Was ist am 17. April in Stuttgart passiert? Hier finden Sie ausgewählte, belegte Ereignisse aus der Stuttgarter Stadtgeschichte an einem 17. April, dazu Menschen, die an diesem Tag in Stuttgart geboren wurden oder gestorben sind, und die Bedeutung des Hashtags #s1704.
Der Hashtag #s1704 oder auch #stuttgart1704 bezieht sich – meist auf X, früher Twitter – auf ein Ereignis, das sich an einem 17. April in Stuttgart ereignet oder ereignet hat.
Zum Vortag (16. April) und zum Folgetag (18. April) in Stuttgart.
Was bedeutet #s1704?
Der Hashtag setzt sich aus „s“ bzw. „stuttgart“ für Stuttgart und „1704“ für das Datum 17.04. (17. April) zusammen. Er ist an kein bestimmtes Jahr gebunden – gemeint ist jeweils das Geschehen in Stuttgart an diesem Tag. Unsere Vermutung: Besonders häufig dürfte #s1704 im April 2021 verwendet worden sein, als in Stuttgart an diesem Tag Corona-Proteste stattfanden (siehe unten).
Ereignisse an einem 17. April in Stuttgart
- 17. April 1525: Nach der „Weinsberger Bluttat“ fliehen große Teile der Stuttgarter Regierung vor den anrückenden Bauern aus der Stadt.
- 17. April 1970: Das Stuttgarter Schülerparlament wendet sich in diesen Tagen gegen den Numerus clausus und für die Abschaffung des Zentralabiturs.
- 17. April 2021: Trotz eines Verbots der angemeldeten Corona-Proteste versammeln sich in Stuttgart rund 1.000 Menschen; die Polizei stoppt Aufzüge und erteilt Platzverweise.
Geboren und gestorben in Stuttgart
- 1806: Friedrich Wirth kommt in Stuttgart zur Welt (GND). In der Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek ist an Berufen vermerkt: Unternehmer, Kunsttischler. Die Kurzbeschreibung lautet „Möbelfabrikant, 1857 zum Königlich Württembergischen Hofebenisten ernannt; Pionier des Hopfenanbaus, Besitzer des nördlich von Tettnang gelegenen Guts Kaltenber…“.
- 1863: In Stuttgart endet das Leben von Georg Ebner (GND). Laut Normdaten tätig als Verleger und Kunsthändler. Dort heißt es knapp: „im 79. Lebensjahr gestorben“.
- 1888: In Stuttgart stirbt Karl Schaeffer (GND). Berufsangabe der GND: Arzt.
- 1896: Georg von Morlok stirbt in Stuttgart (GND). In der Normdatei der Deutschen Nationalbibliothek ist an Berufen vermerkt: Architekt, Oberbaurat. Dort heißt es knapp: „Königlich Württembergischer Eisenbahn-Bau-Inspector; neben der Planung und Erbauung von Bahnstrecken und Bahnhöfen in Württemberg, widmete sich Morlok auch dem…“.
- 1941: Alexander Zinn stirbt in Stuttgart (GND). Laut Normdaten tätig als Schriftsteller, Theaterkritiker und Journalist. Die Kurzbeschreibung lautet „Dt. Schriftsteller, Politiker und Staatsrat in Hamburg, Gründer und ersten Leiter der Hamburger Staatlichen Pressestelle (1922)“.
Mehr zu den Jahren
Mehr zum historischen Umfeld finden Sie in unseren Jahresüberblicken: Fakten über das Jahr 1525 und Fakten über das Jahr 1970.
Quellen
- Stadtlexikon Stuttgart (Stadtarchiv): Jörg (Jerg) Ratgeb (um 1480-1526)
- Stadtlexikon Stuttgart (Stadtarchiv): Schülerparlament (1963-1973)
- WELT: Polizei setzt Verbot von „Querdenken“-Demos durch
- Personendaten: Gemeinsame Normdatei (GND) der Deutschen Nationalbibliothek, abgefragt über lobid-gnd; die Einzelnachweise sind bei den Personen verlinkt.
Stand: 2. November 2026
