Rezept: Waldmeistersirup

Dieser selbstgemachte Waldmeistersirup schmeckt viel besser als das chemischen Produkt aus dem Supermarkt:

  • 2l Wasser
  • 1,3kg Zucker
  • 3-4 unbehandelte Zitronen
  • 1 Bund Waldmeister (ca. 30g)

Waldmeister bekommen Sie inzwischen recht gut im Supermarkt. Er lässt sich aber auch leicht selbst anbauen. Sie sollten ihn ernten, bevor er blüht.

Waldmeister gut waschen und am besten über Nacht in einem Beutel im Tiefkühler lassen. Alternativ können Sie ihn auch mehrere Stunden trocknen lassen.

Zucker im Wasser auflösen und dann vorsichtig aufkochen, bis der Sirup klar wird.

Derweil die Zitronen in dünne Scheiben schneiden.

Nun den Waldmeister und die Zitronenscheiben zum Sirup geben und diesen mindestens drei bis höchstens fünf Tage an einem kühlen Ort ziehen lassen.

Dann den Sirup durch ein nicht zu feines Sieb geben und in ausgekochte Flaschen abfüllen.

Waldmeistersirup ist Pflicht bei Berliner Weisse, schmeckt erfrischend mit Mineralwasser, gut in Sekt oder Weißwein und auch zu Obstsalat, Eis und andere Nachspeisen.

Dieser selbstgemachte Waldmeistersirup ist natürlich nicht so grün wie der industriell hergestellte. Wenn Sie darauf partout nicht verzichten wollen, helfen Sie mit Lebensmittelfarbe nach.

Rezept: Zwei mal türkische Zitronenlimonaden

Hier sind zwei Varianten einer türkischen Zitronenlimonade.

Zutaten dickflüssige Zitronenlimonade:

10 Bio-Zitronen
1 kg Zucker
1 l Wasser
2-3 EL Pinienkerne

Zutaten türkische Zitronenlimonade:

6 Bio-Zitronen
400 g Zucker
1 l Wasser
2-3 EL Pinienkerne

Zubereitung

Die Zubereitung ist in beiden Fällen gleich:

Die Zitronen waschen, Stielansätze entfernen. Je die Hälfte der Zitronen fein raspeln, die andere Hälfte halbieren und in feine Scheiben schneiden.

Die Zitronen mit dem Wasser und dem Zucker verrühren und die Pinienkernen darüber bestreuen. Nach Geschmack mit Wasser strecken.

 

Ausgetrunken: Kurkuma Apfelessig Drink

Mit diesem Getränk starte ich morgens in den Tag – zwei bis drei Esslöffel Apfelessig (naturtrüb, bio) und eine gute Prise Kurkumapulver. Mit lauwarmen Wasser auffüllen (ca. 0,15l) und mit einem Löffel leicht schaumig rühren.

Apfelessig hat eine belegbare antibakterielle Wirkung. Zudem wird ihm nachgesagt, den Appetit zu verringern, was medizinisch immerhin denkbar erscheint. Für weitere positive medizinische Wirkungen des Apfelessig gibt es allerdings keine belastbaren wissenschaftlichen Studien.

Kurkuma gilt ebenfalls als Wundermittel, das z.B. Krebs vorbeugen soll – aber auch hier ist der Forschungsstand eher dünn und teilweise widersprüchlich. Immerhin: eine entzündungshemmende Wirkung ist belegt und es konnte zumindest im Tierversuch die Heilung von Fettlebern unterstützen.

So oder so: auch wenn bei Apfelessig und Kurkuma nicht alle positiven Eigenschaften belegt sind, zumindest antibakteriell und entzündungshemmend wirken sie.

Außerdem gibt es geschmacklich einen Kick und damit einen guten Start in den Tag.

Tipp: danach trinke ich noch jeweils ein Glas Leitungswasser, um die Gelbfärbung der Zähne zu verhindern. Das sollte man übrigens generell machen, nachdem man verfärbende oder süße Getränke konsumiert hat.

Getränk: Birkenbier

Birkenbier (Birchbeer) ist ein Getränk, das im Allgemeinen als kohlensäurehaltiges Erfrischungsgetränk aus Kräuterextrakten und Birkenrinde hergestellt wird.

Ursprünglich wurde es aus den Extrakten von Eichen- und Kiefernrinde – manchmal auch allen zusammen kombiniert – hergestellt. Es gibt Dutzende von Birkenbiermarken.

Birkenbier ist vor allem im Nordosten der Vereinigten Staaten und in Neufundland in Kanada verbreitet.

In Pennsylvania wird ein Eis mit Vanilleeis und Birkenbier als „birch beer float“ bezeichnet, während Schokoladeneis und Birkenbier eine „black cow“ ergeben.

Alkoholisches Birkenbier, bei dem der Birkensaft vergoren wird, ist mindestens seit dem siebzehnten Jahrhundert bekannt. Das folgende Rezept stammt aus dem Jahr 1676:

Zu jeder Gallone davon füge ein Pfund raffinierten Zucker hinzu und koche es etwa eine viertel oder halbe Stunde; dann lasse es abkühlen und füge ein wenig Hefe hinzu, und es wird gären und sich dadurch von dem bisschen Schlacke reinigen, das der Likör und der Zucker ergeben können: dann setzt man ihn in ein Faß, und fügt ihm einen kleinen Anteil von Zimt und Muskatblüte zu, etwa eine halbe Unze von beiden auf zehn Gallonen; dann wird er sehr dicht gestopft, und nach etwa einem Monat in Flaschen abgefüllt; und in wenigen Tagen wird man einen sehr delikaten, lebhaften Wein von rheinischem Geschmack haben. Seine Spirituosen sind so flüchtig, dass sie dazu neigen, die Flaschen zu zerbrechen, es sei denn, sie werden in ein Kühlhaus gestellt, und wenn sie ausgegossen werden, geben sie einen weißen Kopf im Glas. Dieser Likör ist nicht lange haltbar, wenn er nicht sehr kühl aufbewahrt wird. Bier, das aus diesem Saft oder Saft gebraut wird, wird als sehr bekömmlich angesehen.

In Europa ist inzwischen Birkensaft beliebt.