10 Tipps, was man an #FridaysForFuture sinnvolles für Klima und Umwelt machen kann, statt nur zu demonstrieren

Die junge Schwedin Greta Thunberg hat die #FridaysForFuture initiiert, an dem Schüler die Schule bestreiken und für den Klimawandel demonstrieren sollen. Ich habe diese Ansatz kritisiert und geschrieben, dass die Aktion viel glaubwürdiger wäre und mehr Menschen für die Sache begeistern würde, wenn sich die Schüler dabei auch für die Umwelt einsetzen würden. Hier sind 10 Ideen dazu.

  1. Aufklären
    Statt einfach nur zu demonstrieren und die Schule zu bestreiken – und damit im schlechtesten Fall auf Unverständnis zu sorgen – könnt Ihr andere über die Themen Klimawandel und Umweltschutz aufklären. Arbeitet ein Thema aus und stellt dies vor – ob auf einem Infostand oder mittels eines Blogs. Das lässt sich übrigens unter Einbeziehung Eurer Lehrer fächerübrgreifend in den Schulalltag integrieren.
  2. Müll einsammeln
    Ob im Wald, in Parks, am Ufer oder nur auf dem Schulhof: überall liegt Müll herum. Sammelt diesen ein!
  3. Einen Teich renaturieren oder bauen
    Teiche bieten Lebensraum für viele Tiere. Vielleicht gibt es bei Eurer Schule einen Teich, der renaturiert werden kann oder ihr legt einen Teich ganz neu an – das haben wir übrigen 1988 als Projekt im Bio-LK am CoJoBo in Bonn gemacht.
  4. Nistkästen bauen
    Baut Nistkästen, Eichhörnchenkobel oder Insektenhotels und hängt diese auf oder verkauft diese.
  5. Bäume pflanzen
    Bäume sind besonders in der Stadt wichtig: Sie bieten einen Lebensraum für viele Tiere und leisten einen wichtigen Beitrag zum lokalen Klima. Pflanzt Bäume, z.B. in Eurer Schule oder in den Gärten Eurer Eltern, Verwandten und Bekannten. Alternativ erkundigt Ihr Euch bei einem Förster ob und wie Ihr bei Wiederaufforstungsprojekten helfen könnt.
  6. Geld sammeln für den Regenwald
    Sammelt Geld und kauft damit ein Stück Regenwald, um es vor der Abholzung zu bewahren. Verbindet dies z.B. mit einem Stand, an dem Ihr über den Schutz des Regenwalds informiert.
  7. Seedbombs bauen
    Bastelt Seedbombs und verteilt diese oder verkauft sie – mit dem eingenommen Geld könnt Ihr Zutaten für weitere Seedbombs kaufen. So leistet ihr einen wichtigen Beitrag für Bienen und andere Insekten.
  8. Imkern als Schulprojekt
    Bienen sind wichtig für unser Ökosystem. Regt an, dass in Eurer Schule ein Bienenstock als Schulprojekt betreut wird.
  9. Batterien, Leuchtmittel und Toner sammeln
    Viele Abfälle, die wertvolle Rohstoffe enthalten, landen unnötigerweise im Müll, wo sie auch die Umwelt unnötig belasten. Stellt Sammelbehälter in Eurer Schule auf oder nutzt den #FridayForFuture, um eine Sammelaktion durchzuführen.
  10. Defekte Dinge aufarbeiten
    Viel zu schnell landen Dinge heute im Müll, wenn Sie kaputt sind. Warum nicht gemeinsam aufarbeiten? Zum Beispiel alte Notebooks und Tablets wieder fit machen, Socken stopfen oder Pullover nähen und Menschen geben, die sie noch brauchen können oder verkaufen. Mit dem Erlös kann man dann wieder was für die Umwelt tun.

Anleitung: Seedbombs selber machen

Was Sie brauchen, um Seedbombs selbst zu basteln:

  • Samen (1 Teil)
  • Erde (2 Teile)
  • Kompost (1 Teil)
  • Tonerde aus dem Baumarkt, Terrarienbedarf oder aus der Apotheke (5 Teile)
  • Wasser

Wenn Sie keinen Kompost haben, können Sie auf diesen verzichten, nehmen Sie dann etwas mehr Erde. Wenn Sie keine Tonerde finden, nehmen Sie Lehm oder alternativ Katzenstreu aus reinem Betonit.

Mischen Sie die Zutaten unter Zugabe von Wasser gut zusammen und formen Sie daraus ca. walnussgroße Kugeln und lassen Sie diese trocknen.

Bei der Auswahl der Samen sollten Sie folgendes beachten:

  • verwenden Sie regionale Pflanzen
  • verzichten Sie auf giftige Pflanzen
  • nehmen Sie robuste, unempfindliche Pflanzen
  • ein Mix aus ein- und mehrjährigen Pflanzen ist ideal

Gut geeignet sind:

  • Brennnessel (gut für Schmetterlinge)
  • Lupinen
  • Lavendel
  • Fette Henne
  • Efeu
  • Farne (für schattige Plätze, in der Stadt)
  • Strauchrosen
  • Gräser
  • Tagetes
  • Kapuzinerkresse
  • Gänseblümchen
  • Klee (gut für Bienen, für große Brachflächen)
  • Minze
  • Zitronenmelisse
  • Rosmarin

10 Tipps zum Tag des Ehrenamts, wie man sich ehrenamtlich engagieren kann

Am 5. Dezember ist der Tag des Ehrenamts. Hier sind 10 Ideen, wie Sie der Gesellschaft etwas zurückgeben können.

  1. Nachbarn helfen
    Einfach und unkompliziert – helfen Sie Ihren Nachbarn. Ob Einkaufen für Senioren, Hilfe bei den Hausaufgaben für Kinder, Besorgungsfahrten übernehmen, eine Portion Essen vorbeibringen, einfach mal zuhören – halten Sie die Augen offen, was Sie in Ihrem Umfeld tun können.
  2. Sich politisch engagieren
    Schimpfen Sie nicht nur, packen Sie selbst an und engagieren sich politisch, indem Sie z.B. einer Partei beitreten.  Wenn Ihnen das zu viel ist, melden Sie sich bei Ihrer Gemeinde zumindest als Wahlhelfer.
  3. Blut spenden
    Blutspenden werden immer benötigt. Warum nicht also selbst spenden?
    Wo Sie Blut spenden können, finden Sie hier.
  4. Hunde ausführen, sich um Tiere kümmern
    Viele Tierheime suchen Menschen, die sich ehrenamtlich um Tiere kümmern, z.B. Hunde ausführen. Fragen Sie mal bei Ihrem Tierheim vor Ort nach!
  5. Rechenzeit zur Verfügung stellen
    Sie haben wirklich keine Zeit und kein Geld, etwas ehrenamtliches zu tun, aber einen Computer? Dann stellen Sie Rechenzeit für einen guten Zweck zur Verfügung.  Das geht z.B. über Boinc.
  6. Bei “Die Tafeln” mitmachen
    Über 60.000 Menschen sind in Deutschland ehrenamtlich für “Die Tafeln” tätig und verteilen z.B. Essen an Bedürftige. Wie Sie dabei helfen können, lesen Sie hier.
  7. Was für die Natur tun
    Es gibt viele Möglichkeiten, was für die Natur zu tun. Werden Sie z.B. Mitglied in einem Verein, der sich für Streuobstwiesen einsetzt. Oder sammeln Sie Abfall an Wegen, Bächen und in Parks ein – hier gibt es oft auch spezielle Aktionstage. Oder Sie sorgen einfach dafür, dass Ihr Garten insektenfreundlich ist.
  8. Beim Kinderhospizdienst helfen
    Familien mit sterbenskranken Kinder – und natürlich diese selbst – brauchen besonders viel Hilfe. Engagieren Sie sich beim Kinderhospizdienst.
  9. Trainer im Sportverein werden
    Sie sind sportlich? Sie wollen Ihr Wissen weiter geben? Dann fragen Sie doch bei einem Sportverein vor Ort, ob dieser Bedarf an Trainern und Betreuern hat.
  10. Bei der Kirchengemeinde helfen
    Viele ehrenamtliche Ämter ergeben sich im Umfeld von Kirchengemeinden. Kirchenchor, Unterstützung von Familien, Senioren, Jugendlichen und Kindern, Pfadfinder, Caritas – fragen Sie bei Ihrer Gemeinde, ob und wie Sie helfen können.

10 Tipps, wie Sie Eichhörnchen helfen können

  1. Sie wollen, dass Eichhörnchen in Ihrem Garten heimisch werden? Dann hängen Sie einen Kobel auf, in dem die Tiere geschützt übernachten und überwintern können. Beachten Sie – dieser sollte idealerweise in mindestens 5m Höhe in einem Baum aufgehangen werden. Übrigens, da Eichhörnchen in der Regel mehrere Kobel nutzen, sollten Sie auch mehrere aufhängen!
  2. Pflanzen Sie Büsche und Bäume an, deren Früchte von den Eichhörnchen als Nahrung genutzt werden können. Dazu gehören Haselnusssträucher, Fichten, Buchen (Bucheckern), Kastanien, Tannen, Kiefern und Walnussbäume.
  3. Wenn es in Ihrem Garten nicht genug Futter gibt, können Sie den Eichhörnchen welches anbieten. Am besten Haselnüsse, Walnüsse, Sonnenblumenkerne oder auch Erdnüsse. Am besten bewahren Sie dieses in einem Futterhäuschen auf. Übrigens, wenn mehrere Eichhörnchen in Ihrem Garten leben, sollten Sie auch mehrere Futterhäuschen aufstellen.
  4. Für den Winter legen Eichhörnchen Vorräte an, die Sie im Boden vergraben. Sie sollten diese nicht ausgraben oder anderweitig entfernen. Da die Eichhörnchen ihre Vorräte über den Geruchssinn finden, können Sie Ihnen auch selbst Nüsse vergraben.
  5. Regentonnen sind gefährliche Fallen für Eichhörnchen, in denen sie leicht ertrinken können. Decken Sie daher Regentonnen ab oder geben Sie zumindest einen Ast oder Stock als Ausstiegshilfe hinein, so dass sich die Tiere retten können.
  6. Eichhörnchen benötigen zusätzliches Wasser – bieten Sie es Ihnen in einer Tränke an, die direkt unter Bäumen am Boden positioniert ist.
  7. Da Eichhörnchen Fluchttiere sind, sollten Sie dafür sorgen, dass sie entsprechende Fluchtwege haben. Besonders gut geeignet sind dazu Fichten, bei denen sie schnell in die Höhe klettern.
  8. Eichhörnchen halten Winterruhe. Sie sollten Sie in dieser Zeit nicht stören, da sie dann unnötig Energiereserven verbrauchen.
  9. Auch wenn Sie keinen eigenen Garten haben, können Sie Eichhörnchen helfen: z.B., indem Sie im Winter in Parks Futter auslegen oder gar ein Futterhäuschen aufhängen, wie hier z.B. in der Bonner Südstadt gesehen.
  10. Haben Sie ein hilfloses Eichhörnchen im Garten? Anders als bei Vögeln können Sie die Jungtiere auch anfassen. Zuerst sollten Sie aber beobachten, ob nicht die Mutter in der Nähe ist und erst dann einschreiten, wenn sich länger nichts tut. Wichtig ist, dass Sie Jungtiere warm halten, z.B. in einer Decke. Als erste Hilfe können Sie etwas Zuckerwasser in einer Spritze zum Trinken anbieten. Erwachsene Tiere sollten Sie nur mit Handschuhen anfassen, da sie sehr scharfe Zähne und Krallen haben. Bringen Sie die Tiere zu einem Tierarzt oder zu einer Aufzuchtstation.

Bild: (c) Udo Kellmann

10 Tipps, was Sie für Vögel tun können

Es gibt in Deutschland immer weniger Vögel, viele Arten sind gefährdet. Hier sind 10 Tipps, was Sie tun können, um Vögeln beim Überleben zu helfen.

  1. Nistkästen aufhängen
    Es gibt in vielen Gebieten immer weniger alte Bäume und andere naturnahe Bereiche, in denen Vögel nisten können. Hängen Sie daher in Ihrem Garten oder in einer ruhigen Ecke an Ihrem Balkon einen Nistkasten auf. Beachten Sie, dass es für verschiedene Vogelarten auch verschiedene Nistkästen gibt. Eine Übersicht dazu finden Sie hier.
  2. Zumindest bei Frost und Schnee füttern
    Das Thema der Fütterung von Vögeln ist umstritten – ganzjährig oder nur im Winter. Einig sind sich alle jedoch in einem Punkt: Bei Frost und Schnee ist die Fütterung unabdingbar! Am besten stellen Sie ein Vogelhäuschen auf, in dem Sie (geschälte) Sonnenblumenkerne verfüttern. Meisen freuen sich über Meisenknödel, die Sie im Garten verteilen können.
  3. Vogeltränke aufstellen
    Es gibt immer weniger natürliche Gewässer. Gerade aber im Sommer brauchen Vögel Wasser, um zu trinken und auch um sich abzukühlen. Daher sollten Sie eine Vogeltränke aufstellen, von denen es eine große Auswahl gibt. Sie sollte geschützt aufgestellt sein, so dass Katzen sie nicht zu leicht erreichen (s.u.) und regelmäßig gereinigt werden.
  4. Wilde Ecken im Garten schaffen und naturnah gärtnern
    Lassen Sie einige Ecken in Ihrem Garten möglichst wild. Damit schaffen Sie nicht nur Verstecke und Nistmöglichkeiten, sondern sorgen auch für Lebensräume für Insekten, die den Vögeln wiederum als Nahrung dienen. Aus diesem Grund sollten Sie auch auf Pestizide und Insektizide verzichten. Grundsätzlich gilt: was gut für Insekten ist, ist auch gut für Vögel! Daneben sollten Sie möglichst nur heimische Bäume, Hecken, Sträucher und andere Pflanzen in Ihrem Garten haben.
  5. Scheiben schützen!
    Glasscheiben und Glasflächen sind ein großes Problem für Vögel – da transparente Scheiben für sie nicht sichtbar sind und spiegelnde Scheiben ihnen ggf. Natur vorgaukeln, fliegen sie dagegen und sterben dann oft. Es gibt inzwischen Glasarten, die von den Vögeln als Barrieren wahrgenommen werden. Andernfalls ist es sinnvoll, z.B. Dekostreifen (Aufkleber) etc. an Fenstern anzubringen. Die klassischen Raubvogelaufkleber sind gegen Vogelschlag übrigens weitgehend nutzlos. Wenn Sie sich an Markierungen an Ihren Fenstern stören, können Sie auf UV-Stifte setzen, von denen es inzwischen sogar spezielle Bird Pens gibt – mit diesen können Sie für den Menschen nahezu unsichtbare Muster auf ihre Scheiben malen, die von den meisten Vögeln aber wahrgenommen werden. Eine weitere Alternative sind fast unsichtbare Aufkleber.
  6. Im Wald und in der Natur auf den Wegen bleiben
    Gerade zu den Nistzeiten sollten Sie bei Ihren Spaziergängen und Wanderungen auf den Wegen bleiben, um nistende Vögel nicht zu stören. Aber auch andere Tiere werden es Ihnen danken!
  7. Vor Katzen – und Mardern – schützen
    Sie haben brütende Vögel im Garten? Dann schützen Sie den Zugang zum Nest, z.B. mit einem sog. Katzenkragen um den Bau. Vogeltränken sollten 2m von einem Gebüsch entfernt stehen, damit sich Katzen nicht unentdeckt anschleichen können. Wenn Sie selbst eine Katze haben, lassen sie sie zumindest zur Brutzeit mit einem Glöckchenhalsband nach draußen – setzen Sie auf ein Modell, dass sich im Notfall von selbst öffnet.
  8. Jungvögel nicht anfassen
    Viele Menschen wollen scheinbar hilflosen Jungvögeln instinktiv helfen und fassen diese an. Diese wirken aber oft nur hilflos und haben Angst vor Ihnen. Entfernen Sie sich lieber, die Eltern kümmern sich im Regelfall dann wieder um die Jungtiere. Erst wenn diese über einen sehr langen Zeitraum hilflos sind, sollten Sie den Rat eines Experten einholen, z.B. bei einer Vogelauffangstation.
  9. Regional Bio kaufen
    Kaufen Sie regionale Bio-Lebensmittel. Denn so unterstützen Sie in Ihrer Region eine möglichst naturnahe Landwirtschaft, die damit auch Vögeln einen besseren Lebensraum bietet.
  10. Sagen Sie es weiter!
    Je mehr Menschen sich für unsere heimischen Vögel engagieren, desto besser. Teilen Sie diesen Beitrag bei facebook, twitter, Pinterest, Google plus und Co. Noch wichtiger aber: erzählen Sie es weiter!

Foto: (c) Udo Kellmann

Die Waldregeln

  1. Lasst im Wald nichts liegen
    Schon der kleinste Abfall kann für Tiere eine Lebensgefahr darstellen!
  2. Bleibt im Wald auf den vorgegebenen Wegen
    Sträucher, Bäume und Gräser gedeihen am besten fernab der Wege, wenn keiner sie zertrampelt.
  3. Leine Deinen Hund an
    Die Vierbeiner sind schnell auf der Fährte von Wildtieren und können sie zu Tode hetzen.
  4. Verhalte Dich im Wald leise
    Wenn sich das Wild nicht gestört fühlt, kannst Du es lange beobachten.
  5. Beachte das Rauchverbot und entfache kein Feuer
    Ein glimmender Funke kann schnell einen ganzen Wald vernichten!
  6. Beeren und Pilze sind auch für die Tiere des Waldes schmackhaft
    Pflücke nur soviel, wie Du für eine Mahlzeit benötigst
  7. Nimm Rücksicht auf Fußgänger – ob Reiter, Radfahrer oder Läufer
    Der Wald ist für alle ein Erholungsgebiet
  8. Bewahre die Natur
    Schon ein kleiner Ritz oder das Abknicken von Ästen schädigen das Wachstum eines Baumes.
  9. Achte stets auf Hinweise im Wald
    Bei Baumfällarbeiten ist der Bereich großräumig zu umgehen, um nicht selbst Schaden zu nehmen.
  10. Hab ein Auge auf die Wege bei Wanderungen
    Waldwege sind manchmal unwegsam und bergen Gefahren.
  11. Kümmer Dich um den Wald
    Der Wald ist sowohl Naturraum, Erholungsraum und Wirtschaftsfaktor. Sein bestehen ist für uns überlebenswichtig,

Foto: gesehen im Kottenforst bei Bonn.
Position auf Karte

Liste: Kleingärten in Bonn – und andere Möglichkeiten, zu gärtnern

Gärtnern ohne eigenen Garten

Schrebergärten – die erste Anlaufstelle

Erste Anlaufstelle sind die Bonner Kleingartenvereine, von denen es rund 20 gibt; eine Übersicht der Vereine haben wir weiter unten zusammengestellt. Sie sollten sich aber darauf einstellen, dass nicht direkt ein Schrebergarten frei ist. Dennoch sollten Sie sich dort melden und frühzeitig auf Wartelisten setzen lassen. Vielleicht können Sie auch ein älteres Mitglied bei der Arbeit unterstützen.

Garten pachten

Wenn Sie schneller einen Garten wollen oder nicht im Rahmen einer Schrebergartenanlage gärtnern wollen, können Sie auch Gärten pachten. Hier werden Sie besonders in der Bonner Peripherie oder im Bonner Umland (Rhein-Sieg-Kreis) Erfolg haben. Sprechen Sie einfach Bauern an, die oft Land haben, für das Sie in dieser Form keine Verwendung haben.

Oft werden Gartengrundstücke auch bei den einschlägigen Immobilienplattformen oder Kleinanzeigenmärkten angeboten, im Zweifel schalten Sie selber eine Anzeige für Ihr Gesuch.

Besonders erfolgreich sind Aushänge in Supermärkten oder Läden in entsprechend ländlich geprägten Gegenden, z.B. Dransdorf, Alfter oder Bornheim.

Mitmachen

Wenn es Ihnen weniger um den eigenen Garten sondern mehr um die Gartenarbeit geht, können Sie auch bei Projekten mitmachen, die z.B. Streuobstwiesen pflegen.

Kleingartenvereine in Bonn

  • 1962 Burgfrieden e.V. Bonn, Siemensstr.
    sehr kleine Anlage mit nur rund 20 Gärten an der Dransdorfer Burg.
  • Abendfriede e.V.
    Bonn, Verteilerkreis
  • Am Ennert e.V.
    etwas über 100 Gärten direkt am Naturschutzgebiet Ennert (Beul, Am Waldcafe)
  • Am Mühlenbach e.V.
    Lessenich
  • Am Rosenbach e.V.
    Beul, Am Waldcafe
  • Bad Godesberg e.V.
    Bad Godesberg
  • Bonn-Endenich e.V.
    Bonn, Kapellenstraße 61
  • Bonn-Nord e.V.
    Tannenbusch, Hohe Str.
  • Bonn-Poppeldorf e.V.
    ca. 100 Gärten am Fuße des Kreuzbergs
  • Bonn-Rheindorf e.V.
    Rheindorf, Werftstr.
  • Bonn-Süd e.V.
    Kessenich, zwischen Rheinweg und Reuterstraße. Knapp 40 eher größere Gärten.
  • Derletal e.V.
    Hardtberg, Derletal
  • Flora e.V.
    Bonn, Probsthof
  • Gartenfreunde Tannenbusch e.V.
    Tannenbusch
  • Kessenich-Dottendorf
    Kessenich
  • Medinghoven e.V.
    Hardtberg, Henri-Spaak.
  • Rosengarten e.V.
    Im Tannenbusch an der Hohe Str. gelegen; knapp 40 Gärten bis zu 400m².
  • Vogelsang e.V. Bonn
    Auf dem Hügel
  • Wasserfeld e.V.
    Dransdorf, Grootestr. 175
  • zum Vorgebirge e.V.
    Bonn, Alftererstr.

Mehr Informationen zu den Kleingärten finden Sie bei den Bonner Kleingärtnern.

10 Tipps, wie man dem tropischen Regenwald helfen kann

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Der 14. September ist der Tag des Tropenwaldes, der 1999 vom WWF initiert wurde. Gewählt wurde das Datum, da an diesem Tag im Jahre 1769 Alexander von Humboldt geboren wurde, der sich um die Erforschung der Regenwälder verdient gemacht hat.

Leider ist der tropische Regenwald sehr gefährdet. Daher haben wir hier 10 Tipps, was man selbst machen kann, um die Zerstörung zumindest ein bisschen zu verhindern:

  1. Vermeiden Sie Produkte, die Palmöl enthalten. Denn dafür wird großflächig Regenwald abgeholzt. Es gibt zwar auch Bio Palmöl sowie anderweitige Zertifikate, doch sind diese umstritten.
  2. Kaufen Sie keine Möbel aus Tropenhölzern – z.B. Teak – sondern greifen auf Produkte aus heimischen Holzsorten zurück.
  3. Tanken Sie keinen Biosprit. Dieser wird sehr oft aus Pflanzen gewonnen, die auf den Flächen ehemaliger Regenwälder angebaut wurden.
  4. Augen auf auch beim Grillkohle Kauf: Oft stammt diese aus Hölzern aus dem Regenwald.
  5. Auch der Abbau seltener Erden bedroht den Tropenwald, diese sind z.B. in Smartphones und anderen elektronischen Geräten enthalten. Benutzen Sie Ihre elektronischen Geräte möglichst lang und geben diese zum Recycling ab. Sie können auch auf Gadgets zurückgreifen, bei denen von Anfang an auf nachhaltige Produktion geachtet wird, z.B. das Fairphone.
  6. Kaufen Sie ein Stück Regenwald! Es gibt viele Organisationen, bei denen Sie sich am Ankauf von Schutzflächen im tropischen Regenwald beteiligen können. Anlaufstellen hier sind die großen Naturschutzorganisationen. Übrigens: ein Stück Regenwald ist auch eine gute Geschenkidee!
  7. Kaufen Sie keine geschützten Pflanzen, Tiere oder andere Produkte aus dem Regenwald. Das gilt ganz besonders, wenn Sie als Tourist vor Ort sind. Aber auch hierzulande werden oft illegale Produkte angeboten. Wenn Sie hier zugreifen fördern Sie die Abholzung und Ausbeutung der tropischen Wälder.
  8. Essen Sie weniger Fleisch, besonders, wenn es aus Südamerika kommt. Denn dort werden große Regenwaldflächen für Weiden und zum Futtermittelanbau abgeholzt. Diese Futtermittel werden übrigens auch nach Europa verkauft. Generell gilt: lieber seltener Fleisch, dafür dann hochwertiger. Übrigens, auch Tofu wird aus Sojabohnen gewonnen; greifen Sie als Vegetarier oder Veganer lieber auf Proteinquellen aus heimischer Produktion zurück, z.B. Bohnen.
  9. Sparen Sie Papier! Grundsätzlich gehört Altpapier in die entsprechende Sammlung. Und gerade bei Toilettenpapier sollten Sie darauf achten, dass dies aus recycelten Materialien hergestellt wird.
  10. Weitersagen: Es kommt auf jeden einzelnen an! Erzählen Sie in Ihrem Umfeld, wie man dem tropischen Regenwald helfen kann und teilen Sie diesen Beitrag!

10 Fakten über die Düne Tannenbusch

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  1. Die Düne Tannenbusch im gleichnamigen Bonner Stadtteil ist eine der wenigen erhaltenen Binnendünen in Europa.
  2. Sie entstand vor rund 11.000 bis 10.000 Jahren durch Sandaufschüttungen eines alten Rheinarms. Ursprünglich war sie 8km lang und 600m breit. Heute ist sie noch 7ha groß und von Bebauung umgeben.
  3. Solche Dünengebiete waren für das Rheinland früher typisch. Die Gegend wurde im 17. Jahrhundert “Dannenbusch” (Dünenbusch) genannt – daraus wurde dann später der Tannenbusch.
  4. Die Stadt Bonn hat die Düne per Verordnung zum Naturschutzgebiet erklärt, den entsprechenden Verordnungstext finden Sie hier. Sie dürfen die Wege nicht verlassen und müssen Hunde an der Leine lassen.
  5. Auf der Düne wächst Sandtrockenrasen mit den dafür typischen Pflanzen. Bemerkenswert sind Vorkommen der violettblühenden Sandwicke und des Silbergrases, die beide unter Naturschutz stehen.
  6. Die Biostation Bonn Rhein Erft und die Uni Bonn untersuchen die Flora und Fauna im Rahmen eines Forschungsprojekts.
  7. “10 Fakten über die Düne Tannenbusch” weiterlesen

10 Tipps, wie Sie Bienen helfen können

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Viele Bienenvölker sind gefährdet! Hier sind 10 Dinge, die Sie tun können, um den Bienen zu helfen – und die meisten davon kann jeder von uns einfach umsetzen:

  1. Kaufen Sie Honig beim Imker vor Ort.
    Wenn Sie regionalen Honig kaufen, unterstützen Sie diejenigen, die sich auch für Bienen engagieren. Hier finden Sie Listen mit Imkern.
  2. Bio Produkte kaufen.
    Gerade bei Obst, Gemüse und Getreideprodukten bringt es viel, Bio Produkte zu kaufen – am besten auch aus der Region. Da weniger Pestizide eingesetzt werden, kommt dies auch den Bienen zugute.
  3. Verzichten Sie auf Gifte im Garten und auf dem Balkon.
    Auch Sie selbst sollten in Ihrem Garten und auf Ihrem Balkon natürlich auf Gifte verzichten.
  4. Pflanzen Sie bienenfreundliche Pflanzen.
    Sie haben einen Garten oder einen Balkon? Dann pflanzen Sie dort bienenfreundliche Pflanzen an. Wichtig ist weiter, dass das permanent in Ihrem Garten etwas blüht – und das sieht auch schöner aus. Auf dem Balkon machen sich z.B. Kräuterkästen sehr schön, bei denen Sie die Kräuter auch blühen lassen. Hier finden Sie eine Liste mit besonders bienenfreundlichen Pflanzen.
  5. Rasen in Etappen mähen.
    Sie haben einen Rasen? Auf diesem wächst auch etwas Klee? Dann mähen Sie den Rasen nicht komplett ab, sondern je nach Größe zeitlich versetzt, so dass auf einem Teil Ihres Rasens immer etwas blühen kann.
  6. Auch Bienen haben Durst.
    Gerade im Hochsommer aber auch zur Vorbereitung der Überwinterung brauchen auch Bienen Wasser. Ein flaches Schälchen mit etwas Wasser auf Ihrem Balkon oder in einer ruhigen Ecke Ihres Gartens kann den Bienen helfen, ihren Durst zu stillen. Tipp: Ein Naturstein mit einer Wassermulde sieht dazu noch gut aus.
  7. Hängen Sie ein Wildbienenhaus auf.
    Nicht nur die klassischen Honigbienen sind wichtige Bestäuber, das gleiche gilt auch für Wildbienen. Um diesen das Leben zu erleichtern, können Sie in Ihrem Garten auch auf Ihrem Balkon ein kleines Wildbienenhaus aufhängen.
  8. Initiativen unterstützen.
    Auch wenn Sie selber keinen Garten haben, können Sie aktiv etwas für Bienen tun, indem Sie andere unterstützen. So gibt es Vereine, die sich für Streuobstwiesen vor Ort engagieren, die ideale Lebensräume für Bienen sind. Und selbst wenn Sie nur eine Petition gegen Pflanzenschutzmittel unterschreiben, haben Sie schon etwas für Bienen getan.
  9. Leere Honiggläser nur gut ausgewaschen und verschlossen in den Glascontainer geben.
    Dieser Tipp mag sich zunächst komisch anhören, ist aber besonders wichtig. Denn gerade Honig aus dem Ausland kann mit Sporen der gefährlichen Faulbrut infiziert sein. Honigbienen, Wildbienen und andere Insekten, die von diesem Honig essen, können die Sporen verbreiten und somit ganze Bienenstöcke auslöschen.
  10. Sagen Sie es weiter!
    Teilen Sie diesen Artikel – auf facebook, twitter, Pinterest und sogar Google+. Und nicht alle kriegen alles im Internet mit – sprechen Sie Freunde, Familie und Kollegen an, wie wichtig es ist, sich für Bienen zu engagieren.