Leseprobe: Abenteuer auf Barranis – Arafit und die legendären Bestien von Kai Niggel

Arafit gegen den Artox-Dämon

Einige Tage nach der Niederlage der Weißmagier an der nordwestluroxianischen Küste kam Arafit in Talexu an.

Dies war eine etwas größere Stadt ziemlich genau in der Mitte des Kontinents. Unweit der Stadt gab es eine geheime Luke in einer einsamen alten unscheinbaren Holzhütte, welche zu dem größten geheimen Schwarzmagierunterschlupf auf Lurox führte.

Auch hier existierte ein noch größerer Komplex an Katakomben und Räumlichkeiten, in denen die Schwarzmagier hausten. Zudem existierte eine unterirdische Verbindung zu einem unscheinbaren Haus in der Stadt Talexu. Hedones kannte schon den unterirdischen Pfad zur Stadt, weil er hier noch hauste, als die Lage noch nicht so angespannt gewesen war. Arafit und sein nun noch größeres Heer kamen bei einer Holzhütte etwas versteckt hinter mehreren Felsen an, in der sich die Luke befand. Er musste seine Bestien leider draußen lassen, aber es war genug Platz um die Hütte herum. Die neuen Schwarzmagier, welche die Hütte bewachten, staunten über die Bestien.

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10 Tipps, wie man sein Buch erfolgreich vermarkten kann – Vorschläge von Severin

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Diese 10 Tipps wenden sich in erster Linie an Selbstverleger von – aber nicht nur – E-Books. Aber auch für Autoren, die ein gedrucktes Buch vermarkten wollen oder gar einen Verlag haben, sind einige dieser Tipps sicherlich hilfreich.

  1. Der Inhalt muss stimmen:
    Das wichtigste ist natürlich der Inhalt. Freilich, über Geschmack lässt sich streiten – aber sauber lektoriert sollte das Buch sein. Dann noch ein gut gestaltetes Cover und die Grundlagen für eine erfolgreiche Vermarktung sind gelegt.
  2. Social Media Kanäle nutzen:
    Ein Facebook und Twitter Account sind Pflicht. Mindestens. So kann man neben seinem Autoren-Account z.B. eine eigene Facebook Seite für das frisch veröffentlichte Buch einrichten, bei der man Leseproben veröffentlicht, einzelne Charaktere oder spezielle Inhalte vorstellt und auf besondere Aktionen aufmerksam macht. Auch das Erstellen einer Autorenseite bei Amazon ist sinnvoll!
  3. Zum Start Amazon KDP Select und dessen Vorteile nutzen:
    Ich würde den meisten Verlegern eines E-Books raten, zum Start zumindest für die Mindestlaufzeit von 90 Tagen KDP Select zu nutzen. Das Buch darf dann zwar nicht auf anderen digitalen Plattformen vertrieben werden, doch kann man einige Vorteile nutzen. So ist das Buch dann über Kindle Unlimited verfügbar und kann über die Prime Leihbücherei ausgeliehen werden. Für gelesene Seiten gibt es hier dann eine Vergütung aus einem Fond. Nach den ersten Rezensionen würde ich zudem eine kostenlos Aktion starten und das Buch fünf Tage lang zum kostenlosen Download anzubieten. Hierbei rate ich dazu, zu Beginn der Aktion Freunde und Bekannte zum Download aufzufordern und auf allen verfügbaren Kanälen (twitter, facebook, Instagram, Google + und darauf spezialisierte Blogs) darauf aufmerksam zu machen. Warum? So kommt man in die Download Charts der kostenlosen E-Books und gewinnt Aufmerksamkeit. Bisher habe ich immer erlebt, dass ein so promotetes Buch danach zum einen deutlich mehr bezahlte Downloads und auch Rezensionen erhalten hat.
  4. Für Bewertungen sorgen:
    Gerade bei Amazon ist es wichtig, zum Start einige positive Rezensionen und Bewertungen zu haben. Hier sollte man nicht faken, aber es spricht nichts dagegen, Freunde und Bekannte zu bitten, deren Meinung ehrlich aufzuschreiben. Auch der Hinweis im Buch, dass man sich über Rezensionen sehr freut, kann nicht schaden. Übrigens – über negative Berichte sollten Sie sich nicht ärgern – sie sind das Salz in der Suppe und sorgen für ein authentisches Bild.
  5. Schnell Vertriebswege ausbauen
    Stößt der Vertrieb über Amazon an seine Grenzen, sollten Sie KDP Select (siehe 4) beenden und die weiteren E-Book Plattformen dazu nehmen. Sollten Sie auch ein gedrucktes Buch im Angebot haben, sollten Sie nicht nur bei den wichtigsten Grosshändlern gelistet sein, sondern auch bei Buchhändlern persönlich vorsprechen – damit Ihr Buch z.B. prominent ausgelegt wird.
  6.  Pressemitteilung versenden:
    Schreiben Sie eine Pressemitteilung zu Ihrem Buch, in dem Sie es kurz vorstellen und auch ein bisschen über sich schreiben. Veröffentlichen Sie diese auf den gängigen kostenlosen PR Portalen und schicken Sie sie gezielt an passende Medien und Blogs. Tipp: Lokal zieht immer noch gut. Stellen Sie z.B. heraus, dass Sie ein Bonner Autor sind und kontaktieren Sie den General Anzeiger (bzw. Ihre Lokalzeitung) und lokale und regionale Webseiten. Schreiben Sie über ein bestimmtes Thema, sollten Sie die PM auch thematisch passende Seiten schicken.
  7. Blogs, Facebook Gruppen und Bücherseiten einbinden:
    Generell sollten Sie Blogs, Facebook Gruppen und andere Webseiten einbinden und dazu motivieren, über Ihr Buch zu berichten. Insbesondere sollten Sie die Möglichkeit nutzen, Gastbeiträge über Ihr Werk zu veröffentlichen – z.B., was die Motivation war, über das Thema zu schreiben, einfach eine Leseprobe oder etwas zur Entstehungsgeschichte des Buchs. Übrigens, das ist auch hier möglich!
  8. Rezensionsexemplare zur Verfügung stellen:
    Stellen Sie anderen Seiten und Bücherbloggern Rezensionsexemplare zur Verfügung. Ganz einfach ist das bei gedruckten Büchern. Wenn Sie nur ein E-Book haben, können Sie
    – die potentiellen Rezensenten auf kostenlos-Aktionen aufmerksam machen (siehe oben)
    – vorab einen Amazon Gutschein im Wert des Buches zur Verfügung stellen
    – nachträglich den Kaufpreis erstatten
    – einen Ausdruck Ihres Buches weitergeben
    – eine PDF Version zur Verfügung stellen. Obacht: diese landen oft auf Piratenseiten, selbst dann, wenn Sie diese personalisiert haben!
  9. Lesung organisieren:
    Lesungen sind mit die effektivsten Methoden um den Absatz Ihres Buches anzukurbeln. Haben Sie eine gedruckte Ausgabe, können Sie mit Buchhandlungen vor Ort sprechen – gerade kleinere Händler sind dafür häufig offen. Bei E-Books suchen Sie eine passende Location: Sie haben ein italienisches Kochbuch veröffentlicht? Ab in den kleinen italienischen Feinkostladen oder eine Pizzeria. Liebesroman? Da passt das romantische Café um die Ecke. Arztroman? Vielleicht im Wartezimmer Ihres Orthopäden? Abenteuergeschichte? In der alten Burgruine… Bei Jugendbüchern bieten sich Schulen an. Ansonsten: Ihr Wohnzimmer, Hotel, Schützenheim… Hauptsache, Sie haben einen Ort, an dem Sie lesen können.
  10. Bücherschränke, Züge und andere Verstecke:
    Dieser Tipp richtet sich in erster Linie an Autoren, die auch gedruckte Werke verteilen können. Inzwischen gibt es in vielen Orten offene Bücherschränke. Legen Sie ein Exemplar hinein, machen Sie ein Foto und posten es auf allen Kanälen. Sie können auch Bücher auf die Reise schicken – legen Sie z.B. eines in den IC nach Westerland. Oder Sie verstecken es irgendwo und geben nur kryptische Hinweise darauf. Wenn Sie ein E-Book haben können Sie mittels kleiner Zettel oder Karten darauf aufmerksam machen, die Sie an solchen Orten verstecken.

Mitmachen: Stelle Dein Buch vor!

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Dann stelle Dein Buch hier im Blog vor. Kostenlos. Und völlig frei.

Alles was Du tun musst – sende uns einen Text über Dein Buch zu. Was Du darüber schreibst, ist Dir überlassen: etwas über den Inhalt; was Dich motiviert hat, es zu schreiben; wie Deine Leser darauf reagiert haben – eben alles, was Du rund um Dein Buch für wichtig hältst.

Gerne kannst Du auch eine Leseprobe mitschicken, die wir in die Vorstellung oder auf Wunsch auch in einen zweiten Beitrag packen. Dazu möglichst ein Coverbild, einige Infos über Dich (gerne auch mit Portraitbild). Einzige Voraussetzungen: Du hast die Rechte an diesem Text und er verstößt nicht anderweitig gegen geltendes Recht. Schick einfach alle Infos an stapublic@live.de.

Der Beitrag wird dann hier veröffentlicht und Du hast die Chance, so neue Leser zu erreichen. Alle Beiträge erscheinen mit dem Tag autoren stellen vor.

Übrigens, es gibt noch viele weitere Möglichkeiten, hier im Blog aktiv zu werden. Vielleicht bist Du ja interessiert, beim Blogmagazin mitzuschreiben.

Kurzkritik: Eternal – Rochade

Über den ersten Band aus der Eternal Reihe von Tom Schnellhardt habe ich ja schon eine Kurzkritik geschrieben, die durchaus kritische Töne enthielt. Da ich die Geschichte aber grundsätzlich spannend fand, habe ich nun auch beim zweiten Band (Eternal – Rochade)zugegriffen – obwohl es nicht im Rahmen meines Amazon Prime Abos kostenlos ausleihbar war. Aber die Leseprobe hat mich überzeugt.

Diesmal will ich gar nichts zur Handlung schreiben, da ich zwangsläufig für alle, die den ersten Band noch nicht gelesen haben, zu viel spoilern müsste.

Zunächst möchte ich meine Kritik, was den ersten Band angeht, etwas relativieren. Die Traumszenen der Alien-Kommandantin ergeben nun rückblickend gesehen einen Sinn – was man allerdings im ersten Band noch nicht weiß…

Ansonsten arbeitet Schnellhardt sein Universum hier weiter aus und wird auch immer konsistenter. Und so abgedreht sich einiges in einer Kurzzusammenfassung anhören würde, so viel Spaß macht es, es zu lesen. Dem kommt auch zugute, dass das Lektorat besser ist, als im ersten Band.

Kurzum: Wer komplexe, spannende Science Fiction auf der Erde mit dystopischen Elementen mag, der ist hier richtig.

Den dritten Band kann ich kaum erwarten…

Eternal – Rochade
(Tom Schnellhardt)

Seitenzahl der Print-Ausgabe: 541 Seiten
Gleichzeitige Verwendung von Geräten: Keine Einschränkung
Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
Sprache: Deutsch
ASIN: B017VM729G

Hässliche Dinge #5 – XL Leseproben bei Amazon

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Schauen Sie mal in die kostenlosen Top 100 Bestseller eBooks bei Amazon. Sie werden dort zur Zeit auf kostenlose eBooks namhafter Autoren stoßen und vielleicht auch freudig erregt herunterladen. Sie fangen an zu lesen – und wenn es spannend wird ist das heruntergeladene eBook zu Ende. Sie sind mal wieder auf eine XL Leseprobe hereingefallen.

Liebe Verlage und Self Publisher, Amazon bietet mir ohnehin die Möglichkeit, eine kostenlose Leseprobe von eBooks zu ordern. Da brauche ich an sich keine weitere Leseprobe. Und wenn die ersten Seiten eines Buchs so langweilig sind, dass man mit einer normalen Leseprobe den Leser nicht gewinnen kann, wird es die XL Leseprobe auch nicht schaffen.

Dennoch verstopfen die XL Leseproben die Listen und Suchergebnisseiten bei Amazon. Lasst es also einfach.

Liebes Amazon Deutschland – daher solltest Du die XL Leseproben verbieten oder zumindest in eine eigene Kategorie verbannen.

Noch mehr hässliches gibt es unter dem Tag „hässliche Dinge„.