Midterms 2026: Ergebnisse in Idaho – Risch und Little vorn, Sachfragen mit unterschiedlichen Mehrheiten

Abstrakte Illustration mit Flussschlucht, Bergketten, einem roten Edelstein in der Form Idahos und einem blanken Stimmzettel.

Idaho bleibt bei den Spitzenämtern republikanisch: Jim Risch liegt im Senatsrennen vorn, Brad Little bei der Gouverneurswahl. Auch beide Kongresswahlkreise gehen nach dem vorläufigen Stand an Republikaner. Bei den Sachfragen fällt das Bild differenzierter aus.

Stand: 4. November 2026. Amtlicher Datenstand: 20.30 Uhr MEZ; erneut geprüft um 22.20 Uhr MEZ. Wahl vom 3. November 2026. Alle 986 von 986 Wahlbezirken in 44 Counties sind vollständig gemeldet. Vorläufig und noch nicht zertifiziert.

Grundlage ist das amtliche Ergebnisportal. Die Ausgangslage steht im Wahlvorbericht; alle Berichte finden Sie in unserer Ergebnisübersicht zu den Midterms 2026.

Senat: Risch vor zwei unabhängigen Bewerbern

Jim Risch erreicht 401.731 Stimmen und 56,53 Prozent. Todd Achilles kommt als Unabhängiger auf 238.348 Stimmen und 33,54 Prozent. Weitere 7,03 Prozent entfallen auf die ebenfalls unabhängige Natalie Fleming; der Libertäre Matt Loesby erhält 2,91 Prozent.

Kandidat / Eintragsstimmen Partei Stimmen Anteil
Jim Risch Republikaner 401.731 56,53 Prozent
Todd Achilles unabhängig 238.348 33,54 Prozent
Natalie M Fleming unabhängig 49.927 7,03 Prozent
Matt Loesby Libertarian Party 20.673 2,91 Prozent

Achilles erzielt ein beachtliches Ergebnis außerhalb der beiden großen Parteien. Risch bleibt dennoch deutlich über der Hälfte der ausgewiesenen Stimmen. Die Stimmen der beiden Unabhängigen lassen sich nicht ohne Weiteres als ein gemeinsames politisches Lager verstehen: Ein gemeinsamer Parteiauftritt oder dieselben Wählermotive folgen daraus nicht.

Gouverneur: Brad Little mit 57,07 Prozent

Kandidat / Eintragsstimmen Partei Stimmen Anteil
Brad Little Republikaner 407.216 57,07 Prozent
Terri Pickens Demokraten 230.763 32,34 Prozent
John R. Stegner unabhängig 54.206 7,60 Prozent
Paul Sand Libertarian Party 11.541 1,62 Prozent
Pro-Life Constitution Party 9.486 1,33 Prozent
Jacob Burnett (Write-in) unabhängig 291 0,04 Prozent

Little liegt mit 407.216 Stimmen klar vor der Demokratin Terri Pickens mit 230.763 Stimmen. Der unabhängige John Stegner erreicht 7,60 Prozent. Damit spielen unabhängige Kandidaturen auch hier eine sichtbare Rolle, ohne die republikanische Führung zu gefährden. Hintergründe zu den kleineren Parteien bieten unsere Artikel über die Libertarian Party und die Constitution Party.

Repräsentantenhaus: Fulcher und Simpson vorn

Amt / Wahlkreis Vorn nach dem vorläufigen Stand Weitere Bewerber / Write-ins
ID-01 Russ Fulcher (Republikaner): 243.591 Stimmen (64,27 Prozent) Kaylee Peterson (Demokraten): 108.996 Stimmen (28,76 Prozent)
Sarah Zabel (unabhängig): 23.004 Stimmen (6,07 Prozent)
Brendan J. Gomez (Constitution Party): 3.413 Stimmen (0,90 Prozent)
ID-02 Mike Simpson (Republikaner): 170.721 Stimmen (51,67 Prozent) Ellie Gilbreath (Demokraten): 133.062 Stimmen (40,27 Prozent)
Tripp Charles Hutchinson (unabhängig): 11.628 Stimmen (3,52 Prozent)
Emre Houser (unabhängig): 7.848 Stimmen (2,38 Prozent)
Will Johanson (Libertarian Party): 7.139 Stimmen (2,16 Prozent)

Russ Fulcher erzielt in ID-01 64,27 Prozent, Mike Simpson in ID-02 51,67 Prozent. Beide Republikaner liegen klar vor ihren jeweils stärksten Konkurrentinnen. Der Abstand zwischen den beiden Wahlkreisergebnissen zeigt allerdings, dass ein landesweites Etikett die örtlichen Unterschiede nur grob beschreibt. Aus den Ergebnissummen lässt sich keine Aufteilung nach Alter, Bildung oder Einkommen ableiten.

Weitere Landesämter und Parlament

Amt / Wahlkreis Vorn nach dem vorläufigen Stand Weitere Bewerber / Write-ins
Lieutenant Governor Scott Bedke (Republikaner): 445.910 Stimmen (63,52 Prozent) Eric Myricks (Demokraten): 256.084 Stimmen (36,48 Prozent)
Secretary of State Phil McGrane (Republikaner): 472.310 Stimmen (67,39 Prozent) Shawn Keenan (Demokraten): 228.592 Stimmen (32,61 Prozent)
State Controller Brandon D Woolf (Republikaner): 461.725 Stimmen (66,21 Prozent) Rakesh Mohan (Demokraten): 235.607 Stimmen (33,79 Prozent)
State Treasurer Julie A. Ellsworth (Republikaner): 455.605 Stimmen (65,48 Prozent) Kevin A Jones (Demokraten): 240.221 Stimmen (34,52 Prozent)
Attorney General Raul R. Labrador (Republikaner): 421.605 Stimmen (59,84 Prozent) Lori Hickman (Demokraten): 282.945 Stimmen (40,16 Prozent)
Superintendent of Public Instruction Debbie Critchfield (Republikaner): 429.558 Stimmen (61,59 Prozent) Becky Sundin Mitchell (Demokraten): 243.142 Stimmen (34,86 Prozent)
Teresa Roundy (Constitution Party): 24.785 Stimmen (3,55 Prozent)

Auch diese sechs Ämter führen Republikaner an. Im Parlament ergeben die vorläufigen Führungen 28 republikanische und sieben demokratische Sitze im Staatssenat sowie 56 republikanische und 14 demokratische Sitze im Repräsentantenhaus. Das sind die aus den Einzelrennen errechneten vorläufigen Verhältnisse, noch keine zertifizierte Sitzverteilung.

Sachfragen: Abtreibungsinitiative abgelehnt, Englisch-Vorlage angenommen

Vorlage Ja Nein Vorläufiges Ergebnis
Proposition 1: reproduktive Selbstbestimmung und Privatsphäre 318.822
44,06 Prozent
404.827
55,94 Prozent
abgelehnt
HJR 4: alleinige Befugnis des Parlaments zur Drogenlegalisierung 239.893
33,73 Prozent
471.288
66,27 Prozent
abgelehnt
HJR 6: Englisch als offizielle Sprache 447.680
63,17 Prozent
261.043
36,83 Prozent
angenommen

Proposition 1 scheitert mit 55,94 Prozent Nein. Die Gesetzesinitiative hätte unter anderem ein Recht auf Abtreibung vor der Lebensfähigkeit des Fötus und danach zum Schutz der Gesundheit vorgesehen. Die Englisch-Vorlage erreicht dagegen 63,17 Prozent Ja.

Die deutlichste Ablehnung trifft HJR 4: 66,27 Prozent stimmen dagegen, die Legalisierung von Marihuana und anderen psychoaktiven Substanzen allein dem Parlament vorzubehalten. Die Ablehnung legalisiert selbst keine Droge. Sie verhindert nach diesem vorläufigen Stand die vorgeschlagene verfassungsrechtliche Beschränkung des Entscheidungswegs. Die Texte stehen unmittelbar bei den Vorlagen im amtlichen Ergebnisportal.

Bei der ausdrücklich als beratend bezeichneten Frage nach einer „State Gun“ liegt die Winchester Model 1873 mit 164.394 Stimmen und 31,10 Prozent vor der Winchester Model 1894 mit 133.859 Stimmen und 25,32 Prozent. Hier gab es sechs Auswahlmöglichkeiten; eine absolute Mehrheit erreicht kein Modell.

Was der Auszählungsstand bedeutet

Alle 44 Counties und sämtliche 986 Wahlbezirke tragen den Status „Fully Reported“; auch die Meldeeinheiten aller 145 im Portal enthaltenen Entscheidungen sind vollständig eingegangen. Die landesweiten Ergebnisse sind dennoch als inoffiziell gekennzeichnet. Die geprüften Daten nennen keine bezifferte Reststimmenmenge. Idaho verwendet laut Wahlbehörde keine vorläufig zugelassenen Stimmzettel („provisional ballots“). Prüfung, mögliche Korrekturen und abschließende Zertifizierung bleiben vom Meldestatus zu unterscheiden.

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Quellen und Berechnung: Amtliches Ergebnisportal und dessen öffentliche Ergebnisdaten, dazu die verlinkten amtlichen Erläuterungen. Prozentwerte sind aus den jeweils ausgewiesenen Kandidaten- beziehungsweise Ja- und Nein-Stimmen berechnet und auf zwei Nachkommastellen gerundet. Leere oder ungültige Stimmen sind nicht Teil dieses Nenners. Namentlich ausgewiesene Write-ins sind in den Tabellen enthalten.


AI-Transparenz: Dieser Artikel wurde mit Unterstützung künstlicher Intelligenz recherchiert und verfasst. Auch das Artikelbild wurde mit KI erstellt. Die verwendeten Quellen sind im Text verlinkt; der Stand der Informationen ist oben angegeben.

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