Köpfe: Ferdinand Erpenbeck

Ferdinand Erpenbeck wurde am 13.01.1921 in Osnabrück geboren. Er war Gärtnermeister, Baumschulunternehmer und Politiker der CDU, langjähriger Bürgermeister seiner Heimatstadt und zweimal Mitglied des Bundestages. Am 19.10.1965 wurde Erpenbeck Mitglied des deutschen Bundestages (MdB) für die CDU. Als Beruf vermerkt die Bundestagsverwaltung Gärtnermeister, als Religion katholisch und als Familienstand verheiratet, 6 Kinder. Am 20.01.1997 verstarb Erpenbeck.

Kurzprofil

  • Geboren: 13. Januar 1921 in Osnabrück (Fakten über das Jahr 1921)
  • Gestorben: 20. Januar 1997 in Osnabrück (Fakten über das Jahr 1997)
  • Beruf: Gärtnermeister, Inhaber eines Baumschulbetriebs
  • Partei: CDU (ab 1952)
  • Bundestag: 1965 bis 1972 (Direktmandat im Wahlkreis Osnabrück) sowie vom 10. September 1979 bis 1980 als Nachrücker
  • Kommunal: Ratsmitglied in Osnabrück 1952 bis 1991, Bürgermeister 1956 bis 1970
  • Religion/Familie: katholisch, verheiratet, 6 Kinder

Ausbildung und Beruf

Nach der Volksschule machte Erpenbeck eine Gärtnerlehre und war von 1941 bis 1945 Soldat im Zweiten Weltkrieg. 1947 legte er die Prüfung zum Gärtnermeister ab und wurde Inhaber eines Baumschulbetriebs. Er gehörte dem Gartenbau- und dem Pflanzenschutzausschuss der Landwirtschaftskammer Weser-Ems an und war von 1987 bis 1989 Präsident des Bundes deutscher Baumschulen (BdB).

Partei und Verbände

1945 war Erpenbeck Mitbegründer und Vorsitzender des Jugendrings Osnabrück, von 1948 bis 1950 Diözesanjugendführer der Katholischen Jugend. 1952 trat er der CDU bei. Von 1960 bis 1970 führte er die CDU Osnabrück-Stadt; im CDU-Bezirk Osnabrück-Emsland war er ab 1963 stellvertretender Vorsitzender und von 1970 bis 1976 Vorsitzender.

Kommunalpolitik

Von 1952 bis 1991 gehörte Erpenbeck dem Rat der Stadt Osnabrück an, ab 1961 als Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1956 bis 1970 war er Bürgermeister der Stadt Osnabrück.

Bundestag

Bei den Bundestagswahlen 1965 und 1969 gewann Erpenbeck das Direktmandat im Wahlkreis Osnabrück (50,0 bzw. 49,0 Prozent) und gehörte dem Bundestag bis 1972 an. Am 10. September 1979 rückte er für den ausgeschiedenen Abgeordneten Franz-Josef Nordlohne nach und blieb bis 1980 Mitglied des Bundestages.

Stand: 15.10.2026

Quellen: Angaben der Bundestagsverwaltung (frühere Fassung dieses Beitrags); Rudolf Vierhaus, Ludolf Herbst (Hrsg.): Biographisches Handbuch der Mitglieder des Deutschen Bundestages 1949–2002 (zitiert nach Wikipedia); Wikipedia, Artikel „Ferdinand Erpenbeck“ und „Bundestagswahlkreis Stadt Osnabrück“.

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