Angela Merkel III – Eröffnung des neuen Museums in Berlin

Angela Merkel III.

Am 16. Oktober 2009 eröffnet Merkel nach 70 Jahren Schließung das Neue Museum Berlin, das unter anderem das Ägyptische Museum und die Papyrussammlung mit der Büste der ägyptischen Königin Nofretete beherbergt.

Ebenfalls an einem 16. Oktober, 1994, erreicht Merkel bei der Bundestagswahl in ihrem Wahlkreis 48,6 Prozent der Erststimmen.

Karikatur mit Midjourney erstellt.

Godwin’s Law

Mit zunehmender Länge einer Online-Diskussion nähert sich die Wahrscheinlichkeit für einen Vergleich mit den Nazis oder Hitler dem Wert Eins an.
(Godwins Gesetz)

Im englischen Original lautet es:

As an online discussion grows longer, the probability of a comparison involving Nazis or Hitler approaches One.

Das sog. „Godwins Gesetz“ (Godwin’s Law) wurde am 16. Oktober 1989 von Mike Godwin in einem Usenet Post formuliert. Es basiert auf der Erfahrung, dass in längeren Diskussionen im Internet zwangsläufig ein Nazi-Vergleich kommt.

Oft werden sinnvolle Argumente auch einfach weggehitlert.

 

Wetterregel zum 16. Oktober – Gallustag

wetterregel-gallustag-16-oktober

Wenn am Gallus Regen fällt, er bis Weihnachten anhält.
Ist an Gallus aber trocken, folgt ein Sommer nasser Socken.

Gallustag ist am 16. Oktober. Hier sind mehr Fakten dazu.

Eine weitere Regel lautet:

Gießt Sankt Gallus wie ein Fass, wird der nächste Sommer nass; ist der trocken folgt vom Sommer noch ein Brocken.

Die beiden Sprüche widersprechen sich übrigens: Ein trockener Gallustag kündigt im ersten einen nassen, im zweiten einen ergiebigen Sommer an. Einig sind sie sich nur darin, dass Regen am 16. Oktober nichts Gutes verheißt, sei es für den Spätherbst oder für das nächste Jahr. Solche Widersprüche sind bei Bauernregeln nicht ungewöhnlich, denn sie stammen aus verschiedenen Gegenden und Zeiten. Die Regel vom Regen bis Weihnachten kennt man etwa auch in Italien: „Se piove il dì di San Gal, piove fino a Natal.“

Namensgeber des Tages ist der heilige Gallus, ein Mönch aus dem Umfeld des irischen Wandermönchs Columban. Um 612 ließ er sich als Einsiedler an der Steinach nieder. Aus seiner Zelle gingen später das Kloster und die Stadt St. Gallen hervor. Gallus starb um 640, sein Gedenktag ist der 16. Oktober. Wenn eine Bauernregel von „Sankt Gallen“ spricht, ist deshalb der Heilige gemeint und nicht die Schweizer Stadt.

Im Bauernkalender war der Gallustag ein wichtiger Lostag und galt als Beginn des Winterhalbjahres. Bis dahin sollten Äpfel, Rüben und Kohl eingebracht sein, und das Vieh kam von der Weide in den Stall. Das fasst der bekannteste Spruch zum Tag zusammen:

Sankt Gallen lässt den Schnee fallen, treibt die Kuh in den Stall und den Apfel in den Sack.

Ähnlich heißt es „Auf Sankt Gall bleibt die Kuh im Stall“ und „Ist Sankt Gallus nass, ist’s für den Winter kein Spaß“. Auch für die Winzer gab es eine Mahnung: Musste Gallus „die Butter tragen“, also war es am 16. Oktober schon kalt, wurde der Wein schwerlich gut.

Und hält die Wetterregel einer Überprüfung stand? Den ersten Schnee bringt Mitte Oktober allenfalls das Gebirge, im Flachland ist er um diese Zeit die Ausnahme. Für die Sommerprognose lässt sich laut wetter.de nur unter besonderen Umständen ein Zusammenhang erkennen: Fielen am 16. Oktober mehr als zehn Liter Regen pro Quadratmeter, folgte in drei von fünf Jahren ein nasser Sommer. Ein trockener Gallustag sagt dagegen nichts über den nächsten Sommer aus. Als verlässliche Vorhersage taugt die Regel also kaum, als Erinnerung an den Rhythmus des alten Bauernjahres aber sehr wohl.

Quellen: Karl Friedrich Wilhelm Wander, Deutsches Sprichwörter-Lexikon (1867–1880), Stichwort „Gallus“; Kalendarium bei sagen.at; deutschesprichwoerter.de; wetter.de (abgerufen 16.10.2026).