Sonderform des Blogs: Vlog

Ein Kunstwort aus dem Kunstwort: Vlog steht für "Video-Weblog". Andere gebräuchliche Bezeichnungen sind "V-Log" oder auch ganz altmodisch "Video Blog".

Von den "Vloggern" wird dementsprechend auch nicht "gebloggt" sondern "gevloggt". in den USA spricht man auch viel von "vidding" und "vidblogging".

Bei einem Vlog liegt der ganz große Schwerpunkt also auf der regelmäßigen Bereitstellung von selbst generierten Videos – wobei die Betonung auf selbst generiert liegt. Zudem wird – anders bei Vodcasts (Video Podcasts) – auch auf die Vernetzung mit der "Vloggosphere" Wert gelegt.

Bei der Professionalität von Vlogs von gibt es große Unterschiede: manche Vlogs werden mit einfachen Handykameras gedreht, andere kommen aus hochprofessionellen Studios.

Die ersten Vlogs tauchten übrigens im Jahr 2000 auf, sind aber nach zwischenzeitlichem Hype eher eine Randerscheinung geblieben.

Sie wollen Vloggen? Zunächst brauchen Sie eine Kamera: Wenn Sie viel von unterwegs aus vloggen wollen, bietet sich eine Sony Bloggiealt Kamera an. Wollen Sie neben Ihrem Handy keine weitere Hardware mit sich herumtragen wollen, greifen Sie zum Nokia N8 Smartphone, das über sehr gute Videofunktionen verfügt. Wenn Sie hingegen von Zuhause/Büro aus aktiv werden wollen, kann bei einfachen Qualitätsansprüchen schon die eingebaute Webcam ausreichen. Sonst ist zu einer HD Webcamalt zu raten.

Die Videos können Sie selbst hosten, was aber recht ressourcen-intensiv werden kann. Besser ist es, diese z.B. auf youtube auszulagern.

Mir persönlich sind Vlogs immer recht fremd geblieben, weswegen ich zum Abschluss dieses Eintrags iJustine zu Wort kommen lassen möchte:

“Der Blog” oder “das Blog”

Eine kleine aber feine Frage – heißt es eigentlich “der Blog” oder “das Blog”.

Einfache Antwort: es geht beides. Sowohl der Duden als auch Wahrigs Wörterbuch führen “das Blog” als Hauptvariante und “der Blog” als zulässige Variante.

Gerade im süddeutschen Raum und in Österreich soll “der Blog” verbreitet sein.

Hier eine ganz interessante Auswertung der Google Treffer zu den folgenden Suchen:

“der blog” 507.000
“das blog” 2.150.000
“der blog” bayern 337.000
“das blog” bayern 227.000
“der blog” österreich 471.000
“das blog” österreich 233.000
“der blog” ruhrgebiet 117.000
“das blog” ruhrgebiet 131.000
“der blog” hannover 259.000
“das blog” hannover 211.000

Auf den ersten Blick scheint das Nord/Süd Gefälle tendenziell bestätigt, interessant aber, wenn man nach Berlin schaut:

“der blog” berlin 1.150.000
“das blog” berlin 637.000

Das sind ja schon fast österreichische Verhältnisse…

So oder so, als halber Österreicher werde ich bei “der Blog” bleiben.

Kompatibler WLAN Adapter für Panasonic Viera Fernseher

Einige der neuen Panasonic Viera Fernseher und Panasonic BluRay-Player lassen sich mit einem USB Adapter um WLAN erweitern; damit können dann erweiterte Dienste genutzt werden.

Der original Panasonic Adapter (Panasonic DY-WL10E-Kalt) funktioniert zwar zuverlässig, ist aber recht teuer. Es gibt günstigere kompatible Alternativen von Netgear, die i.d.R. genau so gut funktionieren – und schon für die Hälfte zu haben sind, z.B. folgende:

Netgear WNDA3100 Rangemax Dual Band Wireless-N USB 2.0 Adapter, Deutsch

Update: der Original Panasonic Adapter ist bei Amazon derzeit (Stand 27.12.2011) für weniger als 70 Euro erhältlich.

iPhone/Android/Blackberry User und wie sie sich sehen

Eine wie ich finde recht treffende Typisierung der iPhone, Android und Blackberry User:

Die volle Größe gibt es bei csectioncomic.com.

Eine kurze Geschichte des Bloggens

geschichte-des-bloggens

Inzwischen sind Blogs Teil des digitalen Alltags. Doch das war nicht immer so…

Unabdingbare Voraussetzung war das Aufkommen des WWW 1991, da die vorigen Internet-Dienste (FTP, usenet…) und proprietären online-Services (BTX, Compuserve…) nicht zum “bloggen” taugten.

Meilensteine des Bloggens

Die ersten “online Tagebücher” kamen dementsprechend in den 1990er mit zunehmender Verbreitung des WWW auf. Hier einige wichtige Meilensteine aus der frühen Geschichte des Bloggens und zur Entstehung des Begriffs:

  • 1994 startet Justin Hall eine persönliche Website, die man heute wohl als “Blog” bezeichnen würde.
  • 1995 geht Jorn Barger mit seiner Website Robot Wisdom, auf der über seine persönliche Sicht verschiedener Themen berichtet.
  • 1996 wurde Xanga gestartet, eine Plattform, die das Führen eines online Tagebuchs ermöglichte – und die immer noch aktiv ist und sich inzwischen als “Blogging-Community” bezeichnet.
  • am 1. April 1997 startet Scripting News von David Winer; der älteste Blog im engeren Sinne, der heute (2010) noch aktiv ist.
  • 1997 nennen The Misantrophic Bitch und andere “Blogger” ihre Websites auch “zine” (von magazine).
  • am 17. Dezember 1997 beginnt Barger (s.o.) auf seiner Website mit täglichen Einträgen und nennt sie “Robot Wisdom Weblog” – der Grundbegriff ist geboren.
  • 1998 startet im Oktober mit OpenDiary die erste Blogger-Community.
  • im April oder Mai 1999 taucht zum ersten mal der Begriff “blog” auf der Website von Pete Merholz auf.
  • im August 1999 wird blogger.com gestartet.
  • 2001 startet Michel Valdrighi die Entwicklung einer PHP-Weblog Software namens b2/cafelog…
  • aus der ab 2003 WordPress hervorgeht. Entwickler ist Matthew Mullenweg.
  • 2004 erscheint die erste stabile Version von WordPress.
  • 2005 wird der Bloghosting Dienst wordpress.com gestartet.

Blogs heute

Spätestens seitdem sind Blogs ein Massenphänomen und es gibt auch viele neue einfachere Dienste, wie z.B. tumblr. Allein in Deutschland soll es derzeit (Stand Anfang 2016) mindestens 200.000 aktive Blogger geben.

Übrigens, die verschiedenen Begriffe (und deren Bestandteile), die für Blogs verwendet wurden, geben gute Aufschlüsse darüber, was ein Blog ist:

  • Diary (Tagebuch)
  • Zine (von Magazine)
  • WebLog (also ein Jorunal im Web)

Bonner Blogger

Übrigens, gerade Bonn hat eine sehr aktive Blogger Szene. Einen guten Überblick kann man sich hier verschaffen.

Was ist eigentlich ein Blog? Versuch einer Kurzdefinition.

Jetzt habe ich schon viele Beiträge geschrieben, wie man zum Blogger wird, ohne genau definiert zu haben, was ein Blog eigentlich ist… das soll jetzt nachgeholt werden.

Der Begriff kommt von WebLog – es handelt sich bei einem Blog also um eine Art, Logbuch, Tagebuch oder Journal, das im Internet geführt wird.

Typische Kennzeichen eines Blogs sind:

  • inhaltlich geht es meist um eine Person oder einen Themenkomplex
  • es gibt meist nur einen Autor
  • die persönliche Meinung des Autors steht meist im Vordergrund (mehr Meinung als Nachricht)
  • die Beiträge sind chronologisch aufgeführt und mit Datum versehen
  • es werden (mehr oder weniger) regelmäßig neue Beiträge geschrieben
  • Beiträge können (meist) kommentiert werden
  • neue Inhalte werden auch in einem RSS Feed zur Verfügung gestellt
  • neben Text können Bilder, Videos, und Ton im weitesten Sinne Bestandteil des Blogs sein; dies in unterschiedlicher Gewichtung.
  • der Blog ist in die “Blogosphäre” eingebunden: z.B. durch Verlinkung und Pingbacks.

Eine kurze Definition von “Blog” lautet meiner Meinung nach:

Ein Blog besteht aus zusammenhängenden, chronologisch aufgeführten online publizierten Inhalten in Journal- oder Tagebuchform.

Diese ist freilich weitgefasst und die Grenzen zu anderen online Publikationsformen sind fließend. Insbesondere die Abgrenzung zu Nachrichtenseiten ist oft schwierig. 

Man könnte also auch enger definieren:

Ein Blog ist ein abtrennbarer Bereich einer Website, der in chronologischer Form Beiträge eines oder mehrerer Autoren enthält, die einen Themenkomplex aus individuell geprägter Sicht behandeln.

Letztlich dürfte aber die folgende Definition die treffendste sein:

Ein Blog ist eine Website mit chronologischen Inhalten, die als Blog bezeichnet wird.

…ganz im Sinne von ”Kunst ist, was Kunst sein will”.

Sony-Reader PRS-505

Schon recht früh – es war wohl um das Jahr 2001 – habe ich mit der MS-Reader Software auf einem HP Jornada “Timeline” von Michael Crichton gelesen. Das ganze war gar nicht so schlecht; insbesondere das Blättern ging schnell und flüssig vonstatten. Störend war allenfalls beim Lesen unter extremen Lichtverhältnissen das Display; entweder war es etwas zu hell (bei kompletter Dunkelheit) oder zu dunkel (bei starkem Sonnenlicht). Alles in allem aber nicht schlecht. Leider ist das ganze Projekt ja damals nicht so recht vorangekommen.

Jetzt habe ich mir den Sony-Reader PRS-505 getestet. Das Display ist sehr schön und für die Augen angenehm, die Schrift sehr scharf, die Größe gerade richtig.

Allerdings sind die Tasten zum Blättern alles andere als ergonomisch angeordnet, was recht lästig ist. Was mich sehr gestört hat ist zudem ein “Flackern” beim Bildaufbau, also bei jedem Seitenblättern. Dass der Reader bei der Suche in größeren Büchern sehr langsam ist, fällt dagegen nicht so negativ ins Gewicht.

Leider also noch nichts für mich; vor 8 Jahren war es sogar fast besser. Jedoch sind die Mängl auch nicht so gravierend, dass eine neue Gerätegeneration dies nicht beheben könnte.

Testen, bloggen, behalten: und zwar ein Windows Phone 7

Tolle Aktion bei blog.de – hier können sich Blogger bewerben, ein Windows Phone 7 zu testen. Und 10 Blogger bekommen die Chance dazu. Die fünf besten Tester dürfen Ihr Phone dann auch behalten.

Natürlich habe ich mich schon beworben und drücke mir ganz feste die Daumen – aus meiner Begeisterung für Microsofts neues mobiles Betriebssystem habe ich ja noch nie ein Hehl gemacht.

Doch der beste möge gewinnen, daher hier der Link zur Windows Phone 7 Testaktion bei blog.de.

Strategisch zum eigenen Blog Thema

Dieser Artikel widmet sich an angehende Blogger, die noch kein eigenes Thema gefunden haben und mit ihrem angehenden Blog Geld verdienen und/oder sich profilieren wollen. Zur Erinnerung: gerade dann ist es wichtig, sich auf einen Themenbereich zu fokussieren.

Grundsätzlich ist es am besten, wenn man sich für sein Blog-Thema entscheidet, weil man dafür “brennt” und/oder diesbezüglicher Experte ist.

Doch was tun, wenn man so viele Interessen hat, dass man sich nicht für ein Thema entscheiden kann? Dann müssen Sie zunächst abwägen, was Ihnen wirklich wichtig ist:

  • Leidenschaft
  • Ruhm
  • Geld

Hierzu ein Beispiel: Herr S. arbeitet als Steuerberater und kennt sich gut mit Versicherungen und deren steuerrechtlichen Auswirkungen aus. Zudem ist er politisch sehr interessiert und sitzt für die Wählergemeinschaft seiner kleinen Stadt im Gemeinderat. Um zu entspannen, liest er amerikanische Gegenwartsliteratur. Seine Leidenschaft ist aber das Kochen, kaum ein Wochenende vergeht, an dem er nicht neue Rezepte ausprobiert und Freunde und Familie bekocht.

Ist ihm die Leidenschaft am wichtigsten, entscheidet er sich also für einen Blog rund ums Thema kochen und berichtet über seine neuesten Rezepte. Herr S. ist glücklich, dass er seine Ideen verbreiten kann und freut sich, wenn ein anderer Koch-Blog hin und wieder lobend auf seine Rezepte verweist.

Ist möglicher Ruhm seine Antriebsfeder, wird er einen Blog rund um seine Stadt starten. Er wird von seiner politischen Arbeit im Gemeinderat berichten, die Stadtgeschichte erzählen, Vereinen die Möglichkeit bieten, sich und ihre Termine vorzustellen – kurzum, sein Blog wird die online-Anlaufstelle der Wahl, wenn es um das kleine Städtchen geht. Sein Blog bekommt mehr und mehr Besucher, er wird Ehrenmitglied in jedem Verein, bekommt auf jedem Stadtfest Freibier, jeder kennt und mag ihn und schließlich wird Herr S. Bürgermeister.

Geht es ihm hingegen ums Geld, wird er einen Blog über Finanzen schreiben. Hier kennt sich Herr S. gut aus und mit einem guten Finanzblog lässt sich viel Geld verdienen (wobei man bei diesem Thema zunächst einen langen Atem haben muss).

Ein Kompromiss könnte schließlich ein Blog über amerikanische Gegenwartsliteratur sein: das Thema interessiert Herrn S., dank Amazon kann er damit sogar etwas Geld verdienen und wenn er nachhaltig lange hochwertige Rezensionen schreibt, wird er vielleicht in der Blogosphäre ein bisschen berühmt.

Sie müssen sich also nur selbst fragen, welche der drei Antriebsfedern Ihnen wirklich wichtig ist. Wie aber können Sie das jeweilige Potential eines Themas erschließen?

Am einfachsten ist das bei der Leidenschaft: Setzen Sie sich hin und fangen Sie an, über Ihr Thema zu schreiben. Sie können gar nicht mehr aufhören? Dann machen Sie weiter…

Schwieriger wird es beim Ruhm. Hier müssen zwei große Felder zusammenpassen: Sie müssen richtig gut sein und es darf keine zu starke Konkurrenz geben. Schätzen Sie sich selbst kritisch ein, ob Sie dem Netz etwas geben können, was es so in dieser Form und/oder Qualität noch nicht gibt. Schauen Sie dabei genau hin, was es schon gibt: suchen Sie über Google und dort speziell über die Blogsuche.

Gleiches gilt beim Geld – wie sieht Ihre Konkurrenz aus, wie viele Konkurrenten gibt es und was können Sie besser als diese? Hier kommt aber noch dazu, wie gut sich das Thema zu Geld machen lässt. Bei einem Blog über Smartphones ist das sicher einfacher als bei einem über die heimischen Vogelwelt… andererseits wird es bei den Vögeln nicht so viel Konkurrenz geben. Ein erstes Anzeichen für das Vermarktungspotential ist, ob und wenn ja wie viele Adwords Anzeigen bei der Suche nach dem Thema geschaltet werden (das sind die kleinen hervorgehobenen Anzeigen bei der Google Suche, die ganz unten oder rechts stehen).

In Zukunft werde ich immer wieder einzelne Themen hinsichtlich ihres Potentials vorstellen.

Aber einige Denkanstöße zur Themenfindung konnte ich vielleicht schon mit diesem Artikel geben.

Das richtige Thema für Blogger aus Leidenschaft

Dieser Artikel widmet sich nur an angehende Blogger, die die Frage, ob sie mit ihrem Blog Geld verdienen wollen mit “Ja” oder zumindest “Vielleicht” beantworten können.

Und sie müssen sich ja für ein Thema entscheiden – ein Blog, der vermarktet werden soll, muss eine klare Ausrichtung haben.

Einfach ist die Entscheidung für Blogger, die sich berufen fühlen, über eine Ihrer Leidenschaften zu berichten: Ob Koi-Zucht, Kochen, Radeln, Modelleisenbahnen, Marathon – schreiben Sie über das, was Sie ohnehin in Ihrer Freizeit interessiert.

Das gleiche gilt, wenn Sie in einem bestimmten Bereich Experte sind: keiner kennt EXCEL so gut wie Sie? Sie sind Experte für B-Movies der 1950er Jahre? SEO ist Ihr Spitzname? Bloggen Sie darüber! Bedenken Sie aber immer, welche Wirkungen das in Ihrem sozialen Umfeld haben kann. Auch wenn Sie profunder Kenner der Frühwerke von Michaela Schaffrath sind – darüber bloggen sollten Sie vielleicht nicht unbedingt.

Ihre Arbeit ist Hobby? Kein Problem: so wird ein recht erfolgreicher Blog von einer Apothekerin aus der Schweiz geschrieben, die über ihre Apotheke und die Vereinbarkeit mit ihrem Familienleben schreibt. Lesenswert. Ebenso der Edekaner.

Als angestellter Arbeitnehmer sollten Sie aber vorsichtig sein, dass Sie keine Betriebsgeheimnisse verraten und sich auch sonst nicht den Zorn Ihres Vorgesetzten und Ihrer Kollegen zuziehen: Beiträge wie “Der Chef stinkt heute zur Abwechslung nicht nach Jack Daniels sondern nach Chantre und hat sich von den Lieferanten wie üblich übern Tisch ziehen lassen.” oder “Die alte Meier aus der Buchhaltung müsste auch mal wieder dringend duschen, war das letzte mal wohl vorm Krieg.” machen sich nicht unbedingt gut.

Sie haben zu viele Leidenschaften? Dann gehen Sie strategisch an die Entscheidung: was bringt Geld und Ruhm – und entscheiden sich für das Thema, das einerseits gut monetarisierbar ist, andererseits noch nicht zu hart umkämpft ist.