Wie bekommt man psychologische Hilfe?

Wenn Sie in Deutschland auf der Suche nach Hilfe bei psychischen Problemen wie Anpassungsstörung oder Depressionen sind, werden Sie merken, dass dies gar nicht so einfach ist.

Hier erfahren Sie, wie Sie psychische Hilfe erhalten.

Hilfe im akuten Notfall

In einem akuten Notfall, bei Selbtsmordgedanken oder anderer Eigengefährdung sollten Sie die Notaufnahme der nächstgelegenen psychiatrischen Einrichtung aufsuchen, notfalls die eines allgemeinen Krankenhauses.

Wenn Sie dazu nicht in der Lage sind, wenden Sie sich an die Telefonseelsorge, die Sie unter der 0800 / 111 0 111, der 0800 / 111 0 222 oder der 116 123 erreichen. Auch unter online.telefonseelsorge.de ist diese rund um die Uhr für Sie da.

Grundsätzliche Hilfe bei psychischen Problemen

Schwieriger ist es, wenn Sie einen Psychotherapeuten für eine langfristige Therapie suchen.

Der Hausarzt

Die erste Anlaufstelle sollte immer Ihr Hausarzt sein. Dieser sollte einen guten Überblick haben, welche Psychiater, Psychologen und welche anderen Angebote es in ihrer Umgebung gibt.

Einige Allgemeinmediziner haben übrigens die Zusatzbezeichnung „Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie“ etc. Aber nicht alle Ärzte mit einer dieser Zusatzbezeichnungen bieten auch Psychotherapie an. Fragen Sie daher bitte vorher in der Praxis, entsprechende Behandlungen angeboten werden, bevor sie einen Termin vereinbaren.

Die Krankenkasse

Viele Krankenkassen sind ebenfalls bei der Suche nach geeigneter psychologischer Beratung behilflich. Rufen Sie dazu am besten bei der Hotline ihrer Krankenkasse an. Die entsprechende Nummer finden Sie oftmals auch auf Ihrer Versichertenkarte.

Weiterführende Informationen

Hilfe bei Alkoholproblemen

Wie finde ich Hilfe bei chronischen Schmerzen?

Hier finden Sie bald Infos, wie Sie Hilfe bei chronischen Schmerzen finden.

Die erste Anlaufstelle sollte immer Ihr Hausarzt sein.

Alkoholismus: An wen kann ich mich wenden, wenn ich zu viel Alkohol trinke und Hilfe suche?

Wer viel Alkohol trinkt, wird ihn wahrscheinlich kennen: den Moment, in dem man merkt, dass man soviel trinkt, dass es ein Problem ist oder man vermutet, dass es eins sein könnte. Wichtig ist, dass man sich nicht versteckt, sondern sich der Herausforderung stellt, hier können z.B. Selbsttests wie diese hier helfen.

Denn in einer sehr frühen Phase kann es durchaus sein, dass man ein Alkoholproblem selbst in den Griff kriegen kann. Wenn man hier aber schon aber weiter fortgeschritten ist, sollte man es nicht ohne Hilfe angehen.

Doch an wen kann und soll man sich wenden?

Der Hausarzt

Die erste Anlaufstelle sollte idealerweise immer der Hausarzt sein. Sprechen Sie diesen an, dem Sie ihr Anliegen offen schildern sollten:

Ich habe das Problem, dass ich inzwischen jeden Tag eine Flasche Wein trinke, das macht mir Sorgen.

Ohne einen Vodka morgens kann ich nicht mehr in den Tag starten.

Diese Ehrlichkeit ist der erste wichtigste Schritt.

Doch was kann der Hausarzt tun? Er kann in zunächst ihre Blutwerte und dabei insbesondere die Leberwerte  kontrollieren. So erfahren Sie, ob sich ihr Alkoholismus schon körperlich ausgewirkt hat.

Jenachdem, wie gut Ihr Arzt im Thema ist, kann er Ihnen auch konkret helfen, z.B. beim körperlichen Entzug oder mit Medikamenten, die helfen nichts oder weniger zu trinken.

Nicht zuletzt kann er Ihnen helfen, weitergehende professionelle Hilfen zu finden, z.B. durch die Empfehlung und Überweisung an einen Psychologen oder eine geeignete Suchtklinik (s.u.).

Aber obacht: es gibt auch einige Hausärzte, die das Thema bagatellisieren („Ach, eine Flasche Wein am Tag in Ihrem Alter ist doch nichts.“). Dann sollten Sie sich einen anderen Ansprechpartner suchen, am besten einen neuen Hausarzt.

Psychologe / Psychiater

Viele Psychologen und Psychiater sind auf Suchterkrankungen spezialisiert. Sie werden aber leider sehr schnell merken, dass es sehr schwer ist, dort schnell Termine zu finden. Hier kann aber wieder ihr Hausarzt ins Spiel kommen. Er kennt ggf. geeignete Psychologen oder hat in Kliniken Ansprechpartner dort und kann beschleunigen, dass sie einen Termin bekommen.

Suchtkliniken und andere psychiatrische Krankenhäuser

Hier werden Sie oft das gleiche Problem haben, wie bei den Psychologen. Viele auf Suchterkrankungen spezialisierte Kliniken sind hoffnungslos überlaufen. Auch hier kann wieder der Hausarzt helfen.

In vielen entsprechenden Kliniken werden Sie jedoch zumindest zur Entgiftung aufgenommen, wenn Sie akut intoxikiert sind. Werden Sie dann bei der entsprechenden Notaufnahme vorstellig.

Zudem gibt es in Deutschland einige private Suchtkliniken, in denen Sie ggf. deutlich schneller einen Termin erhalten. Je nach Versicherungsstatus müssen Sie die meist recht teuren Behandlungen dann jedoch ganz oder zumindest zu einem Großteil bezahlen. Sie sollten sich daher unbedingt vorher mit Ihrer Krankenkasse abstimmen.

Selbsthilfegruppen

Ein weiterer Ansatzpunkt können die zahlreichen Selbsthilfegruppen sein, die es für Alkoholiker und andere Suchtkranke gibt. Am bekanntesten sind sicher die Anonymen Alkoholiker, die es in jeder größeren Stadt gibt.

Grundsätzlich sollten Sie sich genau ansehen, ob die jeweilige Selbsthilfegruppe zu Ihnen passt. Aber selbst wenn es für den Start nicht die ganz richtige sein sollte: sie haben dort auf jeden Fall die Möglichkeiten, sich mit anderen Betroffenen auszutauschen.

Weitere Möglichkeiten

  • Akute Hilfe erhalten Sie auch bei der bundesweiten Sucht- und Drogenhotline unter 01806-313031.
  • online Foren und Selbsthilfegruppen im Netz
  • einzelne Heilpraktiker haben sich auch  auf das Thema Alkohol spezialisiert
  • Coaches für kontrolliertes Trinken oder Abstinenz
  • Krankenkasse

Fazit

Wie man sieht gibt es viele Anlaufstellen, wenn man weniger oder gar keinen Alkohol mehr trinken möchte. Einige davon – Psychologen oder Suchtkliniken – sind allerdings oft sehr überlaufen, so dass es schwer sein kann, hier einen Termin zu erhalten.

Die erste Anlaufstelle sollte daher der Hausarzt sein, der nicht nur untersuchen kann, ob der Alkoholkonsum auch schon negative gesundheitliche Folgen für Sie hat, sondern Sie auch beim Finden konkreter Hilfe unterstützen kann.

Was bedeutet der ICD-10 Code S40.0?

Hier erfahren Sie, wofür der ICD-Code S40.0 steht, wie man ihn z.B. auf dem gelben Schein, Arztbriefen und anderen medizinischen Dokumenten findet.

  • Achselhöhlenprellung
  • Oberarmhämatom
  • Oberarmprellung
  • Prellung der Regio scapularis
  • Schulterprellung

In den meisten Fällen kann bei einer Prellung der Hausarzt weiterhelfen, der Sie im Zweifelsfall zu einem Orthopäden überweisen kann.

Bei akuten Schmerzen hilft bei einer Prellung ein Schmerzgel, wie z.B. Voltarengel. Auch Ibuprofen kann hilfreich sein. Dies sollten Sie aber im Zweifel mit einem Arzt oder Apotheker besprechen.

Mehr Informationen finden Sie hier bald.

Fachbegriffe im Text

Regio scapularis ist ein anatomischer Begriff, der sich auf den Bereich des Rückens bezieht, der von den Schulterblättern (Scapulae) begrenzt wird. Es handelt sich also um den Bereich zwischen den beiden Schulterblättern auf dem Rücken.

Was bedeutet der ICD-10 Code R29.3?

Hier erfahren Sie, wofür der ICD-Code R29.3 steht, wie man ihn z.B. auf dem gelben Schein, Arztbriefen und anderen medizinischen Dokumenten findet.

  • Abnorme Körperhaltung
  • Haltungsanomalie
  • Haltungsschaden
  • Haltungsschwäche
  • Haltungsschwäche im Schultergürtelbereich
  • Haltungsstörung
  • Koordinationsstörung der Körperhaltung
  • Mangelhafte Körperhaltung
  • Schlechte Haltung
  • Statisch-dynamische Haltungsinsuffizienz
  • Unsichere Haltung

Sie sollten diese Diagnose je nach Umständen mit dem Kinderarzt, Hausarzt oder Orthopäden besprechen.

Mehr Informationen finden Sie hier bald.

Was bedeutet der ICD-10 Code L02.4?

Hier erfahren Sie, wofür der ICD-Code L02.4 steht, wie man ihn z.B. auf dem gelben Schein, Arztbriefen und anderen medizinischen Dokumenten findet.

  • Hüftfurunkel
  • Hüftgelenkabszess
  • Hüftkarbunkel
  • Infraklavikulärer Abszess
  • Knieabszess
  • Kniefurunkel
  • Kniekarbunkel
  • Kniekehlenabszess
  • Knöchelabszess
  • Knöchelfurunkel
  • Knöchelkarbunkel
  • Oberarmabszess
  • Oberarmfurunkel
  • Oberarmkarbunkel
  • Oberschenkelabszess
  • Oberschenkelfurunkel
  • Oberschenkelkarbunkel
  • Poplitealabszess
  • Präpatellarabszess
  • Schenkelabszess
  • Schulterabszess
  • Schulterfurunkel
  • Schulterkarbunkel
  • Supraklavikulärer Abszess
  • Unterarmabszess
  • Unterarmfurunkel
  • Unterarmkarbunkel
  • Unterschenkelabszess
  • Unterschenkelfurunkel
  • Unterschenkelkarbunkel
  • Wadenabszess
  • Zehenabszess
  • Zehenfurunkel
  • Zehenkarbunkel

Bei entsprechenden Problemen suchen Sie am besten einen Orthopäden auf.

Mehr Informationen finden Sie hier bald.

Was bedeutet der ICD-10 Code F45.9?

Hier erfahren Sie, wofür der ICD-Code F45.9 steht, wie man ihn z.B. auf dem gelben Schein, Arztbriefen und anderen medizinischen Dokumenten findet.

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