Köpfe: Manfred Nink

Manfred Nink wurde am 27.04.1950 in Trier-Kürenz geboren. Er machte eine Lehre als Kfz-Mechaniker, diente als Soldat auf Zeit und wurde staatlich geprüfter Techniker für Maschinenbau und Versorgungstechnik; danach arbeitete er im technischen Dienst der Bundeswehrverwaltung. Der SPD gehört er seit 1969 an, politisch aktiv wurde er aber erst ab 1989. In seiner Heimatgemeinde Kenn saß er im Ortsgemeinderat und war ab 1996 Ortsbürgermeister, außerdem führte er die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Schweich und ab 2002 den SPD-Kreisverband Trier-Saarburg.

Ab 2001 gehörte Nink dem Landtag von Rheinland-Pfalz an, wo er verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion war; als Beruf vermerkte die Bundestagsverwaltung daher Mitglied des Landtages. Bei der Bundestagswahl 2009 kandidierte er im Wahlkreis Trier, unterlag dem CDU-Kandidaten Bernhard Kaster und rutschte über Platz sieben der Landesliste Rheinland-Pfalz doch noch ins Parlament: Erst am Morgen nach der Wahl stand fest, dass er als letzter SPD-Bewerber aus Rheinland-Pfalz den Einzug geschafft hatte. Am 27.10.2009 wurde er Mitglied des Deutschen Bundestages (MdB) für die SPD, sein Landtagsmandat ging an eine Nachrückerin. Als Religion vermerkte die Bundestagsverwaltung ohne Angaben und als Familienstand verheiratet, 2 Kinder. Zur Bundestagswahl 2013 trat er nicht mehr an und schied am 22.10.2013 aus dem Bundestag aus.

Stand: 16.10.2026

Quellen: Deutscher Bundestag: Techniker mit Bodenhaftung; Trierischer Volksfreund; Datenhandbuch des Deutschen Bundestages (abgerufen 16.10.2026).

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