Pressemitteilung: Strompreise und die Fehler der Politik

Köln, 19.10.2012 – Strom wird aus vielfältigen Gründen immer teurer. almado-ENERGY Vorstand Antoine Beinhoff weist darauf hin, dass ein Großteil der Gründe dafür direkt bei der Politik liegt.

Schaut man näher hin, woraus sich der Strompreis genau zusammensetzt, ist man überrascht, da Erzeugung, Transport und Vertrieb nur gut die Hälfte der monatlichen Stromrechnung ausmacht. Der Rest setzt sich aus Steuern und Abgaben zusammen, die der Staat direkt beeinflusst.

Aber auch auf die Produktionskosten sind mittelbar der Kontrolle des Gesetzgebers unterworfen, da dieser den Netzbetreibern auf Neuanlagen eine Mindestrendite von rund 9% zusichert. almado-ENERGY Vorstand Antoine Beinhoff erklärt: “Würde diese Garantie wegfallen oder zumindest gesenkt, könnten die Stromkosten schon niedriger sein.”

Bei den Abgaben ist die EEG Umlage (Erneuerbare Energien Gesetz) ganz aktuell in der Diskussion. Mit dieser Umlage wird die Erzeugung von Ökostrom subventioniert. Die Höhe dieses „Zuschusses“ wird nach den tatsächlichen Kosten und der erzeugten Strommenge ermittelt. Da in Deutschland mehr und mehr Ökostrom produziert wird, steigt die EEG Umlage dementsprechend im Jahr 2013 auf 5,277 Cent pro kWh. Aktuell sind es lediglich 3,592 Cent. “Allerdings ist die Art und Weise der Berechnung der Umlage fragwürdig. Und es wäre ja ein leichtes für den Gesetzgeber, diese zu deckeln. Zudem ja noch die Stromsteuer (Ökosteuer) erhoben wird.” argumentiert Beinhoff.

Was in diesem Zusammenhang den meisten Verbrauchern gar nicht klar sein dürfte: “Auch auf die EEG Umlage wird die Mehrwertsteuer berechnet. Berücksichtigt man das, steigt die Umlage im Endeffekt nicht auf 5,277 Cent, sondern sogar auf 6,3 Cent je kWh”, so Beinhoff. Ohnehin macht die 19%-Mehrwertsteuer einen nicht unerheblichen Teil an den monatlichen Stromkosten aus. Beinhoff schlägt daher vor, dass es sachgerecht wäre, auf Strom nur den ermäßigten Steuersatz anzusetzen: „Das würde gerade private Verbraucher entlasten“. Gewerbekunden würden ohnehin den Vorsteuerabzug nutzen, so dass sich der Mindereinnahmen für den Staat hier in Grenzen hielten.

Eine weitere Abgabe, die die Stromverbraucher bezahlen, ist die KWK-Umlage, die mit dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz (KWKG) eingeführt wurde und mit der entsprechende Anlagen gefördert werden sollen; deren Anteil ist jedoch nur marginal. Aus diesem Grunde meint Beinhoff, dass es hier ebenso wie bei der Konzessionsabgabe, von der die Gemeinden profitieren, derzeit nur wenig Anpassungsbedarf gebe.

Für besonders unfair für die Verbraucher hält Beinhoff aber die Umlage nach §19 Abs. 2 StromNEV, mit der die Netzentgeltbefreiung der stromintensiven Betriebe gegenfinanziert wird. “Hiermit wird durch Familien die Industrie subventioniert”, schränkt aber auch gleich ein, dass diese Umlage nur rund 0,6% der Stromrechnung ausmache. “Verfehlt ist der Ansatz gleichwohl.”

“Würde die Politik die Stromnetze weiter liberalisieren, auf den hohen Mehrwertsteuersatz verzichten und die EEG-Umlage reformieren, könnte der Strompreis für Familien viel niedriger sein” fasst Antoine Beinhoff zusammen.

(Quelle: Antoine Beinhoffs Blog).

Geht Windows Phone jetzt permasteil?

Schon seit langem beschäftige ich mich Windows Phone und bin selbst Anfang 2012 endgültig auf ein HTC Radar als primäres Smartphone umgestiegen. Auch wenn Windows Phone 7.x technisch nicht mit den High-End Androiden und dem iPhone 5 mithalten kann, überzeugt mich das Bedienkonzept einfach zu sehr. Zudem ist es schlank, schnell und macht fast alles was ich will. Nur für Instagram krame ich manchmal einen meiner Androiden hervor, hier dann bevorzugt das HTC Desire HD.

Die technischen Einschränkungen dürften dann bisher auch der Hauptgrund sein, warum noch keine so hohen Marktanteile erreicht werden konnten. In den USA magere 2,7%, Deutschland immerhin schon 4%, Großbritannien 4,4% und in Frankreich 5,7%. Recht gut aus sieht es zur Zeit in Italien, wo immerhin 10,4% Marktanteil erreicht wurden (Quelle Kantar).

Allerdings könnte sich das mit Windows Phone 8 ändern, das am 29. Oktober vorgestellt wird und von dem erste Devices dann im November erwartet werden. So wird es jetzt endlich Smartphones mit WP geben, die in der Oberliga mitspielen, allen voran das Nokia Lumia 920 und das Samsung Ativ S.

Hier einige Dinge, die für einen Erfolg der Plattform sprechen:

  • In Italien (sic!) sind keine Vorbestellungen des Lumia 920 über Nokia mehr möglich – ausverkauft.
  • Bei The Phonehouse in Frankreich ist das Lumia 920 das am meisten vorbestellte   Smartphone in KW41.
  • Im online Store von Expansys UK liegt das Lumia 920 in zwei Varianten bei den Preorders auf Platz 1 und 2 – vor dem iPhone. Das Samsung Ativ S ist dort immerhin auf Platz 8.
  • Expansys Niederlande: Platz 1 Lumia 920 (gelb), Platz 2 Lumia 920 (schwarz), Platz 12 Lumia 820 (rot)
  • Expansys Frankreich: Platz 1 Lumia 920 (gelb), Platz 2 Lumia 920 (schwarz), Platz 8 Samsung Ativ S, Platz 10 Lumia 820 (schwarz)
  • Expansys Portugal: Platz 1 Lumia 920 (gelb), Platz 2 Lumia 920 (schwarz), Platz 8 Lumia 820 (schwarz), Platz 13 Samsung Ativ S
  • Expansys Spanien: Platz 1 Lumia 920 (gelb), Platz 2 Lumia 920 (schwarz), Platz 15 Samsung ATIV S und Platz 17 Lumia 820 (schwarz)
  • Expansys USA: Platz 5: Lumia 920 (schwarz), Platz 10 Samsung ATIV S

Und Deutschland? Auch hier sieht es bei den Expansys Vorbestellungen gut aus für Windows Phone:

Belegt werden Platz 1 (Lumia 920 schwarz), Platz 2 (Lumia 920 gelb), Platz 4 (Samsung ATIV S 32GB) und Platz 11 (Samsung ATIV S 16GB).

Auch wenn das nur eine Momentaufnahme eines ersten Trends ist – er weist in die richtige Richtung für mehr Wettbewerb und Innovation bei Smartphones.

Meine Prognose Ende Oktober 2013 liegt Windows Phone bei den Neuverkäufen in Deutschland >15% Marktanteil. Top, die Wette gilt.

facebook? Sie baden gerade Ihr Gehirn darin…

“Facebook? Sie baden gerade Ihr Gehirn darin.”

“In Gehirnspülmittel?”

“Nein, das ist kein Gehirnspülmittel, das ist Facebook!”

Was am 19. Oktober in Bonn passiert ist

Für diese Seite sind noch keine Inhalte hinterlegt, aber diese folgen bald. Sie wissen, was am 19. Oktober in Bonn passiert ist? Dann schreiben Sie uns doch!