Liste: Status von Webdiensten und Servern

Hier entsteht eine Liste mit Websites, auf denen man überprüfen kann, ob wichtige Dienste, Server oder Websites gerade down sind.

1&1

status.1und1.de/

Apple

www.apple.com/de/support/systemstatus/

Beinhaltet unter anderem App Store, Apple Music, Apple Online Store, Apple School Manager, Apple TV, Apple-ID, Beats 1, Diktieren, Dokumente in der Cloud, FaceTime, Foto‑Druckprodukte, Fotos, Game Center, iBooks Store, iChat, iCloud Drive, iCloud Erinnerungen, iCloud Kalender, iCloud Kontakte, iCloud Mail, iCloud Notizen, iCloud‑Account und Anmeldung, iCloud‑Backup, iCloud‑Lesezeichen und ‑Tabs, iCloud‑Schlüsselbund, iCloud‑Speicherplatz‑Upgrades, iCloud‑Web‑Apps (iCloud.com), iMessage, iMovie Theater, iOS-Geräteaktivierung, iPhone-Anrufe auf dem iPad und Mac, iTunes in der Cloud, iTunes Match, iTunes Store, iTunes U, iWork für iCloud, Karten – Ansicht, Karten – Streckenführung und Navigation, Karten – Suchen, Karten – Verkehr, Mac App Store, macOS-Softwareaktualisierung, Mail Drop, Mein iPhone suchen, Meine Freunde suchen, Radio, Siri, Spotlight-Vorschläge, Volume Purchase Program, Weiterleitung von SMS, Zurück zu meinem Mac

AWS (Amazon Web Services)

status.aws.amazon.com/

Azure

azure.microsoft.com/de-de/status/

Facebook

developers.facebook.com/status/

Google Dienste

www.google.com/appsstatus
Beinhaltet den Status zu Gmail, Google Kalender, Google Talk, Google Drive, Google Docs, Google Tabellen, Google Präsentationen, Google Sites, Google Groups, Admin-Konsole, Google Hangouts, Google Vault, Google+, Google Formulare, Google Cloud Search, Google Notizen, Google Analytics, Google Maps, Google Voice, Blogger, Google Sync Mobile, Classroom, Google Realtime API

Office 365 (Business)

status.office365.com/

OneDrive

portal.office.com/servicestatus

Outlook.com

portal.office.com/servicestatus

Playstation Netzwerk

status.playstation.com/de-de/

Skype

support.skype.com/de/status

Steam

WhatsApp

@wa_status (wird seit 2014 nicht mehr aktualisiert)

WordPress.com

  • downforeveryoneorjustme.com/wordpress.com
    Wenn Sie Probleme haben, WordPress.com Blogs zu erreichen.
  • status.automattic.com/
    Status auch für weitere Automattic Dienste wie Akismet API, Cloudup, Gravatar, IntenseDebate, Jetpack API, Jetpack Stats, Polldaddy, Simperium API, VaultPress, VIP Go, WordPress.com REST API

Xbox

support.xbox.com/de-DE/xbox-live-status

Yammer

portal.office.com/servicestatus

Letzte Aktualisierung: 3. Mai 2016

Wie ich meinen WordPress Blog auf https umgestellt habe

Anmerkung vorab: Ich musste je zwischen http:// bzw. https:// und severint.net ein Leerzeichen setzen, da sonst http:// www.severint.net automatisch in die https:// Variante umgewandelt wurde. Die Leerzeichen also bitte wegdenken und nicht bei Copy&Paste übernehmen!

severint.net jetzt per https erreichbar.

Die meisten werden es wahrscheinlich nicht bemerkt haben, aber seit kurzem ist mein Blog nicht mehr unter http:// www.severint.net sondern unter https:// www.severint.net erreichbar. Die Verbindung ist also per SSL gesichert, erkennbar in dem “abgeschlossenen” Schloss oder “sicher” Hinweis neben der Adresszeile des Browsers.

Warum umstellen?

Für die Umstellung auf https gab es für mich drei Gründe. SSL gesicherte Verbindungen sind eben wirklich sicherer, es macht einen besseren Eindruck und – das ist eigentlich der entscheidende Grund – ist eine https Verbindung ein Ranking Faktor bei Google.

Für alle, die Ihren WordPress Blog daher auch umstellen wollen, hier eine kurze Anleitung, wie ich vorgegangen bin. Es gibt wahrscheinlich elegantere Wege, aber es hat ohne Probleme funktioniert.

So ging die Umstellung auf SSL in WordPress selbst

Als erstes habe ich bei meinem Hoster, Hosteurope, ein SSL Zertifikat bestellt. Ich würde jedem, der nicht gerade IT-Profi ist, den Rat geben, das SSL Zertifikat über den Hostinganbieter abzuwickeln. Im jeweiligen FAQ Bereich findet man dann auch Anleitungen, wie das funktioniert; einfach nach SSL suchen.

Nach der Bestellung dauerte es rund 24 Stunden, bis das Zertifikat da war. Entsprechend der Anleitung habe ich es dem Webspace für diesen Blog zugewiesen.

Dann habe ich – ganz wichtig – einen Backup der WordPress Datenbank angelegt. War zwar letztlich nicht erforderlich, aber hätte ich es nicht gemacht, wäre wahrscheinlich etwas schief gegangen…

Als nächstes habe ich im WordPress Dashboard unter EINSTELLUNGEN – ALLGEMEIN das WordPress Verzeichnis und die Website Adresse auf https: umgstellt, also von http:// www.severint.net auf https:// www.severint.net.

Kurzer Check im Browser, ja ich bin unter https erreichbar, es wird aber noch eine Warnung in Bezug auf gemischte Inhalte angezeigt. Das liegt unter anderem, dass bei den Bild URLs jeweils noch http Links hinterlegt sind.

Damit diese und alle internen Verlinkungen sauber sind, habe ich das Plugin Better Search Replace installiert und damit in der Posts Tabelle der Datenbank einfach “http:// www.severint.net” in “https:// www.severint.net” ersetzen lassen.

Damit waren aber meine Probleme mit meinem Template – Twentyseventeen – noch nicht gelöst. Das Headerbild z.B. wurde auf jeder Seite als “Mixed Content” angesehen. Die Lösung hier war dann das Plugin “Really Simple SSL“, das sich um solche Dinge kümmert.

Danach gab es keine Probleme mehr. Was man beachten muss – hat man auf Seiten oder Beiträgen externe Grafiken oder andere Inhalte eingebunden, kann es auf diesen natürlich weiter zu Mixed Content Warnungen führen. In dem Fall die Inhalte lieber intern einbinden.

Übrigens, die internen Verlinkungen hätte auch das Really Simple SSL Template gefixt. Ich halte die Änderung der Links in der Datenbank für sauberer. Zudem muss das Plugin dann weniger tun, was der Performance der Seite entgegenkommt.

Zur Sicherheit habe ich übrigens mit einem Redirect Checker geprüft, ob die WordPress auch die richtigen Redirects von z.B.: http:// www.severint.net/heute/ auf https:// www.severint.net/heute/ gesetzt hat, was aber in der Tat der Fall war.

Zuletzt habe ich dann noch geprüft, ob die generierte Sitemap auch korrekt war, was der Fall war. Hier kommt es drauf an, mit welchem Plugin man arbeitet.

Die Umstellung des Blogs an sich war dann abgeschlossen.

Was man sonst noch beachten muss – Google und Co

Was man bedenken muss – für Google ist die Umstellung auf SSL wie die Umstellung auf eine neue Domain. Angemerkt sei daher: Bei der Gelegenheit kann man dann ggf. auch noch mehr ändern. z.B. statt http:// www.severint.net auf https:// severint.net oder gar https:// severint.de wechseln, was ich in dem Fall aber nicht gemacht habe.

Bei Google Analytics habe ich die die jetzt gesicherte Seite als neue Property angelegt, ebenso bei der Search Console (aka Webmastertools). Bei letzterer muss man dann auch die Sitemap neu einreichen und andere gewünschte Einstellungen wie z.B. die gewünschte Sprache, bevorzugte URL etc. neu einstellen.

Was dann noch Feinschliff wäre: hat man externe Links auf die Seite, sollte man diese auch auf die https Variante umstellen. Hat man Zugriff drauf – wie in anderen eigenen Blogs, Social Media Profilen etc. – ist das ja kein Problem. Bei externen Links kann man ja nett anfragen, ob die URL auf die gesicherte Seite geändert werden kann. Bei wenigen meiner stärksten Backlinks habe ich das angefragt und die Bitte wurde wohlwollend beschieden.

Und, was hat es gebracht?

Da ich die Umstellung am 5. April 2017 vorgenommen habe und ich diesen Artikel schon am 7. April 2017 schreibe, kann ich schwer sagen was die Umstellung des Blogs auf SSL letztlich bringt – außer, dass es eben professioneller und vertrauenswürdiger aussieht.

Negative Auswirkungen in Hinblick auf die Google Rankings kann ich derzeit nicht feststellen.

Über die langfristige Entwicklung werde ich an dieser Stelle später berichten.

mastodon.social – kann man sich anmelden, muss man aber nicht

Versuche, twitter oder facebook etwas entgegenzusetzen, gab es immer wieder. Wirkliche Bedeutung erlangten – zumindest hier im westlichen Nutzerraum – app.net und ello.

app.net ist tot und ello dümpelt irgendwo so vor sich hin. Dass ich mich das letzte mal eingeloggt habe, ist schon ewig her.

Jetzt probiert es mastodon.social, das sich an twitter ausrichtet. Den Dienst gibt es schon einige Monate, konnte aber bis vor wenigen Tagen erst 24.000 Nutzer gewinnen. Einen größeren Schub gab es jetzt, nachdem twitter sein neues Reply System eingeführt hat. Dieses hat vielen Nutzern der ersten Stunde nicht so gefallen und Mastodon ist halt gerade die mögliche Alternative, die da ist…

Wesentliche Unterschiede, die von den Machern hervorgehoben werden:

  • Dezentrale Serverstruktur
  • streng chronologische Timeline
  • 500 Zeichen je tweet
  • Privatsphäre Einstellungen je Posting
  • umfangreiche Blocking Tools
  • offene API
  • keine Anzeigen, kein Tracking

Apps für iOS und Android gibt es dank der API von unabhängigen Entwicklern, es läuft aber auch alles über den Browser. In der Praxis sieht das dann etwa so aus:

Wie man sieht habe ich mich auch hier für den Nutzernamen stagerbn entschieden… Übrigens, ist der gewünschte Nutzername bei mastodon auf einer Instanz, also einem Server, nicht verfügbar, kann man sich auf einer anderen Instanz anmelden.

Da mastodon ähnlich funktioniert wie twitter und mehr oder weniger selbsterklärend ist, will ich zu den Funktionen nichts schreiben. Wer es ausprobieren will, geht einfach auf mastodon.social und kann sich dort ganz einfach anmelden. Wenn dieser Server gerade keine Anwendungen annimmt, meldet man sich eben auf einem anderen an – ich bin auf octodon.social ausgewichen. Auf welchem mastodon Server man sich anmeldet, ist an sich egal – man kann mit den Usern auf den anderen Servern interagieren. Eine Liste mit aktuellen mastodon Servern gibt es hier. Eugen Rochko, der Progammierer von mastodon, empfiehlt ansonsten icosahedron.website und social.tchncs.de, da er die Betreiber dieser Instanzen kennt.

Ein tweet heißt hier übrigens “Toot” (dt. “Trööt”) – eine Reminiszenz an das Maskottchen, ein Mastodon (ausgestorbene Mammut-Art), benannt ist der Dienst aber nach einer Band. Noch am Rande interessant: Besonders viele Nutzer und Fans scheint Mastodon in Frankreich zu haben.

Ich bin mir sicher, dass auch mastodon.social in dieser Form keinen großen Erfolg haben wird. Ähnlich wie bei app.net oder ello wird es jetzt seine kleine Zielgruppe finden, die es abfeiern wird, für den Durchbruch in der Masse sehe ich aber keine Chance. Gerade wegen der dezentralen Struktur sowie wegen der fehlenden Monetarisierungsmöglichkeiten. Ja, der Betrieb einer breit angelegten Social Media Plattform ist aus vielen Gründen sehr teuer – auch wenn man mit einer dezentralen Serverstruktur arbeitet.

Sie können sich ja mal anmelden um sich auf einem der Server den Nutzernamen der Wahl zu sichern, wenn es wider Erwarten doch etwas geben sollte oder um als Soschähl Miedia Berater mastodon Know-How aufzubauen, aber zwingend ist das derzeit nicht.

Wer mehr Hintergründe möchte – die gibt es bei The Verge. oder bei den mobilegeeks.

Und zum Abschluss:

HTTP Fehlermeldungen für Websurfer

Hier finden Sie die wichtigsten HTTP Fehlermeldungen, die Ihnen beim Websurfen begegnen können – und was Sie ggf. dagegen machen können.

300 Multiple Choices

Dieser Fehler tritt dann auf, wenn mehrere Seiten/Ressourcen in Frage kommen. Das kann z.B. sein, wenn Sie einfach testseite.de/beispiel eingeben und es eine gleichnamige .html Datei und ein gleichnamiges Verzeichnis gibt. Der Server gibt Ihnen dann die Auswahlalternativen vor.

401 Unauthorized

Sie haben keine Zugriffsrechte, um auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Überprüfen Sie, ob Sie sich bei der Eingabe der Zugangsdaten vertippt haben. Haben Sie gar keine Daten oder gehen davon aus, dass diese stimmen sollten, fragen Sie den Betreiber der Webseite nach dem aktuellen Benutzernamen und Passwort.

403 Forbidden

Es ist Ihnen verboten, auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Das kann an unzureichenden Zugriffsrechten liegen (siehe oben Fehlercode 401) oder auch daran, dass die entsprechende Ressource generell gesperrt ist. Es kann aber auch sein, dass die gewünschte Information nur mit einem speziellen Protokoll zugelassen ist. Versuchen Sie dann, der Adresse https:// statt http:// voranzustellen oder umgedreht.

404 Not Found

Die gewünschte Information ist nicht auf dem Server. Entweder sie wurde inzwischen gelöscht (toter Link) oder Sie haben sich bei der Eingabe der Webadresse einfach vertippt, also z.B.
http://www.umstellung.info/ernaehung/ statt
http://www.umstellung.info/ernaehrung/

Sollte die entsprechende Ihrer Meinung nach aber da sein, informieren Sie den Webmaster.

500 Internal Server Error

Dieses ist eine allgemeine Fehlermeldung des Servers, auf den man gerade zugreifen will. Probieren Sie einfach ein bisschen später, auf die gewünschte Seite zuzugreifen. Wenn es dann immer noch nicht geht, informieren Sie den Betreiber des Servers, damit sich dieser um das Problem kümmern kann.

501 Not Implemented

Sie versuchen, mit einer Methode auf den Server zuzugreifen, die dieser nicht unterstützt. Meist deutet das aber auch auf einen Fehler beim Server hin. Sie können aber alternativ versuchen, mit einem anderen Browser auf die Seite zuzugreifen.

507 Insufficient Storage

Dafür können Sie meist nichts – der Server hat einfach zu wenig Speicher, um Ihre Anfrage zu bearbeiten. In seltenen Fällen kann man sich aber behelfen: Wenn Sie z.B. versuchen, ein Bild hochzuladen, das der Server skalieren soll und dieses ist z.B. zu groß, können Sie probieren, direkt eine kleinere Variante des Bildes hochzuladen.

Landtagswahl zwingt niedersachsen.de in die Knie

Die Nachfrage nach der Landtagswahl in Niedersachsen ist anscheinend so groß, dass niedersachsen.de down ist:

niedersachsen-de-down

(Stand 20.01.2013, 20:30h)