10 Fakten über das Poppelsdorfer Schloss

  1. Das Poppelsdorfer Schloss ist ein Barockschloss in Bonn Poppelsdorf.
  2. An seinem Standort befand sich eine alte gotische Wasserburg, die Poppelsdorfer Burg, die 1583 im Truchsessischen Krieg zerstört wurde.
  3. Das Schloss wurde zwischen 1715 (Grundsteinlegung am 21. August) und 1740 vom Kölner Kurfürst Joseph Clemens und später seinem Neffen und Nachfolger Clemens August geplant und gebaut.
  4. Nach seinen Erbauern wurde es – und wir noch selten – Clemensruhe genannt.
  5. Als Sichtachse zum Rhein war ein Kanal entlang der Poppelsdorfer Allee geplant, der jedoch aufgrund Wassermangels – böse Zungen behaupten Geldmangels – nicht realisiert wurde. Es ist nur der das Schloss teilweise umgebende Poppelsdorfer Weiher vorhanden.
  6. Das Schloss wurde als Lust- und Jagdschloss genutzt.
  7. 1818 wurde das Schloss und das umgebende Gelände Eigentum der Universität Bonn, die um das Schloss herum den noch heute bestehenden und bei den Bonnern überaus beliebten Botanischen Garten einrichtete.
  8. Im Februar 1945 wurde das Schloss bei einem Bombenangriff bis auf den Nordturm zerstört. Bereits 1949 wurde mit dem Wiederaufbau begonnen.
  9. Heute beherbergt das Schloss u.a. das Mineralogische Museum der Universität Bonn.
  10. Im Innenhof des Schlosses finden im Sommer jährlich die Poppelsdorfer Schlosskonzerte statt.

10 Fakten über den Melbbach in Bonn

  1. Der Melbbach ist ein Bach in Bonn und hat die Gewässerkennzahl DE:2719716.
  2. Der Name ist wahrscheinlich keltischen Ursprungs. “Melb”  bedeutet so viel wie lehmig und deutet auf im Kottenforst vorhandenen Lehmvorkommen hin.
  3. Andere Namen sind Engelsbach – nach einem ehemaligen Kloster – und Poppelsdorfer Bach.
  4. Die Quelle liegt nahe der Waldau im Kottenforst.
  5. Der Bach fließt dann durch das Melbtal, ab dem Melbbach verläuft er unterirdisch.
  6. An der Stelle, an der sich heute das Melbbad befindet, befand sich früher eine Wassermühle (siehe Bild).
  7. In Poppelsdorf fließt er in den Poppelsdorfer Weiher am Poppelsdorfer Schloss, der auch Melbweiher genannt wird.
  8. Von dort aus fließt er auf verschiedenen Wegen unterirdisch weiter.
  9. Der Melbbach fließt bei Rheinkilometer 653,93 – also fast Rheinkilometer 654 – in den Rhein.
  10. Insgesamt ist der Melbbach 6,1km lang, sein Einzugsgebiet beträgt 5,024km².

10 Dinge, die man in Bonn gegessen haben sollte – Vorschläge von Severin

Bonn ist ziemlich international – und daher gibt es hier eigentlich alles zum Essen, was das Herz begehrt. Hier ist ein Mix aus Dingen, die es nur in Bonn gibt, die typisch rheinisch sind oder internationales, was in Bonn aber besonders gut schmeckt:

  1. Original rheinischer Sauerbraten vom Pferd, den viele Gasthäuser anbieten, wenn im jeweiligen Ortsteil gerade Kirmes ist – z.B. bei der Scharfen Ecke in Bonn Röttgen. Ganzjährig vorgekocht erhältlich ist der rheinische Klassiker bei der Metzgerei Schmitz in Endenich.
  2. Baumkuchen im Café Müller-Langhardt am Marktplatz.
  3. Große Mezze Platte in der Phönicia Lounge in Bonn-Poppelsdorf. Libanesische Köstlichkeiten, die man am besten an einem Sommertag auf der Terrasse genießt.
  4. Ein 500g Filetsteak im El-Tarascon in Bonn – weit und breit dürften Sie kein besseres finden.
  5. Döner oder Falafel beim Uni Grill (Am Neutor) und sich nochmal wie ein Student fühlen.
  6. Sushi in der Sushi Bar im Kaufhof, hier noch sehr nah am japanischen Original und in hoher Qualität.
  7. Ein Eis im Eislabor (Maxstraße, Friedrichstraße).
  8. Bonner – das sind Berliner, die mit Eierlikör gefüllt sind. Gibt es – besonders zur Karnevalszeit – in vielen Bäckereien.
  9. Halve Hahn (Holländer mit Röggelchen und Zwiebeln) – gibt’s in fast jedem Brauhaus, z.B. im Bönnsch wo man dann auch ein Bönnsch trinken kann.
  10. Mettbrötchen mit Zwiebeln (Bild). Gibt es in fast jedem Brauhaus und bei vielen Bäckern. Der rheinische Klassiker.

10 Dinge in Bonn, die man als verliebtes Paar gemacht haben sollte

Und wieder einmal lasse ich mich von WeLovePubs inspirieren, wo eine Liste mit 11 Dingen erschienen ist, die man als verliebtes Pärchen in Bonn gemacht haben sollte.  Ergänzend dazu meine 10 Vorschläge:

  1. Den Sonnenuntergang am Kreuzberg genießen
    Vom Kreuzberg aus, direkt hinter der Kirche, hat man den wahrscheinlich schönsten Blick Richtung Köln.  Und gerade die Sonnenuntergänge sind hier besonders schön, wie das Foto oben beweist – rechts am Horizont ist sogar der Kölner Dom zu erkennen. Vor der Kirche gibt es genug Parkplätze, die Linien 602 und 603 halten an der gleichnamigen nahen Haltestelle oder man spaziert gemütlich von Poppelsdorf aus nach oben.
  2. Ein Poppelsdorfer Schlosskonzert besuchen
    Auch wenn Klassik nicht unbedingt “Euer Ding” ist – die Schlosskonzerte im Arkadenhof des Poppelsdorfer Schlosses sind ein wirklich romantisches Erlebnis. Termine gibt es hier.
  3. Den Sonnenaufgang am Rhein erleben
    An einem Tag mit schönem Wetter früh aufstehen und am Rhein entlang spazieren. Hier hat jede Jahreszeit ihren Reitz – besonders stimmungsvoll ist es im Herbst, wenn der Nebel über dem Wasser liegt.
  4. Durch den botanischen Garten flanieren
    Der botanische Garten ist einer der schönsten Plätze Bonns, um spazieren zu gehen, besonders wenn im Frühling und Sommer alles blüht. Danach in Poppelsdorf ein Eis essen gehen.
  5. Ein Glas Wein im Weinhaus Gut Sülz trinken
    Da wird ein Tag zum Urlaubstag: das Weinhaus Gut Sülz in Königswinter Oberdollendorf hat einen wunderschön romantische Wiese mit Blick auf die Weinberge.  Mit der 66 nach Königswinter Oberdollendorf fahren und dann wenige Minute zur Bachstraße 157 wandern. Parkplätze gibt es aber auch.
  6. Eine Rheinfahrt mit Moby Dick
    Die Moby Dick ist sicher eines der charmantesten Schiffe auf dem Rhein. An einem schönen Sommertag vom Alten Zoll aus nach Linz fahren dort durch die Stadt schlenden  und dann wieder zurück nach Bonn! Den Fahrplan gibt es hier.
  7. Probewinken vom alten Rathaus aus
    Das alte Rathaus ist einer der schönsten Plätze in Bonn, um standesamtlich zu heiraten. Aber auf die Treppe, von der schon die Queen gewunken hat, kann jeder und schon einmal üben wie es sich am Hochzeitstag anfühlen wird…
  8. Ab zur Rheinalm
    Die Rheinalm ist direkt beim Kameha Hotel. Mit Blick auf Rhein und Siebengebirge samt Drachenfels genießt man hier sein Getränk und genießt alpenländische Schmankerln.
  9. Ein Wellnesstag im Marriott
    Das Marriott Hotel in Bonn hat einen schönen großzügigen Wellnessbereich, in dem man zu zweit wunderbar entspannen kann. Und danach kann ich nur einen Cocktail in der Sky Bar dort empfehlen.
  10. Ein Liebesschloß anbringen
    Der Brauch der Liebesschlösser ist seit einigen Jahren auch in Bonn angekommen – angebracht werden Sie an der Kennedybrücke.

Restaurantbericht: Bonnanza Burger Factory in Bonn Poppelsdorf

Burgerläden gibt es in Bonn ja derzeit mehr als genug – allein schon wegen der “Hans im Glück” Filialen. Und so findet man seit einiger Zeit in Poppelsdorf einige Häuser neben dem besagten Franchise-Ableger die “Bonnanza Burger Factory”, der wir einen Besuch abgestattet haben.

Das Restaurant ist lang und schlauchförmig mit der Theke direkt vorne. Da hier auch die Burger gebraten werden, riecht es beim Eintreten doch recht penetrant nach Fett. Als Karte fungiert eine Tafel direkt über der Theke, auf der die verschiedenen Burger und Beilagen angepriesen werden.

Da man die Fleischqualität am besten bei einfach gehaltenen Burgern beurteilen kann, entscheiden wir uns für einen Cheesburger, Barbecue Burger und Chili Burger. Als Beilagen Süßkartoffel Pommes, Kartoffelecken und Cole-Slaw.

An Getränken gibt es neben den Klassikern auch Limos wie z.B. Proviant sowie Bier, darunter Erdinger Weizen und Astra. Hier würde mehr Auswahl, z.B. ein schönes IPA, durchaus gut tun.

Man geht mit seinen Getränken zum Platz und wartet dann, bis der von Vapiano bekannte Buzzer vibriert – das war dann auch erstaunlich schnell – und holt sich seine Burger an der Theke ab. Es herrscht Selbstbedienung, wobei die freundlichen Mitarbeiter dann aber beim Tragen geholfen haben.

Gut, die Beilagen sind den Burgern falsch zugeordnet, das kann man ja aber selber schnell am Tisch regeln.

Kommen wir zu den Burgern selbst. Wie im Bild ersichtlich hat man hier die klassischen Brioche Brötchen, die einen guten Geschmack haben. Die Patties selbst sind 200g schwer. Sie sind gut durchgebraten, leider dennoch nur lauwarm. Das Fleisch selbst ist nicht zu trocken, von etwas gröberer Konsistenz, geschmacklich durchaus im Rahmen. Die Saucen sind gleichfalls solider Durchschnitt, die weiteren Zutaten sind etwas lieblos draufgeknallt.

Die Süßkartoffelpommes und die Wedges sind dagegen sehr gut: schön knusprig und nicht überwürzt. Deutliche Abzüge hingegen wieder beim Coleslaw. Der ist vom Ansatz her sauber gemacht und mit frischen Zutaten zubereitet, jedoch mit reichlich getrocknetem Dill bestreut, was ihm eine unangenehme strohige Note gibt. Zudem ist er für meinen Geschmack etwas zu süß, was andere aber anders sehen mögen.

So war es alles in allem nicht wirklich schlecht, aber eben auch nicht gut. Wir haben jedenfalls keinen echten Grund gesehen, hier noch einmal herzukommen. Eigentlich schade – denn die Mitarbeiter sind sehr nett und die Preise im Rahmen. Zudem mag ich individuelle unabhängige Gastronomie.

Ach ja, es gibt noch Sitzplätze draußen zur Straße hin und anscheinend einen kleinen Gastgarten nach hinten – letzterer war aber Mitte April 2017 noch nicht geöffnet.

Bonnanza Burger Factory
Clemens-August-Strasse 23,
53115 Bonn (Poppelsdorf)

0228 – 92984169

website

 

12 Dinge, die man in Bonn gemacht haben sollte – Vorschläge von Christos Katzidis

  1. Bonn Capitals und Baseball
    In Bonn sind über 80.000 Menschen in Vereinen aktiv. Die Bonn Capitals bieten als Baseball-Bundesliga-Team pures amerikanisches Flair in unserer Bonner Rheinaue. Nicht nur die Spiele, auch die leckeren Hamburger sind dort sehr zu empfehlen.
  2. Draitsch-Quelle Bad Godesberg
    Die Draitsch- und die Kurfürstenquelle sprudeln bis heute in unserer Heimat. Das gesunde und heilende Wasser trägt zur Senkung des Blutdrucks, zur Verhinderung von Nierensteinbildung und zur Stärkung des Immunsystems bei.
  3. Poppelsdorfer Partymeile
    Die Clemens-August-Straße in Poppelsdorf ist der Inbegriff der Restaurant- und Gastronomiewelt in Bonn. Ob Eis von GRANATELLA, Stehimbiss von KATSAROS, das Schlosscafé oder das über Grenzen Bonn’s bekannte Meyer’s. Hier lohnt sich ein abendlicher Besuch auf jeden Fall.
  4. Kulturmeile Endenich
    Endenich hat einiges zu bieten, sowohl in Sachen Gastronomie wie auch Kultur. Angefangen bei dem Irish Pub „Fiddlers“ im historischen Fronhof über das Improvisationstheater Springmaus zum Theater im Ballsaal; weiter zur Harmonie und schließlich zum Schumannhaus. Wer Bonn erleben möchte, sollte unbedingt auch in Endenich gewesen sein.
  5. Die Godesburg
    Dieses ausgezeichnete Lokal in geschichsträchtigen Mauern aus dem Jahr 1210 mit seinem atemberaubenden Blick sollte jeder Bonn-Besucher erlebt haben. 1959 wurde die Burg umgebaut und seitdem unter anderem als Restaurant betrieben. Ob karnevalistische Veranstaltungen, Hochzeitsfeiern oder Krimi-Dinner. Die Burg wird vielfältig genutzt und ist einen Ausflug wert.
  6. Der Rheinauen-Park
    Die Rheinaue ist ein ca. 160 Hektar großes Naherholungsgebiet. Nachdem Bonn den Zuschlag für die Durchführung der Bundesgartenschau im Jahr 1979 erhalten hatte, wurde 1970 ein Architektenwettbewerb durchgeführt und die Rheinaue anschließend für die Bundesgartenschau umgestaltet. Entstanden ist eine echte „Perle am Rhein“. Die Bundesstadt Bonn ohne unseren „Central Park“? Undenkbar!
  7. Burg Medinghoven
    Sie war ursprünglich eine herrschaftliche Wasserburg. Das heute sichtbare Herrenhaus steht unter Denkmalschutz. Es wurde 1834 von Baron Wilhelm von Neuffille über der alten Burg errichtet, welche im Laufe der Jahrhunderte von unterschiedlichen Rittergeschlechtern bewohnt wurde.
  8. Hardtberger Kulturzentrum
    Der älteste Teil des Kulturzentrums entstand um die vorletzte Jahrhundertwende und war ursprünglich ein Ball- und Konzertsaal. Später wurde das Haus auch anders genutzt, nach dem Zweiten Weltkrieg etwa als Lagerstätte. Es wurde eine Empore eingebaut und der Saal zum Verkaufsraum umfunktioniert. In den 1980er Jahren erwarb die Stadt Bonn das Haus und nutzt es seitdem als Kulturzentrum. Der Saalbau steht seit 2014 unter Denkmalschutz.
  9. Kammerspiele Bad Godesberg
    Die Kammerspiele in Bad Godesberg waren der erste Theaterneubau in der Nachkriegszeit Deutschlands. Sie liegen mitten in der Bad Godesberger Innenstadt und wurden in den frühen 50er Jahren gebaut. Die festliche Eröffnung fand 1952 statt. Aufgrund eines Ratsbeschlusses aus dem Jahr 1951 wurde es zunächst auch als Kino betrieben.
  10. Deutsches Museum
    Das Deutsche Museum umfasst die Themenschwerpunkte Forschung und Technik. Exponate und Experimente von berühmten Wissenschaftlern, Technikern und Erfindern sind hier zu finden. Das Museum ist eine Außenstelle des Deutschen Museums in München. Es wurde 1995 eröffnet.
  11. Kreuzberg Bonn
    Der Kreuzberg Bonn liegt auf eine Anhöhe, in der Nähe des Stadtzentrums der Bundesstadt. Die barocke Kreuzbergkirche mit der Nachbildung der „Heiligen Stiege“ von Balthasar Neumann, das internationale Studienhaus und die barocke Schönstatt – Marienkapelle kennzeichnen den Kreuzberg.
    Gelegen mitten in einem Park und mit einer herrlichen Aussicht auf die Stadt Bonn, ist er ein beliebtes Ausflugsziel und ein Ort der Meditation und religiösen Inspiration.
  12. Heimatmuseum Lengsdorf
    Das Heimatmuseum spiegelt die raumbezogene, ununterbrochene
    Entwicklungsgeschichte eines Bonner Vorortes wider.
    Neben zahlreichen archäologischen Fundstücken aus vorgeschichtlicher,
    römischer und mittelalterlicher Zeit vermittelt volkskundliches Kulturgut einen
    Einblick in die wechselvolle Geschichte des Ortsteils Lengsdorf.
    Adresse: Lengsdorfer Hauptstraße 16 in 53127 Bonn.

Dr. Christos Katzidis, Jahrgang 1969, Polizeivollzugsbeamter (Polizeioberrat) ist nach Tätigkeiten im Streifendienst, der Einsatzhundertschaft, der Kripo und als Dozent an der Fachhochschule heute Dezernent für Personalangelegenheiten, Aus- und Fortbildung im Polizeipräsidium Bonn.
Politisch ist er seit 2013 Kreisvorsitzender der Bonner CDU, seit 2014 Stadtverordneter und Vorsitzender des Sportausschusses im Rat der Stadt Bonn und seit September 2016 Landtagskandidat der Bonner CDU für den südlichen Wahlkreis (Bad Godesberg, Hardtberg und Bonn-Süd).
Weitere Informationen sind auf seiner Homepage zu finden:
christos-katzidis.de

Bild: Rheinaue Bonn; by K.mayekar (Own work) CC BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons

10 Dinge, die man in Bonn Poppelsdorf gemacht haben sollte – Vorschläge von Severin

  1. Botanischer Garten
    Der Botanische Garten der Universität Bonn ist wohl die Sehenswürdigkeit in Poppelsdorf, die man gesehen haben muss.  Man kann einfach so durch die barocke Gartenanlage spazieren oder an einer der zahlreichen Führungen und Veranstaltungen teilnehmen. Die Gewächshäuser nicht vergessen! Und wenn der Titanwurz blüht, muss man hier ohnehin vorbei. Nicht ganz so bekannt – aber gerade deswegen einen Besuch wert – ist der Nutzpflanzengarten, der am Katzenburgweg 3 liegt. Mehr Infos zu den Gärten gibt es hier direkt von der Uni.
  2. Rund um Poppelsdorfer Schloss und Weiher
    Auf der anderen Seite des Schlosses geht es etwas lockerer zu. Im Sommer sonnen sich hier die Studenten, es wird Boule gespielt, man genießt den Blick über die Poppelsdorfer Allee, kehrt im neuen Nees ein, bestaunt die Gebäude der Universität rund um die Nußallee oder spaziert durch die Seitenstraßen zwischen Südstadt und Poppelsdorf und bewundert die prachtvollen Häuser.
  3. Haus Pfennigsdorf
    Wenn Sie übrigens eines dieser Gründerzeithäuser von innen sehen wollen: Ziemlich am Anfang der Poppelsdorfer Allee liegt das Haus Pfennigsdorf mit der Hausnummer 108. Die Besichtigung ist im Rahmen der dort angebotenen Veranstaltungen und Ausstellungen sowie am Tag des offenen Denkmals möglich.
  4. Mineralogisches Museum im Poppelsdorfer Schloss
    Danach können Sie auch ins Schloss selbst, in dem sich das Mineralogische Museum der Uni Bonn befindet, das seine Sammlung und wechselnde Ausstellungen zeigt. Weitere Infos dazu sind hier.
  5. Poppelsdorfer Schlosskonzerte
    Ein besonderes Erlebnis sind die Poppelsdorfer Schlosskonzerte, die regelmäßig im Innenhof des Schlosses stattfinden. Die Konzerte beginnen immer erst um 20:30h, so dass man die besondere Atmosphäre des beleuchteten Schlosses erleben kann. Hier finden Sie das Programm.
  6. Essen und Trinken
    Nicht nur nach oder vor den Konzerten empfiehlt sich die Poppelsdorfer Gastronomie, für die der Ortsteil bei den Bonnern sicherlich am bekanntesten ist. Um nur einige Tipps zu nennen: Steaks im El Tarascon, Libanesisch in der Phoenicia Lounge, Salate im Mayers, Burger bei Hans im Glück, Cocktails im Extra Dry, Public Viewing im Havanna, Sushi im Kugelfisch, Pöppsch im Gesindehaus… – bei den vielen Restaurants, Kneipen und Bars sollte jeder etwas für seinen Geschmack finden.
  7. Poppelsdorfer Friedhof
    Auch einen Besuch wert ist der Poppelsdorfer Friedhof am Fuße des Kreuzbergs. Viele berühmte Bonner liegen hier beerdigt und es gibt prunkvolle Grabsteine. Die Bäume sorgen im Sommer für angenehme Abkühlung und im Winter für eine mystische Atmosphäre.
  8. Melbbad (und Melbtal)
    Wahrscheinlich Bonns angenehmstes Freibad ist das Melbbad (gleichnamige Haltestelle mit SWB Bus 602 oder 603). Viel studentisches Publikum und Familien. Und wenn gerade Winter ist: unterstützen Sie das Melbbad, denn es ist immer wieder von der Schließung bedroht.
    Im Winter sind auch Spaziergänge um den Wald hinter dem Freibad schön (Nachtigallenweg).
  9. Auf dem Bänkchen sitzen
    Den besonderen Charakter Poppelsdorfs erleben Sie am besten, wenn Sie sich beim Poppelsdorfer Platz auf eine der Bänke (oder ins Eiscafé) setzen und einfach nur beobachten. Studenten, Poppelsdorfer Originale (ja, die gibt es noch) und spielende Kinder…
  10. Poppelsdorfer Straßenfest
    Es ist eines der Events in Bonn, das jährlich im September stattfindende Poppelsdorfer Straßenfest. Kulinarisches, offene Geschäfte und Musik sorgen für eine besondere Stimmung.

Poppelsdorf erreichen Sie schnell zu Fuß von der Innenstadt aus über die Poppelsdorfer Alle. Der Weg lohnt sich. Ansonsten Buslinien 601, 602, 603, 631, 632 nehmen und dort aussteigen.

Dieser Beitrag ist in unserer Schwerpunktreihe Bonn erschienen.

Blick auf Bonn vom Venusberg aus – im Jahr 1826

Blick vom Venusberg auf Bonn und den Rhein. Mitte links erkennbar ist das Poppelsdorfer Schloss.

Johann Ludwig Bleuler, 1826

Liste: Bücherschränke und Büchertauschstellen in Bonn

Hier entsteht eine Liste der offenen Bücherschränke in Bonn. Ein Bücherschrank oder eine andere Stelle, an der Bücher ausliegen, fehlt? Bitte einfach als Kommentar oder an stapublic@live.de melden, ich ergänze diese Liste fortlaufend.

Altstadt

Auf dem Platz vor dem Frankenbad.

Bad Godesberg

Offene Bücherstube (City-Terassen)

REWE Markt Koblenzer Straße (innen im Eingangsbereich)

Beuel

Hier ist der Bücherschrank am Rheinufer, ganz in der Nähe der Kennedy-Brücke.

Brüser Berg

Auf der Borsigallee (Höhe Sparkasse) wurde eine alte Telefonzelle zum offenen Bücherschrank umfunktioniert.

Duisdorf

Am Schickshof, an der Fußgängerzone Rochusstraße.

Endenich

Am Pferdebrunnen-Platz.

Friesdorf

Klufterplatz

Holzlar

Siebenwegekreuzplatz

Ippendorf

Auf dem Dorfplatz, bei der Sparkassenfiliale.

Kessenich

Eduard-Otto-Str. Am Taxistand gegenüber “Bonns Fünfter” (Gesamtschule).

Poppelsdorf

Im Melbbad wurde eine alte Telefonzelle zum Bücherschrank umfunktioniert.

Ramersdorf

Ziemlich genau an der Grenze zwischen Ramersdorf und Oberkassel steht ein offener Bücherkasten am Bonner Bogen neben der Rohmühle.

Röttgen

Der Bücherschrank in Bonn Röttgen befindet sich am Schloßplatz, er ist auch oben abgebildet.

Südstadt

  • Am Ende der Poppelsdorfer Allee Richtung Stadt. Tatsächlich steht dieser offene Bücherschrank in der Südstadt, ist er aber gut von der Innenstadt aus erreichbar. Übrigens ist es der erste Bücherschrank, der in Bonn aufgestellt wurde.
  • Roonplatz.

Tannenbusch

Am Pavillon der Dünenfüchse in der HiCoG-Siedlung, Im Tannenbusch 3.

Venusberg

Bei der HNO-Klinik des Universitätsklinikum Bonn

Vilich-Müldorf

Am Platz neben der Sparkasse (Beueler Str. 30).

Zentrum

  • An der Adenauer-Allee, wo es zum Hotel Königshof abgeht, befindet sich eine englische rote Telefonzelle, die zum Bücherschrank umfunktioniert wurde.
  • Sparkasse KölnBonn / Haus der Bonner Stiftungen (Budapester Str. 4)
  • Im Foyer des Bonner Stadthauses ist ebenfalls ein offener Bücherschrank zu finden. Dieser ist zu den gängigen Öffnungszeiten des Stadthauses erreichbar.

 

10 Dinge, die Sie über Bonn noch nicht wussten

hohenzollern-kaisereiche

Prinz Wilhelm von Preussen genoss in Bonn nicht nur Waidmannsfreuden, wie Nummer 10 zeigt.

  1. Bonn ist die größte Stadt in Deutschland, aus der noch nie ein Verein in die 1. Fußballbundesliga kam. Hoffen wir, dass der BSC das in Zukunft ändert!
  2. Der erste namentlich bekannte Bonner war Publius Clodius, ein römischer Legionär. Sein Grabrelief befindet sich an der Mauer des Jüdischen Friedhofs im Bonner Norden. Er kam im Jahr 35 n.Chr. nach Bonn.
  3. Bonn ist Bischofssitz! Das Oberhaupt der deutschen Alt-Katholiken residiert hier. Daher ist Bonn auch eine der größten alt-katholischen Gemeinden Deutschlands. Doch damit nicht genug: auch der Metropolit der griechisch-orthodoxen Kirche Deutschlands ist hier beheimatet.
  4. Vor den Toren Bonns – zwischen dem Autobahnkreuz Meckenheim und Bad Neuenahr – befindet sich auf der A 61 ein Autobahn-Behelfsflugplatz. Wenn man darüber fährt, erkennt man das an den besonderen Leitplanken des nicht bepflanzten Mittelstreifens, die schnell entfernt werden können, sowie an den seitlichen Flächen, die für den mobilen Tower, Radaranlagen und als Flugzeugparkplatz vorgesehen sind. Der NLP (Notfalllandeplatz) sollte insbesondere der Anbindung des Regierungsbunkers im nahen Ahrtal dienen. Immer wieder aufkommende Gerüchte, dass es einen Tunnel zwischen dem Verteidigungsministerium auf der Hardthöhe und dem Bunker geben soll, treffen wahrscheinlich nicht zu.
  5. Noch mehr kalter Krieg: Die U-Bahn Haltestelle am Hauptbahnhof ist gleichzeitig ein ABC Schutzraum, der im Kriegs- oder Katastrophenfall bis zu 4.500 Menschen Schutz bieten sollte. Die unterirdischen Anlagen sind wirklich beeindruckend – hier kann man mehr darüber sehen und lesen. Auf der verlinkten Seite gibt es auch Infos zu weiteren Bunkern, Stollen und anderen Zivilschutzanlagen in Bonn. Ach, und noch etwas gibt es in der Bonner U-Bahn: eine vergessene Straßenbahn in einem blinden Tunnelabschnitt
  6. Im Bonner Stadtgebiet wird Wein angebaut – z.B. im Weingarten des Beethovengymnasiums in der Rheinaue und in Lengsdorf. Früher gab es zahlreiche Weingärten und Weinberge in Bonn.
  7. Auch die Schwarzwälder Kirschtorte kommt aus Bonn – genauer gesagt aus Bonn Bad Godesberg. Der 1887 in Riedlingen geborene Konditorgeselle Josef Keller hat sie im Mai 1915 erstmals im Café Agner an der Ecke Alte Bahnhofstraße / Moltkestraße serviert. Dies ist zumindest die herrschende Meinung in der Kirschtortenforschung.
  8. Bonn ist Tatort-Stadt – jedenfalls ein bisschen… Das Haus, in dem Hauptkommissar Frank Thiel (Axel Prahl) und Rechtsmediziner Karl-Friedrich Boerne (Jan Josef Liefers) wohnen, befindet sich in der Haydnstraße im Musikerviertel. Auch sonst wird in Bonn gerne und viel für Filme gedreht. Beliebte Locations sind z.B. die Kreuzbergkirche, das Forschungscentrum Cäsar, der Hofgarten und viele andere Orte im Stadtgebiet.
  9. Zur Natur: In Bonn gibt es eine Düne, und zwar in Tannenbusch. Die sog. Düne Tannenbusch entstand vor rund 10.000 Jahren und war einst 600 m breit und 8 km lang. Ab dem 19. Jahrhundert wurde sie durch Bepflanzung und Einzäunung gezielt verkleinert, um die Versandung der Umgebung zu vermeiden. Die rund 7ha großen Reste der Düne stehen heute unter Naturschutz und bieten einen Lebensraum für seltene Tiere und Pflanzen.
  10. Wer im Rheinland kennt es nicht, das Karnevalslied von der Schmitzen Billa… (“Fünfundzwanzigtausend Mark kräg et Billa Schmitz uhsbezahlt op eine Knall, un wat meint ihr jitz? Ehztens gov et Bell om Maat seinen Laden auf, zweitens woht en Poppelsdorf sich en Huhs gekauf…”). In der Tat sollen Sibille (Billa) Schmitz und ihre Schwester Gertrud das ein oder andere Techtelmechtel mit den in Bonn studierenden Hohenzollern-Prinzen gehabt haben (die Hohenzollern waren gerne und viel in Bonn, besonders auch zum Jagen – siehe Bild). Als Schweigegeld habe es dann die 25.000 Reichsmark gegeben. Anders als im Lied kaufte sich Billa aber keine Villa, sondern mietete das heutige Haus Weberstraße 49 in der Südstadt.

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Bild: Severin Tatarczyk, Kaisereiche im Kottenforst