Mit airotic.net habe ich ein weiteres Projekt gestartet – und zugegeben eines mit einem Namen, der erst einmal die Augenbrauen hebt. „Airotic“ ist ein Kofferwort aus „Erotic“ und „AI“, und es benennt einen Bereich, über den im deutschsprachigen Raum erstaunlich selten nüchtern gesprochen wird: die Schnittstelle von künstlicher Intelligenz und menschlicher Intimität.
Dabei geht es ausdrücklich nicht um das, was der Name auf den ersten Blick vermuten lässt. airotic ist keine Sammlung anzüglicher Inhalte, sondern der Versuch, ein Thema ernst zu nehmen, das gerade vom Rand in die Mitte unseres Alltags rückt. KI-Begleiter, die zuhören und sich erinnern. Chatbots, in die sich Menschen verlieben. Bildgeneratoren, die Wünsche auf Knopfdruck bedienen. Roboter, an denen Forscherinnen und Forscher seit Jahren über Nähe, Einwilligung und das Wesen von Beziehungen streiten.
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