Köpfe: John Hamilton McWhorter V

John Hamilton McWhorter V ( geboren am 6. Oktober 1965) ist ein amerikanischer Linguist und außerordentlicher Professor für Englisch und vergleichende Literaturwissenschaft an der Columbia University. Als Autor und Forscher ist er vor allem für seine Arbeit auf dem Gebiet der Sprachwissenschaft und seine kritische Haltung gegenüber Rassendiskussionen in den Vereinigten Staaten bekannt.

McWhorter wurde 1965 geboren und wuchs in Philadelphia auf. Er erwarb 1985 einen Bachelor-Abschluss in Französisch an der Rutgers University. Danach setzte er seine Ausbildung an der New York University fort, wo er seinen Master in Amerikanistik erhielt. 1993 promovierte er in Linguistik an der Stanford University.

Nach seiner Promotion lehrte McWhorter an der Cornell University und der University of California, Berkeley. 2007 wechselte er zur Columbia University, wo er als außerordentlicher Professor für Englisch und vergleichende Literaturwissenschaft tätig ist.

Neben seiner akademischen Laufbahn ist McWhorter ein produktiver Autor. Er hat zahlreiche Bücher über Sprache, Rasse und Soziologie geschrieben, darunter „Power of Babel“, eine umfassende Studie über die Natur von Sprachen, und „Our Magnificent Bastard Tongue“, eine Untersuchung der Einflüsse auf die Entwicklung der englischen Sprache.

McWhorter ist auch bekannt für seine Artikel in populären Medien, darunter Kolumnen für „The Atlantic“, und er ist ein regelmäßiger Gast in Podcasts und Radiosendungen, wo er Themen der Linguistik, Rasse und kulturelle Angelegenheiten diskutiert.

McWhorter hat spezifische Ansichten über Rasse und Identität in den USA. Während er einige Aspekte des strukturellen Rassismus anerkennt, kritisiert er die heutige Bewegung gegen Rassendiskriminierung oft als kontraproduktiv. Er argumentiert, dass eine Überbetonung auf Rassismus in der amerikanischen Gesellschaft andere Arten sozialer und ökonomischer Ungleichheit überschatten kann.

In der Linguistik ist er besonders für seine Abhandlungen über Kreolsprachen und die Evolution der Sprache bekannt. Er argumentiert, dass Sprachen sich natürlich entwickeln und verändern, und dass diese Veränderungen weder gut noch schlecht sind, sondern ein Zeichen für die Anpassungsfähigkeit der menschlichen Kommunikation.

Unter McWhorters zahlreichen Veröffentlichungen sind mehrere Bücher, die sowohl von Kritikern als auch von Lesern weitgehend positiv aufgenommen wurden. Einige seiner bekanntesten Werke sind:

„The Power of Babel“ (2001)
„Our Magnificent Bastard Tongue“ (2008)
„Talking Back, Talking Black“ (2017)
„Nine Nasty Words“ (2021)

Details über McWhorters Privatleben sind weitgehend aus der Öffentlichkeit herausgehalten. Es ist bekannt, dass er sich für Musik interessiert und in seiner Freizeit Klavier spielt.

Er ist einer der Erstunterzeichner der Westminster Declaration.

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