Wetterregel zum 31. Oktober – St. Wolfgang

Sankt Wolfgang Regen verspricht ein Jahr voll Segen.

Heute ist der Namenstag des heiligen Sankt Wolfgang.

Er ist der Schutzpatron von Bayern und Regensburg.

Was am 31. Oktober in Bonn passiert ist

1918

  • Bonn wird von französischen Flugzeugen bombardiert.

Was Microsoft bei Windows 9 anders machen wird

…oder “Was stört mich bei Windows 8”?

Seit einigen Tagen ist Windows 8 auf dem Markt, mit dem ich schon seit mehreren Monaten in verschiedenen Versionen produktiv arbeite.

Im großen und ganzen komme ich persönlich mit dem neuen kacheligen Benutzerinterface (ModernUI) sehr gut zurecht. Insbesondere wenn man hauptsächlich mit herkömmlichen Win32/64 Desktop-Apps (früher Programme) arbeitet, sind die Unterschied gar nicht so groß – man hat eh weitgehend mit dem klassischen Desktop zu tun, der nicht großartig anders als früher aussieht:

Ok, das Startmenü fehlt. Doch die Software, die ich oft brauche, habe ich eh in der Taskleiste festgetackert oder auf dem Desktop verknüpft. Und auch ohne Startbutton  macht der App-Start über Metro richtig Spaß – auch wenn man kein Touch-System hat: einfach mit der Maus unten in die linke Ecke klicken (da wo früher der Start-Button war) und den Anfang des Namens des gewünschten Programms anfangen, ENTER  und gut ist.

Alles also halb so wild. Und die ModernUI Apps wissen zu gefallen: z.B. die Xbox Musik App. Zudem ist Windows 8 gefühlt deutlich schneller als Windows 7.

So zufrieden ich also bin – einige Kleinigkeiten nerven aber auch mich.

Was also wird Microsoft in Windows 9 oder einem Zwischenrelease vielleicht ändern? Hier meine Tipps hinsichtlich der Oberfläche:

  1. ModernUI Apps können auf den Desktop gezogen werden und laufen dort in speziellen Fenstern. Warum das? Stellen Sie sich vor, Sie haben ein System mit zwei Screens mit je 2560*1600 Pixel. Im Hintergrund haben Sie Xbox Music, Leo, Mail und die Google App laufen. Sonst arbeiten Sie hauptsächlich mit Ihrem Browser, EXCEL und Word. Es wäre also hier ein leichtes und sinnvoll die besagten Apps auch auf dem Desktop ablegen zu können, um sie so im Blick zu haben.
  2. Auch Kacheln auf den Desktop zu ziehen ist sinnvoll – so hat man auch hier die Informationen direkt im Blick, die die Kacheln liefern können, ohne erst auf den Metro Screen wechseln zu müssen – und man kann diese dann bei Bedarf direkt vom Desktop aus starten.
  3. Auf der anderen Seiten sollte alle wesentlichen Einstellungen auch im ModernUI Look verfügbar sein. Ich denke hier an die WLAN Feineinstellungen, an den Dateiexplorer. Für diese wechselt man dann auch auf dem Tablet in den klassischen Windows Desktop Look. Das ist aber inkonsistent und lästig.
  4. Whatdafuck – wie fahre ich Windows runter? Die Funktion ist wirklich zu versteckt und gehört nun wirklich direkt auf die ModernUI Startseite.
  5. Zuletzt: auf dem Desktop wird es unten links in der Taskleiste einen “Start-Button” geben, zumindest optional. Der ist zwar völlig unnötig (s.o.) – aber die Macht der Gewohnheit der meisten User wird ihn verlangen.

Letztlich kann man festhalten: bis auf Kleinigkeiten ist das Zusammenspiel von Kacheloberfläche und klassischem Desktop schon recht gut gelöst.

Microsoft sollte aber in die Richtung arbeiten, dass man auf Tablets nach Möglichkeit gar nichts vom klassischen Desktop sehen muss – ich nenne das einfach mal “Pure Windows 8 Experience”. Auf der anderen Seite gibt es Umgebungen, bei denen man weiter den Desktop bevorzugen wird. Und hier sollte die Möglichkeit bestehen, Apps und Kacheln auch auf diesem darzustellen.

So oder so – Microsoft hat einen mutigen Schritt gemacht und die alten Pfade endlich verlassen. Der Weg sieht vielversprechend aus.

Wetterregel zum 27. Oktober – St. Simon

Wer Weizen sät vorm Simonstage, dem trägt er goldene Ähren ohne Frage.

Der Simonstag ist am (morgigen) 28. Oktober. Der Weizen sollte tatsächlich vorher gesät werden; der ideale Aussattermin ist in den meisten Anbaugebieten zwischen dem 1. und 20. Oktober. Insoweit steckt in dieser Bauernregel ein wahrer Kern.

Die Konrad Adenauer Stiftung diskreditiert sich

Wie Medienberichten zu entnehmen ist, soll der ehemalige “Bundespräsident” Christian Wulff auf einer Veranstaltung der Konrad Adenauer (KAS) Stiftung vor 52 Integrationsbeauftragten und Islamvertretern über Ausländerpolitik sprechen.

Einmal abgesehen davon, dass Wulff zu diesem Thema wohl kaum etwas von wirklichem Belang beitragen kann – sein Satz “der Islam gehört zu Deutschland” hat die gleiche Qualität wie “Regen gehört zu Deutschland” – ist die Einladung mehr als unpassend.

Noch läuft ein Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Hannover gegen Wulff, zu ungeschickt war sein Verhalten rund um Ehrensold und Zapfenstreich, zu frisch ist das medienwirksame Vorgehen seiner Frau Bettina Wulff gegen Gerüchte, sie sei Prostituierte im Hannoveraner oder Berliner Rotlichtgewerbe gewesen.

Und mit ihrem Buch hat Frau Wulff auch noch gleich ungewollt gezeigt, welches geistige Niveau in der Familie Wulff zu herrschen scheint. Wenn hiergegen nun eingewandt wird, das sei ja ihr Buch und habe mit dem ehemaligen “Bundespräsidenten” nichts zu tun, so ist dagegen einzuwenden, dass er das Buch tatkräftig unterstützt haben soll.

Sollte sich herausstellen, dass Hans-Gert Pöttering tatsächlich Christian Wulff als Redner eingeladen haben sollte, so hat sich die Konrad Adenauer jedenfalls diskreditiert.

Und natürlich bleiben dann auch Fragen – z.B. nach Wulffs Honorar und wer die Übernachtung zahlt…

Die Veranstaltung soll übrigens in der “Villa La Collina” am Comer See in Cadenabbia (Italien) in einem ehemaligen Ferienhaus von Altbundeskanzler Konrad Adenauer stattfinden. Ein schönes Reiseziel.

Wetterregel zum 26. Oktober – St. Albin

Warmer Sankt Albin bringt fürwahr
stets einen kalten Januar.

Heute ist der Namenstag des angelsächsischen Missionars Albin von Buraburg, der Anfang des 6. Jahrhunderts den Heiligen St. Bonifatius nach Hessen begleitete. Albin wurde der erste Bischof der Diözese Buraburg (Büraburg) bei Fritzlar.

Funkensonntag

In Vorarlberg und anderen alemannischen Gegenden sowie Teilen Schwabens, Tirols, und im Vinschgau ist heute wie immer am ersten Sonntag nach Aschermittwoch Funkensonntag: in einem Feuer wird eine Hexenpuppe verbrannt. In Hessen und Thüringen wird der Brauch Hutzelsonntag genannt. Auch im Moselraum und in der Eifel werden heute große Feuer abgebrannt, der Brauch heißt dort Burgbrennen bzw. Hüttenbrennen. Mit den Feuern soll der Winter ausgetrieben werden. Zudem markieren Sie das Ender der alten Fastnacht, denn bis 1091 (Synode von Benevent) begann die Fastenzeit am Montag. Da seinerzeit die Fastensonntage für fastenfrei erklärt wurden, musste der Beginn der Fastenzeit auf den Aschermittwoch vorverlegt werden, um weiterhin auf die 40 Fastentage zu kommen, die an das Fasten von Jesus in der Wüste erinnern sollen.

Steve Ballmer präsentiert Windows – und weitere sehenswerte Einsätze

Windows 1.0 Werbung

Steve Ballmer going crazy – “I love this company”

Developers

Wetterregel zum 25. Oktober – St. Crispin

Mit Crispin sind alle Fliegen hin.

Der 25. Oktober gilt als Todestag der christlichen Heiligen und Märtyrer Crispinus und Crispinianus. Der Namenstag des von diesen abgeleiteten Namens Crispin (Krispin) wird an diesem Tag gefeiert.

Mit der Bauernregel soll ausgedrückt werden, dass es Ende Oktober im Regelfall schon so kalt ist, dass es keine Fliegen mehr gibt.

Was fehlt: das WP8 Tablet

Microsoft schafft momentan ein beeindruckendes Ökosystem – endlich konkurrenzfähige Smartphones, Tablets von der Mittelklasse an aufwärts, Windows 8 auf Hybriden, Notebooks und Desktops, die XBox und mittendrin die eigenen Cloud Dienste.

Was allein in dieser Welt fehlt sind günstige kleine Tablets, die gegen Googles Nexus, Amazons Kindle Fire HD und nicht zuletzt Apples iPad Mini positioniert sind. Modelle der 7″ Klasse, die um die 200 EUR Kosten (bei Apple wegen des Logos 330) und in erster Linie zum Surfen und Medienkonsum ausgelegt sind.

Die jetzt erscheinenden Tablets mit dem abgespeckten Windows RT werden von 450 EUR an aufwärts angeboten werden – und ich bezweifle, dass es in absehbarer Zeit annehmbare Modelle unter 300 EUR geben wird.

Dabei hätte Microsoft jetzt schon ein Betriebssystem, das für preiswerte Tablets geeignet ist: Windows Phone 8. Die unterstützten Auflösungen von 1280*768 resp 1280*720 Pixel sind für Tablets der 7″ Klasse derzeit ausreichend. Und das neue Startscreen-Konzept ist auch für Tablets gut geeignet. Zudem gibt es auch schon über 100.000 Apps – mehr als für Windows RT. Darunter so entscheidende wie facebook, twitter, Evernote, Wunderlist und viele gute Spiele.

Micrsosoft bzw. seine Hardware-Partner könnten in diesem Marktsegment also sofort loslegen – und ich bin gespannt, ob die Gelegenheit ergriffen wird.