Gondel statt Schulbus? Was der Bund von Seilbahnen im Nahverkehr hält

In La Paz fahren Pendler mit der Gondel zur Arbeit, in Deutschland fährt man mit der Seilbahn vor allem zum Gipfelkreuz. Abgeordnete der Grünen wollten mit der Kleinen Anfrage Drucksache 21/4227 wissen, ob sich das ändern lässt und ob Seilbahnen in Bergregionen Teil des öffentlichen Nahverkehrs werden könnten. Die Antwort der Bundesregierung (Drucksache 21/4669) vom 9. März 2026 ist kurz und klar: Der Bund denkt bei Seilbahnen an die Stadt, nicht an den Berg.

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Taxis auf die Busspur? 1993 sagte der Bund: nur im Einzelfall

Taxis als Teil des Nahverkehrs, mit Busspur, Zufahrt zu Arztpraxen in der Fußgängerzone und freien Taxiständen: Das wollten Abgeordnete im Juni 1993 für den Taxenverkehr ausloten (Kleine Anfrage, Drucksache 12/5310). Die Bundesregierung beantwortete die Kleine Anfrage: Das Verkehrsministerium schickte die Antwort (Drucksache 12/5440) am 13. Juli 1993.

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Was heißt eigentlich unverzüglich? Das ÖPNV-Konzept für die Fläche 1988

Am 26. Juni 1985 forderte der Bundestag die Bundesregierung einstimmig auf, „unverzüglich“ ein Konzept für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) in der Fläche vorzulegen, also für Busse und Bahnen abseits der Ballungsräume. Dreieinhalb Jahre später wollten Abgeordnete in einer Kleinen Anfrage (Drucksache 11/3769) vom 21. Dezember 1988 wissen, was die Regierung unter „unverzüglich“ versteht. Die Antwort der Bundesregierung (Drucksache 11/3805) kam schnell: Der Bundesminister für Verkehr schickte sie mit Schreiben vom 29. Dezember 1988, acht Tage später.

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