Utah bekommt eine neue politische Landkarte. Ausgerechnet im verlässlich republikanischen Westen winkt den Demokraten ein zusätzlicher Sitz im Repräsentantenhaus: Der neu zugeschnittene erste Wahlkreis macht Ben McAdams zum Favoriten für ein Comeback. In den anderen Bezirken wollen drei republikanische Abgeordnete ihre Mandate behalten. Fünf unabhängige Kandidaten stehen ebenfalls auf den gedruckten Stimmzetteln.
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Was ist Utah Fry Sauce?
Schnell selbstgemacht
Utah Fry Sauce ist eine Art Saucenmischung, die in der amerikanischen Bundesstaat Utah sehr beliebt ist und häufig zu Pommes frites, Chicken Nuggets und anderen frittierten Lebensmitteln serviert wird. Aber auch wenn Sie etwas scharf angegrillen, ist es eine tolle Ergänzung.
Es ist eine Kombination aus Ketchup und Mayonnaise, die dann mit Gewürzen wie Paprika, Senf, Chilies und/oder Zwiebelpulver vermischt wird.
Das eine genaue Utah Fry Sauce Rezept gibt es also nicht, jeder bereitet es etwas anders zu.
Vorschläge
Hier sind fünf Vorschläge für Utah Fry Sauce:
- Einfaches Rezept
Ketchup und Mayonnaise im Verhältnis 1:1 mischen und mit einer Prise Paprika, Senf und Zwiebelpulver abschmecken. - Scharfe Version
Ketchup, Mayonnaise, Senf, Worcestershire-Sauce, gehackte Zwiebeln und gehackte Jalapeno-Pfeffers im Verhältnis 1:1:1:1:1:1 mischen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. - Süß-saure Version
Ketchup, Mayonnaise, Apfelessig und Honig im Verhältnis 2:1:1:1 mischen und mit Paprika, Senf und Zwiebelpulver abschmecken. - Asiatische Version
Ketchup, Mayonnaise, Sojasauce, Reisessig und Sesamöl im Verhältnis 2:1:1:1:1 mischen und mit gehackten Frühlingszwiebeln, gehackter Knoblauchzehe und Sesamsamen abschmecken. - Käse-Sauce
Ketchup, Mayonnaise, geriebenen Cheddar-Käse und gehackte Jalapeno-Pfeffer im Verhältnis 2:1:1:1 mischen und mit Paprika, Senf und Zwiebelpulver abschmecken.
Hinweis: Diese Rezepte sind nur Vorschläge und können je nach Geschmack angepasst werden. Sie können auch andere Gewürze oder Zutaten hinzufügen, um die Sauce nach Ihren Vorlieben abzuschmecken.
Die Illustration wurde mit Midjourney AI erstellt, die Rezepte hat sich ChatGPT ausgedacht.
10 Fakten über Utah
- Utah ist seit dem 4. Januar 1896 Bundesstaat der USA. Laut dem Online-Archiv der Staatsbibliothek von Utah war es der 45. Staat der Union. Die Geschichte davon beginnt aber früher: Am 24. Juli 1847 erreichte der erste Wagenzug der Mormonen das Salzseetal, und Brigham Young soll gesagt haben, das sei der „right place“ (so die Newsroom-Seite der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage). Ein Detail am Rand: 1870 durften in Utah als erstem US-Territorium Frauen rechtmäßig wählen.
- Das Kürzel des Bundesstaats ist UT. Kürzer geht es kaum, mehr gibt es dazu auch nicht zu sagen.
- Der offizielle Spitzname von Utah ist „Beehive State“. Der Bienenstock ist seit 1959 das Emblem des Staates, die Honigbiene ist außerdem das offizielle Staatsinsekt. Seit dem 9. März 2024 gibt es sogar eine neue Staatsflagge mit Bienenstock (S.B. 31 der Legislative von Utah); die alte Flagge gilt weiter als „historic state flag“. Fleißig wie die Bienen eben, und damit sind wir schon beim nächsten Punkt.
- Das Motto lautet „Industry“ („Fleiß“, Englisch) und besteht seit 1896. Es steht so im Utah Code (Abschnitt 63G-1-601) zu den Staatssymbolen und passt zum Bienenstock.
- Die Einwohnerzahl liegt bei 3.538.904 (Schätzung des Census Bureau für den 1. Juli 2025), die Fläche bei rund 219.900 km2 und mithin die Bevölkerungsdichte bei rund 16,6 je Quadratkilometer. Die alten Zahlen (2.550.063 Einwohner, 11,59 je km2) waren überholt. Bei der Volkszählung 2020 kam Utah auf 3.271.616 Einwohner, 2010 waren es noch 2.763.885. Von 2020 bis 2025 ist die Bevölkerung laut Census Bureau um 8,2 Prozent gewachsen, das ist der fünfthöchste Wert aller Bundesstaaten (hinter Idaho, Florida, South Carolina und Texas). Der Zuwachs 2025 (Juli 2024 bis Juli 2025) speiste sich laut Census Bureau aus einem Geburtenüberschuss von 24.961 und einer Nettozuwanderung von 10.844 Menschen. Das Utah Population Committee nennt für Ende 2025 sogar 3.551.150 Einwohner (Kem C. Gardner Policy Institute, Dezember 2025). Utah liegt damit auf Rang 30 der Bundesstaaten nach Einwohnern, bei der Fläche aber auf Rang 13: Nach der Tabelle des Census Bureau (2010) sind es 84.897 Quadratmeilen insgesamt, davon rund 7.064 km2 Wasser. Die Dichte ist meine eigene Rechnung aus der Einwohnerzahl 2025 und der Landfläche von 82.377 Quadratmeilen (Census 2020), 2020 lag sie laut Census bei 39,7 je Quadratmeile.
- Salt Lake City ist die Hauptstadt von Utah. Laut Census Bureau (Schätzung 2025) leben dort 218.428 Menschen, gut 9 Prozent mehr als in der Schätzbasis von 2020 (199.726). Die Stadt war 2002 Gastgeber der Olympischen Winterspiele und ist der Sitz der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage. Laut deren Newsroom gibt es in Utah aktuell 2.206.370 Mitglieder und 31 Tempel. Rechnerisch sind das rund 62 Prozent der Einwohner, aber Mitgliedschaft ist nicht dasselbe wie Selbstbeschreibung: In der Religionsstudie des Pew Research Center (2023/24) bezeichneten sich 50 Prozent der Erwachsenen in Utah als Latter-day Saints, 34 Prozent als konfessionslos (so berichtet es die Deseret News im Februar 2025).
- Die größten Städte sind Salt Lake City, West Valley City, West Jordan, Provo und St. George. Hier hat sich die Liste geändert: Nach den Schätzungen des Census Bureau für 2025 kommt West Valley City auf 137.491, West Jordan auf 116.812, Provo auf 114.527 und St. George auf 108.713 Einwohner. Orem aus der alten Aufzählung liegt mit 95.214 nur noch auf Platz 7, hinter Lehi (95.313). St. George ist seit 2020 um rund 14 Prozent gewachsen und damit die Stadt, die man in dieser Liste im Auge behalten sollte.
- Offizielles Tier des Bundesstaats ist der Wapiti (englisch „elk“, genauer: Rocky Mountain Elk, seit 1971) und der Vogel von Utah ist die Kaliforniermöwe (seit 1955). Achtung, Falle: Im Deutschen ist „Elch“ die Übersetzung von „moose“, nicht von „elk“, deshalb stand hier vorher der falsche Hirsch. Die Möwe verdankt ihren Rang einer Pioniergeschichte: Der Überlieferung nach fraßen 1848 Möwen eine Grillenplage und retteten so die Ernte der Siedler („Miracle of the Gulls“, Staatsbibliothek Utah).
- Der offizielle Baum des Staates ist die Amerikanische Zitterpappel (Quaking Aspen) und die offiziellen Lebensmittel des Staates sind die Kirsche (Staatsfrucht), die spanische Süßzwiebel (Staatsgemüse) und die Zuckerrübe („historisches Staatsgemüse“). Die Stech-Fichte, die hier früher stand, war bis 2014 Staatsbaum (seit 1933), dann wurde sie auf Initiative von Viertklässlern in Monroe per Gesetz (S.B. 41) durch die Zitterpappel ersetzt. Die Liste der Staatssymbole ist übrigens lang, sie steht im Utah Code 63G-1-601: Dutch Oven als Kochtopf (seit 1997), Salinenkrebs (Brine Shrimp, seit 2023), Utahraptor als Dinosaurier, Skifahren und Snowboarden als Wintersport, dazu eine Browning-M1911-Pistole als Staatswaffe.
- Jell-O ist kein „offizielles Gericht“, auch wenn sich das gern so liest: Der Senat von Utah hat 2001 in einer Resolution (S.R. 5) Jell-O lediglich zum „favorite snack food“ des Staates erklärt, also zum Lieblings-Snack, ein fertiges Gelatine-Dessert. Die Marke gibt es seit 1897, 1996 nannte das Magazin „Salt Lake Magazine“ Utah schon „den Jell-O-Staat“, und bei den Olympischen Spielen 2002 gab es einen Pin mit grüner Götterspeise. Beliebt sind auch Hawaiian Haystack, Funeral Potatoes und Frogeye Salad sowie die nach dem Bundesstaat benannte Utah Fry Sauce.
Diese Informationen über Utah sind ein guter Einstieg in ein Schulreferat zum Thema. Natürlich haben wir auch 10 Fakten über alle anderen Bundesstaaten der USA.
Weitere Fakten über Utah
- Die „Mighty 5“: Utah hat fünf Nationalparks, Arches, Bryce Canyon, Canyonlands, Capitol Reef und Zion. Laut Annual Park Ranking Report des National Park Service kamen 2025 zusammen rund 10,65 Millionen Besuche (Summe aus den Einzelwerten): Zion 4.984.525 (Platz 2 aller US-Nationalparks hinter den Great Smoky Mountains), Bryce Canyon 1.967.367, Arches 1.511.740, Capitol Reef 1.388.476 und Canyonlands 796.057. Bryce lag etwa 21 Prozent unter dem Vorjahr, was laut KUER (März 2026) auch an weniger Gästen aus dem Ausland und an einer geänderten Zählmethode liegt.
- Skifahren: Ski Utah wirbt mit „The Greatest Snow on Earth“. Die 15 Skigebiete des Staates zählten in der Saison 2024/25 laut Ski Utah 6.503.635 Skitage (dritthöchster Wert der Geschichte) und erwirtschafteten etwa 2,51 Milliarden US-Dollar. Der Wintersport sichert rund 25.000 Jobs.
- Olympia: Die Winterspiele in Salt Lake City fanden vom 8. bis 24. Februar 2002 statt, mit 2.399 Athleten aus 77 Nationalen Olympischen Komitees in 78 Wettbewerben (olympics.com). Und es gibt eine Neuauflage: Das IOC hat die Winterspiele 2034 am 24. Juli 2024 auf seiner Session in Paris an „Salt Lake City-Utah 2034“ vergeben, mit 83 Ja- gegen 6 Nein-Stimmen bei 6 Enthaltungen.
- Der Große Salzsee: Er trocknet seit Jahren aus. Den Rekordtiefstand gab es im November 2022 mit 4.188,5 Fuß (rund 1.277 m) Pegelhöhe, laut Utah Geological Survey. Am 24.10.2026 lag der Südarm laut vorläufigem USGS-Pegel Saltair bei 4.189,9 Fuß. Als gesund gelten mindestens 4.198 Fuß, also gut 2 Meter mehr. Das Wasserjahr 2025 endete laut Great Salt Lake Strike Team (Januar 2026) bei 4.191,1 Fuß, dem drittniedrigsten Wert seit 1903. Seit September 2025 gibt es eine „Great Salt Lake 2034 Charter“, die auch Gouverneur Spencer Cox unterzeichnet hat. Fast 400.000 Acre-Feet Wasser (etwa eine halbe Milliarde Kubikmeter) wurden zwischen 2021 und 2025 zugesagt und geliefert. Ein Problem ist der Staub: Über 120 Quadratmeilen trockengefallener Seeboden in der Farmington Bay stehen im Bericht. Der Salinenkrebs, seit 2023 offizielles Staatskrebstier, ist laut Bericht die Hauptnahrung vieler Zugvögel am See.
- Strenge Promillegrenze: Seit dem 30. Dezember 2018 gilt in Utah als erstem US-Staat eine Grenze von 0,05 Prozent Blutalkohol für Autofahrer ab 21. Laut der US-Verkehrsbehörde NHTSA (2022) sank die Rate tödlicher Unfälle 2019 um 19,8 Prozent, in den gesamten USA um 5,6 Prozent.
Stand: 24.10.2026
Gericht: Funeral Potatoes
Funeral Potatoes – auch great potatoes, cheesy potatoes, hash brown casserole, cheesy hash browns, those potatoes, party potatoesauch; Begräbniskartoffeln, Beerdigungskartoffeln, große Kartoffeln, Käsekartoffeln, Hash Brown-Auflauf, käsige Hash Browns oder Partykartoffeln genannt – sind ein traditionelles Kartoffelgericht oder ein Auflauf, der im amerikanischen Mittleren Westen beliebt ist.
Das Gericht wird „Beerdigungs“-Kartoffeln genannt, weil es üblicherweise als Beilage bei traditionellen Abendessen nach Beerdigungen serviert wird, aber auch bei Potlucks und anderen geselligen Zusammenkünften, manchmal unter anderen Namen. Das Gericht wird manchmal mit den Mormonen in Verbindung gebracht, weil es in der Mormonen Region beliebt ist
Das Gericht besteht in der Regel aus Rösti oder Kartoffelwürfeln, Käse (Cheddar oder Parmesan), Zwiebeln, Cremesuppe (Hühner-, Pilz- oder Selleriebrühe) oder einer Sahnesoße, saurer Sahne und einem Belag aus Butter mit Cornflakes oder zerstoßenen Kartoffelchips. Einige Varianten enthalten auch gewürfelten gebackenen Schinken, gefrorene Erbsen oder Brokkoliröschen.
Während der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City war auf einer der Souvenir-Anstecknadeln eine Abbildung von „Trauerkartoffeln“ abgebildet.
Köpfe: Allen G. Campbell
Allen Green Campbell war ein Bergbauunternehmer und Politiker. Geboren wurde er nach verfügbaren Angaben am 16. Oktober 1834 im Pulaski County in Missouri als Sohn des dortigen Sheriffs. Über Kansas, Colorado und Montana kam er als Goldsucher und Investor in den Westen.
In Utah erwarb er mit Partnern die Horn-Silver-Mine bei Frisco, die später für eine sehr hohe Summe verkauft wurde. Politisch gehörte er zur Liberal Party des Territoriums, einer Partei, die sich gegen die Vorherrschaft der Mormonenkirche in Utah richtete.
1880 trat Campbell bei der Wahl zum Delegierten Utahs im Kongress gegen George Q. Cannon an, einen führenden Vertreter der Kirche. Nach verfügbaren Angaben erhielt Campbell nur gut 1000 der fast 19000 Stimmen. Gouverneur Eli H. Murray, selbst Anhänger der Liberalen, stellte dennoch ihm die Wahlbescheinigung aus. Begründung: Der in Liverpool geborene Cannon sei kein eingebürgerter Staatsbürger und damit nicht wählbar.
Diese Entscheidung ist kritisch zu sehen. Ein Gouverneur hob damit faktisch das Votum einer großen Mehrheit auf und verschaffte dem klar unterlegenen Kandidaten seiner eigenen Richtung die Bescheinigung. Schon Zeitgenossen vermuteten die Feindschaft gegenüber den Mormonen als eigentliches Motiv. Das Repräsentantenhaus ließ sich darauf nicht ein: Sein Wahlausschuss verwarf die Ansprüche beider Bewerber, später wurde neu gewählt, und John T. Caine gewann. Campbell war damit nie reguläres Mitglied des Repräsentantenhauses, auch nicht als regulärer Delegierter.
Bekannt blieb er als Stifter: In Holton in Kansas finanzierte er eine Hochschule mit, unter der Bedingung, dass sie konfessionell ungebunden sei und niemanden wegen der Hautfarbe benachteilige. Campbell starb nach verfügbaren Angaben am 17. Juni 1902 in Riverside in Kalifornien.
Stand: 21.10.2026



