt jedoch zum Umdenken geführt – ein mehr als nur symbolischer Schritt gegen den Globalisierungstrend.

Was am 30. Juli in Bonn passiert ist

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Apple lehnt eBook wegen Erwähnung von Amazon ab

Dass Apple in seinem iBook-Store eine recht strenge Inhaltskontrolle betreibt und z.B. Bücher mit erotischen Inhalten nicht zulässt – ganz im Sinne von Übervater Steve Jobs.

Jetzt wurde ein Buch nicht zugelassen, allein weil Amazon darin erwähnt wird.

Autorin Holly Lisle schreibt unter anderem darüber, wie man sich als Autor selbst vermarkten kann. In ihrem eBook How to Think Sideways Lesson 6: How to Discover (or Create) Your Story’s Market (How To Think Sideways: Career Survival School for Writers)  waren Links auf Amazon gesetzt. Apple nahm das Buch nicht auf, da darin Links auf Amazon gesetzt waren.

OK, sagte sich Lisle, das kann ich irgendwo noch verstehen und entferne die Links. Daraufhin reichte sie das Buch erneut ein. Doch wider erwarten wurde es wieder von Apple abgelehnt – diesmal mit der Begründung, dass die alleinige Erwähnung von Amazon nicht zulässig sei.

Die Feststellung, dass es unmöglich ist, ein Buch über Self-Publishing zu schreiben, ohne Amazon zu erwähnen, ist dabei durchaus mehr als zutreffend.

Insoweit ist das Verhalten von Apple hier einmal mehr enttäuschend – wenn auch nicht unerwartet.

Wieder einmal zeigt sich:

Apple is just the Church of Scientology of Consumer Electronics.

Was am 29. Juli in Bonn passiert ist

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Microsoft Live Login im Metro Look

Seit heute morgen präsentiert sich mir der Login-Screen der Live-Dienste von Microsoft schon im neuen Microsoft-Look: