Wahlkreis 128 (Münster) bei der Bundestagswahl 2025

Den Wahlkreis 128 (Münster) in Nordrhein-Westfalen gewann bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 Sylvia Rietenberg (GRÜNE) mit 31,2 Prozent der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen lagen die Grünen mit 26,6 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 128 umfasst die kreisfreie Stadt Münster. Am 31. Dezember 2023 gehörte eine Gemeinde mit zusammen 303,3 Quadratkilometern und 307,1 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet kleiner als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 237.654 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 128 Münster in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Sylvia Rietenberg GRÜNE 64.528 31,2 % 32,3 %
Stefan Nacke CDU 58.996 28,5 % 26,2 %
Svenja Schulze SPD 42.553 20,6 % 24,1 %
Kathrin Gebel Die Linke 14.083 6,8 % 3,6 %
Helmut Birke AfD 13.426 6,5 % 2,7 %
Franziska Brandmann FDP 6.779 3,3 % 6,7 %
Maren Berkenheide Volt 3.808 1,8 % 1,3 %
Jurian Thomas Die PARTEI 2.642 1,3 % 1,2 %

Sylvia Rietenberg setzte sich mit einem Vorsprung von 2,7 Prozentpunkten (5.532 Stimmen) gegen Stefan Nacke (CDU) durch. Auf Platz drei kam Svenja Schulze (SPD) mit 20,6 Prozent. Insgesamt bewarben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatten die Grünen im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 32,3 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die Grünen erreichten bei den Zweitstimmen 26,6 Prozent. Die Erststimme lag damit um 4,6 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
GRÜNE 55.144 26,6 % 30,7 % 11,6 %
CDU 53.313 25,7 % 22,4 % 22,6 %
SPD 37.437 18,1 % 23,5 % 16,4 %
Die Linke 25.927 12,5 % 5,0 % 8,8 %
AfD 14.210 6,9 % 2,9 % 20,8 %
FDP 9.629 4,6 % 10,6 % 4,3 %
BSW 5.525 2,7 % – 5,0 %
Volt 2.242 1,1 % 0,9 % 0,7 %
Tierschutzpartei 1.361 0,7 % 0,7 % 1,0 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die Linke mit 7,5 Prozentpunkten, die größten Verluste die FDP mit 6,0 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitten die Grünen hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Nordrhein-Westfalen kamen die Grünen auf 12,4 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 10,2 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 237.654 Wahlberechtigten gaben 207.991 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 87,52 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Nordrhein-Westfalen lag sie bei 82,18 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 83,90 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,6 Prozent erhöht. Ungültig waren 1.176 Erststimmen (0,57 Prozent) und 768 Zweitstimmen (0,37 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Junge Erwachsene von 18 bis 24 Jahren stellen 12,0 Prozent der Bevölkerung, bundesweit sind es 7,3 Prozent.
  • Mit 1.012,5 Einwohnern je Quadratkilometer ist der Wahlkreis wesentlich dichter besiedelt als Deutschland insgesamt (233,3).
  • 50,2 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen verließen die Schule im Jahr 2022 mit (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im Jahr 2021 59.294 Euro, bundesweit waren es 43.292 Euro.

Zur Altersstruktur: 14,9 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 24,2 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -1,0 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 10,8 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 610 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei den übrigen Dienstleistern (39,9 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 28,7 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 41,6 Unternehmen registriert, darunter 4,9 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 46,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 7,2 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 7,9 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Sylvia Rietenberg

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Sylvia Rietenberg (GRÜNE) mit 64.528 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Kathrin Gebel (Die Linke), Stefan Nacke (CDU), Svenja Schulze (SPD).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 1 (Flensburg – Schleswig) bei der Bundestagswahl 2025

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 holte Petra Nicolaisen (CDU) im Wahlkreis 1 (Flensburg – Schleswig) in Schleswig-Holstein mit 26,5 Prozent der Erststimmen die meisten Stimmen. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 24,9 Prozent vorn. Ein Mandat im Bundestag war mit dem Wahlkreissieg diesmal nicht verbunden. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 1 umfasst die kreisfreie Stadt Flensburg; 123 Gemeinden des Kreises Schleswig-Flensburg. Am 31. Dezember 2023 gehörten 124 Gemeinden mit zusammen 2.128,1 Quadratkilometern und 301,2 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 232.131 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 1 Flensburg – Schleswig in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Petra Nicolaisen CDU 50.838 26,5 % 23,4 %
Robert Habeck GRÜNE 43.298 22,6 % 28,1 %
Martin Neubauer AfD 28.827 15,0 % 5,5 %
Johanna Helene Selbert SPD 28.376 14,8 % 21,8 %
Stefan Seidler SSW 21.468 11,2 % 7,3 %
Lorenz Gösta Beutin Die Linke 10.375 5,4 % 3,7 %
Christoph Georgios Anastasiadis FDP 4.487 2,3 % 6,9 %
Arne Olaf Jöhnk FREIE WÄHLER 1.547 0,8 % 1,3 %

Petra Nicolaisen setzte sich mit einem Vorsprung von 3,9 Prozentpunkten (7.540 Stimmen) gegen Robert Habeck (GRÜNE) durch. Auf Platz drei kam Martin Neubauer (AfD) mit 15,0 Prozent. Insgesamt bewarben sich 11 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die CDU im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 23,4 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 24,9 Prozent. Die Erststimme lag damit um 1,7 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 47.686 24,9 % 20,4 % 22,6 %
GRÜNE 30.595 15,9 % 18,6 % 11,6 %
SPD 30.558 15,9 % 25,5 % 16,4 %
AfD 29.272 15,3 % 5,8 % 20,8 %
SSW 20.575 10,7 % 9,2 % 0,2 %
Die Linke 15.912 8,3 % 4,2 % 8,8 %
FDP 7.067 3,7 % 10,7 % 4,3 %
BSW 6.050 3,2 % – 5,0 %
Volt 1.449 0,8 % 0,2 % 0,7 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 9,5 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 9,6 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt der SSW hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Schleswig-Holstein kam die CDU auf 27,6 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 9,0 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 232.131 Wahlberechtigten gaben 192.882 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 83,09 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Schleswig-Holstein lag sie bei 83,52 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 77,79 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 0,3 Prozent erhöht. Ungültig waren 1.097 Erststimmen (0,57 Prozent) und 988 Zweitstimmen (0,51 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 1,7 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Der Ausländeranteil ist mit 9,8 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (14,5 Prozent, am 31. Dezember 2023).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag im Jahr 2021 bei 34.278 Euro und damit unter dem Bundeswert von 43.292 Euro.
  • Die Arbeitslosenquote lag im November 2024 bei 6,3 Prozent und damit über dem Bundeswert von 5,9 Prozent.

Zur Altersstruktur: 16,9 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 30,9 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -6,1 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 18,0 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 358 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei den übrigen Dienstleistern (36,8 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 28,7 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 40,0 Unternehmen registriert, darunter 6,8 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 49,8 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 5,2 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 5,7 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Wahlkreissieg ohne Mandat: Petra Nicolaisen

Petra Nicolaisen (CDU) gewann den Wahlkreis mit 50.838 Erststimmen, zog aber nicht in den 21. Deutschen Bundestag ein. Nach dem 2023 geänderten Wahlrecht erhalten Wahlkreissieger nur dann ein Mandat, wenn ihre Partei im Land genügend Sitze über die Zweitstimmen gewinnt (Zweitstimmendeckung). Für die CDU in Schleswig-Holstein reichte das nicht für alle Wahlkreise; der Wahlkreis 1 ist daher nicht mit einem direkt gewählten Abgeordneten im Bundestag vertreten.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Lorenz Gösta Beutin (Die Linke), Robert Habeck (GRÜNE), Stefan Seidler (SSW).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 2 (Nordfriesland – Dithmarschen Nord) bei der Bundestagswahl 2025

Im Wahlkreis 2 (Nordfriesland – Dithmarschen Nord) in Schleswig-Holstein lag bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 Leif Erik Bodin (CDU) mit 32,7 Prozent der Erststimmen vorn. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 29,6 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 2 umfasst 64 Gemeinden des Kreises Dithmarschen; 133 Gemeinden des Kreises Nordfriesland. Am 31. Dezember 2023 gehörten 197 Gemeinden mit zusammen 2.777,9 Quadratkilometern und 239,1 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat weniger Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 186.019 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 2 Nordfriesland – Dithmarschen Nord in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Leif Erik Bodin CDU 49.866 32,7 % 30,4 %
Truels Reichardt SPD 31.169 20,4 % 27,8 %
Kurt Kleinschmidt AfD 24.474 16,0 % 5,7 %
Denise Loop GRÜNE 16.628 10,9 % 14,3 %
Lukas Knöfler SSW 14.254 9,3 % 6,5 %
Lars Thiele-Kensbock Die Linke 7.920 5,2 % 2,8 %
Gyde Jensen FDP 5.750 3,8 % 9,7 %
Maiken Vester FREIE WÄHLER 1.484 1,0 % 1,0 %

Leif Erik Bodin setzte sich mit einem Vorsprung von 12,2 Prozentpunkten (18.697 Stimmen) gegen Truels Reichardt (SPD) durch. Auf Platz drei kam Kurt Kleinschmidt (AfD) mit 16,0 Prozent. Insgesamt bewarben sich 9 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die CDU im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 30,4 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 29,6 Prozent. Die Erststimme lag damit um 3,0 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 45.302 29,6 % 24,6 % 22,6 %
SPD 26.639 17,4 % 26,3 % 16,4 %
AfD 24.564 16,1 % 6,1 % 20,8 %
GRÜNE 18.764 12,3 % 15,7 % 11,6 %
SSW 12.264 8,0 % 6,6 % 0,2 %
Die Linke 9.442 6,2 % 3,1 % 8,8 %
FDP 7.618 5,0 % 12,7 % 4,3 %
BSW 4.907 3,2 % – 5,0 %
FREIE WÄHLER 1.099 0,7 % 0,7 % 1,5 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 10,0 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 8,9 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt der SSW hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Schleswig-Holstein kam die CDU auf 27,6 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 10,4 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 186.019 Wahlberechtigten gaben 153.755 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 82,66 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Schleswig-Holstein lag sie bei 83,52 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 77,22 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,2 Prozent verringert. Ungültig waren 1.038 Erststimmen (0,68 Prozent) und 840 Zweitstimmen (0,55 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 2,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Der Ausländeranteil ist mit 9,4 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (14,5 Prozent, am 31. Dezember 2023).
  • Nur 26,8 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen erreichten im Jahr 2022 die (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).
  • Nur 58,6 von 1.000 Einwohnern bezogen im August 2024 Leistungen nach SGB II (Bund: 69,1).

Zur Altersstruktur: 15,7 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 33,4 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -7,1 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 16,3 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 367 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten in Handel, Gastgewerbe und Verkehr (32,6 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 21,9 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 56,4 Unternehmen registriert, darunter 9,1 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 57,2 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 6,5 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 5,9 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Leif Erik Bodin

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Leif Erik Bodin (CDU) mit 49.866 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Kurt Kleinschmidt (AfD), Denise Loop (GRÜNE), Truels Reichardt (SPD).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 21 (Hamburg-Nord) bei der Bundestagswahl 2025

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 holte Christoph Ploß (CDU) im Wahlkreis 21 (Hamburg-Nord) in Hamburg mit 28,1 Prozent der Erststimmen die meisten Stimmen. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 26,1 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 21 umfasst die kreisfreie Stadt Hamburg. Am 31. Dezember 2023 gehörte eine Gemeinde mit zusammen 115,0 Quadratkilometern und 291,6 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet kleiner als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 222.169 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 21 Hamburg-Nord in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Christoph Ploß CDU 53.108 28,1 % 23,8 %
Dorothee Martin SPD 50.363 26,6 % 30,7 %
Katharina Beck GRÜNE 42.875 22,7 % 25,7 %
Eckbert Ollrick Morten Sachse AfD 15.271 8,1 % 3,4 %
Rachid Messaoudi Die Linke 14.921 7,9 % 4,9 %
Robert Bläsing FDP 7.028 3,7 % 8,6 %
Petra Engelking Volt 4.175 2,2 % –
Dominik Heinrich Tobaben FREIE WÄHLER 1.376 0,7 % 0,8 %

Christoph Ploß setzte sich mit einem Vorsprung von 1,5 Prozentpunkten (2.745 Stimmen) gegen Dorothee Martin (SPD) durch. Auf Platz drei kam Katharina Beck (GRÜNE) mit 22,7 Prozent. Insgesamt bewarben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die CDU im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 23,8 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 26,1 Prozent. Die Erststimme lag damit um 2,0 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 49.442 26,1 % 18,6 % 22,6 %
SPD 42.706 22,5 % 27,9 % 16,4 %
GRÜNE 39.946 21,1 % 25,2 % 11,6 %
Die Linke 19.320 10,2 % 4,7 % 8,8 %
AfD 15.780 8,3 % 3,7 % 20,8 %
FDP 11.096 5,9 % 14,2 % 4,3 %
BSW 5.706 3,0 % – 5,0 %
Volt 2.635 1,4 % 0,5 % 0,7 %
Tierschutzpartei 1.502 0,8 % 1,0 % 1,0 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die CDU mit 7,5 Prozentpunkten, die größten Verluste die FDP mit 8,4 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitten die Grünen hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Hamburg kam die CDU auf 20,7 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 6,0 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 222.169 Wahlberechtigten gaben 190.250 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 85,63 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Hamburg lag sie bei 80,88 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 84,33 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,0 Prozent erhöht. Ungültig waren 1.133 Erststimmen (0,60 Prozent) und 678 Zweitstimmen (0,36 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Mit 2.535,7 Einwohnern je Quadratkilometer ist der Wahlkreis wesentlich dichter besiedelt als Deutschland insgesamt (233,3).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im Jahr 2021 70.620 Euro, bundesweit waren es 43.292 Euro.
  • 54,5 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen verließen die Schule im Jahr 2022 mit (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).
  • 106,7 von 1.000 Einwohnern bezogen im August 2024 Leistungen nach SGB II (Bund: 69,1).

Zur Altersstruktur: 17,1 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 23,8 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -0,6 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 20,8 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 574 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei öffentlichen und privaten Dienstleistern (33,9 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 21,5 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 53,1 Unternehmen registriert, darunter 4,6 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 40,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 3,2 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 9,4 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Christoph Ploß

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Christoph Ploß (CDU) mit 53.108 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Katharina Beck (GRÜNE).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 22 (Hamburg-Wandsbek) bei der Bundestagswahl 2025

Im Wahlkreis 22 (Hamburg-Wandsbek) in Hamburg lag bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 Aydan Özoğuz (SPD) mit 32,3 Prozent der Erststimmen vorn. Bei den Zweitstimmen lag die SPD mit 24,9 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 22 umfasst die kreisfreie Stadt Hamburg. Am 31. Dezember 2023 gehörte eine Gemeinde mit zusammen 78,8 Quadratkilometern und 329,1 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet kleiner als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 230.501 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 22 Hamburg-Wandsbek in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Aydan Özoğuz SPD 57.629 32,3 % 38,7 %
Franziska Hoppermann CDU 43.981 24,7 % 19,2 %
Peggy Heitmann AfD 25.894 14,5 % 6,7 %
Manuel Sarrazin GRÜNE 23.211 13,0 % 15,4 %
Thomas Iwan Die Linke 18.956 10,6 % 6,2 %
Martina Gruhn-Bilic FDP 5.707 3,2 % 9,1 %
Michael Kirchhoff FREIE WÄHLER 2.458 1,4 % –
Toralf Endruweit MLPD 449 0,3 % 0,1 %

Aydan Özoğuz setzte sich mit einem Vorsprung von 7,7 Prozentpunkten (13.648 Stimmen) gegen Franziska Hoppermann (CDU) durch. Auf Platz drei kam Peggy Heitmann (AfD) mit 14,5 Prozent. Insgesamt bewarben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die SPD im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 38,7 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die SPD erreichte bei den Zweitstimmen 24,9 Prozent. Die Erststimme lag damit um 7,5 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
SPD 44.511 24,9 % 34,3 % 16,4 %
CDU 39.959 22,3 % 16,8 % 22,6 %
GRÜNE 25.967 14,5 % 18,6 % 11,6 %
AfD 25.279 14,1 % 6,5 % 20,8 %
Die Linke 20.522 11,5 % 5,1 % 8,8 %
BSW 8.484 4,7 % – 5,0 %
FDP 7.341 4,1 % 11,1 % 4,3 %
Volt 2.649 1,5 % 0,5 % 0,7 %
Tierschutzpartei 2.163 1,2 % 1,5 % 1,0 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 7,6 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 9,4 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die SPD hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Hamburg kam die SPD auf 22,7 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 12,7 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 230.501 Wahlberechtigten gaben 179.963 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 78,07 Prozent und unter dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Hamburg lag sie bei 80,88 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 74,53 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,3 Prozent verringert. Ungültig waren 1.678 Erststimmen (0,93 Prozent) und 998 Zweitstimmen (0,55 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Mit 4.178,1 Einwohnern je Quadratkilometer ist der Wahlkreis wesentlich dichter besiedelt als Deutschland insgesamt (233,3).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im Jahr 2021 70.620 Euro, bundesweit waren es 43.292 Euro.
  • 54,5 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen verließen die Schule im Jahr 2022 mit (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).
  • 106,7 von 1.000 Einwohnern bezogen im August 2024 Leistungen nach SGB II (Bund: 69,1).

Zur Altersstruktur: 17,1 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 23,8 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -0,7 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 20,8 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 574 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei öffentlichen und privaten Dienstleistern (33,9 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 21,5 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 53,1 Unternehmen registriert, darunter 4,6 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 40,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 3,2 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 9,4 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Aydan Özoğuz

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Aydan Özoğuz (SPD) mit 57.629 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Franziska Hoppermann (CDU).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 23 (Hamburg-Bergedorf – Harburg) bei der Bundestagswahl 2025

Der Wahlkreis 23 (Hamburg-Bergedorf – Harburg) in Hamburg ging bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 an Metin Hakverdi (SPD), der Wahlkreissieg gelang mit 32,2 Prozent der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen lag die SPD mit 23,7 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 23 umfasst die kreisfreie Stadt Hamburg. Am 31. Dezember 2023 gehörte eine Gemeinde mit zusammen 315,2 Quadratkilometern und 345,4 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet kleiner als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 218.950 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 23 Hamburg-Bergedorf – Harburg in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Metin Hakverdi SPD 53.073 32,2 % 39,3 %
Clara-Sophie Groß CDU 35.208 21,4 % 16,9 %
Reinhard Krohn AfD 28.983 17,6 % 8,2 %
Lenka Alžběta Brodbeck GRÜNE 19.139 11,6 % 15,5 %
Mark Patrick Roach Die Linke 19.075 11,6 % 6,7 %
Sylwester Ciba FDP 4.162 2,5 % 8,5 %
Hans-Peter Wullenweber Volt 3.057 1,9 % 0,8 %
Thomas Lindner FREIE WÄHLER 1.820 1,1 % 1,3 %

Metin Hakverdi setzte sich mit einem Vorsprung von 10,8 Prozentpunkten (17.865 Stimmen) gegen Clara-Sophie Groß (CDU) durch. Auf Platz drei kam Reinhard Krohn (AfD) mit 17,6 Prozent. Insgesamt bewarben sich 9 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die SPD im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 39,3 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die SPD erreichte bei den Zweitstimmen 23,7 Prozent. Die Erststimme lag damit um 8,4 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
SPD 39.294 23,7 % 33,5 % 16,4 %
CDU 33.707 20,4 % 16,2 % 22,6 %
AfD 28.602 17,3 % 8,0 % 20,8 %
Die Linke 23.048 13,9 % 6,3 % 8,8 %
GRÜNE 20.769 12,6 % 17,8 % 11,6 %
BSW 8.560 5,2 % – 5,0 %
FDP 5.438 3,3 % 10,0 % 4,3 %
Volt 2.277 1,4 % 0,5 % 0,7 %
Tierschutzpartei 1.774 1,1 % 1,5 % 1,0 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 9,2 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 9,7 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die SPD hier besonders stark ab, die AfD blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Hamburg kam die SPD auf 22,7 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 6,9 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 218.950 Wahlberechtigten gaben 166.582 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 76,08 Prozent und unter dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Hamburg lag sie bei 80,88 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 71,35 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,3 Prozent verringert. Ungültig waren 1.716 Erststimmen (1,03 Prozent) und 1.104 Zweitstimmen (0,66 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Der Ausländeranteil liegt mit 24,0 Prozent über dem Bundesdurchschnitt von 14,5 Prozent (am 31. Dezember 2023).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner erreichte im Jahr 2021 70.620 Euro, bundesweit waren es 43.292 Euro.
  • Mit 1.095,8 Einwohnern je Quadratkilometer ist der Wahlkreis wesentlich dichter besiedelt als Deutschland insgesamt (233,3).
  • 54,5 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen verließen die Schule im Jahr 2022 mit (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).

Zur Altersstruktur: 17,1 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 23,8 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -0,7 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 20,8 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 574 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei öffentlichen und privaten Dienstleistern (33,9 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 21,5 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 53,1 Unternehmen registriert, darunter 4,6 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 40,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 3,2 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 9,4 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Metin Hakverdi

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Metin Hakverdi (SPD) mit 53.073 Erststimmen.

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 24 (Aurich – Emden) bei der Bundestagswahl 2025

Den Wahlkreis 24 (Aurich – Emden) in Niedersachsen gewann bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 Johann Saathoff (SPD) mit 41,2 Prozent der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen lag die SPD mit 28,6 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 24 umfasst die kreisfreie Stadt Emden; 25 Gemeinden des Kreises Aurich. Am 31. Dezember 2023 gehörten 25 Gemeinden mit zusammen 1.399,7 Quadratkilometern und 238,7 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat weniger Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 189.800 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 24 Aurich – Emden in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Johann Saathoff SPD 63.557 41,2 % 52,8 %
Joachim Kleen CDU 34.070 22,1 % 17,7 %
Arno Arndt AfD 31.160 20,2 % –
Johann Erdwiens Die Linke 8.939 5,8 % 3,6 %
Gunnar Ott GRÜNE 7.790 5,0 % 9,3 %
Diedrich Kleen Tierschutzpartei 4.303 2,8 % 3,1 %
Hendrik Hartmann FDP 3.581 2,3 % 8,7 %
Detlev Krüger Einzelbewerbung 1.024 0,7 % –

Johann Saathoff setzte sich mit einem Vorsprung von 19,1 Prozentpunkten (29.487 Stimmen) gegen Joachim Kleen (CDU) durch. Auf Platz drei kam Arno Arndt (AfD) mit 20,2 Prozent. Insgesamt bewarben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die SPD im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 52,8 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die SPD erreichte bei den Zweitstimmen 28,6 Prozent. Die Erststimme lag damit um 12,5 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
SPD 44.278 28,6 % 43,3 % 16,4 %
CDU 36.007 23,3 % 17,7 % 22,6 %
AfD 32.547 21,0 % 8,2 % 20,8 %
GRÜNE 12.748 8,2 % 13,0 % 11,6 %
Die Linke 11.652 7,5 % 3,4 % 8,8 %
BSW 6.448 4,2 % – 5,0 %
FDP 5.052 3,3 % 8,9 % 4,3 %
Tierschutzpartei 2.502 1,6 % 1,6 % 1,0 %
FREIE WÄHLER 1.317 0,9 % 1,3 % 1,5 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 12,8 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 14,7 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die SPD hier besonders stark ab, die Grünen blieben am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Niedersachsen kam die SPD auf 23,0 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 11,3 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 189.800 Wahlberechtigten gaben 155.699 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 82,03 Prozent und unter dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Niedersachsen lag sie bei 83,42 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 71,85 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,1 Prozent verringert. Ungültig waren 1.275 Erststimmen (0,82 Prozent) und 1.016 Zweitstimmen (0,65 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Der Ausländeranteil ist mit 8,1 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (14,5 Prozent, am 31. Dezember 2023).
  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 1,2 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag im Jahr 2021 bei 35.784 Euro und damit unter dem Bundeswert von 43.292 Euro.
  • Nur 28,3 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen erreichten im Jahr 2022 die (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).

Zur Altersstruktur: 16,5 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 31,8 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -6,2 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 18,2 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 409 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten im Produzierenden Gewerbe (28,9 Prozent); im Vergleich zum Bund überdurchschnittlich stark vertreten ist die Beschäftigung in Handel, Gastgewerbe und Verkehr (25,3 gegenüber 21,9 Prozent). Je 1.000 Einwohner sind 37,1 Unternehmen registriert, darunter 5,9 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 53,8 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 3,3 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 4,8 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Johann Saathoff

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Johann Saathoff (SPD) mit 63.557 Erststimmen.

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 25 (Unterems) bei der Bundestagswahl 2025

Bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 holte Gitta Connemann (CDU) im Wahlkreis 25 (Unterems) in Niedersachsen mit 40,5 Prozent der Erststimmen die meisten Stimmen. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 32,8 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 25 umfasst 37 Gemeinden des Kreises Emsland; 20 Gemeinden des Kreises Leer. Am 31. Dezember 2023 gehörten 56 Gemeinden mit zusammen 2.597,8 Quadratkilometern und 321,6 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat mehr Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 237.527 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 25 Unterems in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Gitta Connemann CDU 79.775 40,5 % 44,4 %
Anja Troff-Schaffarzyk SPD 44.288 22,5 % 28,5 %
Martina Uhr AfD 40.010 20,3 % 7,8 %
Julian Pahlke GRÜNE 13.738 7,0 % 9,5 %
Michel Rolandi Die Linke 10.839 5,5 % 2,5 %
Ferhat Asi FDP 4.981 2,5 % 6,2 %
Andreas Wilshusen FREIE WÄHLER 3.213 1,6 % –

Gitta Connemann setzte sich mit einem Vorsprung von 18,0 Prozentpunkten (35.487 Stimmen) gegen Anja Troff-Schaffarzyk (SPD) durch. Auf Platz drei kam Martina Uhr (AfD) mit 20,3 Prozent. Insgesamt bewarben sich 7 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die CDU im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 44,4 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 32,8 Prozent. Die Erststimme lag damit um 7,8 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 64.643 32,8 % 29,9 % 22,6 %
SPD 42.893 21,7 % 34,0 % 16,4 %
AfD 41.176 20,9 % 8,2 % 20,8 %
GRÜNE 14.267 7,2 % 10,7 % 11,6 %
Die Linke 12.955 6,6 % 2,7 % 8,8 %
FDP 7.717 3,9 % 10,1 % 4,3 %
BSW 7.356 3,7 % – 5,0 %
Tierschutzpartei 2.075 1,1 % 1,2 % 1,0 %
FREIE WÄHLER 1.433 0,7 % 0,5 % 1,5 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 12,7 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 12,2 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die CDU hier besonders stark ab, die Grünen blieben am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Niedersachsen kam die CDU auf 28,1 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 10,8 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 237.527 Wahlberechtigten gaben 198.273 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 83,47 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Niedersachsen lag sie bei 83,42 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 73,72 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 0,4 Prozent verringert. Ungültig waren 1.429 Erststimmen (0,72 Prozent) und 1.050 Zweitstimmen (0,53 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 1,8 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Nur 23,6 Prozent der Schulabgänger allgemeinbildender Schulen erreichten im Jahr 2022 die (Fach-)Hochschulreife (Bund: 33,8 Prozent).
  • Nur 49,4 von 1.000 Einwohnern bezogen im August 2024 Leistungen nach SGB II (Bund: 69,1).
  • Die Arbeitslosenquote lag im November 2024 bei 4,5 Prozent und damit unter dem Bundeswert von 5,9 Prozent.

Zur Altersstruktur: 18,0 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 28,7 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -3,0 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 18,3 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 372 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten im Produzierenden Gewerbe (33,0 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 27,1 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 37,2 Unternehmen registriert, darunter 6,6 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 54,4 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 4,1 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 5,1 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Gitta Connemann

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Gitta Connemann (CDU) mit 79.775 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Anja Troff-Schaffarzyk (SPD), Martina Uhr (AfD).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 26 (Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund) bei der Bundestagswahl 2025

Im Wahlkreis 26 (Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund) in Niedersachsen lag bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 Siemtje Möller (SPD) mit 35,4 Prozent der Erststimmen vorn. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 26,4 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 26 umfasst die kreisfreie Stadt Wilhelmshaven; aus dem Kreis Friesland die Gemeinden Jever, Stadt, Sande, Schortens, Stadt, Wangerland, Wangerooge, Nordseebad, Bockhorn, Varel, Stadt, Zetel; 19 Gemeinden des Kreises Wittmund. Am 31. Dezember 2023 gehörten 28 Gemeinden mit zusammen 1.373,5 Quadratkilometern und 232,5 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat weniger Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 185.864 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 26 Friesland – Wilhelmshaven – Wittmund in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Siemtje Möller SPD 52.918 35,4 % 45,4 %
Anne Janssen CDU 40.095 26,8 % 22,0 %
Martin Sichert AfD 29.533 19,7 % 7,7 %
Ulrike Maus GRÜNE 8.630 5,8 % 10,2 %
Vincent Janßen Die Linke 8.246 5,5 % 2,6 %
Robert Wegener FDP 3.974 2,7 % 7,1 %
Andreas Lang FREIE WÄHLER 2.535 1,7 % 2,0 %
Anja Sanchez Mengeler Die PARTEI 1.508 1,0 % 2,0 %

Siemtje Möller setzte sich mit einem Vorsprung von 8,6 Prozentpunkten (12.823 Stimmen) gegen Anne Janssen (CDU) durch. Auf Platz drei kam Martin Sichert (AfD) mit 19,7 Prozent. Insgesamt bewarben sich 10 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die SPD im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 45,4 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die SPD erreichte bei den Zweitstimmen 25,5 Prozent. Die Erststimme lag damit um 9,9 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 39.620 26,4 % 21,5 % 22,6 %
SPD 38.213 25,5 % 38,0 % 16,4 %
AfD 30.283 20,2 % 8,2 % 20,8 %
GRÜNE 12.573 8,4 % 12,8 % 11,6 %
Die Linke 10.897 7,3 % 3,1 % 8,8 %
BSW 6.122 4,1 % – 5,0 %
FDP 5.962 4,0 % 10,4 % 4,3 %
Tierschutzpartei 2.283 1,5 % 1,7 % 1,0 %
FREIE WÄHLER 1.233 0,8 % 1,1 % 1,5 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 12,0 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 12,5 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die SPD hier besonders stark ab, die Grünen blieben am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Niedersachsen kam die CDU auf 28,1 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 12,2 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 185.864 Wahlberechtigten gaben 150.806 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 81,14 Prozent und unter dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Niedersachsen lag sie bei 83,42 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 70,97 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 1,7 Prozent verringert. Ungültig waren 1.157 Erststimmen (0,77 Prozent) und 888 Zweitstimmen (0,59 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • Der Ausländeranteil ist mit 8,5 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (14,5 Prozent, am 31. Dezember 2023).
  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 1,2 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Menschen ab 75 Jahren machen 13,4 Prozent der Bevölkerung aus (Bund: 11,0 Prozent).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag im Jahr 2021 bei 33.898 Euro und damit unter dem Bundeswert von 43.292 Euro.

Zur Altersstruktur: 15,9 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 34,5 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -7,9 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 22,0 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 336 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei den übrigen Dienstleistern (38,0 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 28,7 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 35,6 Unternehmen registriert, darunter 6,0 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 54,3 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 1,9 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 4,8 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Siemtje Möller

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Siemtje Möller (SPD) mit 52.918 Erststimmen.

Über die Landesliste in den Bundestag eingezogen sind außerdem folgende Direktkandidatinnen und -kandidaten aus diesem Wahlkreis: Anne Janssen (CDU), Martin Sichert (AfD).

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Quellen

Stand: 1. November 2026

Wahlkreis 3 (Steinburg – Dithmarschen Süd) bei der Bundestagswahl 2025

Der Wahlkreis 3 (Steinburg – Dithmarschen Süd) in Schleswig-Holstein ging bei der Bundestagswahl am 23. Februar 2025 an Mark Helfrich (CDU), der Wahlkreissieg gelang mit 35,0 Prozent der Erststimmen. Bei den Zweitstimmen lag die CDU mit 29,2 Prozent vorn. Auf dieser Seite finden Sie Gebiet, Ergebnisse, Wahlbeteiligung und die demografischen Besonderheiten des Wahlkreises.

Gebiet des Wahlkreises

Der Wahlkreis 3 umfasst 52 Gemeinden des Kreises Dithmarschen; 15 Gemeinden des Kreises Segeberg; 111 Gemeinden des Kreises Steinburg. Am 31. Dezember 2023 gehörten 178 Gemeinden mit zusammen 2.000,0 Quadratkilometern und 223,6 Tausend Einwohnern zum Wahlkreis. Damit ist das Gebiet größer als ein durchschnittlicher Bundestagswahlkreis (1.196 Quadratkilometer) und hat weniger Einwohner als der Durchschnitt (279,1 Tausend). Zur Bundestagswahl 2025 waren hier 175.948 Menschen wahlberechtigt.

Karte: Lage des Wahlkreises 3 Steinburg – Dithmarschen Süd in Deutschland und Zweitstimmenergebnis 2025
Lage des Wahlkreises und Zweitstimmen 2025. Daten und Geometrie: © Die Bundeswahlleiterin, Wiesbaden 2025, dl-de/by-2-0

Ergebnis der Erststimmen

Kandidat/in Partei Erststimmen Anteil Anteil 2021*
Mark Helfrich CDU 50.887 35,0 % 29,2 %
Hauke Christian Thießen SPD 30.702 21,1 % 29,2 %
Ralf Kirbach AfD 29.674 20,4 % 7,7 %
Fabian Arthur Friedrich Faller GRÜNE 14.449 9,9 % 12,4 %
Tobias Braunsdorf Die Linke 8.665 6,0 % 3,2 %
Michael Wamser FDP 5.625 3,9 % 14,3 %
Jens Köster FREIE WÄHLER 3.111 2,1 % 1,9 %
Marco Schulz Volt 2.134 1,5 % –

Mark Helfrich setzte sich mit einem Vorsprung von 13,9 Prozentpunkten (20.185 Stimmen) gegen Hauke Christian Thießen (SPD) durch. Auf Platz drei kam Ralf Kirbach (AfD) mit 20,4 Prozent. Insgesamt bewarben sich 8 Kandidatinnen und Kandidaten um das Direktmandat. Bei der Wahl 2021 hatte die CDU im heutigen Gebiet des Wahlkreises (umgerechnet) 29,2 Prozent der Erststimmen erhalten.

Ein Blick auf das Stimmensplitting: Die CDU erreichte bei den Zweitstimmen 29,2 Prozent. Die Erststimme lag damit um 5,8 Prozentpunkte über dem Zweitstimmenergebnis – ein Hinweis darauf, dass auch Wählerinnen und Wähler anderer Parteien für die Kandidatur stimmten.

Ergebnis der Zweitstimmen

Partei Zweitstimmen Anteil 2025 Anteil 2021* Bund 2025
CDU 42.561 29,2 % 24,3 % 22,6 %
AfD 29.653 20,4 % 8,4 % 20,8 %
SPD 25.602 17,6 % 27,7 % 16,4 %
GRÜNE 16.071 11,0 % 14,2 % 11,6 %
Die Linke 9.656 6,6 % 3,3 % 8,8 %
FDP 7.435 5,1 % 13,7 % 4,3 %
BSW 5.357 3,7 % – 5,0 %
SSW 4.992 3,4 % 2,5 % 0,2 %
FREIE WÄHLER 1.542 1,1 % 1,3 % 1,5 %

* Ergebnisse 2021 umgerechnet auf das Gebiet des Wahlkreises 2025 (Bundeswahlleiterin).

Den größten Zugewinn gegenüber 2021 verzeichnete die AfD mit 12,0 Prozentpunkten, die größten Verluste die SPD mit 10,1 Prozentpunkten. Im Vergleich zum Bundesergebnis schnitt die CDU hier besonders stark ab, die Linke blieb am deutlichsten unter dem Bundeswert. In ganz Schleswig-Holstein kam die CDU auf 27,6 Prozent der Zweitstimmen. Parteien unter fünf Prozent erhielten im Wahlkreis zusammen 10,0 Prozent der Zweitstimmen.

Wahlbeteiligung

Von 175.948 Wahlberechtigten gaben 146.393 ihre Stimme ab. Die Wahlbeteiligung lag damit bei 83,20 Prozent und über dem Bundeswert von 82,51 Prozent; in Schleswig-Holstein lag sie bei 83,52 Prozent. 2021 hatten sich im heutigen Wahlkreisgebiet (umgerechnet) 77,05 Prozent beteiligt.

Die Zahl der Wahlberechtigten hat sich gegenüber 2021 um 0,5 Prozent verringert. Ungültig waren 1.146 Erststimmen (0,78 Prozent) und 801 Zweitstimmen (0,55 Prozent).

Demografische Besonderheiten

Die Strukturdaten der Bundeswahlleiterin zur Bundestagswahl 2025 zeigen, wo sich der Wahlkreis vom Bundesdurchschnitt abhebt:

  • In der Land- und Forstwirtschaft arbeiten 3,0 Prozent der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten (Bund: 0,7 Prozent).
  • Der Ausländeranteil ist mit 8,0 Prozent deutlich niedriger als im Bundesdurchschnitt (14,5 Prozent, am 31. Dezember 2023).
  • Das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner lag im Jahr 2021 bei 36.003 Euro und damit unter dem Bundeswert von 43.292 Euro.
  • Der Anteil der 18- bis 24-Jährigen ist mit 6,6 Prozent geringer als bundesweit (7,3 Prozent).

Zur Altersstruktur: 16,5 Prozent der Einwohner sind jünger als 18 Jahre (Bund: 16,9 Prozent), 32,4 Prozent sind 60 Jahre oder älter (Bund: 29,9 Prozent). Der Geburtensaldo lag 2023 bei -6,4 je 1.000 Einwohner, der Wanderungssaldo 2022 bei 17,7 je 1.000 Einwohner.

Auf 1.000 Einwohner kamen am 30. Juni 2023 324 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte (Bund: 416). Die meisten von ihnen arbeiteten bei den übrigen Dienstleistern (31,9 Prozent); bundesweit sind es in diesem Bereich 28,7 Prozent. Je 1.000 Einwohner sind 39,4 Unternehmen registriert, darunter 6,8 Handwerksunternehmen.

Beim Wohnen stehen jedem Einwohner im Schnitt 50,1 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung (Bund: 46,7). Im Jahr 2023 wurden 3,4 Wohnungen je 1.000 Einwohner fertiggestellt. Von den Pkw im Wahlkreis haben 5,2 Prozent einen Elektro- oder Hybridantrieb (Bund: 6,9 Prozent).

Direkt gewählt: Mark Helfrich

Das Direktmandat und damit den Sitz im 21. Deutschen Bundestag errang Mark Helfrich (CDU) mit 50.887 Erststimmen.

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Quellen

Stand: 1. November 2026