Starshield in der Ukraine: Senator verlangt Antworten

Abstrakte Darstellung von Satellitenbahnen: helle Linien und Punkte kreisen um eine dunkelblaue Kugel vor Sternenhimmel

US-Senator Richard Blumenthal verlangt Antworten zu Starshield, dem Satellitendienst von SpaceX für staatliche Kunden. Am 23. Oktober 2026 schrieb er auf X, der Verlust des Zugangs für die Ukraine werfe ernste Fragen für die nationale Sicherheit der USA auf: wer kritische Fähigkeiten kontrolliere, für die die US-Regierung Milliarden ausgegeben habe, und wie über Einschränkungen entschieden werde. Er fordere Antworten vom Verteidigungsministerium und von SpaceX.

Was belegt ist: Laut Blumenthals Schreiben vom 22. Oktober wurde der Zugang der ukrainischen Streitkräfte am 13. Oktober ohne Vorwarnung eingeschränkt. Nach ukrainischen Angaben arbeiteten Geräte auf Drohnen und anderen schnellen Plattformen nicht mehr richtig. Beschrieben wird eine Begrenzung der Geschwindigkeit, bei der Geräte verbunden bleiben, kein vollständiges Abschalten.

Wer entschieden hat, ist offen. Die Berichte widersprechen sich. Reuters meldete unter Berufung auf US-Beamte, die Anweisung sei aus dem Weißen Haus gekommen; ein US-Beamter sagte dagegen, der Präsident habe keine solche Bitte geäußert. Donald Trump bestritt, dass die USA eine Begrenzung verhängt hätten. Elon Musk schrieb, Starshield-Systeme gehörten der US-Regierung und würden von ihr kontrolliert. Laut Blumenthal berichtete das Wall Street Journal, Musk habe die Drosselung angeordnet.

Blumenthal ist Ranking Member des Ständigen Unterausschusses für Untersuchungen (PSI) im US-Senat. Dieser eröffnet eine Untersuchung zum Umgang der US-Regierung mit SpaceX-Technik, darunter Starlink und Starshield. Antworten verlangt er bis zum 5. November 2026.

Einordnung: Details liefert der ausführliche Post des X-Accounts @BrennpunktUA vom 25. Oktober 2026. Dort heißt es, die Einschränkungen seien Auslöser von Untersuchungen in Senat und House. Zentral sei aus US-Sicht, ob ein privates Unternehmen in nationale Sicherheitsinteressen oder Außenpolitik eingreifen konnte. Die Entscheidung sei wohl im Pentagon und im Weißen Haus gefallen. Das ist die Einschätzung und Annahme des Autors des Posts, keine gesicherte Tatsache.

Quellen: Blumenthals Schreiben und Pressemitteilung vom 22. Oktober 2026, Reuters vom 15. Oktober 2026.

Stand: 25. Oktober 2026

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